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E_1928_Zeitung_Nr.035

E_1928_Zeitung_Nr.035

entspricht. Diese

entspricht. Diese Gasdrosselstellung muss nunmehr bei allen Versuchen die gleiche sein. Es handelt sich bei diesen Versuchen ja nicht um die Ermittlung der Höchstkompression, die am ehesten unter Vollgas zu erreichen wäre, sondern nur darum, festzustellen, ob alle vier oder sechs Zylinder eines Motors die gleiche Kompression haben. Das kann man mit einem guten Kompressionsprüfer stets erreichen. Fast jeder Motor, ob neu oder gebraucht, mit Ausnahme der wirklichen Präzisionsmotoren, hat in einem Zylinder ein wenig mehr Kompression als in einem anderen. Das hängt von so viel Umständen ab, die zu schildern hier zu weit führen würde. Es sei hier nur an die Ventilsteuerung, die Kolbenringe, die verschiedene Form der Ansaugleitung aussen und innen und an manche kleine Quss- oder Behandlungsfehler im Innern des Verbrennungsraumes erinnert. Ein Motor, dessen Kompression aber in allen Zylindern nicht nahezu die gleiche ist, arbeitet nicht nur mit Erschütterungen, sondern auch unwirtschaftlich. Und die Erschütterungen sind bekanntlich die Hauptursache zur frühzeitigen Abnutzung der Pleuel- und Kurbelwellenlager. Wenn ein Motor nach längerem Betriebe Anzeichen von Schwäche gibt, so weiss jeder, dass das vielen Gründen zugeschrie- trument ist und sich eine Anschaffung bezahlt macht, zumal diese Apparate ohnedies nicht teuer sind. Man sollte ihn daher immer bei sich führen. to. SPRECH- SAAL Frage 6733. Spindel- oder Schneckenlenkung. Es sind mir zwei verschiedene Wagen zum Kaufe angeboten worden, wovon mir beide so gut gefallen, dass iah midi nur schwer für den einen oder andern enUschliessen kana. Der eine dieser Wagen hat. wio mir ?oin Verkäufer sa^t, eine Spindellenkuns. und der andere eine solche mit Schneckensegment Was ist nun der Unterschied zwischen diesen beiden Lenksysleraen. und welches von ihnen ist in, Prinzip besser? ben werden kann. Oft liegt der Fehler aber Antwort: Unsere hier beigefügten Abbildungen zeigen links eino sogen. Spindel- und rechts nur an einem oder zwei Zylindern. In diesem Falle tut der Kompressionsprüfer beson- daraus sehr deutlich den Unterschied zwischen den eine Lenkung mit Sehneckensegment. Sie ersehen ders gute Dienste, weil man sich damit beiden Systemen. Nun ist im Prinzip die Lenkung manche unnütze Arbeit erspart. Man kon-die günstigste -vas ihre Abnützung anbelangt, die hier ja d;e Hauptrolle spielt, da nahezu alle Lenkungssystemo gleich gut funktionieren, bei der die Tragfläche des Lenkorganes auf der an der Lonksäulo befindlichen Schraube ohne Ende die grössio ist. Das trifft ohne weiteres auf dio Spindellenkung zu. Hier ruht das Organ, dio Spindel b, das die Bewegung der Lenksäule auf das weiter folgende Lenkorgan c überträgt, auf einer sehr grossen Fläche auf dem Schraubengewinde a der Lenksäule. Dio Bewegungen, die dio Spindel b beim Lenken auf dem Schraubengaiig a macht, sind auf dem Bilde mit Pfeilen bezeichnet, ebenso dio des Leiikschenkels c Bei der Lenkung mit Schnecken.segment dagegen befinden sich nur einige Schraubengängo des Schneckensegmentos B im Eingriff auf dem Schrauiengang A der