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Ratgeber Traumjob

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SEITE 36 FREITAG, 14.

SEITE 36 FREITAG, 14. JULI 2017 |European Tax &Law Steuerberatung |Rechtsberatung |Wirtschaftsprüfung |Unternehmenberatung seltene berufe Wir erweitern unser Dienstleistungsangebot und suchen an verschiedenen Standorten unserer Steuerberatungsbüros Steuerfachangestellte/Steuerfachwirte Steuerberater/Steuerberateranwärter sowie Auszubildende als Steuerfachangestellte Ihre möglichen Arbeitsorte: Neubrandenburg, Waren, Rostock, Greifswald,Templin u.a. Wir bieten Ihnen: Anspruchsvolle und abwechslungsreicheTätigkeiten, effizientes Arbeiten mit modernsterTechnik und hohem Digitalisierungsgrad, regionale Einsatzmöglichkeiten in einer der führenden Steuerberatungsgesellschaften, individuelle Karrieremöglichkeiten durch firmeneigenes Fortbildungsangebot in der ETL-Akademie. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung z.H. unserer Regionalgeschäftsführerin: Frau StB Claudia Jaensch Friedrich –Engels –Ring 49 c/o ETL –SCS AG 17033 Neubrandenburg Steuerberatungsgesellschaft Mail: scs-neubrandenburg@etl.de www.etl.de CJD Waren (Müritz) Produktionsschule Müritz Freie Stellen: www.jobboerse.arbeitsagentur.de Agentur für Arbeit Neubrandenburg Heinrich-Scheve-Straße 10 17192 Waren (Müritz) Fon 03991 /747490 •Fax 03991 /7474915 www.cjd-nord.de Viele Wege führen zu Ihrem Traumjob! Die Arbeitsagenturen Neubrandenburg und Eberswalde beraten zu den Themen Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung! Sie erreichen uns persönlich in unseren regionalen Geschäftsstellen oder telefonisch unter der kostenfreien Arbeitnehmer-Hotline 0800 45555 00 Mo-Fr 8–18 Uhr Wir sind für Sie da! Dr. Evert &Dr. Sehan GmbH Warliner Straße 6 • 17034 Neubrandenburg Tel.: (03 95) 563 990-0 • Fax (03 95) 563 990-20 Dr. Evert &Dr. Sehan GmbH Siegfried-Marcus-Str. 23•17192 Waren Tei.:O 39 91- 64 44 0 • Fax: 03991-64 44 40 Dr. Evert &Dr. Sehan GmbH Lindenstraße 2 • 18055 Rostock Tel.: (0381) 3646260 • Fax: (0381) 36462623 www.mueritz-comp.de sebastian hilliger ist hubschrauberpilot bei der drF luftrettung in rendsburg. traumjob pilot –einsatz im rettungshubschrauber Von Birgitta vonGyldenfeldt Wenn er gerufen wird, ist eile angesagt: der hubschrauber der drF luftrettung. sebastian hilliger ist pilot und fliegt notärzte zum einsatz und patienten ins krankenhaus. Für ihn ist das Fliegen eine leidenschaft. jetzt im sommer ist erbesonders oft im einsatz. rendsburg. Der erste Einsatz der Tagschicht beginnt am Montag kurz nach Dienstbeginn. Die Besatzung des Rettungshubschraubers „Christoph 42“ wird nach Bordesholm gerufen. Der vermeintliche Rettungseinsatz entpuppt sich allerdings als Fehlalarm. Doch anstatt zurück zur Station der DRF Luftrettung nach Rendsburg zu fliegen, wird die Crew von der Leitstelle nach Plön zu einem schweren Verkehrsunfall umgeleitet. Rund zwei Stunden später kommt DRF-Hubschrauberpilot Sebastian Hilliger in den Aufenthaltsraum der Station. Er holt sich erst einmal einen Kaffee. Der diensthabende Notarzt und der Notfallsanitäter setzen sich an den vorbereiteten Frühstückstisch, bevor sie sich in die Ruheräume zurückziehen, um ausgeruht für den nächsten Einsatz zu sein. Hilliger wollte schon immer Pilot werden. Mit 15 Jahren habe er ein Berufsinformationszentrum besucht. „Der einzige Vorschlag, der kam, war Pilot bei der Lufthansa“, erinnert sich der 38-Jährige. Die Ausbildungskosten hätten damals rund 250 000 DM (etwa 128000 Euro) betragen. „Da waren meine Eltern irgendwie nicht so begeistert.