GENERATIONENWie sich Rollenbilderaufbrechen lassenVölligvon derRolleOb im Kindergarten, in der Schule oder später beider Berufswahl: Geschlechterstereotype wirkenmitunter früh und hartnäckig. Nach wie vordominieren Männer in technischen und naturwissenschaftlichenBerufen, während Frauenüberproportional in sozialen und pädagogischenBereichen tätig sind. Doch regionale Initiativenzeigen: Klischees lassen sich aufbrechen, wennKinder früh mit unterschiedlichen Berufsbildernin Berührung kommen.Der Weg in die berufliche Zukunft beginnt lange bevorJugendliche ihre ersten Bewerbungen formulierenoder sich für einen bestimmten Schultyp entscheiden.Schon im Kindesalter entwickeln sie Vorstellungendavon, welche Fähigkeiten sie besitzen, was ihnenzuzutrauen ist und welche beruflichen Wege ihnenoffenstehen. Diese frühen Eindrücke entstehen ausBeobachtungen von Vorbildern, durch bewusstenoder unbewussten Medienkonsum und aus subtilenRückmeldungen aus dem Umfeld. So wird Mädchenoft ein stärkeres sprachliches oder soziales Talentzugeschrieben, während Buben vielfach als technischversiert und handlungsorientiert gelten. Solche Zuschreibungensind keineswegs mutwillig, aber sieprägen das Selbstvertrauen und beeinflussen, welcheHerausforderungen Kinder annehmen und welche sievermeiden.Foto: MINT Eva SutterRollenbilder in der SchulzeitDiese Muster setzen sich im Laufe der Schuljahre fort.Mädchen schneiden in Mathematik und Naturwissenschaftenobjektiv nicht schlechter ab als Buben, fühlensich aber oft weniger kompetent, während es sich insprachlichen Fächern genau umgekehrt verhält. Soentstehen Vorlieben und Abneigungen, die später dieBerufsorientierung lenken und oft unreflektiert zuEntscheidungen führen, die mehr mit Rollenklischeesals mit persönlichen Talenten zu tun haben.MINT-Region Vorderland/amKummaIn den sogenannten MINT‐Berufen (Mathematik,Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zeigt sichdieses Ungleichgewicht besonders deutlich. Obwohldiese Berufe hervorragende Zukunftsaussichten847° Rankweil und mehr
bieten, bleibt der Frauenanteil niedrig. Koordinatorder Initiative MINT-Region Vorderland/amKummaNorbert Preg beschreibt es treffend: „Wir sehen hierkein Talentproblem, sondern ein Zutrittsproblem.Mädchen trauen sich oft weniger zu – nicht, weil sie esnicht könnten, sondern weil ihnen niemand zeigt, dasssie es können.“Foto: MINT Norbert PregDie MINT‐Region Vorderland/amKumma arbeitetdaran, diesen Zugang zu erleichtern. Durch Workshops,Experimentierstationen, Schulkooperationen undpraxisnahe Begegnungen mit Betrieben entsteht einUmfeld, das Mädchen und Buben gleichermaßeneinlädt, die MINT-Bereiche spielerisch kennenzulernen.„Gerade von Mädchen hören wir immerwieder, dass sie zum ersten Mal ein elektronischesBauteil gelötet oder ein Robotikprojekt umgesetzthaben, was ihren beruflichen Horizont nachhaltigerweitert“, erzählt Norbert Preg.Wenig Männer in ElementarpädagogikParallel dazu zeigt sich im Sozial- und Bildungsbereichein gegenteiliges Phänomen. Bianca Bitschnau-Schagginger,zuständig für Kinderbetreuung und Bildungbei der Marktgemeinde Rankweil, sagt: „Kinderbrauchen unterschiedliche Bezugspersonen – weiblichewie männliche. Aber viele junge Männer glaubennoch immer, pädagogische Berufe seien nichts fürsie. Gerade pädagogische Berufe benötigen dringendmehr Männer, die neue Perspektiven und Rollenbildereinbringen.