www.volkswagen-taxi.de Fahrgasttraum. Besonders für Sie. Der Passat Variant1 als Taxi. Den Wunsch des Fahrgasts, schnell und sicher Ziele zu erreichen, erfüllt der Passat Variant perfekt. Im großzügigen Innenraum finden bis zu vier Fahrgäste reichlich Platz – und dank bis zu 1.780 Liter Ladevolumen auch deren Reisegepäck. Und damit Sie sich noch besser auf den Verkehr und Ihre Fahrgäste konzentrieren können, erhalten Sie durch optionale Assistenten wie die City-Notbremsfunktion oder die Fußgängererkennung mehr Unterstützung pro Kilometer. 1 Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 7,3–3,8 (kombiniert), CO 2-Emissionen in g/km: 168–96 (kombiniert).* Abbildung zeigt Sonderausstattung gegen Mehrpreis. * Stand 09/2018.
JEDER GEWINNT Anglizismen, also englische Wörter, deren Bedeutung so klar ist, dass sie mittlerweile als „eingedeutscht“ gelten, sind längst ein fester Bestandteil unserer Sprache. Auch im Taxigewerbe werden wir davon nicht verschont. Anglizismen gelten als modern, jung, hipp. Alleine deren Verwendung verspricht schon eine gewisse Coolness (Entschuldigung, wir meinen natürlich Lässigkeit). Wenn ein Unternehmen der Meinung ist, eben die Welt neu erfunden zu haben, weil man sich mittels einer App mit anderen (fremden) Menschen eine Taxifahrt und deren Kosten teilen kann, darf man das natürlich nicht Sammeltaxi nennen. Berlkönig, Allygator und Co bieten ihrem Publikum ein Ride-Sharing, das „Taxi on demand“, das sofort verfügbar ist, wenn man auf den Knopf drückt. Soweit Okay, (Entschuldigung, wir meinen natürlich: So weit, so gut). Dass dieses Angebot nur in bestimmten Gebieten (local areas) gilt, wird leider weniger betont. Und dass die Stakeholder solcher Projekte (Entschuldigung, wir meinen natürlich finanzkräftige Großkonzerne) trotz hoher Investitionen mehr Geld verbrennen, als sie verdienen, wird zur Geheimsache erklärt. Dabei wäre „Moneyburner statt Moneyearner“ durchaus eine sehr gelungene Beschreibung. Zugegeben, auch wir haben speziell bei dieser Ausgabe auf einen (überstrapazierten) Anglizismus zurückgegriffen. Die senatliche Förderung über 15.000 Euro für die Anschaffung eines Inklusionstaxis betrachten wir als klassische Win-Win-Situation. Win-Win heißt, beide Seiten gehen als Sieger vom Platz. Nun mag das im Sport nicht unbedingt möglich sein, sehr wohl aber dort, wo zwei Gruppen nicht gegen-, sondern miteinander agieren. In diesem Fall also auf der einen Seite diejenigen, die im Rollstuhl sitzen, und auf der anderen Seite jene, die sie jederzeit und spontan befördern. Wenn sich das Berliner Taxigewerbe dieser Aufgabe stellt und diese Challenge (Entschuldigung: Herausforderung) annimmt, hat man zumindest in diesem Bereich keine Uber- oder Allygator-Konkurrenz zu fürchten. Denn die Ignoranz, mit der die oben erwähnten Ride-Sharer ebenso wie Uber die Alten und Gehandicapten (Entschuldigung, Körperbehinderten) aus ihrem Vermittlungssystem aussperren, ist gesellschaftlich gesehen ein grobes Foul (Entschuldigung, aber das übersetzen wir jetzt ausnahmsweise einmal nicht). Lasst uns also weiterhin fair spielen und mit dem Inklusionstaxi ein klares Signal setzen, dass mit dem Berliner Taxigewerbe alle Menschen dieser Stadt erreicht werden. Auch diejenigen, die in der Wahrnehmung der neuen Anbieter als „disabled“ empfunden werden. – die Redaktion – INHALT 4 News INKLUSION 6 15.000 Euro vom Senat für das neue Inklusionstaxi 7 Antrag auf Förderung richtig stellen 8 Welches Inklusionstaxi ist für den einzelnen Unternehmer optimal? WETTBEWERB 10 Fair-Play-App – Notwehr eines bedrohten Gewerbes 12 Michael Müller: Behördenversagen mit dramatischem Vollzugsdefizit 13 Tarifsenkung ohne Ausgleich TAXI BERLIN VERBÄNDE 16 Taxi Berlin und taxi.eu auf der Europäischen Taximesse: An einem Strang ziehen und digitalisieren! 18 „Innung“: Wieder aktionsfähig 19 TD: Ertan Ucar bleibt Vorsitzender 20 TVB: Ortskunde? Nein danke! ANTRIEB 21 Richtfest bei Mercedes am Salzufer KOLUMNE 22 Tempo 30 war nur der Anfang: Dieselfahrverbote kommen auch in Berlin 25 Sash: Zehn Jahre vor roten Ampeln QUERBLICK 26 Inklusion, Diskussion und Frustration VERKEHRSRECHT BERLIN Rechtsanwalt Carsten Hendrych Fachanwalt für Verkehrsrecht Rechtsanwaltskanzlei Ruttge • Brettschneider •Tosberg • Hendrych Nürnberger Straße 49, 10789 Berlin Titelfoto: Taxi Times Telefon: (030) 883 4031 – Fax: (030) 882 4709 E-Mail: hendrych@rbth-recht.de TAXI NOVEMBER/ DEZEMBER/2018 3
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