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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2017

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Informationsschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

TITEL ➜➜ Filu, das

TITEL ➜➜ Filu, das Medaillengewinner als Geschenk bekamen, in die Hand. Es war eine herzliche Geste von Eskau, die in den WM-Tagen häuig Grund zum Hadern gehabt hatte, sich am letzten Tag der WM aber noch mal für ihre harte Arbeit im Training belohnte. »Das war ein versöhnlicher Abschluss«, sagte die erfolgsverwöhnte mehrfache Weltmeisterin und Paralympicssiegerin. Zwar blieb sie 2017 ohne Titel, hielt im abschließenden Rennen den Abstand zur US-amerikanischen Siegerin Oksana Masters (14:15.5 Minuten) aber in Grenzen. »Natürlich wäre ich gerne ganz oben gestanden, aber so ist der Sport«, sagte Eskau und nahm das inale Duell als Motivationsspritze für die Paralympischen Spiele 2018 in Pyeongchang (Südkorea). »Ich weiß, dass ich mich gegenüber Oksana vor allem in den technischen Passagen verbessern muss.« Clara Klug übertrifft eigene Erwartungen Ihr WM-Ziel bereits nach dem Auftaktwettkampf erreicht hatte Clara Klug (PSV München). Die 22-Jährige gewann bei den Damen mit Sehbehinderung mit ihrem Guide Martin Härtl (SK Nesselwang) in 36:47.9 Minuten bei zwei Schießfehlern Bronze hinter den Ukrainerinnen Olga Prylutska (33:11.4 Minuten, zwei Fehler) OBEN Clara Klug gewann mit ihrem Guide Martin Härtl drei Medaillen bei der Heim-WM. OBEN Die deutsche Nationalmannschaft Ski nordisch vor dem Auftakt zur WM in Finsterau. und Oksana Shyshkova (33:18,5 Minuten, ein Fehler). »Mein Ziel war ein Podiumsplatz, daher war das ein sehr guter Anfang«, erklärte die Münchnerin. Am Nachmittag des dritten Wettkampftages fuhr Clara Klug zu Silber. Für die 12,5 Kilometer benötigte sie 43:58.2 Minuten inklusive zweier Strafminuten. Gold ging an Oksana Shyshkova (Ukraine, 38:26.6 Minuten, kein Schießfehler), Bronze an deren Landsfrau Olga Prylutska (45:16.0 Minuten, sechs Fehler). Ihre dritte Medaille – und die insgesamt 13. der WM – holte die 22-Jährige am vorletzten WM-Tag. Dabei traf sie bei zehn Versuchen zehnmal ins Ziel und blieb angetrieben von ihrem Guide und Trainer Martin Härtl (SK Nesselwang) in 20:38,8 Minuten nur 23 Sekunden hinter Oksana Shyshkova aus der Ukraine (20:15.7 Minuten, drei Fehler). Bronze ging an Olga Prylutska (Ukraine, 21:42.3 Minuten, drei Fehler). »Das ist der Hammer, einfach überwältigend«, sagte Klug und nahm die begeisterten Glückwünsche von Verena Bentele entgegen. Die zwölffache Paralympicssiegerin, heute Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, hatte wie viele weitere frühere Spitzensportler der Deutschen Paralympischen Mannschaft im Publikum mitgeiebert. »Das war Claras mit Abstand bestes Rennen ihrer bisherigen Karriere«, lobte auch Bundestrainer Ralf Rombach. »Sie hat Kämpferherz gepaart mit der nötigen Lockerheit gezeigt.« Fotos: Ralf Kuckuck/DBS Langlauf-Staffel auf Platz vier Sie hatten auf eine Staffel-Medaille gehofft, aber die deutschen Langläufer mussten sich in Finsterau mit Rang vier begnügen. Im Mixed absolvierten Clara Klug (PSV München), Steffen Lehmker (SV Kirchzarten), Andrea Eskau (USC Magdeburg) und Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg, mit Guide Christian Winker, SSV Spaichingen) die 4x2,5 Kilometer in 28:49.3 Minuten. Startläuferin Klug musste den Anstrengungen der vergangenen Tage Tribut zollen. »Ich habe alles gegeben, aber das war heute leider nicht viel«, sagte die 22-Jährige, die als Sechste übergab. Die weiteren Deutschen brachten das Team zwar kontinuierlich heran, die Podestplätze waren aber außer Reichweite. Gold ging an das Quartett aus der Ukraine (26:56.5 Minuten), Schweden holte sich Silber (27:17.5 Minuten), Weißrussland Bronze (28:12.3 Minuten). In der anschließenden freien Staffel ging der Titel an Frankreich vor Norwegen und Kanada. Ein deutsches Team war nicht am Start. Überragende WM-Bilanz Das deutsche Team hat bei diesen Weltmeisterschaften insgesamt 14 Medaillen geholt (3 x Gold, 6 x Silber, 5 x Bronze), die zweitmeisten aller Nationen hinter der Ukraine (19, 16 ,12). »Wir haben die Erwartungen weit übertroffen«, sagte der Bundestrainer Ralf Rombach, der vor der Heim-WM auf sieben Medaillen gehofft hatte. Quelle: DBS 20 Sport + Mobilität mit Rollstuhl 03/2017

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