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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2020

Informationszeitschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

Vom Klinikbett zum

Vom Klinikbett zum SportvereinIm Zuge der sporttherapeutischen Behandlungwährend des Klinikaufenthaltes lernt der Frischverletztedas vielfältige Sport- und Mobilitätsangebotdes DRS kennen. In den meisten Querschnittzentrenkönnen zu einigen Rollstuhlsportarten auch schonerste praktische Erfahrungen gemacht werden.Der Info-Scheck ›Mobil und fit‹ aus dem Flyer›Vom Klinikbett zum Sportverein‹ sowie das ›Starterkit‹werden vom DRS Klinikbeauftragten, vomSportlehrer vor Ort, im Zuge der Akutbehandlung anden Patienten gereicht.Der Patient füllt diesen Info-Scheck anhand seineskonkreten Sportinteresses aus und gibt ihn anschließendan den Sportverantwortlichen (DRS-Klinikbeauftragten) zurück.In vielen Querschnittzentren wird der Patient direktmit kooperierenden DRS-Vereinen in Kontaktgebracht oder an wohnortnahe Vereine weitervermittelt.Als zusätzliches Angebot erhält der Entlasspatientdas Starterkit, d. h. den Rucksack mit denvielen Informationen aus dem Projekt ›richtig mobil‹.STARTERKITDer Sportverantwortliche sendet den ausgefülltenund unterschriebenen Scheck so schnell wie möglich(maximal nach vier Wochen) an das DRS-Referat›Mobilität & Inklusion‹ (Ansprechpartnerin:Tatjana Sieck).Im DRS Referat erfolgt die Datenerfassungsämtlich eingehender Info-Schecks. Die Daten dienenzum einen als Grundlage für die Versendungdes DRS-Magazin ›Sport + Mobilität mit Rollstuhl‹als kostenloses Kennenlern-Abo für sechs Monatezum anderen erfolgen hierdurch zwei Anschreibender DRS-Bundeszentrale an den Entlasspatienten.Im ersten Anschreiben wird der kostenlose Bezugdes DRS-Magazins angekündigt und als Anlage dieDRS- Image Broschüre verschickt.Am Ende eines Quartals bekommen der Fachbereichsvorsitzendeder jeweiligen Sportart, die jeweiligenRollstuhlfachwarte des betreffenden Bundeslandesund die Partner des Projekts eine Auflistungder entsprechenden Kontakte. Die Zentren-Leiter,DRS-Verbandsärzte und die DRS-Klinikbeauftragenbekommen am Quartalsende eine Übersicht überdie Entlasspatienten und ihre Interessen.Aufnahme in die KlinikPatient lernt in der SporttherapieRollstuhlsport kennen➜ ➜ ➜Flyer ›Vom Klinikbett zum Sportverein‹Vom Sporttherapeuten an den PatientenInfo-Scheck ausfüllen und zurückgebenInfo-Scheck geht an den DRS➜DRSDRS erhebt die Daten und stellt – je nachWunsch – Kontakt her zu den DRS-Fachbereichen, den Rollstuhlfachwarten,den Vereinen und Partnern des DRSDRSFoto: BG Klinikum Hamburg

In der Sporttherapie lernenFrischverletzte denUmgang mit demRollstuhl. (Beispielfoto)EntlassungFoto: PrivatKlinik erstellt Kontakt zum SportvereinEntlasspatient erhält kostenloses›richtig mobil‹-Starterkit vom DRSEntlasspatient erhält erstes Anschreibenvom DRS mit InfomaterialDRSMagazin ›Sport+ Mobilität mit Rollstuhl‹kostenloser Bezug für 1/2 JahrDRS➜➜➜ ➜DRSletztes Anschreiben vom DRS mit Vereinslisteund Infos zur AktivmitgliedschaftDRSIm Idealfall ist am Ende das Interessefür Rollstuhlsport geweckt und derKontakt oder sogar der Beitritt zu einemDRS-Verein erfolgt.Nach einem halben Jahr erlischt für die Interessentendas DRS-Probeabo automatisch, aber dieStammdaten der Personen verbleiben in der DRS-Datenbank.Zeitgleich erfolgt das zweite und letzte Anschreibender DRS-Bundeszentrale, mit dem Hinweis,dass das Abo nun ausläuft und das bei Interesseeine Aktivmitgliedschaft über beiliegenden Flyer– für nur 10 € Jahresbeitrag - abgeschlossen werdenkann, um weiterhin die Zeitschrift zu beziehen.Zudem erhalten die Klinikabgänger eine aktuelleÜbersicht der DRS-Sportvereine und ein Angebotzum kostenlosen DRS-Newsletter-Service.Am Jahresende werden die Klinikabgänger dereinzelnen Quartale im Rahmen einer Gesamtauswertungerfasst.UNTERSTÜTZUNGDie jeweiligen Projektbeteiligten unterstützen dieEntlasspatienten wie folgt:➜ DRS-Fachbereichenehmen mit ihren regionalen Ansprechpartnern(Vereine) direkt Kontakt mit den Entlasspatientenauf, um sie für Ihr Sportangebot zu begeistern.➜ Rollstuhlfachwarte der Länderberaten Entlasspatienten, um entsprechende Mobilitätsangebote,Sportfeste und Bewegungsangeboteortsnaher Vereine zu finden.➜ ›richtig mobil‹-Partnernehmen direkt Kontakt mit Entlasspatienten auf,um auf ihre diversen Mobilitätshilfen aufmerksamzu machen.➜ DRS-Klinikbeauftragte(Sportverantwortliche vor Ort) schaffen Grundlagenzur Rehabilitation übergreifender Motivation zuSport und Bewegung, übergeben den Rucksack(›Starter-Kit‹) und sorgen für die Übersendung derSchecks an den DRS.➜ Leiter der Querschnitt-Zentrensenden ihre DRS-Klinikbeauftragten zu den Jahresmeetingsdes DRS (im Vorfeld der Meetings desArbeitskreises Sporttherapie im Zuge der DMGP-Tagung).

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