Lifestyle. Business. Allgäu. Alpenraum.
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wd | Sommer 2020

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Ihr Magazin für Lifestyle und Business im Allgäu und dem angrenzenden Alpenraum.

"Es war mir aber von

"Es war mir aber von Anfang an wichtig, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln und ein Magazin herauszubringen, das es so in der Form noch nicht gab." Das erste Wirtschaftsmagazin der Region versorgte die Unternehmerinnen und Unternehmer mit aktuellen Neuigkeiten, stellte die Firmen im Allgäu vor und bot auch da schon Platz für den ein oder anderen „Lifestyle-Ausflug“. Native Advertising kannte im Allgäu bis dato fast noch keiner. Die Advertorials – auch als Königsklasse im Native Advertising bezeichnet – zeichneten einen Weg auf, den – in Kombination mit einem „Wirtschafts-Hochglanzmagazin“ - zumindest hier in der Region noch fast keiner ging. Interessant, redaktionell verpackte Werbestories waren fortan die Allzweckwaffe von Wirtschaft&Dienstleistungen. Die Vertriebsredakteure die geschätzten Menschen hinter der Allzweckwaffe. Wir trafen Gründer und Verlagsleiter Bernhard Thannheimer sowie seine Frau Uschi und Chefredakteur Marcel Reiser, welche das wd Magazin heute operativ leiten, zum kleinen Jubiläums-Talk. Ein Wirtschafts-Hochglanzmagazin in Zeiten einer Weltfinanzkrise und vielen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Wie kommt man im Jahre 2007 auf eine solche Idee? "Heute kann man auf alle Fälle sagen, dass es die richtige Entscheidung war, Wirtschaftsthemen mit Lifestyle und Living anzureichern." Bernhard Thannheimer: Wir waren als TB Verlag ja damals bereits Herausgeber von „Maschinen& Technik“. Passend zur überregionalen Baumaschinen-Fachzeitschrift kam – auch in einigen Gesprächen mit Unternehmern aus der Region – das Bedürfnis auf, auch eine Plattform für die regionalen Firmen zu schaffen. Es war mir aber von Anfang an wichtig, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln und ein Magazin herauszubringen, das es so in der Form noch nicht gab. Wie bei jedem Start- Up hatten auch wir eine Aufwärmphase, daran anschließend ging es dann aber Schritt für Schritt bergauf. Die Transformation vom reinen Wirtschaftsmagazin zum Benchmark für Lifestyle&Business hat einige Jahre in Anspruch genommen. Wann oder wie kam die Entscheidung, auf diesen Weg zu setzen? "Ein „echtes“ Magazin besteht für mich nun mal aus der richtigen Mischung von Stories, Advertorials und Inseraten." Uschi Thannheimer: Das war ein längerer Prozess, der mit Sicherheit auch den Bedürfnissen der Kunden und vor allem der Leserinnen und Leser geschuldet war. Heute kann man auf alle Fälle sagen, dass es die richtige Entscheidung war, Wirtschaftsthemen mit Lifestyle und Living anzureichern. Bernhard Thannheimer: Ich kann mich an eine Ausgabe erinnern, in welcher wir anstatt einem ausdruckslosen Bild ein Model im Anzug auf dem Titelbild hatten. Die Reaktionen darauf waren so positiv, dass wir – kombiniert mit der Mattoptik des Umschlags – spätestens da wussten: das muss der künftige Style des wd sein. Damals trug das Magazin ja sogar noch den vollen Namen „Wirtschaft&Dienstleistungen“. 22

