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Taxi Times Berlin - Dezember 2017

TAXI BERLIN TZB GMBH WO

TAXI BERLIN TZB GMBH WO MELDEN SICH FAHRER, DIE MITMACHEN MÖCHTEN? Das Verteilen der Care-Pakete läuft nicht ständig, sondern jeweils in angekündigten Aktionen. Fahrer, die sich beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, sich telefonisch bei Taxi Berlin oder vor Ort bei Taxi24 zu melden: Taxi24 Chausseestr. 94 (schräg gegenüber der Tankstelle Ecke Liesenstr.) 10015 Berlin (Mitte) EFFEKTIVE HILFE: AKTION CARE-PAKET In der kalten Jahreszeit haben Obdachlose es schwer. Jetzt bekommen sie von Taxifahrern „Hingucker”-Päckchen. Initiator der Aktion ist Ismail Kara. Freitagnachmittag, Mitte Oktober 2017, Berliner Stadtmission am Bahnhof Zoo: Taxi-Berlin-Geschäftsführer Hermann Waldner, Marketingchef Jens Schmiljun, ihr neuer Kooperationspartner Ismail Kara und eine Vielzahl weiterer ehrenamtlicher Helfer sind fleißig und gut gelaunt dabei, Päckchen für „Hingucker” zu packen.Das sind Taxifahrer, die ein Auge für Obdachlose haben und ihnen mit den „Care-Paketen” ein kleines Stück weit helfen. Kara, Kopf des Netzwerks Taxi 24, hatte letzten Sommer die Idee, sich mit recht hohem Aufwand und großer Wirkung um die schwachen Mitglieder der Gesellschaft zu kümmern. Als Hermann Waldner von der Initiative erfuhr, beschloss er ohne zu zögern, bei der Initiative mitzumachen – hat er doch Kontakt zu 14.000 potentiellen „Hinguckern”. Seit Kurzem sind Taxi Berlin und Taxi 24 Partner und organisieren ihre Zusammenarbeit. „An der steigenden Zahl der Obdachlosen, es sollen ja in Berlin schon über 10.000 sein, sieht man, dass es auch hierzulande Armut gibt. Da können und wollen wir nicht wegschauen, da will ich helfen. Ich denke, das Taxigewerbe ist sehr gut geeignet, dafür etwas zu tun. Wenn nur ein kleiner Teil unserer angeschlossenen Fahrer mitmacht, können wir vielen Bedürftigen ein Stück helfen und auch das Straßenbild schnell verändern. Für die Care-Pakete haben wir dieses und nächstes Jahr bereits ein festes Budget eingeplant”, so Geschäftsführer Hermann Waldner. Der Leiter der Bahnhofsmission, Dieter Puhl, begrüßt die Initiative und sieht die Chance, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Er erhofft sich von der Aktion auch, dass mit Obdachlosen generell respektvoller umgegangen wird, dass man ihnen mehr auf Augehöhe begegnet. PROMINENTE MITSTREITER Um die Hilfe für Obdachlose umfassender und effektiver zu gestalten, trafen sich Waldner und Schmiljun kürzlich mit Radiomoderator Sven Oswald, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Candy Storm, und Marcus Zander, Organisator der „größten Weihnachtsfeier Berlins” (Tagesspiegel), die traditionell jedes Jahr von dessen Vater, Schlagersängerlegende Frank Zander, im Hotel Estrel veranstaltet wird. Familie Zander wird dafür seit Jahren geliebt. Beim diesjährigen Entenschmaus werden auch Waldner und Schmiljun anwesend sein – nicht nur, um persönlich Eindrücke zu sammeln, sondern als Auftakt einer längerfristigen Zusammenarbeit. Schon jetzt gibt es Ideen, wie das soziale Projekt für die Berliner Obdachlosen über das Verteilen der Care-Pakete hinaus umzusetzen ist. Dazu wird Taxi Berlin Anfang kommenden Jahres mit Familie Zander ein konkretes Konzept erarbeiten, wie das Potential des Taxigewerbes genutzt werden kann, um – gemeinsam mit weiteren langjährigen Sponsoren und Unterstützern der Obdachlosenhilfe – eine Anlaufstelle für Helfer aller Art einzurichten. Marketingchef Jens Schmiljun: „Da geht noch viel." Da die Ideen noch nicht ausgereift sind, wird Taxi Times Berlin aber erst in den kommenden Ausgaben darüber berichten. ar FOTO: Stanislav Statsenko / Taxi Times 18 DEZEMBER/ 2017 TAXI

