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Procycling 03.19

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RENNKALENDER 11.

RENNKALENDER 11. MAI–2. JUNI GIRO D’ITALIA ERSTAUSTRAGUNG 1909 AUFLAGEN 101 in Portico mit 666 Bögen säumt die Straße hinauf zum Santuario di San E Luca bei Bologna. Die Straße am Bogengang ist ein steiler und gewundener Anstieg, der das Herzstück des Giro dell’Emilia im Herbst bildet. Aber während der Portico den Anfang vom Ende dieses speziellen Fegefeuers signalisiert, markiert der Portico am 11. Mai nur das Ende vom Anfang des Giro, da er auf den letzten zwei Kilometern des Auftaktzeitfahrens kommt. Die diesjährige Corsa Rosa ist an drei Zeitfahren aufgehängt – am Anfang, in der Mitte und am Ende. Sie haben insgesamt 58 Kilometer und sind thematisch ähnlich: Jedes hat einen signifikanten Anstieg, womit sie nicht das täglich Brot für Rouleure sind. Auf der 1. Etappe ist es die Via di San Luca, auf der 9. Etappe der zwölf Kilometer lange Schlussanstieg in San Marino, auf der 21. Etappe in Verona ein 4,3 Kilometer langer Anstieg nach Torricelle nach der Hälfte der 15,6 Kilometer lan- gen Prüfung. Rund um die Zeitfahren sind zwei Dinge, die der Giro extrem gut kann: Mittelgebirge und Hochgebirge. Das Rennen zieht eine grobe Acht durch die oberen zwei Drittel des Landes, San Marino ist der einzige Abstecher ins Ausland. Mittelgebirge und Sprints dominieren den unteren Kreis, Hochgebirge den oberen. Von Bologna aus geht es nach Südwesten zum Tyrrhenischen Meer bei Orbetello (3. Etappe). Die Etappen 4 und 5 führen die Küste runter, bevor die 6. Etappe über den südlichen zentralen Apennin zum südlichsten Punkt bei San Giovanni Rotondo an der Adria führen. Zwei knifflig aussehende Etappen, das Zeitfahren in San Marino und die zwei Sprinter-Etappen komplettieren die untere Schleife. Die Ankunft des Rennens im Piemont signalisiert den Start des Hochgebirges und den echten Abstieg des Pelotons in die Tortur. Der Tagesabschnitt von Cuneo nach Pinerolo auf der 12. Etappe markiert den 70. Jahrestag einer von Fausto Coppis Attacken 1949. Die Etappen 13, 14, 16, 17, 19 und 20 erstrecken sich über das Hochgebirge der italienischen Grenzregion zum Norden. Zu den Highlights zählen die noch nie dagewesene Ankunft am 2.200 Meter hohen Lago Serrù am Colle del Nivolet, die Cima Coppi am 2.619 Meter hohen Gavia auf halber Strecke der 16. Etappe (gefolgt von einer Kletterpartie über den Mortirolo über die schwerste Seite), der extravagant schöne Passo Mendola auf der 17. Etappe und das Bergfinale der 20. Etappe mit dem Passo Manghen und dem Monte Avena. Das Rennen führt zum Schlussakt nach Verona, wo alte Porticos, dieses Mal im Amphitheater an der Piazza Bra, die Fahrer am Ende des Zeitfahrens begrüßen werden. Auch eine Statue des Autors des Inferno, Dante, steht hier. Aber zumindest für das Giro-Peloton signalisiert Verona, dass die Tortur vorüber ist. DATUM START ZIEL KM 1 11. Mai Bologna Bologna 8,2 km EZF 2 12. Mai Bologna Fucecchio 200 km 3 13. Mai Vinci Orbetello 219 km 4 14. Mai Orbetello Frascati 228 km 5 15. Mai Frascati Terracina 140 km 6 16. Mai Cassino San Giovanni Rotondo 233 km 7 17. Mai Vasto L’Aquila 180 km 8 18. Mai Tortoreto Lido Pesaro 235 km 9 19. Mai Riccione San Marino 34,7 km EZF 10 21. Mai Ravenna Modena 147 km 11 22. Mai Carpi Novi Ligure 206km 12 23. Mai Cuneo Pinerolo 146 km 13 24. Mai Pinerolo Ceresole Reale 188 km 14 25. Mai Saint-Vincent Courmayeur 131 km 15 26. Mai Ivrea Como 237 km 16 28. Mai Lovere Ponte di Legno 226 km 17 29. Mai Commezzadura Anterselva/Antholz 180 km 18 30. Mai Valdaora/Olang Santa Maria di Sala 220 km 19 31. Mai Treviso San Martino di Castrozza 151 km 20 1. Juni Feltre Croce d’Aune Monte Avena 183 km 21 2. Juni Verona Verona 15,6 km EZF 72 PROCYCLING | MÄRZ 2019

RENNKALENDER 17 18 14 15 16 ZIEL 20 21 19 12 13 11 1 START BOLOGNE 2 10 Etappenstart Etappenziel Zeitfahren 3 9 8 4 5 ROM 7 6 PODIUM 2018 1. Chris Froome 2. Tom Dumoulin 3. Miguel Ángel López DIE MEISTEN SIEGE 5 Eddy Merckx, Fausto Coppi, Alfredo Binda FRÜHERE SIEGER 2017 Tom Dumoulin 2016 Vincenzo Nibali 2015 Alberto Contador 2014 Nairo Quintana © Getty Images MÄRZ 2019 | PROCYCLING 73