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IM BLICK Studium 2015/2016

Das Neuerscheinungsmagazin des Verlag Österreich für Studium und Lehre.

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12 IM BLICK Studium Zivilrecht Mit den Neuerungen des AdRÄG 2013 und des FMedRÄG 2015 Das bewährte Lehrbuch von Univ.-Prof. Dr. Monika Hinteregger enthält nun neben dem Ehe- und Kindschaftsrecht einen zusätzlichen Teil zum Sachwalterrecht inklusive Angehörigenvertretung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Die 7. Auflage erscheint erstmals unter der Mitarbeit von Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari. Das Lehrbuch beinhaltet außerdem alle wesentlichen Neuerungen, die das Adoptionsrechts- Änderungsgesetz 2013 (AdRÄG 2013) und das Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetz 2015 (FMedRÄG 2015) mit sich gebracht haben. Ebenso werden die aktuellen Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes erwähnt, in denen er einerseits das Verbot der gemeinsamen Fremdkindadoption durch eingetragene Partner und andererseits den starren Altersunterschied von 16 Jahren zwischen Annehmendem und Wahlkind für verfassungswidrig befunden hat. Hinteregger/Ferrari Familienrecht Univ.-Prof. Dr. Monika Hinteregger Leiterin des Institutes für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Universität Graz Univ.-Prof. Dr. Susanne Ferrari Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Universität Graz Lehrbuch 7. Auflage 322 Seiten, broschiert ISBN 978-3-7046-6721-2 Erscheinungsdatum: 17.9.2015 € 28,– Buchegger Insolvenzrecht Lehrbuch 2. Auflage 393 Seiten, broschiert ISBN 978-3-7046-6491-4 Erscheinungsdatum: 14.8.2013 € 39,– Detaillierte Darstellung des gesamten Insolvenzrechts Das bewährte Lehrbuch Insolvenzrecht ermöglicht einen übersichtlichen Einblick in die Systematik der Insolvenzordnung und der insolvenzrechtlichen Nebengesetze.

