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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

KURZ + BÜNDIG ,, O-TON

KURZ + BÜNDIG ,, O-TON IM JANUARI Rollstuhlrugby ist eine Mischung aus Schach und Autoscooter.« Bernd Moelich (l.) nimmt den Spendenscheck von Siegfried Niederelz entgegen. Foto: Privat ROLLSTUHLRUGBY-SCHIEDSRICHTERIN KATJA GROTENSOHN SPORT VOR ORT Versicherung unterstützt Behindertensport SCHULPROJEKT Rollstuhlbasketball macht Schule Schüler*innen schärfen Blick für die Herausforderungen von ›Rollies‹ im Alltag n Sport und Inklusion! Unter diesem Motto haben wir, die Klasse 9c, erfahren, dass es unglaublich herausfordernd und schwierig ist, Basketball zu spielen, wenn man dabei in einem Rollstuhl sitzen darf (oder muss). Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Anleiter Herbert, der uns in 90 Minuten gezeigt hat, dass Rollstuhlbasketball einfach eine coole Sache ist und großen Spaß macht. Und auch wenn am Ende alle wieder froh waren, aus dem Rollstuhl aufstehen zu dürfen und zu können, haben diese 90 Minuten unseren Blick für die Herausforderungen der ›Rollies‹ im Alltag geschärft. Frei nach Herbert: »Schaut im Alltag hin, ob ein Rolli‐Fahrer Hilfe braucht und fragt nach, ob er Hilfe MÖCHTE!« Wir werden es versuchen! Text: Die Klasse 9c der GemS Flensburg-West Die Rollikids des Deutschen Rollstuhlsportverbands (DRS) konnten kürzlich eine Spende in Höhe von 1.000 Euro in Empfang nehmen. Siegfried Niederelz von der Württembergischen Versicherung in Kaisersesch überreichte Bernd Moelich vom DRS einen entsprechenden Scheck. Mit dem Betrag will er die geplante Neuanschaffung von Sportgeräten für Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen unterstützen. Dabei geht es um den Erwerb von Spezialskigeräten, mit denen fünf- bis 13- Jährige die Möglichkeit bekommen sollen, das Skifahren zu erlernen. Hierfür plant Bernd Moelich, Familien mit Kindern regelmäßige Kurse mit Mono- und Bi-Ski-Geräten im Alpenpark Neuss unter dem Motto ›DRS-SkiTreff‹ anzubieten. Infos unter www.monoskisport.de. Boccia wird zum Fachbereich n Die Arbeitsgemeinschaft Boccia wurde auf der letzten DRS‐Sportausschusssitzung in Pforzheim einstimmig zum Fachbereich aufgewertet. Boccia ist eine paralympische Sportart und hat sich Para Boccia in den letzten Jahren sowohl im Breiten‐ als auch im Leistungssport sehr positiv entwickelt. Gemeinsam mit dem bvkm und dem DBS wird der DRS die Sportart weiterentwickeln. Dabei liegt für den DRS der Schwerpunkt auf dem Anfänger‐ und Breitensport und der Zusammenarbeit mit dem DBS und bvkm. 6 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020

PARALYMPICS 2020 »Wir freuen uns auf fantastische Spiele« RBB-Bundestrainer Nicolai Zeltinger unterzeichnet Vertrag für Pre-Camp in Kitakyushu n Rollstuhlbasketball‐Herren‐Bundestrainer Nicolai Zeltinger sowie Teammanager Moritz Weith konnten unlängst ein wenig paralympische Luft schnuppern. Beide waren zu einem offiziellen Termin in der Präfektur Fukuoka mit dem Bürgermeister der Stadt Kitakyushu, Kenji Kitahashi, eingeladen, um dort den Vertrag für ein geplantes Paralympics‐Vorbereitungscamp im Südwesten Japans zu unterzeichnen. Wie bei den Damen geht es nun auch für die deutschen Herren bei dem Camp vom 17. bis zum 21. August mit Blick auf die wenige Tage später stattfindenden Paralympics in Tokio vor allem um den letzten sportlichen Feinschliff sowie um eine optimale Akklimatisierung. Neben der offiziellen Vertragsunterzeichnung stand ein Besuch des japanischen Rollstuhlbasketball Verbandes (JWBF) auf dem Terminplan. Dabei tauschten sich Zeltinger und Weith mit den Verantwortlichen über die kommende Saison, die laufenden Vorbereitungen und Ziele für das paralympische Jahr aus. Anschließend statteten der Headcoach und Teammanager auch der deutschen Botschaft einen Besuch ab und holten sich erste Eindrücke vom paralympischen Dorf in Tokio. Die Rahmenbedingungen und tolle Gastfreundschaft brachten Nicolai Nicolai Zeltinger mit dem Bürgermeister der Stadt Kitakyushu Kenji Kitahashi (links) und dem unterzeichneten Vertrag. Zeltinger bereits im Vorfeld ins Schwärmen: »Auf Einladung der Stadt Kitakyushu konnten Moritz und ich unsere Trainingsstätte vor den Paralympics begutachten und sämtliche Rahmenbedingungen klären. So können wir uns perfekt auf die paralympischen Spiele nächstes Jahr vorbereiten. Die Japaner sind Organisationsprofis und wunderbare Gastgeber. Wir freuen uns auf fantastische Spiele.« Nach dem Finale der nationalen sowie internationalen Wettbewerbe auf Vereinsebene starten die deutschen Herren dann mit voller Konzentration in die Vorbereitungen auf Tokio. Der DRS bedankt sich bei der Präfektur Fukuoka, der Stadt Kitakyushu, dem JWBF sowie der deutschen Botschaft in Tokio für die Einladung und die gebotene Gastfreundschaft und freut sich auf ein Wiedersehen im Sommer 2020. Quelle: Tanja Feddersen Foto: Stadt Kitakyushu Vorweihnachtlicher Gruß aus Südafrika Para Kanuten starten Saisonvorbereitung Cheftrainer André Brendel, Anja Adler, Edina Müller, Tom Kierey und Trainer Arne Bandholz (v. l. n. r.) beim intensiven Grundlagen-Lehrgang in Südafrika. n Zehn Tage verbrachten drei Mitglieder der deutschen Para Kanu Nationalmannschaft mit Cheftrainer André Brendel und Trainer Arne Bandholz in Südafrika. Anja Adler (SV Halle), Edina Müller (Hamburger KC) und Tom Kierey (KC Borussia Berlin) nutzten das warme Wetter für einen intensiven Grundlagen‐Lehrgang als Start in die neue Saison. Alle drei Athleten haben für Deutschland bereits einen Startplatz bei den Paralympics 2020 in Tokio gesichert. André Brendel betonte die Wichtigkeit der intensiven Saisonvorbereitung auf dem Wasser, auch wenn bei diesem Aufenthalt in Südafrika mehr Wasser von oben kam, als alle erwartet hatten. Das hielt die Para Kanuten nicht von den geplanten Trainingseinheiten ab. Denn neben den Paralympics finden bereits im Mai die Weltmeisterschaften der Para Kanuten in Duisburg statt. Text: Christel Schlisio Sport + Mobilität mit Rollstuhl 01/2020 7

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