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WEGE IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT| w.news 10.2018

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10.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Heilbronn-Franken – Wege in Selbstständigkeit • Tagungen, Events & Catering• Advertorial B4B Themenmagazin

Titel UNTERSTÜTZUNG

Titel UNTERSTÜTZUNG BEIM WEG IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT Wer sich selbstständig macht, muss sich vielen organisatorischen Aufgaben stellen. Es ist eine Rechtsform zu wählen, Versicherungen sind abzuschließen und man muss sich beispielsweise mit steuerlichen Fragen auseinandersetzen. Oft sind Gründer zum ersten Mal mit diesen Fragestellungen konfrontiert. Deshalb ist es ratsam, sich bereits in der Planungsphase der Gründung Unterstützung zu holen. Von Christina Nahr-Ettl Schnell hat man eine Geschäftsidee bei der Hand, doch dann kommt die schwierige Aufgabe, daraus ein tragfähiges Konzept zu erstellen. In dieser Phase gibt es zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten. So gibt beispielsweise die IHK in Gründungsseminaren mehrmals im Jahr praxisorientierte Hilfestellung und Anleitung für die Gründungsvorbereitung. Persönliche Beratungsgespräche unterstützen individuell das angestrebte Gründungsvorhaben. Coachingprogramm Gründungsgutschein Vertiefende betriebswirtschaftliche Beratung im Rahmen der detaillierten Erarbeitung eines Geschäftskonzepts in Form eines Businessplans oder zur Erstellung von Marketing- und Vertriebskonzepten sowie der Vorbereitung zu Bankgesprächen können Gründer über die vom Land geförderten Gründungsgutscheine durch Experten erhalten. Mehr Informationen gibt es unter www.gruendung-bw.de. „ Gerade das Sichtbarmachen ist am Anfang einer Existenzgründung wichtig. “ Onlinetool zur Businessplanerstellung Als Onlinetool hilft die Gründungswerkstatt Heilbronn-Franken Existenzgründern mit der Lern- und Informationsplattform weiter (www.gruendungswerkstatt-heilbronn-franken.de). Mit diesem Businessplan-Tool kann Schritt für Schritt der eigene Businessplan entwickelt werden. Berater der IHK stehen als Online-Tutoren begleitend zur Seite. Ideen und Businessplan-Wettbewerbe Hat der Gründer sein Vorhaben im Businessplan ausführlich beschrieben, gilt es herauszufinden, ob die Geschäftsidee überzeugend ist. Dafür ist ein Ideen- oder Businessplanwettbewerb eine gute Möglichkeit. Das Land Baden-Württemberg bietet hierzu das Format „Start-up BW Elevator Pitch“ an. Hier haben Gründer die Möglichkeit, in 15 regionalen Wettbewerben ihre Ideen vorzutragen. Dabei erhalten sie durch Feedback von Jury und Publikum wertvolle Informationen darüber, ob die Idee trägt oder wo noch gefeilt werden muss. Das Konzept wird hierbei auf den Prüfstand gestellt. Für Hightech-Gründungen gibt es außerdem den Businessplanwettbewerb „CyberOne Hightech Award“. Seit 1999 werden zukunftsweisende Geschäftskonzepte technologieorientierter Start-ups und Unternehmen ausgezeichnet. Netzwerke Neben dem Feedback zur Idee bieten Businessplanwettbewerbe auch die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und zu netzwerken. Gerade das sich Sichtbarmachen ist am Anfang einer Existenzgründung wichtig. Gründer sollten sich gezielt nach Stammtischen oder Online-Netzwerken in ihrer Region oder Branche umsehen. Eine andere Möglichkeit mit anderen Existenzgründern in Kontakt zu treten, bieten Gründerveranstaltungen wie beispielsweise die bundesweiten IHK-Aktionstage, die einmal jährlich zu einem bestimmten Thema in vielen Regionen gleichzeitig angeboten werden. OKTOBER 2018 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 24 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