Zivilrecht IM BLICK Studium 13 Der Prüfungstrainer ist wieder da! SchadER/7 Vorteilsausgleich und Drittschaden Allgemeines/4 Apathy/Riedler, SchuldR BT 5 Rz 13/28 f, 13/54 f Burtscher I. Vorteilsausgleich (Problem der Schadensberechnung) Sollen Vorteile, Anspruchsprüfung die der Geschädigte wegen I der Schädigung erlangt, den Schädiger entlasten? Muss sich der Geschädigte auf seinen Anspruch erlangte Vorteile anrechnen lassen? Eine etwaige Anrechnung kann nur bei der Diffe- Thoß renzmethode Die (subjektive Anspruchsprüfung Berechnung) erfolgt eine drei Rolle Schritten. spielen, da bei objektiver Berechnung jedenfalls der gemeine Wert des Gegenstandes ersetzt wird. Was angerechnet werden soll und was nicht, ist str. Daher in wichtigen I. Anspruch Fällen eindeutige entstanden? Anordnung: verhinderter Vorteilsausgleich. Leistungen der Sozialversicherung (Behandlungskosten) kommen nicht dem Schädiger zu Gute, da der Anspruch des Geschädigten gegen ihn auf den Versicherer übergeht (§ 332 ASVG, § 67 VersVG; 6). Wo dies nicht angeordnet ist, aber eine Anrechnung nicht gerechtfertigt ist, kann sinngemäß auf § 1358 zurückgegriffen werden (etwa bei Entgeltfortzahlung durch DienstG). nein ja II. Anspruch erloschen? II. Drittschaden Drittschaden liegt vor, wenn der Schaden in Folge einer Seitenwirkung bei einem Dritten (mittelbar Geschädigten) eintritt. Bsp: unterhaltspflichtige Mutter wird getötet, dem Kind würde der Unterhalt ja entgehen, es ist mittelbar nein geschädigt, ohne dass III. in seine Anspruch absolut geschützten Rechtsgüter eingegriffen worden wäre; Arbeitgeber muss Lohn des verletzten Arbeiters weiter bezahlen. durchsetzbar? Grundsätzlich erhält nur der unmittelbar Geschädigte Ersatz; mittelbar Geschädigte gehen leer aus, weil ihre Schäden außerhalb des Rechtswidrigkeitszusammenhangs liegen (bloße VS 5). Die Haftung soll nicht ausufern. Ersatz für Drittschäden bei gesetzlicher Anspruch Anordnung (zB Legalzession: Versicherer erwirbt Anspruch nein des Geschädigten; § 1327: Angehörige ja Anspruch ist erhalten entweder Ersatz gar des nicht Unterhalts) erst entstanden und bei oder gesetzlicher und vertraglicher Schadensüberwälzung (Übergang der bereits Preisgefahr, erloschen mittelbare oder nicht Stellvertretung, durchsetzbar. Obhut für fremde Sachen). Arg: Bei dem Dritten tritt ein Schaden ein, der eigentlich auch beim Vertragspartner hätte eintreten können und nur zufällig wg der Besonderheiten des Schuldverh zw Vertragspartner und Drittem (= Verhältnis B - C) beim Dritten (C) eingetreten ist. Zufällige Schadensverlagerung soll nicht zur Entlastung des Schädigers (A) führen, weil keine Gefahr der Ausuferung besteht. Anspruch ☺ Anspruch ist entstanden, nicht erloschen und Bsp: A zerstört das Auto, das B bereits dem C verkauft, aber noch nicht übergeben hat. C befindet sich auch in Annahmeverzug. noch durchsetzbar. A könnte B entgegenhalten, er habe keinen Schaden (das geht nur bei subjektiver Berechnung), da er den Kaufpreis von C verlangen könne. Den wirtschaftlichen Schaden erleidet also C, der aber außerhalb des Schutzzwecks der durch A verletzten Pflicht, fremdes Eigentum (des B!) zu schonen, steht (bloßer Vermögensschaden). eigener Anspruch des mittelbar geschädigten Im Einzelnen C (nach ist aA hierbei hat C selbst wie zwar folgt keinen vorzugehen: Anspruch, B ist aber verpflichtet, den Schaden des C zu liquidieren; „Drittschadensliquidation“). (Achtung! Nachfolgende Übersicht ist nicht erschöpfend. Es wird nur auf einige Punkte eingegangen, die im Rahmen einer Klausur von Bedeutung sein können.) Verena Die Karteikarten sind ideal zur Vorbereitung auf die Diplomprüfung! Super gegliedert und auf einer Karte extrem gut zusammengefasst. Elisabeth Sehr praktisch, da viele Definitionen drin sind und Zusammenhänge verdeutlicht werden. Andreas Der Prüfungstrainer Zivilrecht ist ein bewährtes Karteikarten-Lernsystem zur schnellen und systematischen Überprüfung und Vertiefung des eigenen Wissens. Auf 397 Karten wird der relevante Lernstoff zur Diplom- bzw Fachprüfung Bürgerliches Recht kompakt und gleichzeitig fundiert dargestellt. Die 3. Auflage des Prüfungstrainers wurde vollständig überarbeitet und befindet sich auf dem Stand Juli 2015, beinhaltet aber auch Hinweise auf die ab 2017 geltenden Neuerungen durch das ErbRÄG 2015. Die Aufbereitung des gesamten Lernstoffes ist an den Erfordernissen der juristischen Falllösung orientiert: Es finden sich Prüfschemata zu allen wichtigen Ansprüchen, Beispiele zur korrekten Anspruchsformulierung und Hinweise auf häufige Fehler. Querverweise auf die Fundstellen in den Lehrbüchern machen Zusammenhänge klarer. Herausgeber: RA Axel Thoß Wolf Theiss Rechtsanwälte Susanne Haas Richterin, LG Graz Ass.-Prof. Peter Schwarzenegger Universität Graz Ich habs so gemacht, dass ich nach den Büchern gelernt hab und dann beim Wiederholen oder beim Durchgehen vom Fragenkatalog in die Karteikarten geschaut habe. Super zur Wiederholung des Stoffs geeignet. Metin Hab damit super wiederholt und kanns nur empfehlen! Sophie Georg Autoren: Burtscher (WU Wien), Jesser-Huß (Uni Graz), Kepplinger (Uni Linz), Laimer (Uni Innsbruck), Schoditsch (Uni Graz), Kriegner (Murko Bauer Murko Rechtsanwälte), Schacherreiter (Wolf Theiss Rechtsanwälte und Uni Wien), Thiede (Uni Graz), Vollmaier (OLG Graz) Christoph Auf den Karten steht alles Wesentliche kurz zusammengefasst – das ist extrem hilfreich. GEWINNSPIEL Gewinne einen brandneuen „Prüfungstrainer Zivilrecht“! Beantworte folgende Gewinnfrage und sende ein E-Mail mit dem Betreff „Gewinnspiel Prüfungstrainer“ an office@verlagoesterreich.at. Vergiss nicht, deinen Namen, deine Matrikelnummer und deine Adresse anzugeben. Einsendeschluss ist der 10. November 2015. Auf wie vielen Karteikarten ist das gesamte Zivilrecht erklärt? Thoß/Haas/Schwarzenegger (Hrsg) Prüfungstrainer Zivilrecht 397 Karteikarten in einer Box ISBN 978-3-7046-6707-6 Erscheinungsdatum: 12.10.2015 € 49,–

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