“ Hilliger ging stattdessen zur Marine nach Kiel, wurde dort Hubschrauberpilot. 15 Jahre war er dort. „Ich hab das sehr gerne gemacht.“ Dann ist der Kieler zur DRF gegangen, seit 2012 ist er in Rendsburg stationiert. 31 Stationen betreibt die DRF Luftrettung in Deutschland und Österreich; zwei davon in Schleswig-Holstein, in Rendsburg und in Niebüll. Zusammenkommen die beiden Helikopter nach DRF-Angaben auf etwa 1300 Einsätze in einem halben Jahr.Die Rendsburger Besatzungen fliegen dabei etwas häufiger. Das hängt damit zusammen, dass „Christoph 42“ auch nachts einsatzbereit ist. ein spannender und abwechslungsreicher beruf Das Besondere an der Arbeit des Rettungshubschrauberpiloten? „Man macht zwar schon auf der einen Seite jeden Tag das Gleiche“, sagt Hilliger. „Aber auf der anderen Seite ist es sehr anspruchsvoll, weil wir nie wissen, wo wir landen, was uns erwartet, welchen Landeplatz wir auswählen.“ Das Einsatzspektrum der Luftretter ist vielfältig: Es reicht von einer unterzuckerten Altenheimbewohnerin bis hin zum schweren Verkehrsunfall. „Wenn ein Notarzt von Nöten ist und wir das schnellste Rettungsmittel sind, dann kommen wir.“ 10.15 Uhr: Der Pieper von Hilliger meldet sich erneut. Ein Einsatz. Er stellt die Kaffeetasse auf den Tisch und geht zum Landeplatz auf dem Dach der Station. Er muss der Erste sein, die Maschine anlassen. „Das nimmt am meisten Zeit in Anspruch.“ Kurze Zeit später erscheinen Notfallassistent und Notarzt. Drei Minuten später ist der „Christoph 42“ in der Luft. In einer Arztpraxis gibt es einen Verdacht auf Herzinfarkt. Der Patient wird mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, die Hubschrauberbesatzung fliegt zurück zur DRF-Station neben dem Rendsburger Krankenhaus. Natürlich werden auch Patienten mit dem Fotos (2): axel heimken Hubschrauber abtransportiert, aber oft wird auch nur der Notarzt zum Einsatzort gebracht, sagt Hilliger. Am Einsatzort selbstpasst der Pilot in der Regel auf den rot-weiß lackierten Hubschrauber auf, während Arzt und Sanitäter sich um die Patienten kümmern. Manchmal gehe er hinterher und frage, ob er was holen soll, oder wird angerufen, etwas zu bringen, sagt Hilliger.„Da mach ich so ein bisschen Botengänge. Aber kein Pilot muss dasmachen.“ Er könne auch einfach im Hubschrauber bleiben, je nach Situation und mentaler Belastbarkeit. Zwölf Stunden dauert eine Schicht der DRF-Piloten. Tagsüber ist ein Pilot im Einsatz, nach Einbruch der Dunkelheit kommt aus Sicherheitsgründen ein zweiter mit an Bord. In manchen Schichten muss die Crew gar nicht raus, an anderen Tagen ist sie quasi im Dauereinsatz: „Vor Kurzem hatten wir eine Woche mit zwischen neun und zwölf Einsätzen pro Tag“, sagt der Pilot. Im Sommer ist der Helikopter häufiger im Einsatz, dies liegt unter anderem an den besseren Wetterbedingungen. Ideal sind Temperaturen um 20 Grad und etwas Wind. Bei zu starkem Wind wird das Ein- und Auskoppeln der Rotorblätter problematisch. Zudem sei es beispielsweise bei Herbststürmen mit Orkanböen fragwürdig, ob man da überhaupt noch Patienten transportieren kann, findet Hilliger. „Das ist auch kein Geschenk mehr da oben im Hubschrauber.“ Auch für routinierte und erfahrene Leute nicht. der hubschrauberpilot verlädt gemeinsam mit notfallsanitätern einen intensivpatienten inden rettungshubschrauber „christoph 42“.

