Aufrufe
vor 8 Monaten

Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

  • Text
  • Rollstuhlrugby
  • Rollstuhlbasketball
  • Menschen
  • Rollstuhl
Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

SPORT VOR ORT RSG

SPORT VOR ORT RSG LANGENHAGEN Neue Sportstühle für RSG-Talente Katarina Witt Stiftung und Sparkassen Sportfonds ermöglichen die Anschaffung n Durch die großzügige Unterstützung der Katarina Witt Stiftung und des Sparkassen Sportfonds konnten für die beiden jungen Talente Enya Schröder und Kevin Wuzik neue individuell auf die Bedürfnisse angepasste Sportrollstühle angeschafft werden. »Kevin und Enya sind wichtiger Bestandteil der jungen Wilden der RSG Langenhagen und zeichnen sich durch einen hohen Trainingsfleiß aus. Durch die neuen, individuell angepassten Rollstühle werden beide nun in der Lage sein, den nächsten Schritt ihrer Entwicklung nehmen zu können,« freut sich der Trainer Philipp Küster. Die Anschaffung der beiden Stühle war für die Rollstuhlsportgemeinschaft aus Langenhagen notwendig geworden, da die alten Stühle zum einen auf Grund der langjährigen Nutzung defekt waren und zum anderen auf Grund der mangelnden Individualität nicht optimal passten. Ausgestattet mit den neuen Sportgeräten wollen die beiden Talente nun mit quietschenden Reifen und hochmotiviert in die neue Saison starten. Doch auch Abseits des Vereinssports wollen Kevin und Enya zu neuen Höhen ansetzen: Im April steht das Bundesfinale im Rollstuhlbasketball von Jugend trainiert an. Nach einem zweiten Platz im vergangenen Jahr soll es 2020 endlich wieder der Titel werden. Quelle: RSG Langenhagen Wir trauern um unser Ehrenmitglied und unseren Freund Rudolf ›Rudi‹ Kinzelmann Rudi Kinzelmann engagierte sich mehr als vier Jahrzehnte vorbildlich und in vielfältiger Weise für unseren Verein. Mit ihm verlieren wir eine echte Persönlichkeit und einen wahren Freund. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Angehörigen. Sport und Kulturverein für Rollstuhlfahrer e. V. Ravensburg TSV Abteilungsleiter ›Rollstuhlbasketball‹ Rembert Busch (i.) bedankt sich zusammen mit den Übungsleiterinnen Anke Barten und Linda Becker bei Andreas Potsch (r.). TSV OLSBERG RBB-Regeln ›spielend‹ lernen Trainingseinheit mit Rollstuhlbaketball- Bundesliga-Schiedsrichter Andreas Potsch n Die Rollstuhlbasketballspieler*innen des TSV Olsberg erlebten an einem Trainingsabend in der Sporthalle der Schule an der Ruhraue sehr anschaulich das, was im Wettkampfspiel beachtet werden muss. Regeln ›spielend‹ lernen lautete bei dieser Trainingseinheit die Methode von Bundesligaschiedsrichter Andreas Potsch, der Vorsitzender der deutschen Rollstuhl‐Basketballschiedsrichterkommission ist. Er verfügt über eine gute Art und Weise den jugendlichen und erwachsenen Spieler*innen das nicht immer einfache Regelwerk in einem Trainingsspiel zu vermitteln. Beinahe jede Spielunterbrechung nutzte er für Erklärungen. In Olsberg spielen 30 Kinder und Erwachsene Rollstuhlbasketball. Aufgrund der geographischen Lage können sie leider nicht am Ligabetrieb teilnehmen. Allenfalls bringen für die Senioren Freundschaftsspiele Abwechslung in den Trainingsalltag, da andere Vereine über 100 Kilometer weit entfernt liegen. Gastmannschaften werden deshalb immer gerne gesehen. Die Schülermannschaft nimmt einmal jährlich am Landessportfest der Schulen für Körperbehinderte teil. Dies deshalb mit gutem Erfolg (mehrmaliger Westfalenmeister), da neben dem Schulsport der Vereinssport gute Trainingsmöglichkeiten bietet. Die Übungsleiterinnen Anke Barten und Linda Becker sind als Sonderpädagoginnen zugleich als Sportlehrerinnen in der Schule an der Ruhraue tätig. Der besondere Trainingsabend mit Andreas Potsch motiviert natürlich jetzt gezielte Blicke in das umfangreiche Regelwerk zu werfen. Quelle: TSV Olsberg Foto: TSV Olsberg 28 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

