Psychiatrische Pflege

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Gute Arbeit (2018)

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Kongressband Dreiländerkongress 2018 in Wien

Die Umsetzung der

Die Umsetzung der Methode epa erfolgt primär mit den Basisassessments epaAC, epaKIDS, epaLTC, epaPSYC und epaHC* (*in Vorbereitung). Diese Instrumente ermöglichen es Pflegefachpersonen, den pflegerelevanten Zustand von Patienten mittels Punktwerten systematisch einzuschätzen. Diese Einschätzung ist die Basis für die klinische Entscheidungsfindung im pflegediagnostischen Prozess. Dabei sind die Assessmentinstrumente der epa-Familie in ihrer Struktur über alle Versorgungsbereiche hinweg einheitlich und damit vergleichbar. Die Methode epa ist so konzipiert, dass die Situation vor Krankenhauseintritt mit denselben Kriterien erhoben wird wie die aktuelle Situation im Krankenhaus. Darüber hinaus können unmittelbar im Basisassessment Pflegeziele angegeben werden, die es ermöglichen, den Erfolg der Pflege zu messen. Durch diese Integration aller relevanten Informationen kann die Pflegefachperson bereits während einer Einschätzung den Erfolg der bisher erbrachten Pflegemaßnahmen evaluieren und erhalt eine fundierte Entscheidungshilfe, ob sie den Pflegeplan anpassen muss oder nicht. Die Ergebnisse einer Einschätzung werden anschließend für die Pflegeplanung und zur Pflegeprozessdokumentation verwendet. Eine Besonderheit der Methode epa ist, dass am Ende des Einschätzungsprozesses automatisch epa-Diagnosen (Pflegediagnosen gemäß der international gültigen Norm ISO 18104) generiert werden, was zunächst den Schulungsaufwand und nachfolgend den Dokumentationsaufwand minimiert. Aus den Daten, die bei der Umsetzung des Pflegeprozesses notwendigerweise anfallen, werden durch die Basisassessments der Methode epa neben einer automatischen Risiko-Ableitung auch Daten generiert, die für die weitere Prozess-Steuerung genauso wichtig sind wie für die Abrechnung oder für Managementzwecke. Problemstellung & Vorgehen In diesem Vortrag wird am Beispiel des ergebnisorientierten PflegeAssessments AcuteCare (epaAC) über die Erfahrungen aus dem FvBK mit dem Ein- 66

satz eines standardisierten Instrumentes zur Patientenzustandserfassung berichtet. Die FvBK arbeitet seit Januar 2014 mit dem epaAC und erfasst so routinehaft und standardisiert den Patientenzustand zu mehreren Zeitpunkten während eines Klinikaufenthaltes. Das KEH nutzt epaAC als standardisiertes Instrument seit 2016 in allen stationären und teilstationären Einheiten der psychiatrischen Klinik. Mit den Assessmentinstrumenten der Methode epa wird die Komplexität einer Pflegesituation eingeschätzt, d.h. gemessen. Gemäß Benner erhalten alle Handelnden jeweils Informationen so, wie sie sie in Abhängigkeit von ihrer Kompetenzstufe benötigen: Ausdifferenzierte Information für die Novizin, Übersichten für die Expertin [2]. Dadurch, dass in der Methode epa Patientenfähigkeiten und –zustände in Zahlenwerte transformiert werden, werden im Einschätzungsprozess neben dem aktuellen Patientenzustand auch immer die Veränderungen und erzielten Ergebnisse dargestellt. So hat die Pflegefachperson patienten- und pflegesensitive Ergebnisse und damit die Wirksamkeit ihrer Interventionen jederzeit im Blick. Bei der Anwendung des epaAC in der stationären Psychiatrie zeigte sich, dass das grundsätzliche Konzept gut anwendbar ist, die spezifischen Besonderheiten psychiatrisch Erkrankter aber nur in Teilen abgebildet werden. Bisher stand im deutschsprachigen Raum kein standardisiertes Basisassessment zur Verfügung, das speziell für den Einsatz in der psychiatrischen Pflege entwickelt wurde. Für die Einschätzung psychiatrischer Phänomene oder von Teilaspekten existieren einzelne Instrumente bzw. Skalen, wie z.B. zur Einschätzung eines Suizidrisikos. Dies führt jedoch zu einer Fragmentierung der pflegefachlichen Beurteilung von Patientenmerkmalen, da die Erfassung für jeden Teilaspekt in unterschiedlichen Medien und nach unterschiedlichen Konzepten erfolg und unterschiedliche Methoden zur Anwendung kommen: standardisierte Skalen oder Freitexte. Vor diesem Hintergrund wurde die Methode epa weiterentwickelt und um ein weiteres Instrument ergänzt: epaPSYC (Psychiatric Care). Das Instrument 67

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    Literatur 1. Abderhalden, C., & Nee

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    deutschen Krankenhäusern kognitive

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    5. Blüher, S. & Kuhlmey, A. Demogr

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    62. Akademisierung in der psychiatr

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    Ziele Es ist das Ziel dieser Studie

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    sind Charakterstärken und Persönl

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    *Lampert Thomas, Dipl. Pflegefachma

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    Sahm Daniel, B.A., Psychische Gesun

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    Thomas Matthieu, M.A. Sozialwissens

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    Unter http://www.pflege-in-der-psyc

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