FREITAG, 14. JULI 2017 SEITE 37 seltene berufe Wer instrumente für metallbläser baut, kennt nicht nur die leisen töne Von Verena Wolff viele blechblasinstrumente kommen heute aus Fernost. profi-musiker wissen jedoch die handgemachten modelle von mitarbeitern deutscher manufakturen zuschätzen. Für die ausbildung dort muss man nicht trompete spielen können. in ihrer ausbildung lernt lucia zabinski auch instrumente zu restaurieren. hier feilt sie an einem Flügelhorn. ludwigsburg/nürnberg. Lucia Zabinski konnte es sich nicht richtig vorstellen, nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Etwas Handwerkliches sollte es sein, fand die 20-Jährige aus Soltau, die seit vielen Jahren Trompete spielt –und seit Kurzem auch Posaune. Warum also nicht Blechblasinstrumente bauen, dachte sie sich und machte sich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz. Lucia Zabinski fand in Bremen den Betrieb Thein Brass, bei dem sie nach einer Woche Probearbeiten einen Ausbildungsvertrag unterschrieb. Nun lernt sie, Trompeten, Hörner und Posaunen zu bauen und zu restaurieren. WerMetallblasinstrumentenmacher lernt, entscheidet sich für eine Ausbildung in der Nische. Es gibt nicht mehr viele Betriebe, die ausbilden. Durch die Konkurrenz günstiger Instrumente aus Fernost haben viele kleine Betriebe schließen müssen, sagt Christoph Endres. Er ist Meister, Geschäftsinhaber und Vorsitzender der Bundesfachgruppe Blasinstrumente der Musikinstrumentenbauinnung Deutschland. Wereine der wenigen Lehrstellen bekommt, macht eine duale Ausbildung im Betrieb und in der Schule. Es gibt in Deutschland drei Berufsschulen, in denen mehrwöchiger Blockunterricht ansteht. Die Ausbildung dauert drei Jahre. „36 Wochen davon verbringen die jungen Leute in der Schule“, sagt Werner Stannat, Studiendirektor Musikinstrumentenbau an der Oscar-Walcker-Schule in Ludwigsburg. Bis heute wird beim Bau von Posaunen, Trompeten, Hörnern oder der Tuba das meiste in Handarbeit hergestellt. Die Auszubildenden lernen zunächst die einzelnen Arbeitsschritte. „Sie werden Foto: christoph schmidt mit den Werkstoffen vertraut gemacht, erstellen Einzelteile und schließlich einzelne Baugruppen“, sagt Stannat. Akustik, Musikkunde, technisches Zeichnen –all dies sind Fächer,auf die die Schule keinen Lehrling vorbereitet. Sie sollten gut in Mathematik sein und räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen, damit aus dem Plan tatsächlich ein Instrument wird. Lucia Zabinski hat am meisten Freude am Restaurieren, Reparieren und daran, ein rustikales Instrument aufzupeppen. „Man lernt in der Schule und von jedem im Betrieb.“ Jeder habe seine eigene Art, mit einem Instrument umzugehen. „Das muss man sich so lange anschauen, bis man seine eigene Art gefunden hat“, sagt sie. Auch der Umgang mit den Kunden ist ihr wichtig. „Man kann mit ihnen fachsimpeln, und man identifiziert sich über sein Instrument.