Psychiatrische Pflege

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Kompetenz - zwischen Qualifikation und Verantwortung (2007)

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Kongressband Dreiländerkongress 2007 in Bielefeld

Dreh-

Dreh- und Angelpunkte der Individualökonomie sind ebenso Knappheiten und Eigen- und Systemzeiten. Knappheiten bewirken einerseits eine Anpassungsleistung an die Systemzeit und das Individual-Ideal und somit Entwicklung zum Unternehmensziel hin. Anderseits bewirken Knappheiten auch Verzögerungen und sogar entscheidende Störungen hin zum Unternehmensziel. Literatur zur Gesamtstudie: Atteslander, Peter (19959) Methoden der empirischen Sozialforschung. De Gruyter Andreae, Clemens-August (Hrsg.) (1985) Quellen des Wachstums. Hanns Martin Schleyer-Stiftung Köln. Bachem Bartholomeyczik, Sabine (1998) Der Bedarf an professioneller Pflege in der Zukunft. In: Grundlagen der Bedarfsermittlung in der psychiatrischen Versorgung. Hrsg.: Balk, Leonhard; Klein, Helmfried; Schmidtke, Alexander. Bocholt, Eicanos Verlag Bea, Franz Xaver/Haas Jürgen (1997) Strategisches Management., Stuttgart, Lucius&Lucius Bauer, Rudolph (1992) Lexikon des Sozial- und Gesundheitswesens. R. Oldenbourg Verlag Bauer, Rüdiger (2004) Beziehungspflege. Ibicura-Verlag Becker, S. Gary (1993) Ökonomische Erklärung Menschlichen Verhaltens. Tübingen, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) Brockhaus Enyklopädie (1987) Band 3. Mannheim Büssing, Andre (1992) Organisationsstruktur, Tätigkeit und Individuum. Bern, Hans Huber Comelli, Gerhard / von Rosenstiel Lutz (1995) Führung durch Motivation. München, C.H. Beck´sche Verlagsbuchhandlung Elias, Norbert (1991) Was ist Soziologie. München, Juventa Erlanger Historikerseite: http://www.multi-media.point.com\wwwzister\doberlug.htm Etzioni, Amitai (1994) Jenseits des Egoismus-Prinzips. Stuttgart, Schäffer-Poeschl Verlag Fawcett, Jacqueline (1998) Konzeptuelle Modelle der Pflege im Überblick. Bern, Hans Huber Friedrichs, Jürgen (1990) Methoden empirischer Sozialforschung. Opladen, Westdeutscher Verlag GmbH Gebert, Dieter / von Rosenstiel, Lutz (1992) Organisationspsychologie. Stuttgart, Berlin, Kohlhammer Glaser, G. Barney / Strauss, L. Anselm (1998) Grounded Theory. Bern, Huber Haller, Dieter (Hrsg.) (2000) Grounded Theory in der Pflegeforschung. Bern, Huber Hanft, Anke (1991) Identifikation als Einstellung zur Organisation. Hrsg. Oswald Neuberger. München, Rainer Hampp Hollick, Jürgen (1999) Unveröffentlichte Diplomarbeit im Pflegemanagement: Das pflegende Moment in der Führung. München, Kath. Stiftungsfachhochschule, http://www.phil.uni-erlangen.de Kersting, Karin (199) Coolout im Pflegealltag. In: Pflege und Gesellschaft, 4. Jahrgang Oktober: 3-99 Kirsch, Werner (1997) Betriebswirtschaftslehre. Wartaweil, Barbara Kirsch Kümmerer, Klaus (1993) Zeiten der Natur-Zeiten des Menschen. In: Martin Held/Karlheinz A. Geißler (HG.)Ökologie der Zeit. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart Kneer, Georg/Nassehi, Armin (1997) Niklas Luhmanns Theorie sozialer Systeme. Wilhelm Fink Verlag Lamnek, Siegfried (1995) Qualitative Sozialforschung. Band 1 Methodologie. Weinheim, PVU Lamnek, Siegfried (1995) Qualitative Sozialforschung. Band Methoden und Techniken. Weinheim1995, PVU Mäurer, Peter A. (1997) Wenn du krank bist fehlt dir was. München, Real Verlag Prakke, Helen/ Wurster, Jahin (1999) Gütekriterien qualitativer Forschung. In: Pflege; die wissenschaftliche Zeitschrift für Pflegeberufe. Hans Huber 12.Jhrg. Reheis, Fritz (1998) Die Kreativität der Langsamkeit. Darmstadt, Primus Verlag Reimann, Horst; Giesen, Bernhard; Goetze, Dieter; Schmid, Michael (1982) Basale Soziologie: Theoretische Modelle. Opladen, Westdeutscher Verlag GmbH Ribhegge, Hermann (1987) Grenzen der Theorie rationaler Erwartungen. Tübingen, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) Ripperger, Tanja (1998) Ökonomik des Vertrauens. Tübingen, J.C.B. Mohr (Paul Siebeck) Rittershofer, Werner (1975) Lexikon Wirtschaft, Arbeit, Umwelt. Bund Verlag Rosenstiel, Lutz von (1992) Grundlagen der Organisationspsychologie. Stuttgart, Schäffer-Poeschl Schütze, Christian (1998) Das Grundgesetz vom Niedergang. München, Carl Hanser Verlag Schmitt, Klaus (1989) Silvio Gesell- »Marx« der Anarchisten?. Karin Kramer Verlag Scholz, Ruppert, von Maydell, Bernd (1980) Grenzen der Eigenwirtschaft gesetzlicher Rentenversicherungsträger. Duncker & Humblot GmbH Strauss/Corbin (1996) Grounded Theory, Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Weinheim, Beltz, PVU Strauss, L. Anselm (1994) Grundlagen qualitativer Sozialforschung. München, Wilhelm Fink Verlag GmbH & Co. KG Sprenger, Reinhard K. (1993) Mythos Motivation. Frankfurt/Main, Campus Verlag Statistisches Bundesamt (1998) Fachserie 12, Reihe S2. Ausgaben für Gesundheit 1970 – 1985. Metzler/Poeschl Uexküll, Thure von (1994) Integrierte psychosomatische Medizin. Stuttgart, Schattauer Watson, Jean (1996) Pflege: Wissenschaft und menschliche Zuwendung. Bern, Hans Huber Weber, Max (1947) Grundriß der Sozialökonomik. Tübingen, Verlag ICB Mohr Wöhe, Günter (1993) Einführung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre. München, Verlag Franz Vahlen GmbH 80 81

