Psychiatrische Pflege

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Kompetenz - zwischen Qualifikation und Verantwortung (2007)

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Kongressband Dreiländerkongress 2007 in Bielefeld

Bauman Z (2004) Wasted

Bauman Z (2004) Wasted Lives: Modernity and its Outcasts. Cambridge, Engl.: Polity Bertram G, Stickley T (2005) Mental health nurses, promotors of inclusion or perpetuators of exclusion? Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing 12:387-395 Buckle D (2005) Social work in a secure environment: towards social inclusion. Journal of Psychiatric Intensive Care 1:37-43 Eikelmann B, Reker T, Richter D (2005) Zur sozialen Exklusion psychisch Kranker - Kritische Bilanz und Ausblick der Gemeindepsychiatrie zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 73:664-673 Eikelmann B, Zacharias-Eikelmann B, Reker T, Richter D (2005) Integration psychisch Kranker: Ziel ist die Teilnahme am ‚wirklichen’ Leben. Deutsches Ärzteblatt 102: A1104-A1110 Forster R (1997) Psychiatriereformen zwischen Medikalisierung und Gemeindeorientierung: Eine kritische Bilanz. Opladen, Westdeutscher Verlag Friedrichs J, Jagodzinski W (1999) Theorien sozialer Integration. In: Friedrichs J, Jagodzinski W (eds.). Soziale Integration. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 39: 9-43. Wiesbaden, Westdeutscher Verlag Habermas J. 1982. Theorie des kommunikativen Handelns. Frankfurt/M., Suhrkamp. Kronauer M (2002) Exklusion: Die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus. Frankfurt/M./New York, Campus Leff J, Warner R (2006) Social inclusion of people with mental illness. Cambridge, Engl., Cambridge University Press Lockwood D (1969) Soziale Integration und Systemintegration. Zapf W (eds.) Theorien des sozialen Wandels: 124-137. Köln, Kiepenheuer und Witsch Neenan M, Dryder W (2002) Life Coaching: A cognitive-behavioural approach. London, Routledge Rehfeld UG (2006) Gesundheitsbedingte Frühberentung. Berlin, Robert-Koch-Institut Reker T, Hornung PW, Schonauer K, Eikelmann B (2000) Long-term psychiatric patients in vocational rehabilitation programmes: A naturalistic follow-up study: 101-463. Acta Psychiatrica Scandinavica Repper J, Perkins R (2003) Social Inclusion and Recovery: A Model for Mental Health Practice. Edinburgh, Ballière Tindall Repper J, Perkins R (2004) Social inclusion and acute care. Harrison M (eds.). Acute mental health nursing: From acute concerncs to the capable practitioner: 51-77. London, Sage Richter D. 2003. Psychisches System und soziale Umwelt: Soziologie psychischer Störungen in der Ära der Biowissenschaften. Bonn: Psychiatrie-Verlag. Richter D (2006) Psychische Störung und Erwerbsminderungsberentung. DRV (eds.). Erfahrungen und Perspektiven: Bericht vom Dritten Workshop des Forschungsdatenzentrums der Rentenversicherung: 212-223. Berlin, Deutscher Rentenversicherungsbund Richter D, Eikelmann B, Reker T (2006) Arbeit, Einkommen, Partnerschaft: Die soziale Exklusion psychisch Kranker. Das Gesundheitswesen 68:704-707. Rogers A, Pilgrim D. 2003. Mental Health and Inequality. Basingstoke: Palgrave Macmillan. Sauter D, Richter D (eds.) (1999) Experten für den Alltag: Professionelle Pflege in psychiatrischen Handlungsfeldern. Bonn, Psychiatrie-Verlag Social Exclusion Unit (2004) Mental Health and social exclusion. London, Office of the Deputy Prime Minister Twamley E, Jeste D, Lehman A (2003) Vocational Rehabilitation in Schizophrenia and Other Psychotic Disorders. A Literature Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Journal of Nervous and Mental Disease 191:515-523 26

Validierende Gesprächsführung bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen Ruth Ahrens Menschen mit Persönlichkeitsstörungen leiden unter starken Gefühlsschwankungen, neigen zu Impulskontrollverlusten und gelten zwischenmenschlich als große Herausforderung für Pflegende. Verschiedene Autoren (1, 2) sehen die Gefahr, dass in Gesprächen oft die subjektive Not der Patienten unterschätzt wird. Was ist Validieren? Es ist ein aktiver Vorgang! Valide bedeutet gültig. Beim Validieren bemüht sich der Gesprächspartner aktiv darum, die innere Wirklichkeit von Betroffenen wahrzunehmen und durch das so genannte »Normalisieren« für eine gültige Reaktion zu erklären. Vor diesem Schritt haben Pflegende manchmal Angst, weil sie befürchten, zu einer Teamspaltung beizutragen, wenn sie sich derart »auf die Seite« des Patienten stellen. Ein Beispiel: Eine Patientin sagt ihrer Bezugsschwester, dass sie schon längere Zeit Probleme mit einer anderen Pflegeperson hat. Diese grüße sie fast nie und wenn sie ein Anliegen habe, sei sie sehr unfreundlich. Die Patientin habe bei den Reaktionen der Kollegin oft das Gefühl, dass sie etwas Überflüssiges oder Dummes gesagt habe. Die Bezugsschwester muss weder die Kollegin verteidigen noch sich mit der Patientin »verbrüdern« oder eine Lösung suchen. Sie validiert die Erfahrung der Patientin dahingehend, dass sie ihr sagt, sie könne verstehen, dass es ihr schwer fallen muss, auf diese Kollegin zuzugehen, wenn sie diese Gefühle habe. Sie teilt ihr im Weiteren mit, dass sie es gut findet, dass die Patientin darüber mit ihr spricht und sich nicht auch von ihr abwende (Validierung des Verhaltens). Es zeige, dass sie grundsätzlich für sich sorgen kann. Die Patientin fühlt sich daraufhin verstanden und beginnt sich selbst halblaut zu fragen, ob sie diese Kollegin mal daraufhin ansprechen solle. Die Bezugsschwester validiert weiter und lobt die Patientin, dass sie eine Klärung für 27

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    Die Bielefelder Behandlungsvereinba

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    • Mit der Behandlungsvereinbarung

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    und mit Kompetenzen im Bezug auf de

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    Stigmatisierung von Alkoholkranken;

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    »Warum nehmen Sie Ihre Abendarznei

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    Fachhochschule Osnabrück im Fach P

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    Waltraud Koller, Jahrgang 1964, dip

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    essenschwerpunkte: Prinzipien und S

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    Martin F. Ward, Vorsitzender der Ex

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