“ Reichtümer häuft man in dem Beruf nicht an. „Die Gewinnspanne ist sehr gering, außerdem braucht man für die Blechblasinstrumente einen großen Maschinenpark“, erläutert Stannat. In der Ausbildung erhalten Instrumentenbauer laut der Bundesagentur für Arbeit 400 Euro im ersten Lehrjahr, 480 im zweiten und 520 Euro im letzten Jahr –aber das ist nicht einheitlich geregelt. anzeige –Anzeige – EINE TOLLE KARRIERE BEI EURONICS NEHLS - VOM NORMALEN SCHÜLER ZUM FACHARBEITER Hier ist sein Platz, hier steht er in Lohn und Brot und kann dabei seine Potenziale bestens ausschöpfen. Dafür ist Max Papke äußerst dankbar. Sein Weg hätte auch ganz anders verlaufen können. Immerhin hat er nur mit Ach und Krach die neunte Klasse geschafft. Arbeitsplätze für weniger qualifizierte Menschen werden hierzulande aber immer seltener. Gut, dass Unternehmer Toralf Nehls trotz aller Umstände Hoffnungen in die Qualitäten des jungen Mannes gesetzt hat. Beide lernten einander kennen während eines Betriebspraktikums, das Max Papke bei EURO- NICS NEHLS absolvierte. Dass ein solches in einem Elektronikfachmarkt passierte, war oberstes Ziel. „Ich hatte schon früh einen eigenen Computer“, erzählt Max Papke, damit habe er immer gern gespielt und auch rumgebastelt -und dabei eine REGIONAL ERSTE WAHL Vorliebe für alles Technische entwickelt. Diese Vorliebe nun auch im Beruf ausleben zu können, empfindet er als absolutes Glück. Sein einstiger Praktikumsplatz ist jetzt sein Arbeitsplatz. Heute ist Max Papke Kaufmann im Einzelhandel, hat mit diesem Facharbeiterabschluss sogar einen Nehls TV •Sat • Hifi •Foto•Multimedia PC •Navi•Haushaltsgroßgeräte KOMMEN · SEHEN · JUBELN Neubrandenburg ·Kranichstraße 2 Ihr LokalFuchs-Partner Regional ist genial Realschulabschluss anerkannt bekommen. Die Zeit zwischen einst und heute war allerdings alles andere als einfach und dennoch sehr erfüllend. „Der Stoff inder Berufsschule ist mir so viel einfacher gefallen als zuvor noch in der Schule“, erzählt der 21-Jährige rückblickend, „weil so viele Aufgaben einen direkten Bezug hatten zu dem, womit ich zuvor bereits auf Arbeit zu tun hatte.“ Theorie und Praxis bildeten mit einem Mal eine Einheit. Wohl auch, weil der angehende Verkäufer in dem Familienbetrieb von Anfang an mit im Team integriert war und er somit bei keiner Aufgabenstellung außen vor blieb. Die Erfolgserlebnisse auf der Arbeit motivierten dann auch in der Schule. „Ich war immer so stolz auf meinen Arbeitgeber“, sagt Max Papke, „und bin es noch.“ Er fühlt sich regelrecht als jemand Besonderes, zur Firma NEHLS dazuzugehören. Auch weil die Kunden hier etwas Besonderes erwarten - und bekommen: Hochwertige Produkte nämlich mit langer Lebensdauer – Reparaturen inklusive. Die Entscheidung dafür treffen Max Papke bekam seine große Chance bei EURONICS NEHLS -und hat sie genutzt sie zumeist erst nach einer kompetenten Verkaufsberatung. „Alles, was wir verkaufen, können und sollen unsere Lehrlinge selbst ausprobieren: Tablets, Telefone, HiFi-Anlagen. Schließlich können sie so unsere Kunden am besten beraten“, betont Toralf Nehls. Für Max Papke war das der Himmel auf Erden. Er wurde besser und besser, neunte Klasse Abschluss hin oder her. „Letztendlich zählt für uns mehr noch als Noten: die Einsatzbereitschaft, das Interesse an der Technik und die Freude am Umgang mit Kunden“, macht Toralf Nehls deutlich. Deshalb durfte Max Papke nach seiner Verkäuferlehre ein weiteres Ausbildungsjahr dranhängen und so zum Kaufmann im Einzelhandel aufsteigen. Mit dieser Fachkraftqualifizierung berät er nun bereits seit einem Jahr Kunden, die sich bestenfalls für ein hochwertiges Produkt mit langer Lebensdauer entscheiden.

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