Kompetenzen in der Psychiatrischen Pflege: Strategien und Interventionen zur Personalentwicklung an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik Freiburg Cornelia Schindler Einleitung/Hintergrund Die Leistungserbringer in Pflege und Medizin sehen sich heute mit einer Reihe von teilweise komplexen Veränderungen konfrontiert, die zunehmend ihr berufliches Handeln in Organisationen beeinflussen. Vor allem durch knapper werdende ökonomische Ressourcen entstehen Forderungen, die versuchen, die Leistungserstellung sozialer Dienstleistungserbringer zunehmend an den Kriterien der Effizienz und Effektivität auszurichten 1[1] . Die Fokussierung auf den wissenschaftlichen Kenntnisstand, Quali tätsentwicklung und wirtschaftliche Leistungserbringung 2[2] führen zu einer strategischen Neuausrichtung in Kliniken. Dies bedeutet unter anderem eine Verdichtung, Spezialisierung und Standardisierung von pflegerischen Leistungen sowie der Erwartung, pflegerische Interventionen anhand individuellen Fallverstehens theoriebasiert zu erbringen 3[3] . Das Strategiepapier des Pflegemanagements am Universitätsklinikum Freiburg trägt diesen Entwicklungen Rechnung und bildet die Grundlage für eine strategisch orientierte Personalentwicklung in den dazugehörigen Kliniken. Es enthält Strategien wie die Sicherung der Fachkompetenz aller Mitarbeiter durch gezielte Fort- und Weiterbildung, die Entwicklung von Spezialisten und Experten und dem Absichern der Pflegepraxis durch eine evidencebasierte Pflege. Ziele Die Interventionen zur Personalentwicklung für den Pflege- und Erziehungsdienst an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik basieren auf dem Strategiepapier des Pflegemanagements. Sie sind in einen längerfristigen Prozess eingebunden, der aus zielgerichteten aufeinanderfolgenden Aktivitäten besteht. Strategisches Ziel ist die Vermittlung von Qualifikationen, welche die Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen durch alle Mitglieder der Organisation ermöglichen sollen 4[4] . Die Oberziele sind die Entwicklung, Förderung und Erweiterung psychiatrisch-pflegerischer Kompetenz aller Mitarbeiter des Pflege- und Erziehungsdienstes. Aufgrund unterschiedlicher Qualifikationen und Kompetenzen wurden analog der jeweiligen Zielgruppen mittelfristige Unterziele festgelegt. Die Maßnahmen zur Personalentwicklung für alle Mitarbeiter beinhalten eine Entwicklung, Förderung und Erweiterung der Kompetenzen zum regelgeleiteten, situativ-beurteilenden und reflektierenden Handeln 5[5] sowie die Steigerung der innerbetrieblichen Mobilität. Bei den Krankenschwestern/- pflegern für Psychiatrie stehen reflektierende und emotionale Komponenten pflegerischer Kompetenzen 6[5] sowie eine Befähigung zum Theorie-Praxis-Transfer mittels Evidence-based Nursing (EBN) im Mittelpunkt. Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Pflegenden mit spezialisiertem Fachwissen (z.B. DBT-Pflegekraft) und eher langfristig prospektiv ausgerichtet, deren Integration gemeinsam mit den Krankenschwestern/-pflegern für Psychiatrie und den Pflegeexperten (Funktionsbezeichnung am Universitätsklinikum Freiburg) unter dem »Dach« Advanced Practice Nursing (APN). Fragestellungen Die Interventionsplanung wird seit dem Jahr 2002 bis heute durch folgende Fragestellungen begleitet: • Welche Modelle und Konzepte können die einzelnen Maßnahmen unterstützen? • Welche Qualifikationen und Kompetenzen liegen bereits vor? • Welche Kompetenzen müssen weiterentwickelt werden? • Welche Strategien und Interventionen werden zur kontinuierlichen Weiterentwicklung pflegerischer Kompetenzen benötigt? Vorgehen Um den komplexen Zielsetzungen und dem Einbezug aller Akteure des Pflege- und Erziehungsdienstes Rechnung zu tragen, wurde ein multidimensionales, prozessorientiertes Planen und Vorgehen in mehreren Entwicklungsschritten als sinnvoll erachtet. Diese umfassen 7[4,5] : 82 83

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