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Nr. 10 | Wer rastet ...

Wer rastet, der rostet lautet ein altbekanntes Sprichwort und erinnert uns daran, gewisse Tätigkeiten regelmäßig auszuüben, damit wir die Fähigkeit darin nicht verlieren. Klar: Übung macht den Meister, aber jeder Meister braucht auch seine Pausen. Denn wie Sie in dieser Ausgabe lesen können, sind es gerade die bewussten Auszeiten, die uns körperlich wie geistig stärken. Insbesondere jetzt im Sommer, wenn das Leben etwas langsamer tickt, spüren wir deutlich.

Wer rastet ...1047°

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Schon gewusst?Die Hängematte gilt für uns als Inbegriff der Entspannung. Ursprünglichstammt sie aus Mittelamerika, wo indigene Völker wie etwa die Maya bereitsvor über 1.000 Jahren Hängematten aus Baumrinde und Sisal fertigten.Sie dienten dort weniger der Erholung als vielmehr dem Schutz: Wer inder Luft schlief, war besser vor Insekten, Schlangen und feuchtem Bodengeschützt. Christoph Kolumbus lernte das schwebende Bett auf einer seinerAmerikareisen auf Haiti kennen und gab ihr 1492 den westindischenNamen hamaca. Besonders auf Segelschiffen erfreute sich die Hängemattebald großer Beliebtheit – platzsparend, leicht aufzuhängen und vor allemstabil selbst bei starkem Seegang.Im deutschsprachigen Raum wurde das fremdklingende Wort bald zu Hängematteumgewandelt – ein Wort, das nicht nur in der Aussprache ähnlichist, sondern auch eine passende Beschreibung für das Objekt liefert.Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Hängematte vom praktischen Gebrauchsgegenstandzum Symbol für Ruhe, Sommer und Müßiggang. Ob imGarten, auf dem Balkon oder unter Palmen – entspannte Pausen sind in derHängematte garantiert.Foto: freepik47° Rankweil und mehr11