KULTURSagenhaftes VorderlandMit dem Teufelauf dem WegBild: MS-Copilot Zimmermann/OswaldWo heute Alltag und meist reges Treiben herrschen,verbargen sich einst Wunder, Rätsel undgeheimnisvolle Begegnungen: In der Rubrik „SagenhaftesVorderland“ lassen wir alte Sagen, Märchenund Legenden aus unserer Region wiederlebendig werden. Ob wundersame Begebenheitenauf dem Liebfrauenberg, dämonische Tiergestaltenim Klauser Wald oder ungewöhnliche Mondscheinnächteim Laternsertal – Geschichten, diemehr sind als erfundener Aberglaube. Sie sindTeil unserer Kultur, unseres Selbstverständnissesund unserer Identität. In dieser Ausgabe präsentierenwir Ihnen die Sage „Mit dem Teufel auf demWeg“ – erzählt nach Bernhard Lins.Ganz in der Nähe der Furka liegt die Frutzalpe. Dortgab es ein Tor an einer Sennhütte, das man nie so rechtschließen konnte. Auch wenn man es am Abend nochso sorgfältig verriegelt hatte, am nächsten Morgenstand das Tor wieder offen.Das ärgerte den Senn, denn an der Hüttentür konnteer keinen Schaden erkennen. Eines Abends schob erden Riegel vor und band das Tor auch noch mit einemStrick fest. Doch am nächsten Morgen war es wiedergeöffnet.Da wurde der Zimmermann geholt. Der hatte das Torjedoch schon oft vergeblich in Arbeit gehabt. So versuchteer wieder sein Bestes und als er mit der Arbeitfertig war, rief er: „Also, wenn ich nochmals auf dieseAlpe kommen muss, dann soll mich der Teufel holenund alle drei Schritte ein paar Mal umdrehen!“ Dashätte er aber besser nicht sagen sollen.Seinen Ausspruch hatte der Zimmermann schon längstvergessen, da wurde er wieder einmal auf die Frutzalpegerufen. Als er in die Nähe der Sennhütte kam,musste der Mann plötzlich ganz sonderbare Sprüngemachen. Und sein Kopf verdreht sich so, dass sich derZimmermann selber über den Rücken hinabsehenkonnte. Im Rückwärtslaufen schaffte er mit viel Müheden Weg ins Tal zurück.Kein Doktor konnte dem armen Mann helfen, der Kopfblieb verdreht. Erst als ein Pfarrer herbeigeholt wurde,verschwand der Fluch und der Zimmermann wurdedas Teufelswerk los.1047° Rankweil und mehr
VORDERLAND IN BEWEGUNGBeeindruckendes Schlusskonzert in KlausDas Schlusskonzert der tonart Musikschulefand am 15. Juni 2025 im vollen WinzersaalKlaus statt. Solist:innen, Ensembles, Bandsund die Orchesterformationen (Leitung vonMarkus Pferscher) präsentierten ihr Können.Als Gäste traten Schüler:innen der VolksschuleKlaus auf, die im Rahmen des Kooperationsunterrichtsmitwirkten (Leitung:Victoria Türtscher). Geschäftsführer MartinFranz konnte auch die Bürgermeister SimonMorscher (Klaus), Gerd Hölzl (Koblach) undMarkus Giesinger (Altach) sowie VS-DirektorinGerlinde Stadelmann-Kopf begrüßen. Imfeierlichen Rahmen wurden Oberstufen-Absolventenund Preisträger:innen der Wettbewerbegeehrt.Foto: tonart Musikschule„Bombastischer“ MINT-FrühlingDie MINT-Region Vorderland/amKumma blicktauf ein erfolgreiches Frühjahr zurück. ZahlreicheKinder, Jugendliche und Familien nutztenbei unterschiedlichsten Veranstaltungen dieGelegenheit, in die Welten der Mathematik,Informatik, Naturwissenschaft und Technik einzutauchen.Publikumsmagneten waren etwa dieausverkaufte Vorstellung der Science Busters forKids im Rankler Vinomnasaal, das mobile Popup-Planetariumoder die interaktiven Mitmachshowsvon Prof. Bummbastic, bei denen Kinderselbst experimentieren durften. Die Veranstaltungsreihewird im September 2025 fortgesetzt –mit der bewährten Mischung aus Wissen, Erlebnisund Spaß. Mehr Infos unter mint-vk.at.Foto: Julian Pöschl47° Rankweil und mehr11
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