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campus+co -15.10.2018-

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campus+co DIE HOCHSCHULSEITEN RHEINISCHE POST MONTAG, 15. OKTOBER 2018 Campus + co (Düsseldorf / Köln) ET: 15.10.2018 Näher am Leben Mein Fernstudium an der HFH • Flexibles Fernstudium mit persönlicher Betreuung vor Ort • Praxisnahe Lerninhalte und Studienschwerpunkte • Staatlich anerkannte Bachelor- und Masterabschlüsse An der HFH in 6 oder 8 Semestern studieren: • Psychologie (B.Sc.) • Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) Im Studium kommt ausreichende Nachtruhe oft zu kurz. BLOGGER „Schlaf ist ein Multitalent“ Zwei Studenten der Uni Siegen bloggen rund um das Thema Nachtruhe – mit der Zeit haben sich die „Schlafonauten“ zu Experten entwickelt. VON KATHARINA HAMACHER Nach dem langen Uni-Tag ins Kino, auf ein paar Bier in die Lieblingskneipe oder zum Treffen mit der Lerngruppe. Zuhause angekommen wird oft noch mit den WG-Mitbewohnern gequatscht, Instagram gecheckt oder die neue Folge der Lieblingsserie gestreamt. Am nächsten Morgen klingelt der Wecker viel zu früh und die Augenlider sind schwer wie Blei. Keine Frage, das Thema Schlaf kommt im Studium oft zu kurz. „Das kann auf Dauer zum Problem werden, denn chronischer Schlafmangel setzt dem Körper auch in jungen Jahren zu“, sagt Fabian Dittrich. Gegen die Müdigkeit. Der 26-jährige Master-Student der Uni Siegen weiß genau, wovon er spricht. Schließlich litt er vor einiger Zeit selbst an massiven Schlafproblemen und nahm die Situation zum Anlass, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. „Bei der Recherche habe ich festgestellt, dass es wenig umfassende Informationen zu gesundem Schlaf und Schlafproblemen gibt. Und da ich schon so tief eingestiegen war, habe ich gedacht: warum mache ich nicht etwas daraus?“, erinnert sich der angehende Wirtschaftsjurist an den Beginn des Projekts, in das er nun einen großen Teil seiner freien Zeit steckt. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Joe Sartor startete er den Blog „Schlafonaut.de“, in dem die beiden Studenten besonders jungen Menschen das Thema Schlaf und seine wichtige Bedeutung für den Körper näherbringen. Sie testen Produkte rund um die Nachtruhe und geben Tipps für eine bessere Schlafqualität. Ihr Wissen haben die beiden aus Büchern, internationalen Studien und Gesprächen mit Experten. Faszinierende Wirkungen. Wie wichtig und komplex die nächtliche Ruhe und ihre Wirkung auf den Körper ist, finden die beiden Blogger noch immer faszinierend. „Der Schlaf ist ein echtes Multitalent“, erklärt Dittrich. Die Muskeln entspannen sich, Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur sinken. Die Hormonproduktion hingegen läuft auf Hochtouren. Zudem stärkt gesunder Schlaf das Immunsystem, Joe Sartor FOTOS (2): SCHLAFONAUT Fabian Dittrich dient der Zellerneuerung und hilft dabei, Erlerntes zu vertiefen. Damit der Körper genügend Zeit hat, sich zu regenerieren, sollten es mehr als sechs Stunden sein. Das schafft Studien zufolge gerade mal jeder Zweite in Deutschland. „Alles unter sechs Stunden ist nicht gesund“, gibt Fabian Dittrich zu bedenken. „Denn diese Zeitspanne braucht der Mensch mindestens für die fünf wichtigen Schlafzyklen.“ Forscher sind sich einig: Wer auf Dauer zu wenig schläft, wird krank. Das Risiko für Herz-Kreislaufund Magenbeschwerden, für Depressionen und Übergewicht ist höher, wenn der regelmäßige und tiefe Schlaf zu kurz kommt. Aus dem Takt. Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer und dunkler werden, haben viele Menschen mit der sogenann- Von einer Grippe niedergestreckt ... ten Herbstmüdigkeit zu kämpfen. Schuld ist die vermehrte Produktion des Schlafhormons Melatonin. Die Zeitumstellung trägt dazu bei, dass unsere innere Uhr aus dem Takt gerät. Das beste Mittel dagegen ist für die beiden Blogger ein regelmäßiger Schlafrhythmus – auch am Wochenende, was vielen Studenten besonders nach einer durchfeierten Nacht schwerfällt. Doch gerade diese Gewohnheitsänderung hat Fabian Dittrich geholfen, seine eigenen Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. „Es gibt jedoch viele Stellschrauben für einen gesunden Schlaf“, sagt der 26-Jährige. „Jeder muss individuell für sich selbst herausfinden, was hilft.