Lenksäule. Hier ist also die Berührungsfläche beider Organe eine geringere, weshalb auch deren Abnützung eine schnellere sein kann als bei der mehr tragenden Spindelleliikung, trolliert mit ihm zuerst die Kompression aller Zylinder, worauf man jedenfalls sofort auf Fehler stösst, die nur einem oder mehreren Zylindern anhaften, wie undichte, gebrochene oder schlecht sitzende Kolbenringe, mangelhafte Ventileinstellung, verrusste Ventile oder Ventilsitze usw. Wenn sich in einem Zylinder oder auf dessen Kolben oben besonders viel Oelkohle angesetzt hat, so zeigt sich in diesem Falle eine etwas höhere Kompression als in den übrigen. In vielen Fällen sind derartige Fehler ohne Auseinandernehmen des Motors zu beseitigen, und manchmal nur durch Abnahme des Zylinderkopfes, während man oft, wenn gar kein Anhaltspunkt für das Nachlassen der Motorkraft vorhanden ist, zur Reparaturwerkstätte fährt, um den Patienten einer gründlichen Wiederinstandsetzung unterziehen zu lassen. Motoren, die sehr oft in Reparaturwerkstätten sind, werden dadurch nur selten besser. Man sieht also, dass ein- Kompressionsprüfer kein unnützes Ins- dio infolge dieser Eigenschaften im Automobilbau im Prinzip als die bessere gilt. te. Frage 6734. Festsitzende Konuskupplung. Mein Wagen hat eino Konuskupplung, die mit Leder belegt ist. Seit einiger Zeit frisst sich diese Kuppelung derart fest, dass ich sie nur mit einem starken und raschen Druck auf das Pedal lösen kann. Dann geht aber auch sofort der Motor durch, was früher nicht der Fall war, als die Kuppelung noch 'AUTOMOBIL-REVUE gut funktionierte. Was kann an diesem Defekt schuld sein, und wie ist ihm abzuhelfen V Antwort. Auf dem Lederbelag Ihrer Kuppelung hat sich wahrscheinlich mit der Zeit ein Grat gebildet, so dass der Konus im Motorschwungrad nigenth>h nur noch an diesem Grat Halt hat. Sobald Sie diesen Grat ausgeschaltet haben, läuft der Motor natürlich durch, weil die Kuppelung zwischen Motor und Getriebe alsdann plötzlich aufhört, während das früher nur so nach und nach geschah. Sie können diesen kleinen Fehler sehr leicht dadurch beseitigen, dass Sie den Grat b des Kuppelungsbelages a mit einem scharfon Messer entfernen, so dass die konische Fläche wieder ganz eben ist. Falls Sie den Kuppelungöbelag eimnaj erneuern müssen, so empfehlen wir Ihnen, ihn nicht mehr mit Leder auszuführen, sondern mit Kupferasbest (Ferodo, Jurid, Manville olc). Dieses Material nützt sich nicht so schnell ab wie Leder, te. Juristischer Sprcchssal Anfrage 415. Vergütung von Bussen. Ist eine Firma verpflichtet, welche ihren Reisenden mit einem Gcschäftsautomobil reisen lässt, ihm diejenigen Bussen, welche ihm während seiner Geschäftstätigkeit durch «Hängenbleiben in Automobilkontrollen» entstehen, zurückzuvergüten? Kann er, da sich die Firma weigert, dafür aufzukommen, rechtlich dagegen mit Erfolg rekurioronV Im Anstellungsvortrag war über diesen Punkt keine besondere Abmachung getroffen. H. F in Z. Antwort: Ob dor Firma eino Verpflichtung zur Vergütung der Bussen, die Sie durch Hängenbleiben in den Kontrollen eingeheimst haben, zugemutet werden kann, hängt von der nähern Gestaltung Ihres Vortragsverhältnisses ab. Unseres Erachlens lässt sich, auch wenn keine