City Funk Berlin TAXI BERLIN TZB GMBH FUNKPIONIER UND RATGEBER Am 18.9.2017 ist mit Bruno Draheim einer der Gründer des Taxifunks Berlin verstorben. Wir wollen hier einige Stationen und sein Wirken im Leben Revue passieren lassen. Bruno Draheim 09.10.1929 – 18.09.2017 FOTO: privat Geboren wurde Bruno Draheim 1929 im neumärkischen Lipke, Kreis Landsberg an der Warthe, was damals im deutschen Gebiet lag und heute zu Polen gehört. Bruno wuchs in politisch unsäglichen Zeiten auf und wurde noch in den letzten Kriegstagen zur Wehrmacht an die Front eingezogen. So, wie es vielen jungen Menschen ging, konnte auch Bruno seine begonnene Lehre als Fleischer nicht zu Ende führen. Eine dreijährige sowjetische Kriegsgefangenschaft zehrte sehr an seiner Gesundheit. Mit einer infizierten Beinwunde kam er zurück. Nur ein einjähriger Krankenhausaufenthalt in Potsdam mit strenger Bettruhe bewahrte ihn vor dem Verlust seines Beines. Nach seiner Genesung suchte Bruno, so wie viele junge Menschen seiner Generation in den Nachkriegsjahren, eine berufliche Tätigkeit, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Thema Auto begeisterte ihn schon immer, und er reparierte gemeinsam mit seinem Bruder Herbert in Potsdam in einer Hinterhofwerkstatt alles an Kraftfahrzeugen, was angetragen wurde. Und davon gab es nach dem Kriege genug. Nach dem 17. Juni 1953 erkannte Bruno die politischen Veränderungen, die ihn veranlassten, nach West-Berlin „rüberzumachen“. Dort wurde Bruno 1953 Taxifahrer und Ende 1955 selbstständiger Taxiunternehmer. Während sein Freund Heinz Peter als Gewerbepolitiker noch tatkräftig unterwegs war, gründete Bruno 1959 zusammen mit ein paar Kollegen die erste Funkvermittlung in Berlin, die Taxi-Funk Berlin e.G. mit der legendären Telefonnummer 6902, auch bekannt als „Ackermann-Funk“. Bei der Taxi-Funk Berlin e.G. wirkte Bruno jahrzehntelang in einer Leitungsfunktion als Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft. Schnell wurde das Unternehmen zum Erfolg geführt, nicht allein dadurch, dass Bruno viele Menschen kannte. Er verfügte auch über ein enormes Wissen. Brauchte „Mann“ oder „Frau“ die Antwort auf eine Frage oder einen Rat, man ging zu Bruno, der immer weiterhelfen konnte. 1961 lernte Bruno bei der Taxi-Funk Berlin e.G. seine zukünftige Frau Gisela kennen und lieben. Die beiden feierten 2014 Goldene Hochzeit. Auch Gisela Draheim war bis zu ihrem Rentenbeginn im Betrieb tätig. 1999 war es dann an der Zeit, endlich an den Ruhestand zu denken, denn mit den Genossen konnte Bruno auf eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit zurückblicken. Gemeinsam entschied man sich, den Betrieb zu verkaufen. In dem Unternehmer Hermann Waldner fanden die Genossen einen würdigen Nachfolger für den Taxifunk Berlin. Hermann Waldner hatte bereits viel Erfahrung in der Taxi-Unternehmerbranche, indem er im Ostteil Berlins erfolgreich den Spreefunk führte. Schon ein Jahr später, also 2000, wurden beide Unternehmen zum einheitlichen TaxiFunk Berlin zusammengelegt – Allseits bekannt als „Bärchenfunk“. Später kamen noch der Würfel- und der Cityfunk hinzu. Die nun als Taxi Berlin firmierende „Arbeitsgemeinschaft Berliner Taxizentralen“ ist inzwischen die größte Funkzentrale Europas mit Partnerschaften auf der ganzen Welt. Einen der ursprünglichen Grundsteine für diese neuzeitliche Entwicklung verdanken wir unter anderem Bruno Draheim. Als er schon seinen Ruhestand genießen durfte, wurde er noch oftmals um Rat gefragt, und er war stolz, dass sein damaliger Jungunternehmergeist von 1959 so erfolgreich weiter Bestand hat. In diesem Jahr wäre Bruno 88 Jahre alt geworden. Der große Wunsch, diesen Geburtstag gemeinsam mit seiner Familie und Freunden zu feiern, erfüllte sich leider nicht mehr. Zur Beisetzung im Oktober kamen seine Weggefährten sowohl aus der Jagd-Gilde als auch aus dem Taxigewerbe, um Bruno die letzte Ehre zu erweisen. TAXI BERLIN TZB GMBH Persiusstraße 7, 10245 Berlin Telefon: +49 (0)30 / 690 27 20 Telefax: +49 (0)30 / 690 27 19 E-Mail: info@taxi-berlin.de www.taxi-berlin.de Öffnungszeiten Kundencenter und Technikcenter Mo, Di, Do, Fr 10.00 bis 17.30 Uhr Mi 10.00 bis 14.30 Uhr Geschäftsführer Hermann Waldner Presserechtlich verantwortlich für diese Seite: Hermann Waldner Redaktion: Axel Rühle (ar) Pressekontakt: presse@taxi-berlin.de TAXI DEZEMBER/ 2017 19

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