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Kirchenbote März, April 2017

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Kirchgemeindefahrt-Pause

Kirchgemeindefahrt-Pause In diesem Jahr kann die Kirchgemeindefahrt nicht stattfinden. Leider hat sich trotz Aufruf (s. letzter Kirchenbote) niemand bereit erklärt, die Vorbereitung der Fahrt zu übernehmen. Frau Heidi Pilz, die seit 1999 die Fahrten unermüdlich organisierte, hatte diesen Dienst altersbedingt abgegeben. Wir hoffen sehr, dass sich bis Herbst jemand dazu findet, die Sache wieder in die Hand zu nehmen. Heidi Pilz steht für die Weitergabe von Reise-Ideen gern zur Verfügung. Friedhofseinsätze/Kirchenputz Sa., 8. April Die Friedhöfe sind nicht nur Kirchenangelegenheit, sondern eine Sache aller Bürger! Um wichtige Arbeiten auf den Friedhöfen zu verrichten, rufen wir zum Einsatz auf. Auch unsere Kirchen brauchen einen Frühjahrsputz. So wie in den Gemeinden Raußlitz und Wendischbora sollen in diesem Jahr auch in Rüsseina beide Aktionen am gleichen Vormittag stattfinden. Bringen Sie bitte, je nach Dienst, Arbeitsgeräte/ Putzmittel mit. Raußlitz und Wendischbora: ab 8.30 Uhr. Rüsseina ab 8.00 Uhr. Friedhofshallen schließen? Eine Nachricht im Nossener Amtsblatt vom 1. 4. 2016 ließ unter vielen Mitbürgern Fragen aufkommen. Im betr. Artikel heißt es auf die Anfrage eines Bürgers hin, dass auf Grund der Kosten-Nutzen-Rechnung nicht alle Friedhofshallen erhalten bleiben werden. Da uns diese Frage – besonders auf Grund des kläglichen Zustandes der Halle in Wendischbora - auf den Nägeln brennt, möchten wir hier einige sachbezogene Ausführungen weitergeben, die hinsichtlich der Meinungsbildung und Beurteilung der Sachlage wichtig sind. Die Friedhofshallen sind in Sachsen in der Regel Eigentum der Kommunen. Das Vorhalten von Trauerhallen sowie deren bauliche Erhaltung ist lt. § 1 Abs. 2 des Sächsischen Bestattungsgesetzes eine Pflichtaufgabe der Kommunen als Teil deren gesundheitspolizeilichen Sorge. „Den Gemeinden obliegt es als Pflichtaufgabe, Friedhöfe anzulegen und zu erweitern sowie Leichenhallen zu errichten, soweit hierfür ein öffentliches Bedürfnis besteht, und diese Einrichtungen zu erhalten. Die Pflicht umfasst auch die Sorge dafür, dass die notwendigen Bestattungseinrichtungen zur Verfügung stehen“.

Das Bestehen eines öffentlichen Bedürfnisses steht bzgl. unserer Friedhöfe Rüsseina, Raußlitz und Wendischbora außer Frage. Solch ein öffentliches Bedürfnis wird durch die Bevölkerung selber ausgedrückt. Dieses öffentliche Interesse ist mit einer reinen Kosten-Nutzen-Rechnung schlecht darzustellen, da diese Jahrhunderte lang bis heute genutzten Friedhöfe einen wesentlichen Teil der persönlichen Beheimatung ganzer Familien darstellen und zudem eine ausgeprägte gute Trauerkultur ermöglichen. Zum Friedhof gehört eine Trauerhalle schon deshalb, weil jeder Bürger unserer Stadt das Recht auf einen würdigen Ort des Abschiedes unmittelbar vor der Bestattung hat. Eine Bestattung z. B. in Raußlitz beginnen zu lassen (als Abschiedshalle), um dann den Sarg wieder einzuladen, um in Wendischbora beizusetzen, geht gar nicht und wäre eher ein unwürdiger Vorgang, der zudem alle ausschließt, die diesen Weg (hin und zurück) nicht bewältigen können. Zudem besteht ein öffentliches Interesse, weil Bestattungen ja nicht nur die Angehörigen betreffen, sondern auch eine in der Regel sehr zahlreich teilnehmende Dorfgemeinschaft (bei einigen Bestattungen 70-120 Personen und mehr). Einen Friedhof wiederum zu schließen, wäre die allerteuerste Variante, da keine Zugänge und Einnahmen kommen und der Friedhof dennoch mindestens weitere 40 Jahre vollständig betrieben werden muss (Beisetzung von Familienangehörigen in bestehenden Gräbern oft erst nach etlichen Jahren, vertraglich festgelegte Ruhe- und Verlängerungsfristen). Ohne erhebliche Beihilfen der Kommune wäre dies über Jahre nicht zu stemmen. Der Bau einer sehr schlicht gehaltenen neuen Halle in Wendischbora bleibt hinsichtlich aller obig genannten Argumente weiterhin ein dringendes Anliegen der Bevölkerung in und um Wendischbora. Der Wartungsaufwand für eine solide kompakte Halle bliebe auch auf lange Sicht sehr begrenzt und würde sich ohne weiteres durch Nutzungsgebühren decken lassen. Dem Stadtrat Nossen wurden unsere Ausführungen zur Diskussion zugestellt. Der Stadtrat will sich mit der Sache befassen. Wir hoffen auf eine weise und gute Entscheidung zum Nutzen aller. Wir wollen nicht versäumen, der ehem. Gemeinde Ketzerbachtal/ der Stadt Nossen Danke zu sagen für die bisherigen kontinuierlichen und außerordentlichen Unterstützungen unserer Friedhöfe. Neues aus Tula/ Äthiopien Eigentlich wollten wir im Januar 2017 noch einmal mit großer Gruppe das Projekt in Tula weitestgehend abschließen. Die Solaranlage sollte verdoppelt und ein Dorfteil noch angeschlossen werden. Doch ein Blitzschlag im Spätsommer machte uns einen Strich durch die Rechnung. Eine Reparaturfahrt im

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Kirchenbote 2015/16 Dez-Feb