UMWELTjournal 6/2022 | S4 STRABAG Umwelttechnik und Atlas Copco Energas gemeinsam Die Atlas Copco Energas GmbH, Köln und STRABAG Umwelttechnik GmbH (Geschäftsbereich Anlagenbau aus Dresden) haben eine weitreichende Zusammenarbeit für Industrie- und Hochleistungswärmepumpen vereinbart. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Ressourcen und Kapazitäten, um im stark wachsenden Markt für Großwärmepumpen die anstehenden Herausforderungen und Bedürfnisse noch besser bedienen zu können. Die Zusammenarbeitsvereinbarung betrifft Wärmepumpen mit einer Leistung von über 5MW thermisch zur Wärme-/ Dampfbereitstellung in der Industrie sowie zur Erzeugung von Wärme zur Einspeisung in Fernwärmenetze. Im Speziellen sollen mit den Systemen von STRABAG und Atlas Copco Energas Prozessabwärme oder Umweltwärme zur hocheffizienten und klimafreundlichen Erzeugung von Wärme oder Dampf genutzt werden. Atlas Copco Energas, das zur Gas and Process Division des Konzerns gehört, bringt mit seiner ausgewiesenen Expertise und Erfahrung im Bereich Turbokompressoren eine erprobte Technologie in die Zusammenarbeit ein. Diese wird durch die umfassende Erfahrung von STRABAG bei zahlreichen Anlagenbauprojekten für Energie- und Umwelttechnik hervorragend ergänzt. Die beiden Unternehmen tragen mit diesem Engagement zu einer klimafreundlicheren Zukunft bei und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Post AG: „The Climate Pledge“ Schon seit 2011 stellt die Österreichische Post alle Briefe, Pakete, Werbesendungen und Printmedien CO2-neutral zu, bis 2030 soll die Zustellung sogar völlig CO2-frei erfolgen. Als nächsten Schritt wagt sich die Post an das Ziel von Net Zero. Vereinfacht ausgedrückt wird dabei ein Gleichgewicht des gesamten Unternehmens für entstandene und verhinderte Emissionen angestrebt – das Gesamtergebnis ist eine neutrale Null, also Net Zero. Neben den Scope 1- und Scope 2-Emissionen (direkte entstehende Emissionen, etwa durch eigene Fahrzeuge, und indirekte Emissionen, etwa bei der Erzeugung der zugekauften Energie) werden dabei auch Scope 3-Emissionen (indirekte Emissionen, die nicht unmittelbar im Einflussbereich des Unternehmens stehen, etwa Lieferkette) miteinberechnet. Die Österreichische Post ist nun der von Amazon mitgegründeten globalen Initiative „The Climate Pledge“ beigetreten. Die Teilnehmenden verpflichten sich, bis 2040 Net Zero-Emissionen zu erreichen – zehn Jahre vor dem Pariser Klimaschutzabkommen. „Seit über zehn Jahren stellen wir in Österreich alle Sendungen CO2-neutral zu. Und bis 2030 sogar völlig CO2-frei. Wir zeigen schon heute sehr erfolgreich, wie Nachhaltigkeit und Wachstum Hand in Hand gehen können. Mit der Verpflichtung von Net Zero bis 2040 haben wir uns ein neues, engagiertes Ziel gesteckt, das wir auch erreichen werden“, erklärt Georg Pölzl, Generaldirektor, Österreichische Post AG.
