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HANDELSKRIEGE – EINE SCHLECHTE IDEE| w.news 06.2018

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06.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Handelskriege – eine schlechte Idee • IHK-Fachkräftemonitor • Advertorial B4B Themenmagazin

Geld + Märkte ICUNET

Geld + Märkte ICUNET Die icunet ist Service-, Innovations- und Qualitätsführer für interkulturelle Beratung, Qualifizierung und Global Mobility Management. Das interdisziplinäre Expertenteam mit Kompetenz für mehr als 75 Länder und 25 Sprachen bereitet jährlich mehrere tausend Fach- und Führungskräfte auf die internationale Zusammenarbeit vor, berät und unterstützt Unternehmen beim Aufbau neuer Standorte in fremden Märkten und revolutioniert Global Mobility. Auffälligkeit, die Katharina M. Kempf bemerkt: „Es ist nicht unüblich, dass der Gesprächspartner einen ins Wort fällt. Sprechpausen erwecken den Eindruck von fachlicher Inkompetenz! Mittlerweile weiß ich, wie ich mit diesem temperamentvollen und lebendigen Auftreten umzugehen habe.“ Ein weiterer bedeutender Unterschied, an den sich die Expertin erst gewöhnen musste, ist das Zusammenspiel von Privatem und Beruf. Besprechungen können überall und zu jeder Zeit stattfinden, aber Familie und enge Freunde haben oft Vorrang. „Geduld ist der Schlüssel zur Freude“ Dieses arabische Sprichwort sagt viel über den Umgang mit Zeit aus und gerade hier entstehen viele Missverständnisse in der internationalen Zusammenarbeit. Anders als in vielen westlichen Kulturen, in denen Abläufe streng getaktet und strikt eingehalten werden, gibt es in der arabischen Kultur immer einen Spielraum für Unvorhergesehenes, wie Anrufe. „Inschallah“ so Gott will, lautet der Grundgedanke: Wenn heute etwas nicht geht, dann geht es morgen. Dieser flexible Umgang mit der Zeit ist gerade für viele Deutsche ungewohnt. Meetings werden öfter verschoben, unterbrochen oder in letzter Minute abgesagt, Tagesordnungen geändert. Es wird von westlichen Partnern zwar Pünktlichkeit erwartet, aber eine Verspätung auf arabischer Seite von 30 Minuten ist durchaus akzeptabel. „Man sollte auf jeden Fall mehr Zeit für Meetings einplanen“, rät Katharina M. Kempf, „Sie wissen nie, ob die Termine eingehalten werden, aber lassen Sie sich bloß keine Ungeduld anmerken!“ Karriere machen auf Arabisch Respekt! Soziale Hierarchien sind in Dubai besonders ausgeprägt und dienen dem Erhalt von Harmonie in der Gesellschaft. Für das Geschäftsleben bedeutet dies, dass etwa Titel sehr wichtig sind und bei der Anrede nicht vergessen werden sollten. Das Senioritätsprinzip, also der unbedingte Respekt vor Älteren, ist in der arabischen Kultur nicht wegzudenken. Nicht besondere Leistungen, sondern die Dauer der Beschäftigung im Unternehmen ist ausschlaggebend für eine Beförderung. „Das erklärt auch, warum man in den Emiraten viel seltener das Unternehmen wechselt, als man es zum Beispiel in Deutschland tut“, erklärt die interkulturelle Expertin. Der Ramadan: Netzwerken bis Mitternacht Der Fastenmonat Ramadan beeinflusst nicht nur das religiöse und private Leben, sondern strukturiert auch die Geschäftswelt. Da erst nach Sonnenuntergang gegessen werden darf, findet auch das Leben auf den Straßen erst abends und nachts statt. Geschäfte haben bis Mitternacht geöffnet und Mailis (Zelte) bieten eine gute Gelegenheit für Geschäftsreisende, Netzwerke aufzubauen und Verträge abzuschließen. Diese Zelte sind beliebte Treffpunkte, um gemeinsam Shisha zu rauchen und Kaffee zu trinken. Allerdings halten sich dort meist eher Männer auf. Auch wenn man nicht dem muslimischen Glauben angehört, sollte man nach Möglichkeit den heiligen Monat der Muslime respektieren. Man zeigt religiöse Toleranz, indem man zum Beispiel tagsüber in der Gegenwart seines Geschäftspartners nichts isst und trinkt. Übrigens: Schwangere, Kinder und Kranke sind von der Fastenpflicht befreit. Das Frauenbild im Wandel Im Gegensatz zu Saudi-Arabien und anderen islamischen Ländern haben Frauen in Dubai heutzutage einen annähernd gleichen Status wie Männer: Sie müssen sich nicht an Kleidervorschriften halten, dürfen Auto fahren und sich auch frei ohne männliche Begleitung bewegen. Aktuelle Zahlen zeigen den Fortschritt: 77 Prozent der Frauen sind nach der Schullaufbahn an Universitäten und höheren Bildungsinstituten eingeschrieben, 70 Prozent von ihnen schließen diese erfolgreich ab. Zudem sind 46 Prozent aller Abgänger von Universitäten mit wissenschaftlichem und technischem Hintergrund Frauen. Darüber hinaus beträgt die Alphabetisierungsrate der Frauen 95,8 Prozent. Für viele überraschend ist auch die Tatsache, dass 28 Prozent der Kabinettsmitglieder weiblich sind. (32 Minister 9 Frauen, 23 Männer). Auch im Business ist das weibliche Geschlecht stark auf dem Vormarsch. Im Juni 2017 wurde die erste Frau als CEO der größten Bank in Dubai ernannt. Und im Juli 2017 führten die UAE die Liste der „100 most powerful women in the Arab World“ mit 18 Vertreterinnen an. (red) JUNI 2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