ausdrückliche Vereinbarung über dio Vergütung der Bussen in den Vertrag aufgenommen wurde, doch eine Entschädigungspflicht unter bestimmten Bedingungen aus den übrigen Bestimmungen des Vertrages analog ableiten. Sie haben uns aber über Ihren Vertrag nicht weiter orientiert. = Aus Industrie & Handel Auszüge aus dem Handelsregister. Nr. 73 vom 27. März. Dio Firma Max Haas, Ingenieur, Automobilhandel, in Luzern, ist infolge Verzichts des Inhabers erloschen. Nr. 74 vom 28. März. Inhaber der Firma Paul Bloch, mit Sitz in Gunten, Gemeinde Sigriswil, ist Paul Bloch. Autogarage. Die Firma Rufer Rodclfihe, in Lausanne, Kauf und Verkauf von Automobilen und andern Fahrzeugen sowie deren Zubehör, wird wegen Aufgabe des Handels gelöscht. Nr. 75 vom 29. März. Orion-Automobil-Werkstätten, in Zürich. Gebhard Adolf Guyer und Mathäus Jakob Hirzel sind aus dem Vorstand dieser Genossenschaft ausgeschieden; ihre Unterschriften werden hiemit gelöscht. An ihrer Stelle wurden neu in den Vorstand gewählt: Konsul Fritz Gschwind, in Barcelona, und Direktor Fritz R. Gschwind, dipl. Irjg., in Zürich. Die Vorstandsmitglieder sowie ein Direktor zeichnen unter Mich je zu zweien kollektiv. Nr. 78 vom 2. April. Dio Aktiengesellschaft unier der Firma Autau Automobil-Handels A.-G., in Zürich, hat in Basel unter derselben Firma eine Zweigniederlassung errichtet. Zwock der Gesellschaft i*t der Handel in Automobilen und Zubehörteilen. Das Aktienkapital beträgt Fr. 100 000. Dor Verwaltungsrat besteht aus 1—3 Mitgliedern. Einziger Vorwaltungsrat ist zurzeit Ernst Wolfensberger, Bankier, in Zollikon. Als Direkoren sind ernannt Willy Schoch, in- Wintorthur, und Joseph Kessler, von Höngg, in Zürich. Das Vorwaltungsratsmitsl'ed Ernst Wolfensberger und der Direktor Willy Schoch führen Einzelunterschrift. Kollektivprokura ist erteilt an Dr. occ. publ Jakob Häsli, in Zumikon, und Otto Hürlimann, in Zürich. Der Direktor Joseph Kessler und die beiden Prokuristen zeichnen unter sich kollektiv je zu zweien. Acschcngrabcn 31. Goschäftslokal: Nr. 79. vom 3. April. Unter dor Firma Aktiengesellschaft für Auto-Technik (Societe Anonyma pour la techniquo automobile) hat sich, mit Sitz in. Zürich, eine Aktiengesellschaft gebildet. Zweck derselben ist der Erwerb und die Verwertung von Patenten auf dem technischen Gebiete für Kraftfahrzeuge und sonstige industrielle Zwecke. Die Gesollschaft kann auch ähnliche Unternehmungen zum selbständigen Betriebe käuflich erwerben, oder sich daran unmittelbar oder mittelbar beteiligen. Das Aktienkapital beträgt Fr. 600 000. Der Vorwaltungsrat von 1—5 Mitgliedern vortritt die Gesellschaft nach aussen; er bezeichnet diejenigen seiner Mitglieder wie auch allfälligo Drittpersonen, welche zur Firmazeichnung befugt sein sollen; er setzt auch dia Art und Form der Zeichnung fest. Der Verwaltungsrat besieht zurzeit aus: Albort Adler, Bankier, in Zürich, Präsident; Dr. Charles Bollag, Rechtsanwalt, in Zürich, und Max Oesterreicher, Direktor der Saar- Handelsbank, württembergischer Staatsangehöriger, in Saarbrücken. Die Verwaltungsratsmitglieder führen unter sich je zu zweien kollektiv die für dio Gesellschaft rechtsverbindliche Unterschrift. Geschäftslokal: Bahnhofstrasso 71, Zürich 