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Sport + Mobilität mit Rollstuhl 10/2020

Informationszeitschrift des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes

UMSETZUNGSBEISPIEL DES

UMSETZUNGSBEISPIEL DES FACHBEREICHS ROLlSTUHLTENnISErster Kontakt des DRS-Fachbereiches Rollstuhltennisentsteht aufgrund von Datenschutzper Briefpost. Es erfolgt eine Vorstellung des DRS-Fachbereichs inklusive der Kontaktperson mitFunktion und Vereinszugehörigkeit. Weiterhinerhält der Entlasspatient diverse Infomaterialien,DRS-Flyer und das Rollstuhltennismagazin ›On»ERST WENn DERPERSÖNLICHE KONTAKTERFOLGREICH WAR, ISTDIE ERSTE HÜRDEGENOMmEN.«Court‹. Am Ende des Anschreibenswird darauf hingewiesen,dass die Aufnahmein den Mailverteiler fürRollstuhltennis lt. DSGVOvorgenommen werdenkann.Nach dem erstenKontakt (Brief), wird eineInfo-Mail verschickt mit Veranstaltungshinweisen,allgemeine Infos, Fotos sowie Videos vom Rollstuhltennis.In dieser Mail wird Bezug auf den Briefgenommen. Weitere E-Mails folgen, um den Kontaktzu halten, wie beispielsweise zu Weihnachten,Ostern – wenn bekannt – auch Geburtstagsgrüße.In diesen Mails wird der Entlasspatient wiederholtermuntert, sich auch telefonisch zurück zumelden, um einen persönlichen Kontakt herzustellen.Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass diesepersönliche Rückmeldung ein großer Schritt ist undvon daher wichtig ist, immer dran zu bleiben und eskontinuierlich weiter zu versuchen. Erst wenn derpersönliche Kontakt erfolgreich war, ist die ersteHürde genommen.Nun erfolgt die Absprache, wann, wo und wie derEntlasspatient den Rollstuhlsport kennenlernenund ausprobieren kann. Dazu muss ein Ansprechpartnereines DRS-Vereins in der Nähe des Entlasspatientengefunden werden. Hilfen sind dabei entwederdie Sportvereinsliste des DRS oder die digitaleLandkarte. Die Nachhaltigkeit muss gewährleistetsein, so dass der Kontakt zwischen Entlasspatientund Verein bestehen bleibt.Ist die primär gewählte Sportart doch nicht dierichtige Wahl, sollten die Fachbereichsvorsitzendender anderen auf dem Infoscheck gewählten Sportarteninformiert werden - alles immer in Rücksprachemit dem Entlasspatienten.Es empfiehlt sich in vielen Fällen zu berücksichtigen,dass der Entlasspatient in der Phase kurznach seiner Entlassung genügend Zeit hat, um sichselbst mit der neuen Situation zurechtfinden kann.Also ist das Motto: Zeit lassen, kontinuierlich inKontakt bleiben und beharrlich Angebote machen.Die ›kleinen Erfolge‹ sind für uns ein großer Schrittnach vorne!Jürgen KuglerFachbereich TennisFoto: Elke KuglerDeutscher Rollstuhl-Sportverband e. V.BundesgeschäftsstelleFriedrich-Alfred-Allee 10, 47055 DuisburgFax 02 03 / 71 74 – 181info@rollstuhlsport.deText: Peter Richarz, Tatjana SieckGrafik: Icon-Set Fotolia | Titelfoto: BG Klinikum Hamburg

AB SOFORT MIT 30-TAGERÜCKGABERECHT UND ALSULTRA-LIGHT-VERSIONDie nächste Evolutiondes Invader BasketballMit High Performance SitzschaleMit dem Invader Basketball und der neuen High PerformanceSitzschale leitet Ottobock die nächste Evolutionsstufe desSportrollstuhls ein. Der Nutzer erlangt hiermit eine unmittelbareVerbindung mit dem Sportgerät. Die Impulse werden direkt aufden Court umgesetzt.Vorteile auf einen Blick• Invader Untergestell individuell fest verschweißt• Jedes einzelne Maß und jeder einzelne Gradwird nach Kundenwunsch gebaut• Sitzschale in sechs Sitzbreiten undzwei Sitztiefen verfügbar• Schwerpunkt einstellbar +/- 30 mm• Made in Germany• Freigegeben nach IWBF-Regelwerk50339=de_DE-01-2007_B.indd 2 04.08.20 16:25

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