Newsticker Neues aus Berlin und Brüssel Ehrenamtliche Prüfer sind das „Rückgrat der beruflichen Bildung“ Berlin. DIHK-Präsident Eric Schweitzer hat zum Abschluss der „Woche der beruflichen Bildung“ vom 16. bis 20. März 2018, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank- Walter Steinmeier und seiner Ehefrau Elke Büdenbender stand, ein positives Fazit gezogen. „Der Bundespräsident konnte sich an vielen Orten in Deutschland von der Leistungsfähigkeit der beruflichen Bildung überzeugen“, so der DIHK-Präsident. „Tausende Betriebe überall in unserem Land stellen Tag für Tag die hohe Qualität ihrer Ausbildung unter Beweis.“ Berufliche Bildung sei stark, weil sie die betriebliche Praxis in den Mittelpunkt stelle und dabei von fachkundigen Ausbildern in den Unternehmen begleitet werde, so Schweitzer. „Undenkbar wäre diese betriebliche Ausbildung jedoch ohne die rund 180.000 ehrenamtlichen Prüfer allein bei den Industrieund Handelskammern“, sagte der DIHK-Präsident. Schweitzer: „Sie sind das Rückgrat der beruflichen Bildung. Mit jährlich mehr als 600.000 absolvierten Prüfungen ermöglichen sie vielen jungen Menschen einen guten Start in ihre Zukunft und sichern so die Fachkräfte von morgen. Um unser Ehrenamt dabei zu unterstützen, wollen wir jetzt rasch mehr digitale Prüfungsangebote entwickeln.“ iss.markus@dihk.de Konkrete Maßnahmenvorschläge für ein Bürokratieabbaugesetz III Berlin. Die Digitalisierung eröffnet viele neue Chancen für den Bürokratieabbau. „Zu Recht hat sich die neue Bundesregierung hier viel vorgenommen“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Im Koalitionsvertrag ist etwa von einem Digitalisierungspakt oder der Vereinfachung von Antrags-, Genehmigungsund Besteuerungsverfahren die Rede. Jetzt hoffen wir im Sinne der Wirtschaft, dass diese Ankündigungen möglichst rasch konkret werden“, so Wansleben. Der DIHK hat zu zentralen wirtschaftspolitischen Handlungsfeldern eine neue Vorschlagsliste mit 35 konkreten Maßnahmen entwickelt, damit es mit dem Bürokratieabbau endlich vorangeht zum Beispiel durch eine zentrale Anlaufstelle für Unternehmensgründungen oder unkompliziertere Baugenehmigungen. Den Abbau von Bürokratie halten 60 Prozent der Betriebe laut aktuellem DIHK-Unternehmensbarometer für eine der wichtigsten politischen Aufgaben. beland.ulrike@dihk.de EU-Kommission lobt das deutsche System der dualen Berufsausbildung Brüssel. Die EU-Kommission hat im diesjährigen Länderbericht für Deutschland die Vorteile und die hohe Qualität des deutschen Systems der