1. Inhaber der Firma Julius Leemann, in Uster, ist Julius Leemann-Fanü. Automobil-Reparaturwerkstätte, Zürichstrasso. Inhaber der Firma Emil Pfcnninger, in Uster, ist Emil Pfenningor-Fisler, von und in Uster. Autound Wagenbau, Zürichstrasso. Die Firma Hermann Gaewyller, in Zürich 1, Vertretungen in Automobilen (Garage Orell-Füssli-Hof), ist infolge Verkaufes des Geschäftes erloschen. Die Kollektivgesellschaft unter der Firma E. Dalp & Cie., Handel in Automobilen und Betrieb einer Reparaturwerkstätte; Automobilvertretungen, in Luzei'n, hat sich aufgelöst; Aktiven und Passiven gehen über an die Firma; «Louis Thoma» Luzern. Inhaber der Firma Louis Thoma, in Luzern, ist Louis Thoma, welcher Aktiven und Passiven der erloschenen Firma «E. Dalp &: Cie », Luzern. auf 31. März J028 übernimmt. Handel in Automobilen und Betrieb einer Reparaturwerkstätto; Automobilvertretungen. Obergrundsrasse 40/42. In ihrer außerordentlichen Generalversammlung ernannte die Aktiengesellschaft Automobiles el Moteurs S.A. (A. M. S. A.), mit Sitz in Eaus-Vivea als neuen Administrator Frau Witwe Marthe-Ameiie Zbären in Genf an Stelle von Georges-Henri Zbären selig, dessen Volmschten erloschen sind. General-Vertretung: Autometro. Zürich Die Karosserie spiegelt. Selbst wenn alle Lack- und Emailteile vollständig erblindet und matt sind, bringt sia WERNLES AUTOGLANZ zum Spiegeln. Der Wagen bekommt das sehmnekste Aassehen. Mustert läse hohen gratis. Probellasche ä 100 g 00 Rp., 500 g Ft. 3.30, 1 Uter Fr. 6.60 A.-G; vormals DROGERIE WERNLE & Co. / örioh. Anstistinereasse 17 Telephon Selnan 38.1(1 RENAULT 10 CV, cabriolet, 4 pl., bonne occasion. PIC-PIC R 2, torpedo, 5 pl., carrosserie Brichet. CHRYSLER modele 70, coupe do maitro, tous accessoires, tres belle occasion. Äuto-Occasions t3 3 TB S 6 13, ruo du Jura Tel. Mt-Blano 56.50 V36H6V6 Zu kaufen gesucht Lastwagen Luxuswagen 3/4—4 T., mit Luftbereifung. 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Die Automobilisierung Englands schreitet tüchtig vorwärts. Die vierteljährlichen Statistiken der «Society of Motor Manufacturers and Traders Ltd.» lassen für die letzten fünf Jahre eine erhebliche Zunahme des englischen Automobilbestandes erkennen. Der Automobilbestand entwickelte sich wie folgt (in StÜCk): — 19?8 ÄUTOMOBIL-REVUE 17 Gesamtzahl (einschl .Taxameter, jedoch ohne Räder) Privat- Fersonenwagen Lastwagen 1923 663 760 383 538 181235 1924 792 702 474 261 209 763 1925 926 993 579 901 231957 1926 1050 235 676 207 267 283 1927 1184 134 778 056 290 159 Mit Zunahme der Zahl der Motorwagen ist auch der Betriebsstoffverbrauch gestiegen, und zwar von 341,802,376 Gallonnen im Jahre Fr. 5625; Sachsein Fr. 7779; Alpnach 14,799 1923 auf 486,625,053 Gallonen in 1924, Franken; Giswil Fr. 4859; Lungern Fr. 9647; 495,778,352 Gallonen in 1925, 699,371,421 Gallonen in 1926 und 714,462,542 Gallonen in ken. Die Automobilsteuern haben aber auch Engelberg Fr. 7091... also total 70,000Fran- 1927. :—: etwas eingetragen ! -ey. Ein deutsches Börsenblatt für gebrauchte Motorfahrzeuge. Unter den Auspizien des Deutschen Automobilhändler-Verbandes und des Keichsverbandes der Automobil-Industriellen ist kürzlich mit Sitz in Berlin eine sog. autorisierte Taxatelle