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Taxi Times Berlin - März 2015

MESSE MESSE ZUR PERSON:

MESSE MESSE ZUR PERSON: RALF LEICKNER Ralf Leickner arbeitet seit 20 Jahren für die Messe Berlin und ist dort für den Bereich Logistik und Veranstaltungssicherheit zu ständig. Dazu zählt auch der Außenverkehr, also die Organisation von Shuttlebussen sowie die An- und Abfahrt von Taxis. „Das Thema Taxi hat mich schon immer begleitet“, verrät Herr Leickner im Interview mit Taxi Times Berlin. alle Himmelsrichtungen abfahren kann und somit den Stau am Messedamm umfahren hat.“ Womit wir beim Thema Verkehr wären. „Das Messegelände hat den Vorteil, dass es zen tral in der Stadt liegt, was aber auch verkehrliche Nachteile nach sich zieht. Anders als Messen in Hannover und München liegt unser Gelände genau an Verkehrs-Hauptachsen, die schon ohne Messe stark frequentiert sind. Wir werden daher auch künftig auf dem Messedamm bis zur Kreuzung ICC den ganzen Vormittag über Stau haben. An diesem Punkt werden wir die Leistungsfähigkeit des neuen Konzepts genau prüfen.“ Viele dieser Probleme lassen sich nicht allein durch eine gute Zusammenarbeit zwischen der Messegesellschaft und dem Taxigewerbe lösen. „Ja, wir müssen auch die Verkehrs- und Baubehörden sowie die Polizei zurück ins Boot holen, um den Verkehr wieder flüssiger zu machen. Es gibt auch Überlegungen, die sogenannte Wirtschaftsspur, die vor und nach den Messen nur für den Lieferverkehr genutzt werden darf, während der Messen für Taxis freizugeben.“ Das klingt nach einer einfachen Lösung … „… bedingt allerdings ein gut vorbereitetes Genehmigungsverfahren. Wir selbst dürfen in den öffentlichen Straßenverkehr nicht eingreifen.“ Bisher haben wir vor allem über Maßnahmen zu den besucherstarken Messen gesprochen. Was kann bei den kleineren Veranstaltungen verbessert werden? „In erster Linie die Kommunikation. Wir bekommen von unseren Gastveranstaltern Übersichten, in denen für das Taxigewerbe wichtige Informationen mitgeteilt werden. Wann ist eine Veranstaltung, wie gut ist sie besucht und vor allem: Welche Halle müssen die Taxifahrer anfahren. Diese Infos werden wir an Taxi Berlin weitergeben.“ Herr Leickner, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. Das Interview führten Monique Poggendorff und Jürgen Hartmann. WAS SEIT DIESEM JAHR ANDERS LÄUFT An der Messe Süd gilt nach der An- und Abfahrt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h. Die Fahrzeuganforderung an den Messehalteplätzen erfolgt nicht mehr über Sprachfunk, sondern über Datenfunk. Die Fahrer bekommen einen unverbindlichen Fahrt auftrag zu einem der Messeausgänge, ohne dass Ihnen ein spezieller Fahrgast zugewiesen wird. Diese bedarfsgerechte individuelle Steuerung stellt den tatsächlichen Bedarf an benötigten Taxis sehr gut dar. „Somit ist die Messeanfahrt kaum noch ein Glücksspiel mit langen Wartezeiten“, betont Jens Schmiljun von Taxi Berlin. Das an den Messehalteplätzen eingesetzte Aufsichtspersonal nutzt das automatische Bestell system, das bereits in Hotels und für weitere Kunden im Einsatz ist und das auch Sonderwünsche wie Großraumtaxi oder Kredit karten zahlung berücksichtigt. Nur wenn der Messeleiter „Land unter“ meldet, erfolgt über einen Sammelruf die Aufforderung an alle Fahrer, die Messe anzufahren. jh FOTOS: Taxi Times, Messe Berlin 8 TAXI MÄRZ / 2015

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