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kerngesund Juni

WOHLBEFINDEN © fizkes -

WOHLBEFINDEN © fizkes - Fotolia.com Die nervigsten Liebestöter Wenn es zwischen zwei Menschen so richtig heiß hergehen soll, dann haben diese No-Gos nichts im Bett oder auf der Kuschel-Insel zu suchen. Sieben Sachen, die absolut keine Lust machen. Von Konrad Wegener 01 DAS SMARTPHONE Schon klar, manche Menschen haben so ihre Probleme damit, von digital wieder auf analog umzuschalten. Und es wird von Twitter oder Facebook auch viel dafür getan, dass das nicht besser wird. Aber es gibt zwischen zwei Menschen definitiv nichts Uncooleres, als dem Partner – egal ob Gesprächs-, Knutsch- oder Sexpartner – weniger Aufmerksamkeit zu widmen als dem Smartphone. Gerade wenn es erotisch knistert, hat dieser Haufen Elektro-Kokain gefälligst nicht zu stören. Das Einzige, was im Laufe des Abends vibriert, sollten zwei Körper sein. Guter Sex ist analog, genauso wie gute Gespräche. Also Leute: Macht das Ding aus! Das macht uns natürlich an – Von A bis Z T wie Trüffel Trüffel enthält Androstenol. Dieses Pheromon wird auch vom Menschen gebildet, mehr bei Männern. Daher wirken Trüffel besser bei Frauen. U wie Ulva lactuca Auch Meersalat genannt, ist eine Alge. Diese ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und so auch für die Lust gut. V wie Vanille Ob als Duft, Massage-Öl oder als Zutat im Nachtisch, die Vanille ist ein wahrer Künstler in Sachen Luststeigerung. 18 | 19 kerngesund

02 SPANNER AM STRAND Wenn es nach diversen halb- oder gar nicht seriösen Portalen geht, ist Sex am Strand das Geilste seit Erfindung des Sex. In den 95 Prozent Vorstellungskraft ist der Himmel blau und die Sonne so heiß wie die geölten Körper. Nirgendwo ist eine Menschenseele zu sehen, die Palmen wiegen sich im Takt der Liebenden. Aber ach: Hier kommen die 5 Prozent Realität. Hat man einen menschenleeren Strand gefunden – wo bitte soll das in der warmen Jahreszeit sein? – kommt Sand ins Getriebe. Ja, das Zeug kommt wirklich überall hin. Und die Aussicht auf Spanner, die das heimlich aufzeichnen und auf eingangs erwähnten Portalen hochladen, ist auch nicht erotisch. 05 YETI-LOOK Zugegeben, die schlimmsten Zeiten haben wir hinter uns. Männer, die sich mit der Kneifzange die Nägel schneiden, Deo für Teufelszeug halten und die Haare erst waschen, wenn die Mütze vor Fett vom Kopf rutscht, sind selten geworden. Mit dem Prädikat „Naturbursche“ kann sich kein Mann mehr herausreden, der wie ein Yeti aussieht oder auch wie einer riecht. Das Gute ist: Niemand vermisst sie. Wer möchte schon ein olfaktorisches Inferno bei sich haben, wenn man sich näherkommt? Selbst der Vollbart hat die Schmuddelecke verlassen. Wenn er gepflegt ist und nicht als Ausrede für Rasierfaule oder als materialisierte Chronik der letzten drei Mahlzeiten dient. 03 ALKOHOL Wir alle kennen die anregende Wirkung von Alkohol. Er lockert die Zunge, die Gespräche werden tiefgründiger oder auch verrucht, die Hemmungen gehen über Bord. Wie so oft im Leben entscheidet aber die Menge, ob die Nacht ein heißes Abenteuer oder ein Waterloo 2.0 wird. Wer meint, im Wortsinn stinkbesoffen – eine Bierfahne ist so sexy wie ein Lungenzug am Komposteimer – noch der Held im Erdbeerfeld zu werden, der hat den Schuss nicht gehört. Okay, wenn das Gegenüber genauso hacke ist wie man selbst, mögen sexähnliche Übungen dabei herauskommen, ohne dass dem einen vom anderen übel wird. Das böse Erwachen kommt ohnehin erst später. 06 SOCKEN Es ist wohl einer erotischsten Stripteases der Filmgeschichte. Kim Basinger entblättert sich im Erotikthriller „9 ½ Wochen” zu Joe Cockers hingerauchtem Hit „You can leave your hat on“ so dermaßen lasziv, dass selbst der stahlharte Mickey Rourke wachsweich wird. Dass die Sexbombe dabei Socken trug, ist nicht bekannt. Vom Socken anlassen hat Joe Cocker auch nicht gesungen. Nur vom Hut. Ernsthaft: Nichts wird so oft als No-Go beim Sex genannt wie Socken. Wer kalte Füße hat, sollte sie am Partner wärmen. Beim Tête-à-Tête dürfte der Kreislauf ausreichend in Schwung kommen, um auch die letzten Winkel beider Körper mit Wärme zu fluten. 04 LIEBESKUMMER Liebeskummer ist schrecklich. Durch dieses Tal der Tränen muss(te) jeder schon einmal durch. Strategien dagegen gibt es viele. Der eine ertränkt seinen Kummer, der andere wird hyperaktiv, der nächste zieht sich zurück. Wieder andere stürzen sich in erotische Abenteuer, um den Liebesschmerz zu betäuben. Alles legitim. Was gar nicht geht: Beim Sex zu vergessen, mit wem man ihn hat. Nichts gegen Kopfkino, aber wenn der andere das Gefühl bekommt, zweite oder dritte Wahl zu sein, weil der Verflossene nicht mehr verfügbar ist, dann ist das schäbig. Noch schäbiger: Beim Sex zu erzählen, wie toll die Ex war, ist so feinfühlig wie Topflappen als Frauentagsgeschenk. 07 „WIE WAR ICH?“ Was fragt ein Schizophrener nach dem Sex? „Na, wer war ich?“ Wir klopfen uns kurz auf die Schenkel und kehren zum ernsten Hintergrund der Frage „Wie war ich?“ zurück. Die kommt ja erst, wenn hoffentlich beide gekommen sind. Kommt sie aber dann, kann es dazu kommen, dass es einem von beiden hochkommt. Mal ehrlich: Man muss doch schon ganz schön neben der Spur sein, wenn man nicht merkt, ob dem Partner gefällt, was man mit ihm anstellt. Damit ist nicht die Dezibelstärke des Stöhnens gemeint, sondern eher subtilere Dinge der Körpersprache, der Gestik, Mimik … Und dann ist die Frage: „Na, wie war ich?“ so überflüssig wie ein Kropf. Y wie Yohimbinrinde Yohimbinrinde stammt aus Afrika und gilt in der Volksheilkunde als pflanzliche Alternative zu Viagra. Sie regt den Blutfluss an. W wie Wasabi Chili ist nicht Ihr Ding? Kein Problem - denn Wasabi wirkt ähnlich und schärft nicht nur Ihre Sinne, sondern auch die Lust. Z wie Zimt Frauen, die etwas Zimt zu sich nehmen, wirken angeblich verführerischer und ergreifen eher die Initiative.

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