Psychiatrische Pflege

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Kompetenz - zwischen Qualifikation und Verantwortung (2007)

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Kongressband Dreiländerkongress 2007 in Bielefeld

Literatur: [1]

Literatur: [1] Schallermair, Christian. 1999. Ökonomische Merkmale sozialer Dienstleistungen und deren Beschäftigungspotentiale am Beispiel der stationären Altenpflege. Bayreuth: Verlag PCO (Schriften zur Gesundheitsökonomie, Bd. 27) [1999, Universität der Bundeswehr München, Diss.]. [2] [SGB Office]. §§70, 135a Elektronischer Gesamtkommentar zum Sozialgesetzbuch. Version 9.3 2007. Freiburg i. Br.: Haufe [3] Raven, U.: Zur Entwicklung eines »professional point of view« in der Pflege – Auf dem Weg zu einer strukturalen Theorie pflegerischen Handelns. PRINTERNET, 2007. 3: p. 196-209. [4] Hentze, J.; Kammel, A. 72001. Personalwirtschaftslehre 1: Grundlagen, Personalbedarfsermittlung, -beschaffung, -entwicklung und –einsatz. Bern/Stuttgart/Wien: Haupt. [5] Olbrich, C. 1999. Pflegekompetenz. Bern/Göttingen/Toronto: Huber. [6] Benner, P. 1994. Stufen zur Pflegekompetenz: From novice to expert. Göttingen/Toronto/Seattle: Huber. [7] Hamric, A.B.; Spross, J.A.; Hanson, C.M. ³2005. Advanced Practice Nursing. An Integrativ Approach. St. Louis: Elsevier Saunders. [8] Feuchtinger, J. 2005. Einsatz von Personen zur Sicherung und Entwicklung der Pflege an den Universitätsklinika Deutschlands. Vorschlag zur Systematisierung. Vortrag auf dem Kongress der European Nurse Directors Association (ENDA), Wien, 07.10.2005. URL: http://www.oegkv.at/uploads/media/Feuchtinger_ENDA.pdf (07.12.2005). [9] Stratmeyer, P.: PflegeexpertInnen im Krankenhaus. Bedarf, Einsatz und Qualifizierung. Mabuse, 1998. (23) 111: p. 35-40. 88

HORATIO und die Auswirkungen der Europäischen Union auf die psychiatrische Pflege Martin F. Ward, Michael Schulz Skizzierung der Gesundheitspolitik in der europäischen Union Die europäische Union beeinflusst die Weiterentwicklung der psychiatrischen Pflege in ihrem Einflussgebiet deutlich. Gleichzeitig ist eine einheitliche Gesundheitspolitik innerhalb Europas nicht zu erkennen. Im Zuge der EU-Erweiterung wurden auch im Hinblick auf die psychiatrische Pflege Unterschiede der jeweiligen Rollen und Funktionen sowie der Aus- und Weiterbildung für psychiatrische Pflegende immer offensichtlicher. Zwischen den Ländern gibt es kaum Vergleichbarkeiten und eine entsprechende Gesetzgebung, die eine effektivere Verbindung psychiatrischer Pflege zwischen den Ländern ermöglichen würde, ist noch nicht einmal in Vorbereitung. Dabei stellen die unterschiedlichen Sprachen eine ernsthafte Barriere für eine Zusammenarbeit dar und politische, wirtschaftliche und kulturelle Standpunkte der jeweiligen Länder erschweren Kooperationsbemühungen ebenso. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unternahm einen Versuch, psychiatrische Pflege innerhalb der europäischen Union zu vereinheitlichen, indem sie ein Positionspapier zur Psychiatrischen Pflege im 21. Jahrhundert sowie entsprechende curricularen Vorgaben entwickelte (Harrison, 2000). Dieser Schritt hatte aber bisher nur geringen Erfolg. Darüber hinaus fehlt eine europäische Vernetzung von professionellen Leistungserbringern mit dem Schwerpunkt »psychische Erkrankungen«. Allerdings bereitet der europäische Gerichtshof aktuell Gesetzesänderungen vor, welche eine Erleichterung für die Behandlung von Patienten in einem anderen der EU angehörigen Land bedeuten. Nationale Organisationen bemühen sich, sich diesem Reformdruck aus Brüssel zu widersetzen, um so die Strukturen und Institutionen im eigenen Land vor den Einflüssen des freien Wettbewerbs zu schützen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Fragen im Hinblick auf psychische Gesundheit eher nur am Rand diskutiert werden und häufig nicht bedacht wird, welche Auswirkungen bestimmte Regelungen für die Patienten bzw. für Beschäftigte in diesem Feld mit sich bringen. Eine Ausnahme bildet hier das sog. »Green Paper« (Europäische Union, 2005), welches explizit zu Fra- 89

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