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ZT | August 2013

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Ausgabe 17 - 08/13

Mit der

Mit der SCHNÄPPCHENJÄGER- MENTALITÄT in die Vollen Motivorientiert trainieren – lehren auf höchstem niveau VON STEFAN LAPENAT & GERD KALMBACH Wer andere Menschen trainiert, ausbildet oder führt, kommt bei der Arbeit oft an seine persönlichen Grenzen. Der Grund dafür liegt nicht allein an möglichem mangelhaften Interesse oder Resignation der Trainingsteilnehmer, Mitarbeiter oder Auszubildenden, eigener schlechter Vorbereitung oder einem unzureichenden Methodenkoffer. Vielmehr geht es um die persönliche Einstellung und die Motive, die einen Lehrenden dazu bewegen, Wissen an andere weiterzugeben. Diese persönliche Kompetenz stellt sich als Kernkompetenz zu allen anderen Kompetenzen heraus – und die ist für erfolgversprechendes Lehren für beide Seiten absolut essentiell. 8 ZT | August 2013

ABLEHNUNG VS. ENTHUSIASMUS Jeder Trainer, Führungskraft oder Ausbilder kennt solche oder ähnliche Situationen: die Arbeitsatmosphäre ist angespannt, bei den Trainingsteilnehmern will der Funke einfach nicht überspringen, Auszubildende signalisieren „null Bock“ und die eigene Verunsicherung steigt. Die Herausforderung, das Ruder auf seine Seite zu ziehen, gleicht einer Besteigung des Mount Everest. Das ist auch der Grund, weshalb Train-the-Trainer Seminare immer gefragter werden, denn die Nachfrage nach praxisorientierten und begeisternden Trainings mit Nachhaltigkeit steigt und der Lernende möchte Spaß am Lernen haben. MENSCHEN WOLLEN HEUTE MEHR Egal in welchen Bereich man heute schaut: Menschen wollen sich weiterentwickeln. Viele Unternehmen haben diesen Trend längst erkannt und wissen diese Entwicklung für sich zu nutzen. Die Firmen verfügen zum Teil über eigene Inhouse-Trainer oder holen sich bei Bedarf externe Trainer ins Haus. Für den Trainer selbst bedeutet das, sich immer wieder auf neue Ausgangssituationen einstellen zu müssen. In einem Vorgespräch werden bereits die Ziele abgesteckt, doch in der Umsetzung ist große Flexibilität gefragt. Die Zeiten sind vorbei, in denen sich einer vor eine Gruppe stellt und vorgibt, wie man seine Trainings durchzuführen hat. Training ist vielseitiger geworden. Von jedem Trainer wird heute erwartet, neben Methoden und Fachwissen auch seine persönliche Note mit einzubringen. Und zwar so, dass jeder Teilnehmer mit Spaß PROJEKT: COACHING Persönlichkeit als Kompass und Steuer in schwierigen Gewässern Die Herausforderung des Kunden Eine erfahrene Führungskraft und Mitglied der Geschäftsleitung eines internationalen Logistikdienstleisters hatte die Aufgabe eine von der Unternehmensmutter verordnete Neuausrichtung des Unternehmens umzusetzen. Im Projektverlauf entstanden diverse Konflikte mit Mitarbeitern und weiteren Führungskräften, die scheinbar deutlich tiefer verankert waren. Die Aufgabe für die Wachstumsschmiede In einem eintägigen Coaching – Workshop mit der Wachstumsschmiede hat der Klient anhand des standardisierten Coachingprozesses die bestehende Situation und vor allem seine eigene Rolle hierin intensiv beleuchtet. Die Analyse der persönlichen Ressourcen, d.h. Motive, Motivationspotenziale und Werte brachte bislang nicht bewusst wahrgenommene Konflikte der Führungskraft mit der Neuausrichtung zu Tage. In einem sehr selbstkritischen Prozess erarbeitete sich der Klient anschließend seinen Handlungsplan mit konkret terminierten Maßnahmen. In unregelmäßigen „Refreshern“ unterstützt die Wachstumsschmiede die Umsetzung von der Coaching-Seite und hilft dem Klienten in seiner Umsetzung „auf Kurs“ zu bleiben. Der Effekt Erste umgesetzte Maßnahmen in der konkreten Führungsarbeit mit den eigenen Mitarbeitern verschafften dem Klienten direkte schnelle Umsetzungserfolge. Der Prozess wurde „leichter“ – der Gegenwind hatte abgenommen. Intensive Abstimmungsgespräche mit der Unternehmensmutter führten zu einer besseren „emotionalen“ Bindung des Klienten an den Gesamtprozess. Nach 6 Monaten ist das Resümee des Klienten kurz und kompakt : „Durch den Coachingprozess in der Wachstumsschmiede inspiriert und begleitet konnte ich wesentliche Schritte in meiner persönlichen Entwicklung selbst angehen und unser unternehmensinternes Changeprojekt signifikant vorwärtstreiben – und fühle mich emotional und körperlich viel besser damit.“ August 2013 | ZT 9

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