Verbund hilft Borealis auf dem Weg zur CO2-Neutralität Borealis, Anbieter nachhaltiger Polyolefinlösungen und europäischer Vorreiter im Bereich des Polyolefinrecyclings, und der Stromversorger VERBUND geben die Unterzeichnung einer Stromabnahmevereinbarung (PPA) mit einer Laufzeit von zehn Jahren bekannt, die die Versorgung von Borealis‘ Standort in Schwechat, Österreich, ab Jänner 2023 mit Strom aus Wasserkraft sicherstellen wird. Die jährliche Liefermenge von rund 220 Gigawattstunden (GWh) Strom aus erneuerbaren Quellen ist vergleichbar mit der Menge an Energie, die benötigt wird, um 50.000 österreichische Haushalte ein Jahr lang zu versorgen. VERBUND wird Strom aus zwei seiner österreichischen Wasserkraftwerke an der Donau, in Aschach und Abwinden-Asten liefern. VERBUND, einer der größten Erzeuger von Wasserkraft in Europa, gewinnt rund 97 % seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen – vor allem aus Wasserkraft. bezahlte Anzeige Das Gebäude der Zukunft kann auch so aussehen Ideal für Modernisierungen: Die offene, PC-basierte Gebäudeautomation von Beckhoff Diese langfristige Vereinbarung folgt auf das kürzlich bekannt gegebene gemeinsame Projekt zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage, das ebenfalls in Schwechat umgesetzt wird. Mit dem neuen PPA kommt Borealis seinem Ziel, bis zum Jahr 2030 100 % des Stroms, der für die Produktion seiner Hauptgeschäftsbereiche Polyolefine und Kohlenwasserstoffe benötigt wird, aus erneuerbaren Energien zu beziehen, noch näher. Zudem ist dies ein bedeutender Schritt in Richtung Dekarbonisierung: Der im Rahmen des neuen PPA erzeugte Strom aus erneuerbaren Energien wird die von Borealis am Standort Schwechat erzeugten Scope-2-Emissionen pro Jahr um rund 75.000 Tonnen senken. Gemäß der Definition des Treibhausgasprotokolls bezeichnen Scope 2-Emissionen Treibhausgasemissionen, die am Standort durch zugekauften oder anderweitig erworbenen Strom erzeugt werden, sowie Emissionen, die durch Dampf, Wärme und Kälte entstehen. „Die ehrgeizigen Nachhaltigkeitsziele unserer Borealis Strategie 2030 rücken immer mehr in greifbare Nähe, nicht zuletzt dank unserer branchenübergreifenden Partnerschaft mit VERBUND“, erklärt Thomas Gangl, CEO von Borealis. „Dank der rund 2.200 GWh, die in den nächsten zehn Jahren im Rahmen dieses PPA an unseren Standort in Schwechat geliefert werden, sind wir auf dem besten Weg, unser Ziel, bis 2030 100 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu beziehen, zu erreichen.“ So wird wertvolle Bausubstanz nicht nur erhalten, sondern zukunftsfit gemacht: Mit der integralen Gebäudeautomation von Beckhoff implementieren Sie alle Möglichkeiten der Kommunikations- und Steuerungstechnik – angepasst an die individuellen Bedürfnisse der Immobilie. Alle Gewerke werden von einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform gesteuert: Ganz gleich, ob es um die nutzungsgerechte Beleuchtung, die komfortable Raumautomation oder die hocheffiziente HLK-Regelung geht. Für alle Gewerke stehen vordefinierte Softwarebausteine zur Verfügung, die das Engineering enorm vereinfachen. Funktionserweiterungen oder -änderungen sind jederzeit möglich. Das Ergebnis: Durch die optimale Abstimmung aller Gewerke werden die Energieeinsparpotenziale voll ausgeschöpft und die Effizienz der Bewirtschaftung deutlich erhöht. Die ganzheitliche Automatisierungslösung von Beckhoff: „Wir freuen uns über die langfristige strategische Partnerschaft mit Borealis. Unser Ziel bei VERBUND ist es, unser Know-how und unsere Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien zu nutzen, um unsere Partner auf dem Weg der Dekarbonisierung zu begleiten“, erklärt Michael Strugl, Vorstandsvorsitzender von VERBUND. „Der einzige Weg, um ehrgeizige Klima- und Energieziele zu erreichen, führt über Innovation, enge Zusammenarbeit und Beharrlichkeit. Gemeinsam mit unserem Partner Borealis treiben wir die Energiewende in Österreich und in ganz Europa voran.“ Scannen und alles über die Gebäudeautomation mit PC-based Control erfahren Flexible Visualisierung/ Bedienung Skalierbare Steuerungstechnik, modulare I/O-Busklemmen Modulare Software- Bibliotheken
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