Psychiatrische Pflege

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Kompetenz - zwischen Qualifikation und Verantwortung (2007)

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Kongressband Dreiländerkongress 2007 in Bielefeld

Die Fachlichkeit der

Die Fachlichkeit der psychiatrisch Pflegenden ist anerkannt, z.B. durch die Fachweiterbildung Psychiatrie dokumentiert. Allerdings kann die psychiatrische Pflege im internationalen Vergleich ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Die psychiatrische Pflege unterliegt denselben Herausforderungen und Trends wie die Pflege allgemein: • höhere fachliche Anforderungen verlangen nach einer generalistischen akademischen Erstausbildung der Pflegenden, zunehmender Spezialisierung und lebenslangem Lernen; • dem Nachweis der Wirksamkeit pflegerischen Handelns durch Forschung; • dem Beleg der Kosteneffizienz. Will die deutsche Pflege tatsächlich die Chancen der Veränderungen im System nutzen, müssen die Pflegenden politisch aufwachen. Diese politische Aktivierung muss auf allen Ebenen greifen: am eigenen Arbeitsplatz, in der Institution und politisch. 16

Soziale Inklusion – Eine neue Aufgabe für die psychiatrische Pflege? Dirk Richter Die Benachteiligung psychisch kranker Menschen in vielen Bereichen des sozialen Lebens wird seit längerem unter dem Stichwort der Stigmatisierung beschrieben und diskutiert. Psychisch kranke Menschen leiden in diverser Hinsicht unter der Nicht-Anerkennung ihrer Krankheiten und als Konsequenz unter der Nicht-Anerkennung ihrer Person. Die Betroffenen fühlen sich ausgeschlossen von der sozialen Teilhabe in verschiedenen Dimensionen; dies reicht von der Missachtung in persönlichen Gesprächen bis hin zu kaum überwindbaren Problemen auf dem Arbeitsmarkt, sobald die Krankheit bekannt wird. Die moderne psychiatrische Versorgung ist seit den 1970er Jahren darum bemüht gewesen, diese Benachteiligung psychisch Kranker abzubauen. Neuere Versorgungsformen zielten in erster Linie auf die Integration der kranken Menschen in die Gesellschaft (Forster 1997). Unter dem Label ‚Gemeindepsychiatrie’ wurden zahlreiche Behandlungs- und Versorgungsoptionen etabliert, die von einer wohnortnahen stationären Behandlung über arbeitsrehabilitative Maßnahmen bis hin zu einer gemeindeintegrierten Lebensform für chronisch Kranke reichen. Die gemeindepsychiatrische Versorgung hat die Lebensqualität vieler Betroffener deutlich verbessert, insbesondere durch die Abschaffung längerfristiger stationärer Aufenthalte in wohnortfernen Kliniken. Dennoch ist nach mehreren Jahren Stillstand die Thematik der sozialen Lebenssituation psychisch kranker Menschen unlängst wieder in die Diskussion gekommen. Angestoßen durch sozialpolitische Initiativen der Europäischen Union sowie durch fachpsychiatrische Ansätze werden die sozialen Lebensumstände unter den Stichworten der sozialen Inklusion bzw. sozialen Exklusion thematisiert. Mit diesen Begriffen soll das Ausmaß der sozialen Teilhabe, oder andersherum ausgedruckt, des Ausschlusses psychisch Kranker von sozialen Bereichen beschrieben werden. 17

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    Literaturverzeichnis 1. Bandura, A.

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    Die Bielefelder Behandlungsvereinba

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    • Mit der Behandlungsvereinbarung

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    Fachhochschule Osnabrück im Fach P

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    Waltraud Koller, Jahrgang 1964, dip

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    essenschwerpunkte: Prinzipien und S

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