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Taxi Times München - Dezember 2016

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UMLAND SCHNELLER ZUM MUC

UMLAND SCHNELLER ZUM MUC Regionalzüge könnten praktisch ab sofort und ohne bauliche Maßnahmen für eine bessere Verbindung zwischen Stadt und Flughafen sorgen. Mit der Bahn von der Innenstadt zum Flughafen in weniger als 30 Minuten? Geht es nach FDP, HUT und Piraten, sollte das möglich sein. Eine schnellere Anbindung des Flughafens zur Münchner Innenstadt, das fordert die Münchner Stadtratsfraktion Freiheitsrechte, Transparenz und Bürgerbeteiligung. Hierzu sollen die Regionalzüge von und nach Freising einen zusätzlichen – technischen – Halt in Neufahrn einlegen. Für die Flughafenanbindung sollten von der FMG zusätzliche, koppelbare Züge angeschafft werden, die in Neufahrn an die Regionalzüge andocken beziehungsweise in Neufahrn vom Regionalzug geteilt werden, um zum Flughafen weiterzufahren. Nach Meinung der Fraktion ist die Anbindung des Münchner Flughafens mit öffentlichen Verkehrsmitteln unattraktiv und bedarf dringend einer Verbesserung. Eine Express-S-Bahn auf der S-Bahnstrecke der S 8 ist in weiter Ferne und vermutlich erst frühestens in 15 Jahren fahrbereit. Zusätzliche Züge auf der S-Bahnstrecke der S 1 sind weder politisch durchsetzbar noch wegen der schon heute langen Schrankenschließzeiten zumutbar. Daher verbleibt für eine Verbesserung kurzfristig nur, vorhandene Zugverbindungen zu nutzen. Die Regionalzüge nach Freising verkehren in der Rushhour morgens im 20-Minuten-Takt und tagsüber alle 30 Minuten. Durch einen kurzen technischen Halt in Neufahrn und ein An- oder Auskoppeln von Zügen vom und zum Flughafen würde eine Express-Verbindung für den Flughafen entstehen, die die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof in München gegenüber der S-Bahn spürbar verringert. Die Fahrzeit zum Flughafen könnte dann unter 30 Minuten liegen, was eine Beschleunigung von rund 20 Minuten bedeuten würde. Außerdem könnten komfortablere Züge eingesetzt werden, die eine verbesserte Unterbringung von Gepäck gewährleisten könnten. Das „Flügeln“ von Regionalzügen ist im Rhein-Main-Gebiet bereits Wirklichkeit und keine Utopie. Fraktionschef Dr. Wenn es nach Dr. Michael Mattar geht, soll sich die Fahrtzeit mit der Bahn zum MUC um 20 Minuten verkürzen. Michael Mattar ergänzt: „Der Wachstumsdruck in der Region München macht gerade pragmatische Lösungen dringend erforderlich. Das Warten auf perfekte Lösungen bringt uns nicht weiter.“ (Quelle: „Rathaus Umschau“) tb FOTOS: Deutsche Bahn, Dr. Michael Mattar Umweltschonend fahren und Geld sparen M / Erdgas Sichern Sie sich die Vorteile des Kraftstoffs Erdgas/CNG: Besser für die Umwelt: Im Vergleich zu Diesel und Benzin verursacht M-Erdgas bis zu 90 Prozent weniger Schadstoffe sowie praktisch keine Rußpartikel und Feinstaub-Emissionen. Bei Kohlenwasserstoffen (HC) und bei Stickstoffoxiden (NOx) werden die Emissionen um bis zu 95 Prozent gesenkt. Besser für Ihren Geldbeutel: Autofahrer, die M-Erdgas/CNG* tanken, sparen gegenüber Benzin bis zu 50 Prozent der Kraftstoffkosten ein. * CNG= Compressed Natural Gas Besser für Ihre Lebensqualität: Mit M-Erdgas betankte Fahrzeuge fahren deutlich leiser. Die SWM machen München zur ersten deutschen Großstadt, in der an Tankstellen 100 Prozent regeneratives Biomethan erhältlich ist. Denn: M-Erdgas stammt zu 100 Prozent aus regenerativem Biomethan. QR-Code mit dem Handy scannen und die Vorteile von Erdgas als Kraftstoff erleben. Jetzt auf M-Erdgas umsteigen: www.swm.de

