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Pernegger Tourismusfolder 2017

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Es grünt so grün.

Es grünt so grün. Mutter Natur hat es gut mit unserer Region gemeint. Kommen und staunen Sie! BÄRENSCHÜTZKLAMM – EIN „TOSENDES“ ERLEBNIS Die Bärenschützklamm, eine der schönsten wasserführenden Felsenklammen Österreichs, wurde im Jahr 1978 zum Naturdenkmal erklärt. Die Wanderung zwischen ungezähmten Wasserfällen und Felsen hindurch ist für Wanderer eine imposante Erfahrung: Die unsagbare Stärke der Natur, deren steter Tropfen den Stein höhlt, wird hier augenscheinlich. Man ergründet die Klamm auf weiten Strecken über frei schwebende Stegleitern – beeindruckende Pionierarbeit, vor 100 Jahren unter schwersten Bedingungen von den Grazer Alpenclubs erbaut. Ausgangsort für eine Wanderung durch die Klamm zum Hochlantschgipfel ist Mixnitz – von Graz aus in 40 Minuten bequem per Bahn erreichbar. Vom Parkplatz Bärenschützklamm geht man ca. eine Stunde zum Klammeingang. Von dort bis zum Guten Hirten erneut ca. eine Stunde, weiter zum Steirischen Jockl ca. 40 Minuten und zum Hochlatsch und zur Teichalm ca. eine Stunde. 1. Mai – 31. Oktober, www.baerenschuetzklamm.at www.alpenverein.at/mixnitz BRÄUNER MÜHLE Erbaut vor dem 1. Weltkrieg am Bärenschützbach, nahe der heutigen Kassierhütte Bärenschützklamm. Durch Plünderungen wurde in den Jahren 1921–1923 der Entschluss gefasst, die Mühle in den Hof des Landwirtes Bräuner vlg. „Bauer im Burgstall“ zu überstellen. Zweck und Funktion der Mühle war: Mahlen von Getreide, Betrieb einer Säge, einer Drahtseilbahn für diverse Maschinen am Hof sowie als Stromversorger für den Eigenbedarf. Die Bräuner Mühle dient heute als Info-Stand am Parkplatz der Bärenschützklamm. 4

DRACHENHÖHLE – EIN BEDEUTENDER PRÄHISTORISCHER ORT Durch ein eindrucksvolles Portal im Berg gelangt man in die sagenumwobene Drachenhöhle. Sie befindet sich ca. 500 m über dem Ausgangspunkt Mixnitz am Westhang des Röthelsteins. Um zum Eingang der Höhle zu kommen, muss man gut 1,5 Stunden Fußmarsch in Kauf nehmen. Der immer steiler werdende Weg führt kurz vor der Höhle durch eine felsdurchsetzte, mit Ketten gesicherte Rinne. Der Weg lohnt sich aber ganz bestimmt! Ihren Namen erhielt die Höhle durch fossile Knochenfunde des ausgestorbenen Höhlenbären. Fundstücke sind im Archäologiemuseum Eggenberg in Graz zu besichtigen. Geschulte Höhlenführer begleiten die Führungsteilnehmer durch die als Naturdenkmal geschützte Höhle. Sie ist eine der bedeutendsten Quartiere für Fledermäuse in Österreich. Aus ökologischen Gründen ist ein Besuch der Höhle ausschließlich im Rahmen der Führungen gestattet. Geführte Touren finden von Mai bis Oktober statt. Termine und Anmeldemöglichkeiten unter www.pernegg.at oder telefonisch unter +43 650 50 66 166. Sonderführungen für Schulklassen auf Anfrage. EUROPASCHUTZGEBIET KIRCHKOGEL Das Gebiet liegt auf 1024 m Höhe und zeichnet sich durch Vegetationstypen aus, die sowohl für sich selbst als auch durch den Mosaikkomplex mit völlig gegensätzlichen Kontaktgesellschaften auf engem geografischen Raum (z. B. Schluchtwälder und bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder) als einzigartig für Mitteleuropa anzusehen sind. Speziell anzumerken sind hier auch die Dauerwaldgesellschaften mit ihren bemerkenswerten Kiefern, der Serpentin-Alpenrosen-Föhrenwald sowie die felsigen Trockenrasenbestände in der Ausprägung vor Ort über Serpentin. Auf extrem steilen, flachgründigen Gneis-Amphibilit-Standorten finden wir die Buchenwälder Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) mit den charakteristischen Arten Waldmeister und Hainsimse. Vereinzelt findet man in den Waldauflockerungen eine typische Felsspalten- und Trockenrasenflora. Ansprechpartner: DI Karl Fasching, karl.fasching@stmk.gv.at 5

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