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Taxi Times Berlin - März 2015

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PERSONEN ANZEIGE BRÜSSELER REGIERUNG FINANZIERT TAXAMETER Einen solchen Minister wünschen sich viele Berliner Taxifunktionäre als Senator: Pascal Smet finanziert neue digitale Taxameter mit 3,2 Millionen Euro. Sämtliche 1 270 Taxis in Brüssel und Umgebung müssen mit neuen digitalen Taxametern ausgestattet werden, ähnlich den digitalen Taxametern in Flandern und den hoch entwickelten Bord computern (BCT) in den Niederlanden. Niederländische Taxibetreiber erhielten eine Förderung von 600 Euro für einen BCT (der im Durchschnitt 1 300 bis 1 500 Euro kostet), ihre Brüsseler Kollegen hingegen profitieren von einer großzügigen Regionalregierung. Minister Pascal Smet (Mobilität) finanziert die Taxameter aus einem Budget von 3,2 Millionen Euro. KRITERIEN NOCH UNKLAR Bisher sind nur 40 Taxis in der europäischen Hauptstadt mit einem digitalen Taxameter ausgestattet. Nach welchen Krite rien die Region den Lieferanten dieser Taxameter auswählen wird, ist noch nicht entschieden. Mit den neuen Taxametern müssen die Fahrer ihre Pausen- und Fahrtzeiten nicht mehr mit Stift Pascal Smet, Mobilitätsminister für die Region Brüssel. und Papier aufzeichnen, die Regionalregierung erhält mehr Daten und die Kunden erhalten mehr Informationen über Preise und Strecken. Smet besteht auf höchstmögliche Transparenz in der Taxi-Branche. Die neuen Taxameter müssen in der Lage sein, Zahlungen per Karte und Smartphone zu verarbeiten. Der Taxameter soll nicht nur die Arbeit des Taxifahrers vereinfachen. Da die Daten sowohl auf einem externen Server als auch auf dem Taxameter selbst gespeichert werden, wird die Regionalregierung eine Fülle an Informationen über die Aktivitäten in der Taxi-Branche vor Ort und über den örtlichen Verkehr erhalten. Für Smet bedeutet dies einen ersten Schritt, „um die Brüsseler Taxi-Branche dynamischer und kundenfreundlicher werden zu lassen. Momentan arbeite ich einen Taxi-Plan aus, den ich der Regierung zu gegebener Zeit vorlegen werde. Mit diesem Plan erreichen wir einen besseren Taxi-Service in Brüssel.“ wf ALLES NEU MACHT VOLKSWAGEN! 2015 ist das Jahr der neuen Modelle. Besonders im Taxibereich ist dies zu spüren. Denn Volkswagen erneuert seinen Taxi-Fuhrpark komplett. Angefangen vom VW Passat und Passat Variant, der Ende Mai als Taxiversion sowohl als Limousine als auch als Variant zur Verfügung stehen soll, über den allseits beliebten VW Touran, der aufgrund der immer noch anhaltenden Nachfrage bereits weit vor Auslauf ausverkauft ist und auf den die Taxler leider noch bis Anfang 2016 warten müssen, bis zum VW Sharan, der nach seinem Relaunch 2010 nun ebenfalls eine Frischzellenkur verpasst bekommt. Gespannt sein dürfen wir auf das, was die Kollegen von Volkswagen Nutzfahrzeuge zu bieten haben. Dort wird im Frühjahr der VW Caddy erneuert, erste Bilder sind bereits veröffentlicht. Mit großer Spannung erwarten wir auch den neuen T6. Hat er erneut das Zeug, den Mercedes auf die hinteren Plätze zu verweisen? Wir sind gespannt. Um interessierten Taxibetrieben, die noch in diesem Jahr Bedarf an Fahrzeugen haben, schnellstmöglich helfen zu können, haben wir von Volkswagen Automobile Berlin in unserem speziellen Taxi-Center einen eigenen Lagerbestand mit attraktiven Fahrzeugen aufgebaut. Aktuell besteht er aus Touran EcoFuel DSG und Touran Diesel DSG. In Kürze wird der Bestand noch mit weiteren Fahrzeugen aufgestockt. GROSSER ANDRANG Dr. Lutz Kaden, der Branchenkoordinator für die Verkehrswirtschaft bei der IHK Berlin, war als Gast beim Neujahrsessen mit Taxi Deutschland dabei. Als zuständiger „Taximann“ arbeitet er dort eng mit den Gewerbevertretungen und den Prüfern der Sachund Fachkunde für Taxi-Unternehmer zusammen. Dr. Kaden wusste von einem enormen Run auf die Taxi-Unternehmer-Prüfung bei der IHK zu berichten. WOLLEN SICH ALLE FAHRER JETZT SELBSTSTÄNDIG MACHEN? Ist das die Folge des Mindestlohns? Wollen sich die von den Betrieben ausgemusterten Taxifahrer, die den Umsatz für 8,50 Euro Lohn nicht einfahren, jetzt alle selbstständig machen? Das kann ja heiter werden. Sagt denen keiner, dass ein selbstständiger Dr. Lutz Kaden beim Neujahrsessen mit Taxi Deutschland. Alleinfahrer mitunter genauso prekär lebt wie ein angestellter Fahrer mit schwachem Umsatz? Man kann nur hoffen, dass in den Vorbereitungskursen und in den Beratungen der Gewerbeverbände eingehend darüber informiert wird, was auf die Neu- Unternehmer zukommt. wh FOTOS: Wim Faber, Wilfried Hochfeld 4

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