UMLAND UNVERDIENTE TARIFERHÖHUNG In Dachau wurde der Taxitarif jüngst angehoben. Taxiunternehmer Helmut Fricke-Radvanyi über Dienstleistungsbereitschaft und AST. FOTOS: Tom Buntrock Ich war gegen die Tariferhöhung – zumindest in dieser Form!“ Taxiunternehmer Helmut Fricke-Radvanyi macht aus seiner Meinung kein Geheimnis. Allerdings stieß er auf taube Ohren: „Die Taxigenossenschaft hat den Antrag ohne wirtschaftliche Not gestellt, die IHK hat bestimmt eine Stellungnahme abgegeben und dann wurde er vom Landratsamt einfach durchgewunken. Ich bin ja eigentlich davon ausgegangen, dass das Landratsamt den Antrag ablehnt.“ Nur von einer Erhöhung des Wartezeittarifs wurde abgesehen. „Das wäre die einzige sinnvolle Erhöhung gewesen. Da liegen wir mit 20,50 Euro einfach zu niedrig.“ Richtig ist, dass die letzte Anhebung 2011 schon lange zurückliegt. Danach wurde im nahen München bereits zweimal erhöht, der Preisunterschied zwischen Dachau und der Landeshauptstadt immer größer. „Für mich war das immer ein gutes Argument, Flughafenkunden auch die Rückfahrt zu verkaufen“, sagt Fricke-Radvanyi. Mit der teilweise recht großzügigen Erhöhung von 12,5 bis 15 Prozent jetzt ist dieser Wettbewerbsvorteil dahin. Es sprechen aber noch andere Gründe gegen den neuen Tarif: „Momentan geht es den Dachauer Taxifahrern einfach zu gut. Das erkenne ich daran, dass es sich einige Kollegen nachmittags ab vier offenbar leisten können, Fahrten nach München abzulehnen“, kritisiert Fricke-Radvanyi. Offenbar gibt es von Fahrerseite Vorbehalte gegenüber dem dichten Verkehr, wenn man bei der Rückfahrt in die Rushhour reinkommt. „Unsere Kunden sind bestimmt bereit, auch die neuen Preise zu bezahlen, allerdings sollte dann auch die Leistung entsprechend passen – und das sehe ich derzeit nicht!“ Bestes Beispiel: der AST-Verkehr. Würden sich die 34 Taxis die Bereitschaftszeiten für das Anruf-Sammel-Taxi teilen, dann wäre ein Service rund um die Uhr mit Leichtigkeit zu stellen. Momentan lastet der gesamte AST-Verkehr allerdings auf vier Paar Schultern, weshalb das Angebot jetzt auch verkürzt werden musste. „Die Kollegen zieren sich davor, Verpflichtungen einzugehen“, erklärt Fricke-Radvanyi. „Sie befürchten, dass sie gerade dann, wenn sie für AST unterwegs sind, einen vermeintlich besseren Auftrag verpassen.“ Außerdem passt das für Fricke-Radvanyi nicht zusammen, dass einerseits der Tarif erhöht werden muss, weil angeblich zu wenige Aufträge da sind, und andererseits die AST- Aufträge nicht angenommen werden. Auch sonst sei es mit der Dienstleistungsbereitschaft mancher Kollegen nicht weit her: „Das Taxi in Dachau ist derzeit weder zuverlässig noch dienstbereit, noch freundlich – aber jetzt teurer! So öffnen wir Mitbewerbern von Mietwagen bis Uber Tür und Tor!“ Dabei sieht der selbst fahrende Unternehmer auch Chancen für das Taxigewerbe in Dachau. „Wenn wir unsere Dienstleistung verbessern – zum Beispiel mit AST –, dann können wir die Lücken in der Abdeckung des ÖPNV für uns nutzen und gleichzeitig etwas zur Mobilität der Dachauer Bürger beitragen.“ Ob nach der Tariferhöhung jetzt Dachauer auf das Taxi verzichten wollen, kann Fricke-Radvanyi nach der kurzen Zeit noch nicht erkennen. Allerdings hat er auch einen festen Kreis von Stammkunden, die er fährt. Er würde sich jedenfalls mehr Dienstleistungsund Servicebereitschaft von seinen Kollegen wünschen. „Genügend Nachfrage wäre da – wenn der Service stimmt. Solange das nicht der Fall ist, ist eine Tariferhöhung das falsche Signal.“ tb HALE Fiskaltaxameter Kein Interesse an Fahrten nach München zu Stoßzeiten: Viele Dachauer Taxifahrer wollen Staufahrten gerne vermeiden. Findet die Tariferhöhung unverdient, solange die Servicebereitschafft fehlt: der selbst fahrende Unternehmer Helmut Fricke- Radvanyi. Fiskallösung mit Ihrem bewährten Die Zukunft im Taxi. HALE Taxameter und Wegstreckenzähler Arbeitszeitaufzeichnung mit Pausenerfassung Signierte, digitale Datenspeicherung mit HALE INSIKA® Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Sie sind auf der sicheren Seite! HALE electronic GmbH |A-5020 Salzburg | datendienste@hale.at www.hale.at | fiskaltaxameter.expert TAXI DEZEMBER / 2016 13

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