Foto: Alexander Hoffmann EHRENAMTLICHES ENGAGEMENTI Als Sachverständiger im Deutschen Bundestag Julian Wendel berichtete Ausschussmitglidern von seinen persönlichen Erfahrungen im Ehrenamt Auf Einladung des CSU‐Abgeordneten Alexander Hoffmann (Landkreis Main‐Spessart) war Julian Wendel vor kurzem als Sachverständiger zu Gast im Deutschen Bundestag. In einer Sitzung des Unterausschusses ›Bürgerschaftliches Engagement‹, dessen Vorsitz Hoffmann innehat, wurde in einem Fachgespräch erörtert, wie vielfältig sich auch Menschen mit Behinderung ehrenamtlich engagieren. »Ich kenne Julian Wendel noch aus meiner Würzburger Zeit, als ich noch den Fachbereich Allgemeine Bürgerdienste bei der Stadt Würzburg geleitet habe«, erläutert Alexander Hoffmann. »Als wir die Sitzung geplant haben, musste ich gleich an ihn denken, weil er sich sehr stark ehrenamtlich engagiert.« Wendel ist aufgrund einer Muskelerkrankung auf einen elektronischen Rollstuhl angewiesen. Obwohl sein Körper zunehmend schwächer werde und er im Alltag auf einen persönlichen Assistenten angewiesen ist, engagiert er sich bereits seit seinem Studium ehrenamtlich – u. a. in einer Organisation für Muskelkranke, im Rollstuhlsport, wo er Wettbewerbe mit organisiert, bei »WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e. V.«, in einem kommunalen Arbeitskreis für barrierefreies Bauen sowie als Schöffe bei Gericht. Julian Wendel berichtete den sichtlich beeindruckten Ausschussmitgliedern unmittelbar von seinen persönlichen Erfahrungen. Viele Behinderte wollen sich engagieren und akzeptiert werden, statt lediglich als Empfänger von Hilfeleistungen wahrgenommen zu werden. Die Hürden seien für Menschen mit Behinderung jedoch oft sehr hoch, wie alle Diskussionsteilnehmer anmerken. Menschen mit Behinderung könnten sich oftmals genauso engagiert einbringen wie Menschen ohne Behinderung. Zudem erhielten sie dadurch Zugang zu sinnvollen Tätigkeiten sowie das Gefühl, gebraucht zu werden. »Für mich war die Teilnahme Ehre und Freude zugleich«, bedankte sich Julian Wendel für die Einladung zu der rund zweistündigen Sitzung. »Die Hauptaufgabe des Unterausschusses ist es, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu erleichtern«, betont Alexander Hoffmann. »Mir geht es vor allem um die Frage, an welchen Stellen bürgerschaftliches Engagement erschwert wird – und was wir als Politik tun können, um diese Hindernisse zu beseitigen.« Text: Alexander Hoffmann BARRIEREFREI Erleben Sie die unverwechselbare Lage im Grünen bei einem erholsamen oder aktiven Aufenthalt. Das BARRIEREFREIE HOHENWART FORUM ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge oder Geschäftstermine. Im Hohenwart Forum begegnet sich eine bunte Vielfalt von Menschen. Seien Sie ein Teil davon und tragen zu dieser besonderen Atmosphäre bei. HOHENWART FORUM Schönbornstr. 25 • 75181 Pforzheim-Hohenwart • Telefon: 07234 - 606 - 0 • www.hohenwart.de Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020 29

Noch mehr ›Sport und Mobilität mit Rollstuhl‹

Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 08/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 07/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 06/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 05/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/20
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 02/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 11/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 08/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 07/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 06/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 05/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 02/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2019
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 11/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 08/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 07/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 06/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 05/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 02/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2018
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 12/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 11/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 09/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 07/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 06/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 05/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 04/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 02/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2017
Sport + Mobilität mit Rollstuhl 05/2016

Ausgewählte DRS Artikel bei unseren Medienpartnern

Momo 03/2017: Einmal Rollstuhl fahren für alle
Barrierefrei 03/2017: Gemeinsam zum Korberfolg
Momo 12/2016: Mit dem Rollstuhl in den Schnee