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ARKTIS // GRÖNLAND

ARKTIS // GRÖNLAND WEISSER RIESE ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// GRÖNLAND IST DIE GRÖSSTE INSEL DER ERDE UND GEHÖRT ZU DÄNEMARK. TROTZ IHRES RAUEN KLIMAS BESTICHT SIE DURCH EINE AUSSERORDENTLICHE ARTENVIELFALT UND BIZARRE LANDSCHAFTEN– IM OSTEN MEIST EISIG UND WEISS, IM WESTEN SANFT UND GRÜN. NÜTZLICHES WISSEN: Grönland heisst Grünes Land, weil dort der Wikinger Erik der Rote um das Jahr 1000 herum tatsächlich Getreide anbaute – damals herrschte eine mittelalterlliche Warmzeit. Grönland ist geologisch gesehen die grösste Insel der Erde, gehört politisch zu Dänemark und ist mit einer bis 3400 Meter dicken Gletscherdecke das Eislager der nördlichen Erdhalbkugel – immerhin ist die grösste Insel der Erde 2650 Kilometer lang und bis zu 1200 Kilometer breit. Trotzdem kann es im Sommer durchaus auch 20 Grad warm werden. WAS REISENDE ABER VIEL MEHR INTERESSIERT: Die Küsten im Westen und im Osten des Landes sind sehr verschieden. Im Osten ist sie stark vereist, für Schiffe schwer zugänglich und für Tiere ein hartes Pflaster. Auch für die Inuit in der kleinen Siedlung Ittoqqortoormiit. Dagegen ist der Inselrand im Westen etwas milder. Hier lebt der grösste Teil der grönländischen Bevölkerung. In den Gewässern rund um die Insel leben unzählige Tiere, von kleinen Heringen bis zu riesigen Walen, der seltene Grönlandwal trägt sogar den Namen der Insel. GANZ SPEZIELL SIND DIE EISBERGE, VOR ALLEM IN DER DISKOBUCHT AN DER WESTKÜSTE: Riesige Gletscherzüge münden in die Fjorde der Region, an der Kante bricht das Eis ins Meer und schmückt die Bucht mit Tausenden von Eisbergen in jeder erdenklichen Form und Grösse. Der Sermeq Kujalleq-Gletscher ist der grösste Eisbergproduzent. Die Eisberge sammeln sich nach ihrer Reise durch den Illulissat-Fjord in der Diskobucht. Aber Achtung: Wer das erst mal gesehen hat, will mehr davon! Erfahrene Polarfreunde erklären dann den Erstbesuchern, dass sie sich gerade den Polarvirus eingefangen haben – und den wird man sein Leben lang nicht mehr los.

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© 2015 by PolarNEWS, Redaktion: Heiner Kubny – Impressum