Lifestyle. Business. Allgäu. Alpenraum.
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wd | Winter 2019

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Ihr Magazin für Lifestyle und Business im Allgäu und dem angrenzenden Alpenraum.

28 B E N J A M I N Z A P

28 B E N J A M I N Z A P F

wd FOTOSTORY W W W . B E N J A M I N - Z A P F . D E "Fotografieren, das ist eine Art zu schreien, sich zu befreien… Es ist eine Art zu leben." [Henri Cartier-Bresson] Unter den Allgäuer Landschaftsfotografen ist er schon lange kein Geheimtipp mehr: Benjamin Zapf steht für atemberaubende Bilder unseres schönen Allgäus, für spezielle Lichteffekte und für viel Gespür für die richtige Situation. Die Bildwerke des jungen Mannes aus Blaichach bei Immenstadt im Allgäu sind echte Hingucker. Wir sprachen kurz mit dem Master-Absolventen in Energietechnik und wollen in diesem „wd im FOKUS“ vor allem dann die Bilder sprechen lassen. Benjamin, die Allgäu Top Hotels, Schäffler Bräu oder Allgäuer Alpenwasser sind nur wenige deiner Kunden aus dem Allgäu. Was fasziniert dich an der Fotografie und dadurch am Ende deine Kunden an den Bildern? Wenn ich meine Kamera in die Hand nehme und losziehe, tauche ich in eine andere Welt ein, eine Welt der Ruhe und Entspannung. In eine Welt, in der alles möglich ist. Beim Fotografieren erlebe ich meine Umgebung viel intensiver, Sehen wird zum Erlebnis. Fotografieren bedeutet, einen bestimmten Augenblick durch die Linse festzuhalten, oder – beispielsweise auch durch die heutigen Möglichkeiten an Bildbearbeitung auch – einen Moment so festzuhalten, wie man ihn wahrgenommen hat oder gerne sehen würde. Das fasziniert mich und das gibt mir auch immer wieder neue Inspiration und die Ideen für meine Bilder. Wie bist du zum Fotografieren gekommen? Ich war zu Beginn der Digitalfotografie schnell fasziniert von dieser neuen Technik. Ich habe mir dann eine Fünf- Megapixel-Kamera gewünscht. Meine Eltern dachten, dass meine Begeisterung schnell wieder einer Gleichgültigkeit weichen würde und die Kamera dann in der Ecke liegt. Damals hätte also niemand gedacht, dass ich so lange an der Fotografie hängen bleiben würde. Aber die Faszination ließ mich nie wieder los. Hauptberuflich bin ich Ingenieur, mein Hobby, das Fotografieren, hat sich jedoch über die Jahre zu meinem zweiten Standbein entwickelt. Ich bin froh über die Entscheidung, damals den Weg des Bachelor- und Masterstudienganges Energietechnik eingeschlagen zu haben. Das Fotografieren konnte ich mir mit den zahlreichen frei zur Verfügung stehenden Informationskanälen selbst beibringen. Die Begeisterung für dieses Hobby begleitet mich nun schon seit 14 Jahren. Welche Projekte verfolgst du aktuell und was würdest du gerne mal festhalten? Mein Projekt, wenn man es so nennen mag, ist, das Allgäu immer wieder neu zu entdecken. Sei es durch neue Blick- 29