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Messe Control 2019 - Tag 3

Messe Control 2019 - Tag

Die Software für Qualität Halle 5 | Stand 5309 2019 Werth stellt zwei neue Koordinatenmessgeräte mit Computertomografie vor Die autonome Fertigung wird Realität Die Schwerpunkte der Produktneuheiten von Werth Messtechnik liegen in der Kompletterfassung von Werkstücken und der Integration der Messtechnik in die Fertigung. Neue Module der Messsoftware Winwerth sorgen für die Vereinfachung der Prozessabläufe und die Reduzierung der Rüst- und Auswertezeiten. Mess- und Prüftechnik Flexibler IGM-Lineartisch Werth-Geschäftsführer Dr. Ralf Christoph: „Koordinatenmesstechnik mit Optik, Computertomografie und Multisensorik gewinnt weiter an Bedeutung.“ Bild: Uwe Böttger Die Vision von autonomen Fertigungsprozessen wird Realität. Fertigung und Qualitätssicherung werden in Regelkreisen miteinander vernetzt. Moderne Produkte bieten einen immer größeren Funktionsumfang auf kleinerem Raum. Für beides sind unter anderen umfangreiche Informationen über das Werkstück und somit eine vollständige messtechnische Erfassung immer komplexerer Geometrien erforderlich. Die Werth-Koordinatenmessgeräte mit optischen Sensoren, Röntgentomografie oder Multisensorik bieten hierfür beste Voraussetzungen. Es sind 25 Jahre vergangen, seit Werth aus dem Konzernverbund ausgeschieden ist und die Unternehmensstrategie direkter auf die Kundenanforderungen ausrichten konnte. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde diese Strategie durch einen erneut über 30 Prozent gestiegenen Auftragseingang honoriert. Insgesamt konnte Werth Messtechnik in den letzten 25 Jahren das Geschäftsvolumen auf das Fünfzehnfache steigern. Koordinatenmessgeräte mit optischen Sensoren ermöglichen das schnelle Erfassen vieler Messpunkte. Der hochgenaue Werth Chromatic Focus Line Sensor misst etwa eine Million Punkte in drei Sekunden. Die Kombination mit einer Dreh-Schwenk-Achse erweitert den Funktionsumfang auf das Messen von komplexen dreidimensionalen Werkstücken. „Mit der Entwicklung der Produktion entstehen immer neue Einsatzbereiche für Koordinatenmessgeräte mit Computertomografie, beispielsweise im 3D-Druck“, erläutert Dr. Ralf Christoph, Inhaber und Geschäftsführer von Werth Messtechnik. „Nach dem Erfolg des Tomoscope XS präsentieren wir mit dem Tomoscope XS Plus ein weiteres Kompaktgerät mit neuen Möglichkeiten.“ Das Gerät bietet unter anderem eine Verdoppelung des Messvolumens gegenüber dem Tomoscope XS. Mit Rastertomografie ist die Messung größerer Werkstücke bis ca. 450 mm Länge und kleinerer Objekte mit hoher Auflösung oder reduzierter Messzeit möglich. Werth Messtechnik, Halle 7, Stand 7101 l HALLE 3 / STAND 3412 INHALT ▶ KURZ-INTERVIEWS 06 Stefan Ruh, Hexagon 08 Karl Jürgen Lenz, OGP 10 Prof. Norbert Böhme, Böhme & Weihs 14 Dr. Ralf Christoph, Werth 16 Dr. Wolfram Kleuver, Dr. Heinrich Schneider Messtechnik 18 Dr. Jochen Peter, Carl Zeiss Industrielle Messtechnik 23 Shigeyuki Sasaki, Mitutoyo 24 Prof. Dr. Heiko Wenzel-Schinzer, Wenzel 26 Norbert Ludwig, Aerotech 28 Renaat Van Cauter, Nikon Metrology 29 Rainer Lotz, Renishaw 30 Wolfgang Bonatz, Accretech 31 Dr. Siegfried Schmalz, iqs 32 Christof Reinhart, Volume Graphics 33 Dr. Stefan Scherer, Bruker Alicona 39 Michael Flunkert, Babtec 42 Dr. Alexander Künzer, Consense 43 Andreas Großmann, Plato 44 Michael Sackewitz, Fraunhofer-Allianz Vision Am Stand von Aerotech ist das IGM-System (Integrated Granite Motion-System), eine Alternative zu herkömmlichen Positioniertischen mit Granitunterbau, zu sehen. Es ist mit einer XR3 Hochleistungs-Steuerung, einer GL4 Galvo-Steuerung und der Automatisierungs-Plattform A3200, die den Hyper-Wire-Antriebsbus nutzt, ausgestattet. „Unsere IGM- Systeme bieten dem Markt gegenüber Stage-on-Granite-Systemen vielfältigere Optionen, da weniger Konstruktionselemente integriert werden müssen. Zudem werden die Komponenten direkt auf den Granit angebracht, was zum Beispiel höhere Bewegungsperformance sowie mehr Platz bedeutet“, erklärt Brian Fink, Produktmanager. Hinzu kommt, dass jede Achse direkt in die Hauptgranitstruktur integriert wird. Dadurch ist es einfacher, die Parameter des Achsenentwurfs zu optimieren. „Ob eine IGM- oder eine Stage-on-Granite- Lösung für den Kunden die richtige Wahl ist, hängt jedoch von der individuellen Projektanforderung ab. Hier müssen wir die Ansprüche des Kunden genau analysieren, um das passende System zu finden,“ sagt Fink, denn beide Systeme bieten Vorteile. Aerotech, Halle 5, Stand 5281 Brian Fink, Projektmanager Aerotech: „Um die für Kunden passende Lösung zu finden, müssen die individuellen Anforderungen der Anwendung analysiert werden.“ Bild: Uwe Böttger scanCONTROL 30xx-25/BL Hochauflösender Blue-Laser-Scanner Besuchen Sie uns: Halle 4 Stand 4311 + = Belastbare Systeme – Ihr Plus an Genauigkeit und Zuverlässigkeit Halle 4 Stand 4503

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