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Taxi Times International - März 2015

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NEWS NEWS ATHENER TAXIFAHRER LEIDEN Rauschfreie Übertragung digitaler Töne ins Autoradio. DIE PERSÖNLICHE PLAY-LIST IM AUTORADIO Speziell entwickelte Audio-Anschlüsse ermöglichen die Übertragung der Smartphone-Daten auf das Handy. Entsprechende Produkte präsentierte der Hersteller Griffin Technology kürzlich auf einer Fachmesse in Las Vegas. Unter dem Namen „iTrip AUX Bluetooth“ ist beispielsweise ein Kabel erhältlich, das eine Bluetooth-Verbindung zu jedem mit AUX ausgestatteten Autoradio ermöglicht. Der iTrip AUX Bluetooth muss lediglich mit dem Stromanschluss des Autos verbunden werden und im zweiten Schritt das beigefügte AUX- Kabel mit der AUX-in-Buchse des Autos. Anschließend wird dank spezieller Technik klarer Sound von jedem bluetoothfähigen Smartphone oder Tablet von der NEUES FUNKGERÄT BEI INTAX Der für viele Marken als Taxi-Serien- Umrüster tätige Betrieb Intax reagiert auf die Abkündigung der bisher optional angebotenen analogen Funkgeräte. Man stelle nun sukzessive auf die Motorola- MOTOTRBO-Serie um, teilte das Unternehmen mit. Bei Intax ist es üblich, für jedes Taximodell auch einen Einbauraum für Funkgeräte anzubieten, meist eine Konsole, die bei Ausmusterung eines Taxis wieder spurlos rückrüstbar ist. Da die neuen Funkgeräte allerdings über eine größere Einbautiefe verfügen sowie über eine kaum sichtbare Änderung der Frontplatte, sei der Einbau bei je dem Taximodell mit vielfachen Änderungen AUX-in-Buchse zum Autoradio drahtlos übertragen. Beim zweiten Produkt des Autozubehör-Herstellers mit Sitz in Nashville/USA und London – „iTrip AUX AutoPilot“ – ist das Kabel mit einem All-in-One-Design ausgestattet und ermöglicht mit einer Ladekapazität von zwölf Watt das Laden von iOS-Geräten über den Zigarettenanzünder des Autos. Während des Ladevorgangs wird das digitale Tonwiedergabesystem vom iOS-Gerät des Anwenders in rauschfreie Töne mit analogem Audioausgang konvertiert und durch die AUX-in-Buchse zum Autoradio übertragen. Beide Produkte kosten rund 50 Dollar (knapp über 40 Euro) und sind online über die Unternehmenshomepage zu bestellen. jh verbunden gewesen – eine „kleine Herkules-Aufgabe“, so Marco Kimme von Intax. Umfangreiche Informationen sowie Beratungen zu den Geräten stehen unter www.intax.de oder unter www.motorolasolutions.com/XC-DE/ Product+Lines/MOTOTRBO zur Verfügung. jh SENAT BESCHLIESST KREDITKARTENPFLICHT Der Berliner Senat hat Anfang Januar eine Verordnung erlassen, wonach Taxis der Hauptstadt künftig verpflichtet sind, mindestens drei gängige Kreditkarten zu akzeptieren. Diese gilt ab 8. Mai 2015. Wörtlich heißt es in der Verordnung unter anderem: „Die Beförderung von Personen darf mit der Taxe nicht durchgeführt werden, wenn ein funktionsfähiges Abrechnungssystem oder Abrechnungsgerät vor Fahrtbeginn nicht zur Verfügung steht.“ Berlin ist damit die erste Großstadt in Deutschland, die eine Kreditkartenakzeptanz bei Taxis gesetzlich vorschreibt. jh EICHGEBÜHREN WERDEN TEURER Seit 1. Januar 2015 gelten in Deutschland ein neues Mess- und Eichgesetz sowie eine neue Verordnung. Dadurch steigen die Gebühren für eine Nacheichung von bisher 58 auf 76,80 Euro. Noch komplizierter wird es bei der Ersteichung, die künftig durch ein sogenanntes Konformitätsbewertungsverfahren ersetzt wird. Dabei muss der Hersteller nachweisen, dass er bei Einbau bzw. bei der Programmierung eines Taxameters die vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen eingehalten hat. Als Hersteller des Messgerätes gilt im Sinne des Eichrechtes derjenige, der bei Veränderung der Bauart den letzten messtechnisch relevanten Eingriff am Messgerät vorgenommen hat. Das Konformitätsbewertungsverfahren ist kein hoheitliches, sondern ein privatrechtliches Handeln, das demnach nicht nach Gebührenverordnung, sondern nach Zeitaufwand abgerechnet