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CSR – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung | w.news 04.2016

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04.2016 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: • CSR – Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung • Hannover Messe • Advertorial B4B Themenmagazin

IRAN HOFFNUNGSTRÄGER

IRAN HOFFNUNGSTRÄGER DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT Der Freiheitsturm (Azadi-Tower) ist das Wahrzeichen des modernen Teheran. Vom Tabuland zur großen Hoffnung: Durch die Einigung im Atomstreit und die Aufhebung der Sanktionen hält DIHK-Präsident Eric Schweitzer einen Anstieg des Handelsvolumens von mittelfristig fünf Milliarden Euro auf langfristig zehn Milliarden Euro für möglich. IRAN: STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DES STANDORTS René Harun, Geschäftsführer der AHK Iran, äußert sich im Interview über die Entwicklung der Wirtschaft und die Chancen für deutsche Unternehmen in der Islamischen Republik. Die Sanktionen gegen den Iran wurden aufgehoben. Welches Potenzial hat die iranische Wirtschaft? Die Verschärfungen der Sanktionen haben in den letzten Jahren jegliche Finanztransaktionen mit dem Iran unmöglich gemacht. Dadurch kam der gesamte Außenhandel fast zum Erliegen, auch litten die gesamten wirtschaftlichen Quelle: GTAI 2015 36 w.news APRIL 2016

G E L D + M Ä R K T E Verbindungen in allen Bereichen sehr. Aber viele der alten Strukturen sind noch vorhanden und funktionieren. Sie müssen nun modernisiert werden, zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbereich sowie im Bereich der Medizintechnik und der gesamten Infrastruktur. Der Iran verfügt also über ein riesiges Potenzial und ist ehrgeizig, wieder an seine früheren Erfolge anzuknüpfen. Deutsche Unternehmen können jetzt zum Zuge kommen. Welche Risiken gibt es bei Investitionen? Das größte Risiko ist sicher, dass aufgrund politischer Entwicklungen die Sanktionen wieder in Kraft treten. Zudem sind staatliche Interventionen in der Privatwirtschaft nicht auszuschließen. Und schließlich stellen natürlich die innerstaatliche politische Instabilität wie auch die zahlreichen Konflikte in der Region, wie in Syrien, dem Jemen und Afghanistan, Gefahren für Investitionen dar. Diese Risiken wie auch die bestehenden Probleme sind der iranischen Regierung bekannt, und soweit dies möglich ist, werden sie bereits angegangen. In den 1970er-Jahren war der Iran das zweitwichtigste Exportland für Deutschland außerhalb Europas. Kann es gelingen, daran wieder Anschluss zu finden? Mit dem schrittweisen Abbau der Handelshemmnisse eröffnen sich viele Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Für deutsche Firmen ist es vorteilhaft, dass sie hier dank der engen Beziehungen aus der Vergangenheit oftmals auf bestehende Partnerschaften zurückgreifen können. Diese Geschäftsbeziehungen gilt es nun wieder zu beleben. Auch im Iran genießt „Made in Germany“ einen ausgezeichneten Ruf, sodass die Firmen damit zusätzlich punkten können. So bietet sich eigentlich jeder Bereich für Investitionen und Exporte der deutschen Wirtschaft an, man muss nur eine Nische finden. Obwohl der Iran nur an 50. Stelle bei den deutschen Exporten steht, ist Ihre AHK mit mehr als 2.000 Mitgliedern die drittgrößte weltweit. Wie erklären Sie sich dies? Das lässt sich vor allem auf den großen Anteil iranischer Firmen an unseren Mitgliedszahlen und auf unsere relativ geringen Mitgliedsbeiträge zurückführen. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern natürlich auch gute Leistungen. In der Zukunft wollen wir als bilaterale Auslandshandelskammer vor allem den deutschen Part weiter stärken, gerade jetzt in dieser Öffnungsphase. Und ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg. Bereits jetzt habe ich jeden Tag ein bis zwei Gespräche mit deutschen Unternehmen. Es gibt ein sehr großes Interesse am Wirtschaftsstandort Iran, aber auch an unseren Dienstleistungen, Unternehmen beim Markteintritt und darüber hinaus zu unterstützen. Beenden Sie bitte den folgenden Satz: „Der Iran ist ein attraktiver Investitionsund Exportmarkt, weil ... ... das Land einen enormen Modernisierungsbedarf hat, von dem deutsche Unternehmen dank der vorhandenen Beziehungen und ihres hervorragenden Rufs stark profitieren können (DIHK). Weitere Informationen zum weltweiten Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) gibt es im Internet, Dienstleistungen zum Markteinstieg und -ausbau bieten die AHKs unter der Servicemarke DEinternational an: www.ahk.de www.deinternational.de ÜBER IRAN æBIP pro Kopf, in USD, 2016 (Prognose): 5.237,4 æWirtschaftswachstum, 2016 in Prozent, real (Prognose): 4,4 æBeziehungen zu Deutschland, 2014 (Veränderung gegenüber 2013): Deutsche Einfuhren, in Millionen Euro: 295,9 (+ 8,0 %) Deutsche Ausfuhren, in Millionen Euro: 2.380,8 (+ 29,3 %) æHermes Länderkategorie: 7 æEase of Doing Business 2016: 118 von 189 Ländern Quellen: GTAI 2015, Destatis ZUR AHK æGründungsjahr: 1975 æStandort: Teheran KONTAKT René Harun Geschäftsführer AHK Iran Telefon +98(0)21 8133-1100 E-Mail r_harun@dihk.co.ir ZUR PERSON René Harun leitet seit September letzten Jahres die Geschäfte der AHK Iran. Nach seinem Wechsel von Siemens war er bereits 13 Jahre für die AHK Russland tätig, zunächst in Moskau im Bereich Mitgliederservice sowie zuletzt in St. Petersburg als Delegierter der Deutschen Wirtschaft und Direktor der Filiale Nord-West. konzipieren, umsetzen, betreuen SCHLOSSER®

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