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Nr. 28 | Aus heiterem Himmel

Manchmal trifft es uns unvermittelt – ein Regenguss, ein Wetterumschwung oder ein Moment, der uns bewusst macht, wie eng unser Alltag mit den Kräften der Natur verbunden ist. Gerade im April, der für seine Launen bekannt ist, rückt ein Element besonders in den Mittelpunkt: das Wasser.

Jutta Maissen im

Jutta Maissen im Gespräch mit 47 Grad-Redakteur Claudio Bechter.Was erwartet die Teilnehmerinnen am 15. und 16. April inFeldkirch – und welche inhaltlichen Schwerpunkte setzt dasProgramm?Das Programm verbindet Information, Austausch undpersönliche Perspektiven. In den Fachvorträgen geht esunter anderem um die Rolle der Frau für die Zukunftder Landwirtschaft, um individuelle Erfahrungsberichte,aber auch um Fragen nach Haltung und Selbstverständniseiner Bäuerin. Ergänzt werden diese Impulsedurch Gesprächsformate, die bewusst den Dialog inden Mittelpunkt stellen. Diese Mischung aus fachlicherOrientierung und persönlichem Austausch macht denBundesbäuerinnentag für viele Bäuerinnen wertvoll.Und selbstverständlich präsentieren wir, wie Landwirtschaftspeziell im Ländle gelebt wird: traditionell, modernund charmant – getreu dem Veranstaltungsmotto„Regional verwurzelt, international vernetzt“.Die Landwirtschaft steht insgesamt vor großen Herausforderungen.Wo siehst du die größten Aufgaben für die Zukunft?Es gibt natürlich vieles, das wir künftig bewältigenmüssen: steigende Bürokratie, komplexe Förderwesen,Klimaveränderungen. Dies sind jedoch nicht ausschließlichspezifisch agrarische, sondern allgemein-gesellschaftlicheThemen, die uns alle betreffen. Speziellauf die Landwirtschaft bezogen, ist aus meiner Sichtbestimmt das Generationenthema am drängendsten.Viele Höfe stehen vor der Übergabe, und dieser Schrittgelingt nur, wenn Vertrauen vorhanden ist. Die ältereGeneration hat über Jahrzehnte hinweg eine gute Basisgeschaffen – darauf kann und soll aufgebaut werden.Gleichzeitig braucht es den Mut, der nächsten Generationfrühzeitig Freiraum zu geben und sie ihre eigenenEntscheidungen treffen zu lassen. Die besten Dinge ausbeiden Welten müssen zusammengeführt, Traditionund Fortschritt miteinander verbunden werden. Denndie Landwirtschaft insgesamt befindet sich in einerPhase der Transformation. Neue technische Möglichkeitenkönnen die Arbeit erleichtern und neue Perspektiveneröffnen. Wenn es gelingt, diese Entwicklungensinnvoll in die Betriebe zu integrieren, können sie einwichtiger Anreiz für junge Menschen sein, einen Hof zuübernehmen und zukunftsfähig weiterzuführen.Vielen Dank für das Gespräch.Bundesbäuerinnentag 202615. bis 16 April 2026Feldkirch, Montforthausbaeuerinnen.at847° Rankweil und mehr

ARCHIVALIE DES MONATSDevotionalienDer Begriff Devotionalie setzt sich aus dem lateinischenSubstantiv „devotio“ mit der Bedeutung„Andacht, Frömmigkeit, Hingabe, Ehrfurcht“ unddem lateinischen Verb „vovere“ im Sinne von „feierlichversprechen, weihen, aufopfern oder sich etwaswünschen“ zusammen.Foto: Bernd OswaldEs sind religiöse Gegenstände, die im persönlichen Glaubenslebeneine unterstützende und vertiefende Funktion haben. Dazuzählen Rosenkränze, Kreuze, Heiligenbilder oder geweihteMedaillen. Sie dienen nicht nur der Anbetung selbst, sondernsollen Gläubige im Gebet begleiten, an den Glauben erinnernund eine spirituelle Verbindung zu Gott sowie zu Heiligen herstellen.Als Wallfahrtsort waren und sind Devotionalien von besonderer Bedeutung.Besucht(e) man die Liebfrauenkirche, nahm (und nimmt) mansich mit einer detailreich verzierte Devotionalie ein heiliges Kleinod mitnach Hause. Diese spirituellen Souvenirs stellen oftmals die Basilikaoder die Heilige Mutter Gottes dar.47° Rankweil und mehr9

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