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Taxi Times DACH - Dezember 2018

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ANTRIEB ROLLIGEBÜHR WIE

ANTRIEB ROLLIGEBÜHR WIE EIN GROSS- RAUM-ZUSCHLAG AIRTUNE BRINGT GETUNTE LUFT INS TAXI 10,80 Euro sollte ein Rollizuschlag nach Meinung vieler Taxiunternehmer kosten dürfen. Die unterschiedlichen Interessen und Meinungen der Taxiunternehmer unter einen Hut zu bringen, ist aufgrund der Kleinteiligkeit der Branche nicht immer einfach. Geht es allerdings um die Notwendigkeit eines gesonderten Zuschlags für die Beförderung von im Rollstuhl sitzenden Fahrgästen, gibt es fast keine zwei Meinungen. Wer mit einem speziell dafür ausgestatteten Taxi oder Mietwagen (Inklusionstaxi) einen Kunden im Rollstuhl sitzend befördert, soll dafür auch einen gesonderten Zuschlag berechnen dürfen. Darüber waren sich 82 Prozent aller Teilnehmer an einer Umfrage zum Thema Inklusionstaxi einig. Die Umfrage war von Taxi Times und dem Sozialverband Deutschland/Berlin gemeinsam durchgeführt worden. Bei der Höhe des Zuschlags liegen die Forderungen zwischen fünf und 20 Euro, im Mittelwert 10,80 Euro. Einige der Befragten plädierten für einen Zuschlag in Höhe des tariflich festgelegten Großraumtarifs. Was die Taxibetriebe sonst noch im Bereich der Inklusionstaxis planen und welche kommunalen Förderungen dafür beschlossen werden müssten, können Sie ab 2. Januar unter www.taxitimes.taxi unter dem Stichwort „Umfrage Inklusionstaxis“ nachlesen. jh Anzeige_Taxitimes.pdf 11.12.2018 14:09:12 Airtune auf der Kölner Taximesse (Heißvernebler auf dem blauen Leuchtwürfel) In einem Taxi kann sich bei längerem Gebrauch schon mal ein schlechter Geruch festsetzen. Gegen Mief im Taxi hilft gelegentliches Saubermachen, will man meinen. Eilige und kostenbewusste Taxiunternehmer machen es wie einst der Sonnenkönig und sein Gefolge. Sie lassen den Schmutz Schmutz sein und parfümieren ihr Taxi mit einem Duftbäumchen. Hygienischer Gesonnene sprühen sich eine spezielle Zuckerlösung ins Auto, die Gerüche binden soll. Dieses Mittel klingt auch französisch, stammt aber von Proctor & Gamble. Die Firma MMT GmbH aus Siegen bietet unter dem Markennamen Airtune XPress eine ganze Palette von Reinigungsmitteln für den Gebrauch im Fahrzeug an, darunter auch einen Geruchsbeseitiger zum Sprühen. Die besondere Innovation von Airtune ist ein kleiner elektrischer Heißvernebler für den professionellen Einsatz. Nach Herstellerangaben verteilt er die hauseigenen Wirkstoffe so fein im Fahrzeug, dass sie in die kleinsten Ritzen gelangen und so überall die geruchverursachenden Moleküle umschließen und neutralisieren können – und das alles ohne gesundheitsschädlichen Ozon. Die Luft wird getunt. wh FOTOS: Taxi Times, Wilfried Hochfeld x

RUBRIK DIESES TAXI VERLEIHT FLÜGEL Der Frankfurter Taxiunternehmer Frank Benner fährt das erste Tesla Model X in Hellelfenbein. Das von Intax eichrechtskonform umgerüstete Taxi kostete über 100.000 Euro, rechne sich aber trotzdem, solange man die Betriebskosten mit in die Rechnung einbezieht, sagte der stolze Besitzer gegenüber dem Newsportal FNP. Darüber hinaus hofft Benner auf ähnlich viele Stammgäste wie bei seinem Model S, der seit Juni im Einsatz ist. Das markanteste Merkmal des Model X sind sicherlich seine Flügeltüren. Sie schwenken vollautomatisch in den Himmel und sollen so einen bequemen Einstieg in den Fond des Fahrzeugs ermöglichen. Sein Platz für bis zu sechs Fahrgäste macht ihn sogar großraumtauglich. Das Fahrzeug ist im 24-Stunden-Einsatz unterwegs und wird an den öffentlichen Schnellladesäulen aufgeladen, von denen es im Raum Frankfurt bisher aber lediglich zwei gibt. Benners Nachtfahrer Jahangir Goshtasbipour zieht gegenüber Taxi Times eine erste Taxiunternehmer Frank Benner betreibt das erste Tesla Model x-Taxi in Deutschland. positive Bilanz: Er schätzt ganz besonders die hohe Sitzposition. Bei den hinteren Türen achtet er allerdings darauf, dass die Fahrgäste nicht zu nah am Fahrzeug stehen, da dies das Fahrzeug registrieren würde und dann die Türen nicht in voller Höhe geöffnet würden. sg MARKTSTART FÜR WASSERSTOFF- PLUG-IN-HYBRID VON MERCEDES Alle Fahrzeuge mit Brennstoffzellentechnologie sind in erster Linie Elektroautos, deren Strom nicht aus einer Speicherzelle kommt, sondern direkt an Bord von der Brennstoffzelle mithilfe einer chemischen Reaktion von Wasserstoff erzeugt wird. Beim GLC F-CELL ist das zwar im Prinzip genauso, aber er kann zusätzlich auch noch mit Strom betankt werden und, sollte der Wasserstoff mal knapp werden, auch dann noch rein elektrisch ungefähr 50 Kilometer weit fahren. Der benötigte Strom dazu kommt aus einer Batterie. Somit kombiniert der GLC F-CELL die Brennstoffzelle mit einem Plugin-Hybrid-Antrieb. Mit dieser Reichweitenverlängerung schafft der GLC F-CELL insgesamt rund 480 Kilometer. Der E-Motor leistet rund 155 kW. Mercedes spricht zwar von einem Marktstart, aber tatsächlich wird der Wagen lediglich in einem Mietmodell angeboten. Derzeit können nur ausgewählte Kunden in Gebieten mit einer guten Wasserstoffinfrastruktur (Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Köln) das Angebot in Anspruch nehmen. Ab Frühjahr 2019 sollen auch andere Geschäfts- und Privatkunden den Brennstoffzellen- GLC mieten können. sg Die Fahrtenvermittlung, mit der Sie wirklich mehr Geld verdienen! GÜNSTIG - Kosten der Zentrale reduzieren FAIR - Sie zahlen nur bei Nutzung des Systems FLEXIBEL - Aufträge telefonisch oder per App EFFEKTIV - Fahrer-App mit GPS Tracking FOTOS: F. Benner, Daimler Mercedes GLC F-CELL TAXI DEZEMBER/ 2018 21 Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten! Tel.: 02403 - 5012750 Weitere Informationen erhalten Sie unter www.taxikomm24.de