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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

DRS-PARTNER ACHT FRAGEN

DRS-PARTNER ACHT FRAGEN AN … Heike Voigt Consumer Marketing Coordinator Hollister Incorporated Seit rund zehn Jahren ist Hollister zuverlässiger Partner des DRS. Wie ist die Verbindung entstanden und was hat Hollister bewogen, Partner des DRS zu werden? Heike Voigt: Für Hollister ist es eine Selbstverständlichkeit, Partner der größten Vereinigung Deutschlands im Bereich Behindertensport zu sein. Auf diese Weise ist es uns möglich, einen entscheidenden Beitrag in der Förderung vielfältiger Sportarten für Menschen mit Behinderung zu leisten und so viele Betroffene wie möglich zu erreichen. Die Mission unseres Unternehmens ist es, das Leben der Betroffenen würdevoller und lebenswerter zu machen – Teilhabe an der Gesellschaft über Sport kann da ein ganz wichtiger Baustein sein. Die Kommunikation mit Endkunden über die Medien des DRS sind ein wichtiger Baustein der DRS- Partnerschaft. Wie ist der DRS aus Ihrer Sicht hier aufgestellt? Heike Voigt: Die Nutzung des Kommunikationsmediums ›DRS‐Printmagazin‹ hat sich von Anfang an als sehr effektiv herausgestellt. Hier haben wir die Möglichkeit, über Pressetexte und Anzeigen auf unser Unternehmen und unsere Produkte aufmerksam zu machen und uns zu erklären. Natürlich haben in den letzten Jahren auch die Onlinemedien, wie z. B. Online‐ Banner oder Facebook, einen wesentlichen Anteil an den verschiedenen Kommunikationswegen hinzugewonnen. Hier tut sich speziell in den letzten Monaten beim DRS sehr viel und es gibt die ein oder andere neue Idee für die künftige Zusammenarbeit. Es ist auf alle Fälle spannend, ich verspreche mir einiges. Hollister unterstützt auch immer wieder sportliche Events im Bereich Rollstuhlsport. Welche Veranstaltung ist Ihnen besonders gut in Erinnerung geblieben und warum? Heike Voigt: Da muss ich nicht lange überlegen. Die WCMX‐WM in Köln Ende August 2019 war sicherlich ein Highlight. Es war sehr beeindruckend, die internationalen Teilnehmer unterschiedlichster Altersklassen durch den Skatepark flitzen zu sehen und zu beobachten, wie sie die physikalischen Gesetze der Schwerkraft mal so eben außer Kraft gesetzt haben. Aber auch die zahlreichen Mobilitätstrainings, die wir unterstützen, sind immer wieder bewegend mitzuerleben: wenn die Teilnehmer sichtbar mehr Zutrauen und Sicherheit gewinnen und man weiß, derjenige wird jetzt im Alltag besser klarkommen und hat für sich auch vielleicht eine neue motivierende Sportmöglichkeit entdeckt – das ist toll. Welche Produkte stellt Hollister her und welchen Nutzen könnten aus Ihrer Sicht die Mitglieder des DRS aus dieser Partnerschaft ziehen? Heike Voigt: Wir sind Hersteller für Kontinenz‐ und Stomaversorgung. In unserer Produktpalette finden Querschnitt‐, MSoder Spina Bifida‐Patienten sowie Stomaträger ihre unverzichtbaren Versorgungen für den Alltag, die es ermöglichen, das Blasen‐ und Darmmanagement diskret und sicher durchzuführen. Durch die Mitgliedschaft beim DRS können die Mitglieder sozusagen direkt – aus erster Hand ‐ über neue Produkte, Produktveränderungen und auch über Informationen zu neuen Services aus unserem Haus informiert werden. Wie wichtig ist Ihrer Einschätzung nach der Sport für Menschen mit Rollstuhl und wie beurteilen Sie die Arbeit des DRS? In unserer Wahrnehmung ist es essentiell, dass Menschen im Rollstuhl im Rahmen ihrer Möglichkeiten Sport treiben. Das ist nicht nur für die körperliche Fitness wichtig, damit der Betroffene beweglich bleibt, um sich so lange wie möglich ohne Schmerzen oder sonstige Einschränkungen selbstständig im Rolli fortbewegen zu können. Der soziale Aspekt ist auch nicht zu unterschätzen. Der Kontakt ›auf Augenhöhe‹ ist wichtig für den Austausch untereinander, man kommt raus, lernt neue Leute kennen und nimmt dadurch aktiver am Leben teil. Welche Ziele können durch die gemeinsamen Aktivitäten des DRS und seiner Partner umgesetzt werden? Heike Voigt: Der DRS und wir als Partner können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Betroffenen ihr Leben besser meistern können und sehen, dass noch vieles möglich ist. Durch gemeinsame und regelmäßige Aktivitäten können unter den Teilnehmern Netzwerke entstehen, die sich nicht zuletzt positiv auf das soziale Umfeld jedes Einzelnen auswirken. Betroffene finden beim DRS alle Informationen über alle bekannten und auch neu entstehenden Sportarten. Für Hollister steht der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Diese beiden Bausteine sind eine hervorragende Basis für gemeinsame Aktivitäten, um unsere Partnerschaft mit Leben zu füllen. Haben Sie einen persönlichen Bezug zu einer bestimmten Sportart oder fasziniert Sie eine Sportart besonders? Heike Voigt: Es sind eigentlich zwei Sportarten, zu denen wir einen engeren Bezug haben: Basketball und Rugby. Bei beiden fasziniert uns die Geschwindigkeit und nicht zuletzt auch der Körpereinsatz der einzelnen Spieler. Hier wird nichts geschenkt … Sind Sie selbst sportlich und welches sportliche Ziel würden Sie persönlich gerne noch erreichen? Heike Voigt: Ja, ohne Sport kann ich mir mein Leben eigentlich nicht vorstellen. Ich verfolge dabei kein Einzelziel, sondern das gleiche Paket wie alle anderen auch: ich will Spaß und die Fitness, um mein Leben möglichst lange mit größtmöglicher Beweglichkeit und so wenig Schmerzen wie möglich gut führen zu können. Foto: Privat 20 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

Die nächste Evolution des Invader Basketball Mit High Performance Sitzschale Mit dem Invader Basketball und der neuen High Performance Sitzschale leitet Ottobock die nächste Evolutionsstufe des Sportrollstuhls ein. Der Nutzer erlangt hiermit eine unmittelbare Verbindung mit dem Sportgerät. Die Impulse werden direkt auf den Court umgesetzt. Vorteile auf einen Blick • Invader Untergestell individuell fest verschweißt • Jedes einzelne Maß und jeder einzelne Grad wird nach Kundenwunsch gebaut • Sitzschale in sechs Sitzbreiten und zwei Sitztiefen verfügbar • Schwerpunkt einstellbar +/- 30 mm • Made in Germany • Freigegeben nach IWBF-Regelwerk

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