“ Diese Maßnahmen fassen Experten unter dem etwas sperrig klingenden Begriff „Schlafhygiene“ zusammen. Was nach frisch bezogener Bettwäsche klingt, meint jedoch, das Schlafverhalten „sauber“ zu halten von Störfaktoren wie Lärm und Licht. Die Blogger: Fabian Dittrich und Joe Sartor (beide 26) bloggen seit vorigem Jahr über das Thema Schlaf. Inzwischen haben die beiden Master-Studenten der Uni Siegen das Buch „#Besser Schlafen: Mit mehr Energie durch Schule und Studium“ verfasst, betreiben einen eigenen Youtube-Kanal und coachen Führungskräfte, Unternehmen und Sportler. www.schlafonaut.de Wenn Studenten Mails an Dozenten schreiben, kann das mitunter kuriose Formen annehmen. TIPPS Richtig schlafen FOTO: JOSÉ FRANCISCO JIMENEZ Ein regelmäßiger Rhythmus: Zu festen Zeiten ins Bett zu gehen, unterstützt auf Dauer die innere Uhr. Sport ja, aber nicht zu spät: Kurz vorm Schlafengehen bringt Bewegung Körper und Geist auf Touren statt in den Schlaf. Schotten dicht: Je dunkler das Schlafzimmer, desto erholsamer die Nachtruhe. Blaulicht aus: Studien zeigen, dass unser Schlafverhalten durch das blaue Licht von Smartphones und Tablets gestört wird. Dagegen hilft ein Blaulichtfilter. Besser noch: eine Stunde vor dem Schlafengehen ganz auf elektronische Geräte verzichten. Auf Late-Night-Käffchen und Schlummertrunk verzichten: Koffeinhaltige Getränke putschen ebenso auf wie Alkohol. Zum Runterkommen sind Tee oder heiße Milch besser geeignet. Keine deftigen Mitternachtssnacks: Zu fettige und späte Mahlzeiten liegen schwer im Magen und der nächtliche Verdauungsprozess raubt viel Energie. Nicht zu grell: Warmes, gedämpftes Licht unterstützt die Entspannung kurz vorm Schlafengehen und kurbelt die Produktion des Schlafhormons Melatonin an. hfh-düsseldorf.de • hfh-köln.de #5601_HFH-Due-Koe_93x120_4c_campus-co.indd 1 28.09.18 Ich baue das Fundament meiner Karriere. Und neue Communities. Wir machen das HIER. Wir suchen Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft mbH als Trainee (Media Sales) Als breit aufgestelltes Unternehmen gibt die Rheinische Post Mediengruppe zahlreiche gedruckte und digitale Medien heraus. Unsere mehr als 5.000 Mitarbeiter arbeiten täglich daran, Menschen über Printmedien, im Radio und im Web zu informieren. Und mehr: Sie verbinden Menschen mit gleichen Interessen und schaffen so einen echten Mehrwert in unserer Region. DIE PROGRAMMINHALTE • ein 18-monatiges abwechslungsreiches Traineeprogramm • Einblicke in das Portfolio der Mediengruppe • intensive Einarbeitung in die Verkaufsstrategien unserer Medienkanäle • eigene Verkaufsprojekte – natürlich immer mit kompetenter und persönlicher Begleitung durch Ihren Mentor IHRE QUALIFIKATIONEN • ein abgeschlossenes Studium und einschlägige Praktika oder eine abgeschlossene Ausbildung und erste Verkaufserfahrungen in einem marktorientierten Bereich • Kommunikationsstärke und eine hohe Kundenorientierung • sicheres Auftreten und gute Selbstorganisation • ein ausgeprägtes Interesse an der Medienbranche WAS WIR BIETEN • Trainings zur Entwicklung Ihrer Verkäuferpersönlichkeit • beste Chancen auf einen Anschlussvertrag in einem unserer Verkaufsteams nach erfolgreichem Abschluss der Traineezeit • Familienfreundliches Umfeld • Vielfältige Angebote für Ihre Work-Life-Balance HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung unter: wir-machen-das-hier.de Sie werden genau studiert. Anzeigen in Ihrer Zeitung machen neugierig. Im persönlichen Gespräch pflegen Studenten einen ganz normalen Sprachstil, doch wenn es darum geht, einen Dozenten anzuschreiben, wird es manchmal merkwürdig. Neben Mails, die ganz ohne Anrede auskommen, erhalte ich auch solche: Hallo Karin Wilcke. Da fehlt nicht nur ein Komma, sondern auch das höfliche Wörtchen Frau. Dafür kann der Vorname getrost wegbleiben. In diesem Fall wurde ganz fröhlich verkündet, man wolle mal in meiner Sprechstunde „vorbeischauen“. Also, richtig hinkommen und auch vorbereitet sein, wäre mir lieber. Richtig entschuldigen Nur wenn es darum geht, sich per Mail für das Fehlen im Seminar zu entschuldigen, wird der Ton ganz amtlich. Ein schlichtes „Ich bin krank“ mutiert zur „Verhinderung aus gesundheitlichen Gründen“ oder gar zur „erkrankungsbedingten Abwesenheit“. Manchmal werden sogar Scans von ärztlichen Bescheinigungen als „angehangen“ angekündigt, als sei eine korrekterweise angehängte Datei weniger wert. Komische Formulierungen In einigen Fällennimmt die Krankheit dramatische Formen an. So wurde eine Studentin von einem grippalen Infekt „heimgesucht“, eine andere gar förmlich „niedergestreckt“. Glücklicherweise wurde bisher noch niemand dahingerafft. Die schönste Mail aber erreichte mich heute mit der Bitte um Entschuldigung für die Fernbleibung von der Seminarsitzung wegen Erkrankung“. So viele „ungs“ in FOTO: KATJA THIELE einem Satz schaffen nicht einmal deutsche Behörden. Aufs Ende achten Am Schluss haben sich die meisten mit ihrer geschraubten Ausdrucksweise dann aber derartig verausgabt, dass die Kraft gerade noch für ein „mfg“ reicht. Wie freundlich solche Grüße wohl gemeint sind? Da freue ich mich deutlich mehr über die zwar recht kindlich anmutenden, aber doch „ganz lieben“ oder sogar „liebsten“ Grüße. Und die gebe ich hier gerne weiter! Dr. Karin Wilcke ist Dozentin für Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität und selbstständige Studienberaterin

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