Wer sich innerhalb seines Gründungsbereiches vernetzen will, kann sich auch direkt an den zuständigen Branchenverband wenden. Viele Verbände bieten Informationen und Statistiken zum Markt, die dem Gründer weiterhelfen können. Versicherungsberatung Auch im Versicherungsbereich müssen mehrere Entscheidungen getroffen werden. Denn Selbstständige müssen in vielen Fällen nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung (www.deutsche-rentenversicherung.de) einzahlen. Das bedeutet, dass sie sich um eine private Vorsorge kümmern müssen. Bei der Krankenversicherung können Gründer wählen, ob sie weiterhin in die gesetzliche oder in die private Kasse einzahlen. Zudem stellt sich die Frage nach einer Absicherung durch Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherung. Auch die betrieblichen Versicherungen sind zu klären. Gründer sollten sich hier ausführlich beraten lassen. Da zwischen einzelnen Versicherungsgesellschaften teilweise beträchtliche Prämienunterschiede auftreten können, sollten sie fachlichen Rat einholen und mehrere Angebote vergleichen. Informationen gibt es hier auch im Internet unter www.dguv.de. Steuerberatung Auch in Steuerfragen sollten sich Gründer Unterstützung von Experten holen. Es muss geklärt werden, welche Steuern wann bezahlt werden müssen. Hierzu erhält der Gründer nach Gewerbeanmeldung einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung vom Finanzamt. In diesem müssen Angaben zu Person und Unternehmen gemacht werden. Anhand dessen legt das Finanzamt fest, welche Steuererklärungen in Zukunft abgegeben werden müssen und ob Steuervorauszahlungen entrichtet werden müssen. Rechtsberatung Auswirkungen auf die steuerlichen Fragen hat die Wahl der Rechtsform. Dabei stellt sich die Frage, ob beispielsweise in Form eines Einzelunternehmens, einer GbR oder einer GmbH gegründet wird. Gründer sollten sich darüber informieren, welche Gesellschaftsformen in der Brache hauptsächlich gewählt werden und bei Unsicherheiten sollte rechtsanwaltliche Beratung hinzugezogen werden. Möchte ein Gründer ein neues Produkt auf den Markt bringen, kann ein Patentanwalt klären, ob und wie eine Erfindung rechtlich geschützt werden kann. Für eine erste Recherche lohnt sich ein Blick auf die Website des Patent- und Markenzentrums Baden- Württemberg (www.patente-stuttgart.de). Finanzierungssprechtag Wer ein Unternehmen startet, benötigt in aller Regel Geld für Geräte, Maschinen, den ersten Warenbestand usw. Aber nicht jeder Gründer verfügt über das nötige Kapital. Allerdings sollte der Schritt in die Selbstständigkeit nicht ohne Eigenkapital getan werden. Der Staat unterstützt mit Förderdarlehen. Um den individuell richtigen Finanzierungsmix zu finden, gibt es die digitalen Finanzierungssprechtage bei der IHK Heilbronn- Franken gemeinsam mit der L-Bank und Bürgschaftsbank. Dort helfen die Experten der Förderinstitute bei der Erstellung von Finanzierungsplänen. Auch unterstützt die IHK bei der Auswahl und Kombination der Förderprogramme. Um die richtigen Entscheidungen beim Weg in die Selbstständigkeit treffen zu können, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Dazu kann eine Informationsmappe mit ersten Hinweisen zur Gründung bei der IHK angefordert werden. Der Gründerkompass gibt zudem einen Überblick über alle Unterstützungsmöglichkeiten bei der Gründungsvorbereitung. Die Broschüre „Herausforderung Selbständigkeit“ der baden-württembergischen IHKs informiert kompakt über alle wesentlichen Schritte. IHK-AKTIONSTAG Thema: Gründe digital! Marketing meets Digitalisierung 13. November 2018, 17–19 Uhr KONTAKT Marcel Gerstle Existenzgründung und Unternehmensförderung Telefon 07131 9677-118 E-Mail marcel.gerstle@ heilbronn.ihk.de www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 25 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ OKTOBER 2018

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