dualen Berufsausbildung ausdrücklich hervorgehoben. Damit hat sie eine langjährige Forderung des DIHK aufgenommen, Deutschlands betrieblicher Ausbildung auch im europäischen Rahmen die gebührende Anerkennung auszusprechen. Im Bildungsteil des Berichtes bescheinigt die Kommission Deutschland, dass es mit dem dualen System über einen „ausgezeichneten Ansatz für die Kompetenzentwicklung, insbesondere für die berufliche Erstausbildung und Weiterbildung“ verfüge. Es beschere Deutschland mit nur 6,8 Prozent die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU und vermittle sowohl den jungen Menschen eine hohe Qualifikation als auch den Unternehmen qualifizierte Fachkräfte. Die Kommission betont ebenfalls die im EU-Vergleich weit überdurchschnittliche hohe Beschäftigungsquote von Absolventen des dualen Systems. fabian.barbara@dihk.de IHK-VERANSTALTUNGEN (Auszug) Juni 2018 Datum Veranstaltung Ort Preis 14.06.2018 Sprechtag Industrie 4.0 IHK Heilbronn-Franken kostenfrei 18.06.2018 Lieferantenerklärungen IHK-Geschäftsstelle Bad Mergentheim 71,40 € 18.06.2018 Preisverleihung IHK-Forschungstransferpreis IHK Heilbronn-Franken kostenfrei 19.06.2018 „City Dinner Tour“ Wertheim kostenfrei 20.06.2018 - 21.06.2018 Sachkundeprüfung „Finanzanlagenfachmann-/frau IHK" Heilbronn/Neckarsulm 190,00 € - 380,00 € 20.06.2018 Sicherung der Unternehmensnachfolge IHK Heilbronn-Franken kostenfrei 21.06.2018 Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe nach § 34A GEWO Heilbronn 108,00 € - 180,00 € 21.06.2018 Workshop Carnet A.T.A./C.P.D. IHK-Geschäftsstelle Schwäbisch Hall kostenfrei 25.06.2018 Unterrichtung nach dem Gaststättengesetz Heilbronn 100,00 € 26.06.2018 Beratertag Exportkreditgarantien des Bundes: Weltweit handeln Chancen nutzen Risiken begrenzen 26.06.2018 IHK Profile 2018: Von der Bestellung bis zur Auslieferung. Wertsteigerung durch Prozessoptimierung bei der Würth Industrie Service IHK Heilbronn-Franken kostenfrei Würth Industrie Service GmbH & Co. KG 50,00 € 26.06.2018 Save the Date: Photovoltaik 2018 IHK Heilbronn-Franken kostenfrei 26.06.2018 Sprechtag mit L-Bank und Bürgschaftsbank/MBG Handwerkskammer Heilbronn-Franken kostenfrei 28.06.2018 Bildungsmesse Heilbronn Veranstaltungszentrum redblue und Bildungs- und Technologiezentrum Weitere Infos zu den Veranstaltungen unter www.heilbronn.ihk.de/termine kostenfrei www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 35 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- JUNI 2018

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