TITELSTORY Der Name wurde in diesem Zuge dann auch angepasst… Marcel Reiser: Nun ja, intern haben wir immer von W&D gesprochen, und das neue CI brachte es einfach mit sich, auch hier einen modernen Look einzuschlagen. So kam es zum „wd Magazin“. Ich möchte aber nochmals kurz auf die Transformation zurückkommen. Ich bekomme in vielen Gesprächen mit Unternehmern die Rückmeldung, dass unser wd Magazin unter einem Stapel an Zeitschriften, welche viele wöchentlich auf den Tisch bekommen, eine Sonderstellung einnimmt. Durch die lange Aktualität von drei Monaten, gepaart mit diesem ganz besonderen Mix aus Dingen, die man gerne ansieht und kauft, gepaart mit Businessinfos und Neuigkeiten aus der Region, landen wir eben nicht direkt im Papierkorb, sondern bleiben griffbereit zum Reinschmökern liegen. Bernhard Thannheimer: Das funktioniert natürlich nur mit einem perfekten Team von Redaktion und Verkauf, über Layout bis zu Druckerei und Verteiler-Partner. Dieses Netzwerk haben wir uns über Jahre aufgebaut. Und: es geht nur, wenn die Kunden und Partner den Weg mitgehen. Uschi Thannheimer: … und das tun sie. Ich denke auch im Allgäu hat mittlerweile jeder verstanden, dass man in einem modernen, langlebigen Umfeld und speziell auch mit einem Print-Imagemagazin keinen Fehler in Sachen Werbung macht. Apropos Ziele. Gibt es spezielle Meilensteine oder Ziele für die Zukunft. Wo soll das Magazin hin? Bernhard Thannheimer: Grundsätzlich sind wir ja schon seit Jahren auf einem extrem hohen Niveau. Das Magazin ist voll. Wir müssen eher schauen, dass wir keinen Katalog herausbringen. Für mich wäre ein internes Ziel, die Verlagsgruppe auf diesem Niveau weiter zu stärken und am Puls der Zeit zu bleiben. Das sieht man ja im Rückblick heute schon: wären wir auf dem Niveau der Aneinanderreihung von Advertorials stehen geblieben, wäre das Magazin einfach nur halb so interessant. Uschi Thannheimer: Ich denke, in der Verlagsbranche ein festes Ziel anzuvisieren, ist in den meisten Fällen kein guter Ratgeber. Ich würde eher von einer modernen Weiterentwicklung sprechen. Wie genau die aussieht, wird man sehen und auch den Entwicklungen anpassen. Marcel Reiser: Ich glaube auch, dass ein exaktes Ziel einen nur in der Entwicklung einschränkt. Der Weg muss – so blöd sich das anhört – das Ziel sein. Immer am Puls der Zeit zu sein, Entwicklungen zu erkennen und weiter interessant zu bleiben, das sollte im Mittelpunkt stehen. Für mich ist zudem wichtig, die Regionalität zu wahren, ohne zu vergessen, über den Tellerrand hinaus zu blicken. Neue Ideen umzusetzen, auf Hochwertigkeit und Qualität in Layout und Inhalt zu achten und den errungenen Benchmark weiter auszubauen. Das geht nur mit einem Team, das gemeinsam in dieselbe Richtung geht. Und das haben wir. Seit gut einem Jahr habt ihr auch eine Digitalplattform mit integriert. Warum? Uschi Thannheimer: Wir wollen auch hier am Puls der Zeit sein. Wir sehen die „wd Welt“ als einen tollen Zusatzmehrwert für unsere Kunden. Die Stories und Advertorials sind auf www.wd-welt.de größtenteils digital aufbereitet online. Das schafft einen crossmedialen Spagat für unsere Partner, der sehr gerne genutzt wird. Für die Leserinnen und Leser ist es ebenfalls eine willkommene Zusatzoption, ein echter Mehrwert. Marcel Reiser: Aus Werbesicht für unsere Kunden ist das natürlich eine runde Sache. Präsentation im Printmagazin, dazu eine digital aufbereitete Version, welche sie z.B. per Newsletter noch für interne Marketingzwecke nutzen können. So funktioniert moderne Imagebildung. Wir haben aber auch einige Stories auf der Digitalplattform, die es nur dort exklusiv gibt. Dazu eine News-Rubrik mit Neuigkeiten aus der wd Region. RTSCAFT& DENSTLESTNEN ZKZ 76893 2008 DIE www.wd-welt.de wd setzt auch stark auf eigene, redaktionelle Stories. Warum? Bernhard Thannheimer: (lacht) Weil sich unser Chefredakteur immer stärker mit einbringt und selbst ich erkenne, dass es der Plattform gut tut. Marcel Reiser: In die Verantwortung immer mehr mit eingebunden war mein persönliches Ziel, aus dem wd Magazin ein „echtes“ Magazin zu machen. Das besteht für mich nun mal aus der richtigen Mischung von Stories, Advertorials und Inseraten. Wir legen extrem hohen Wert auf eigene Geschichten von unseren Redakteuren. Das gilt für den Bereich Reise ebenso wie z.B. für die Rubriken Genuss oder im Business-Bereich. Dazu kommen unsere Formate wie beispielsweise „wd Portrait“ und „wd young generation“ sehr gut an. Die Persönlichkeiten aus der wd Region den Leserinnen und Lesern näher zu bringen, das ist hier das übergeordnete Ziel. Top Themen der Ausgabe: • Freizeitbad • SONTRA - Sonthofen • Lifestyle & Business • Festspielort Altusried • Bodensee Airport • First Class Banking 2020 Sommerausgabe 3,90 EURO ZKZ 6262 • COFFEE friends • Dienstleistungszentrum • Rechtsforum STE DIE 50ste wd Ein lohnender Blick zurück WIE SCHMECKT DAS ALLGÄU? Gourmet-Stationen in der Region – Teil II #URLAUBDAHEIM Die besten Plätze Deutschlands LIFESTYLELUXUSBUSINESSWOHNENGENUSSVITALREISEKULTUR 23