“Wege zur VeränderungGeschlechterrollen wirken subtil, aber hartnäckig.Um diese Muster zu verändern, braucht es langfristigeAnstrengungen und ein Zusammenspiel vieler Akteur:innen.Schulen und Kindergärten müssen Räumeschaffen, in denen Mädchen und Buben gleichermaßenerleben können, was ihnen Freude macht und worinsie stark sind. Eltern müssen unterstützt werden,unbewusste Erwartungen zu reflektieren. RegionaleNetzwerke wie die Initiative MINT-Region Vorderland/amKummaspielen eine entscheidende Rolle,indem sie Einblicke und Erfahrungen ermöglichen.Foto: Bernd OswaldMehr Infos zur MINT-RegionVorderland/amKumma unter mint-vk.at.Du hast ein Herz für Kinder und ein Gespürfür deren Bedürfnisse? Die MarktgemeindeRankweil sucht laufend Fachpersonal im BereichElementarpädagogik.Schau vorbei unter rankweil.at/karriereMINTMINTEntdeckenExperimentieren EntdeckenErforschenExperimentierenErforschenRegion Vorderland Region VorderlandAmKummaAmKummaMINT ist die Abkürzung MINT für ist die Abkürzung fürMathematik, Informatik, Naturwissenschaftenund Technik.Mathematik, Informatik, Naturwissenschaftenund Technik.In der Region setzen sich 15 Gemeinden,Unternehmen, Kindergärten, Schulen,Bibliotheken, Vereine, Institutionen, In der Region und setzen sich 15 Gemeinden,Privatpersonen für die Gestaltung Unternehmen, der Kindergärten, Schulen,Zukunft ein. Bibliotheken, Vereine, Institutionen, undPrivatpersonen für die Gestaltung derZukunft ein.Erste VersucheMiniroboter Ozobotmit LegoSpikeEin kleiner Roboter mit viel PotenzialFamlienWerkstattXXL Baustelle mit 20.000Sa. 24. Jänner 2026,Erste Versuchevon 10.00 – 12.00 UhrSa. 31. Jänner 2026von 10.00 – 12.00 UhrKapla-HolzplättchenMiniroboter OzobotKühne Konstruktionen3 cm voller Innovation und SpaßKonstruktionmit LegoSpikeund ProgrammierungEin kleiner Roboter mit Sa. viel 21. Potenzial Jänner 2026Wo: Frödischsaal ZwischenwasserFamlienWerkstattvon 10.00 – 18.00 Uhr XXL Baustelle mit 20.000Wo: Thien-Areal, Hadeldorfstraße 40,Sa. 31. Jänner 2026RankweilWorkshopleiter: Tamara Hammer,So. 22. Jänner 2026Sa. 24. Jänner 2026,Medienpädagogin von 10.00 – 12.00 UhrKapla-HolzplättchenWorkshopleiter: Tobias Walservon 10.00 – 18.00 UhrAltersempfehlung: von 10.00 – 12.00 Uhr Altersempfehlung: ab 8 JahrenKühne Konstruktionen– 10 Jahre mit Betreuung durch3 cm voller Innovation Ein und einziges SpaßHolzplättchen,Keine Vorkenntnisse erforderlich!einen Konstruktion Erwachsenen (z.B. und Elternteilunendliche MöglichkeitenProgrammierung 47° Rankweil Sa. 21. Jänner 2026oder Großeltern)Teilnahmegebühr: 10,00 € und mehrWo: Frödischsaal Zwischenwasser Wo: Vereinshaussaal Rankweil, von 10.00 – 18.00 Uhr98Keine Wo: Vorkenntnisse Thien-Areal, erforderlich! Hadeldorfstraße 40, Anmeldung: www.mint-vk.atUntere Bahnhofstraße 10Teilnahmegebühr: Rankweil 10,00 €In Kooperation mit Workshopleiter: der Bücherei Muntlix Tamara Hammer, Altersempfehlung: 6 – 99 Jahren So. 22. Jänner 2026Bitte nur einen Platz pro Eltern-Kind-Teambuchen. Workshopleiter: Tobias WalserMedienpädagogin Freier Eintritt! von 10.00 – 18.00 UhrAnmeldung erforderlich.Anmeldung: Altersempfehlung:www.mint-vk.atEs ist keineAltersempfehlung: ab 8 JahrenInfo: www.mint-vk.at
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