wird. Experten rechnen damit, dass die Kosten dafür bei weit über 100 Euro liegen werden. jh FOTOS: Griffin, Intax / Motorola, Taxi Berlin, Pixelio / Tim Reckmann FOTOS: Wim Faber, AFP Athener Verbraucher wünschen sich neuere und sauberere Taxis. Vom wirtschaftlichen Kollaps Griechenlands ist laut einer Studie ganz besonders das Taxigewerbe betroffen. Infolge der Sparmaßnahmen der griechischen Regierung arbeiten die 20 000 Taxifahrer in Athen mehr und verdienen weniger. Das Sinken des BIP um 20 Prozent, der Anstieg der Kraftstoffpreise um 50 Prozent sowie ein extremer Rückgang bei der Taxinachfrage verschlechtern die Arbeitsbedingungen und die Taxibranche leidet darunter. Dies ergab eine Studie der Nationalen Technischen Universität Athen. Athener Taxis, mit einer Grundgebühr von 1,19 Euro, einem Satz von 0,68 Euro pro km und einem durchschnittlichen Fahrpreis von nicht gerade teuren 3,16 Euro pro Tour waren früher eine erschwingliche Möglichkeit für den Weg zur Arbeit, sogar im Vergleich zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Doch inzwischen sparen die Einwohner sogar an den Fahrten mit dem ÖPNV und haben die Taxifahrten teilweise ganz eingestellt. Die Tageseinnahmen in der Taxibranche nehmen stetig ab, und die Fahrer verbringen mehr Zeit mit Warten (im Durchschnitt drei bis vier Stunden) und weniger mit Fahren als vorher. Heutzutage sind in dieser hochregulierten Branche mit einflussreichen Gewerkschaften und eigenen Parlamentsmitgliedern nicht einmal alle verfügbaren Schichten besetzt. In vielen Teilen der griechischen Hauptstadt sind illegale Taxidienste ins Leben gerufen worden. Vor etwa zehn Jahren wurde die Taxiflotte Athens aufgrund der Olympischen Spiele komplett modernisiert. Infolge der Krise wurden viele dieser Fahrzeuge jedoch nicht mehr ersetzt. Laut der Studie nehmen 80 Prozent der Taxifahrgäste seltener das Taxi als vorher, 20 Prozent gar nicht mehr. 40 Prozent dieser Fahrgäste haben früher sogar mehrmals pro Woche ein Taxi genommen, normalerweise für den Weg zur Arbeit und ÜBRIGENS zurück. Dieser Fahrtenrückgang hat aber Ein klein wenig Hoffnung für auch sein „Gutes“. Taxikunden – vor allem Touristen – sind der Meinung, dass Taxis mittler- die Athener Taxifahrer kommt von der neuen griechischen weile schneller verfügbar und die Fahrer Regierung. Die bisherigen freundlicher als früher sind. Die Qualität der Luxuslimousinen der Minister Fahrzeuge wird jedoch nur als „in Ordnung“ werden nämlich verkauft. bewertet. Neuere und sauberere Taxis stehen Dafür sollen die Minister künftig mehr Taxi fahren. Taxikunden wie niedrigere Fahrpreise und genauso ganz oben auf der Wunschliste der mehr barrierefreie Fahrzeuge. wf Die Komplettlösung für Ihr Taxiunternehmen Jetzt mehr erfahren unter +43 662 43 90 11 - 0 www.hale.at Die Zukunft im Taxi. Cab Dispatch Software Taxameter Microtax®-06 DAS ORIGINAL: der komplett integrierte Spiegeltaxameter SPT-02 NEWSTICKER JE SUIS TAXI LEGALE In Turin haben Mitte Februar Taxifahrer gegen den gesetzwidrigen Dienst von Uber demonstriert. Auf dem Protestmarsch, der ungewöhnlicherweise zu Fuß durch die Innenstadt führte, wurden Transparente wie „Uber go home“ und „Je suis TAXI legale“ gezeigt. „Von den Institutionen, die nicht gegen illegale Fahrer vorgehen, verlangen wir, die Gesetze und unsere Arbeit zu respektieren“, war auf einem Flugblatt zu lesen. Über die Anzahl der Teilnehmer gab es widersprüchliche Aussagen. Während deutsche Medien von „einigen Hundert“ berichteten, sprachen italienische Websites von 2000 Teilnehmern. Auch Taxifahrer aus Rom, Mailand und anderen Städten sollen zum Protest marsch nach Turin gekommen sein. Anlass der Demonstration war ein Urteil eines italienischen Gerichts, das Sanktionen gegen einen Uber-Fahrer wieder aufgehoben hatte. jh Taxi-Demo in Turin. Taxameter-Terminal TT-01 Multiport-Thermaldrucker TPD-01 Dachzeichen TRS 26 TAXI MÄRZ / 2015 27

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