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Procycling 03.19

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RENNKALENDER 8.–13.

RENNKALENDER 8.–13. APRIL BASKENLAND- RUNDFAHRT PODIUM 2018 1. Primož Roglič 2. Mikel Landa 3. Jon Izagirre Während die Klassiker-Spezialisten bei Regen auf Kopfsteinpflaster kämpfen, machen die Kletterer dasselbe im Baskenland, außer dass sie es auf endlosen Hügeln tun. Aber der Regen ist eine Konstante – nicht umsonst ist Euskadi so grün. Die Fans sind leidenschaftlich, aber sie konnten seit Iban Mayo 2003 keinen baskischen Sieger mehr anfeuern. DATUM RENNEN LAND KAT. 16. Paris–Camembert Fra 1.1 16.–21. Presidential Tour of Turkey Tur 2.UWT 17. Brabantse Pijl – Flèche Brabanconne Bel 1.HC 17. Brabanste Pijl – Flèche Brabanconne Bel 1.1 18.–21. Belgrade Banjaluka Bih 2.1 20. Tour du Finistère Fra 1.1 21. Amstel Gold Race Ned 1.UWT 21. Amstel Gold Race Ladies Edition Ned 1.WWT 22. Tro-Bro Léon Fra 1.1 22.–26. Tour of the Alps Ita 2.HC 23.–28. Tour of Croatia Cro 2.1 24. La Flèche Wallonne Bel 1.UWT 24. La Flèche Wallonne Féminine Bel 1.WWT 26.–28. Vuelta a Castilla y León Spa 2.1 27. EPZ Omloop van Borsele Ned 1.1 28. Lüttich–Bastogne–Lüttich Bel 1.UWT 16.–21. APRIL PRESIDENTIAL TOUR OF TURKEY PODIUM 2018 1. Eduard Prades 2. Alexey Lutsenko 3. Nathan Haas Nach zwei unauffälligen Jahren im Oktober wandert die Türkei-Rundfahrt zurück in den April. Die Landschaft ist umwerfend, aber dem Rennen mangelt es an Prestige. Außerdem ist es wegen der instabilen politischen Situation und der mutmaßlichen Menschenrechtsverletzungen im Land ein Fremdkörper im Oberhaus des Radsports. 28. Lüttich–Bastogne–Lüttich Femmes Bel 1.WWT 28. Giro dell’Appennino Ita 1.1 30. 4.–5. 5. Tour de Romandie Swi 2.UWT In den Niederlanden ist es bekanntermaßen windig, doch beim Amstel sind die Hügel das Problem. 21. APRIL AMSTEL GOLD RACE PODIUM 2018 1. Michael Valgren 2. Roman Kreuziger 3. Enrico Gasparotto © Gruber Images Amstel Gold Race eröffnet die Trilogie der hügeligen Klassiker. Der Cauberg wurde 2017 aus dem Finale entfernt und durch den Guelhemmerberg und Bemelerberg ersetzt, an den sich eine flache Zielgerade in Berg en Terblijt anschließt. Damit hat sich das Rennen vom uninteressantesten zum interessantesten des Trios gemausert. 68 PROCYCLING | MÄRZ 2019

RENNKALENDER 28. APRIL LÜTTICH–BASTOGNE–LÜTTICH ERSTAUSTRAGUNG 1892 AUFLAGEN 104 as vierte Monument signalisiert das Ende der Frühjahrsklassiker und ist D passenderweise das anspruchsvollste von allen: In den Ardennen warten auf 250 Kilometern rund 30 kurze, steile Anstiege. Watt für Watt kann Lüttich–Bastogne–Lüttich geltend machen, das härteste Rennen auf dem Kalender zu sein. Die Anstiege sind zu lang, um einfach dar über hinwegzustiefeln, und zu kurz, um einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden. Es ist kein richtiger Kurs für Bergziegen, auch wenn einige Sieger aus jüngerer Zeit wie Poels und Dan Martin auch bei der Tour de France in der Spitzengruppe geklettert sind. Es ist auch kein schlechter Kurs für spritzige Klassiker-Kletterer, und Valverde, der sowohl spritziger Klassiker- Kletterer als auch Grand-Tour-Bergziege ist, ist hier einer der erfolgreichsten Fahrer – er hat viermal gewonnen. Und nur, um zu beweisen, dass der Radsport nie vorhersehbar ist, selbst bei einem Rennen, das so vorhersehbar ist wie L–B–L zuletzt, ist der Titelverteidiger ein klassischer Rouleur: Jungels. Die Vorhersehbarkeit, 2018 ausgenommen, hat 2019 zu einer interessanten Neuerung geführt. Das Ziel war seit 1992 eine ansteigende Gerade PODIUM 2018 1. Bob Jungels 2. Michael Woods 3. Romain Bardet DIE MEISTEN SIEGE 5 Eddy Merckx FRÜHERE SIEGER 2017 Alejandro Valverde 2016 Wout Poels 2015 Alejandro Valverde 2014 Simon Gerrans durch den unspektakulären Vorort Ans. Es hat den besten Bergaufsprintern gelegen, also haben die besten Bergaufsprinter das Rennen dichtgemacht, es formelhaft werden lassen. Aber jetzt wandert das Ziel zurück ins Zentrum von Lüttich im Rahmen eines neuen Vertrags zwischen der A.S.O., der Provinz Lüttich und dem Royal Cyclist’s Pesant Club Liègeois, den Organisatoren des Rennens seit seiner allerersten Auflage anno 1892. Im neuen Ziel werden die Kletterer nicht gegen die besseren Sprinter sprinten wollen, vielmehr müssen sie herausfinden, wo sie ihren Rivalen entwischen können, und sich dann überlegen, wie sie sich die Verfolger vom Leib halten. Das, so hoffen die Organisatoren, wird bedeuten, dass der taktische Kampf früher beginnt – in den letzten Jahren konnten die Zuschauer fünf oder zehn Minuten vor dem Finale den Fernseher einschalten, ohne nennenswerte Geschehnisse verpasst zu haben. Für 2019 erhoffen sich die Organisatoren, dass die entscheidenden Momente jederzeit kommen können. Bob Jungels setzt an der Côte de la Roche aux Faucons 2018 zum Angriff an. © Kramon MÄRZ 2019 | PROCYCLING 69