geschaffen worden. Ihre Aufgabe besteht darin, jeweilen den geltenden Verlsehrswert gebrauchter Motorfahrzeuge festzustellen, um für Käufer und Händler eine solide Basis für ihre Geschäfte in OccasioBiSwagen zu schaffen. Die Organisation einer solchen Zentralstelle entsprach einem längst empfundenen Bedürfnis, da bis anhin weder der Käuflustige noch der Verkäufer über den eigentlichen Wert der abzusetzenden gebrauchten Wagen zuverlässig orientiert waren. Es werden nun in regelxnässigen Zeitabschnitten Kursblätter herausgegeben werden, die unter Anrechnung der normalen Abnutzung und mit besonderer Berücksichtigung von Angebot und Nachfrage den jeweiligen Marktwert der Occasionsfahrzeuge angeben. Die beiden Verbände, welche diese Zentralstelle ins Leben riefen, haben sich gegenseitig verpflichtet, für die Aufstellung der Kursblätter die notwendigen Unterlagen zu liefern. Sofern sich die Mehrzahl der diesen Die gut rentierende Auto-A.-G. in Schwyz Verbänden angeschlossenen Unternehmen an diehat die Anschaffung eines 21 plätzigen Saurerwagens beschlossen. Das Unternehmen zahlte aufgestellten Grundsätze hält, wird eine erhebliche Sanierung des Handels mit gebrauchten Fahrzeugen eintreten. Man beabsichtigt, später der Taxstelle für das Jahr 1927 eine Dividende von 4 l /2%. auch eine Abteilung, welche den Verkauf gebrauchter Die Sache rentiert also besser als manche Automobile vermittelt, anzugliedern. Z. nur mühsam zu unterhaltende Dekretbahn! Die Ingangbringung der Fordwerke, wel- -ey. ehe bekanntlich infolge der notwendig gewordenen Konstruktionsänderungen einige Verzögerung erlitt, scheint nunmehr, wie aus Detroit gemeldet wird, grosse Fortschritte zu machen. Die Produktton hat bereits einen Umfang von 1500 Wagen täglich erreicht und sie ist in schnellem Zunehmen begriffen, -ey. Eine Automobil- und Motorausstellung tindet in Riva vom 27. bis 30. April statt. Es werden Erzeugnisse einheimischer oder ausländischer Industrie, wie Automobile, Fahrräder, Motorräder, Automobilmotore, Heizungs- und Schmieröle, Bestandteile usw. zugelassen. Zu dieser Ausstellung, welche vom estländischen Automobil - Club veranstaltet wird, haben sich schon über 50 Firmen angemeldet. • -ey. Für den ordentlichen Strassenunterhalt sind im Kanton Obwalden im Jahre 1927 in den folgenden Gemeinden folgende Beträge aus~gegeben worden: Samen Fr. 19,290; Kerns Das Genfer Blumcnfest wird am Samstag den 23. Juni und Sonntag den 24. Juni unter Beteiligung der kantonalen und der Gemeindebehörden stattfinden. Am Quai du Mont-Blanc und auf dem Quai Wilson wird ein Blumenkorso abgehalten in Verbindung mit einer Konkurrenz mit Prämien im Gesamtwerte von 40000 Fr. Eine Blumen- und Konfettischlacht, ein venetianisches Fest mit Kunstfeuerwerk, ein japanisches Kunwlfeuerwerk, ein offizieller Ball im Hotel des Bergues und 15 Musikvereine werden für Abwechslung sorgen. Es sind folgende Abteilungen vorgesehen: 1. Luxuswagen mit vier und serfis Pferden; 2. Luxuswagen mit zwei Pferden; 3 solche mit einem Pferd; 4. allegorische Vereins- oder Geselldchaftswagen; 5. Autos; 6. kleine Wagen; 7. Sidecars; 8. Motorvelos; 9 Gruppe zu Pferd; 10 Fussgängergruppen; 11. Einzelgänger; 12 bespannte Reklamewagen; 13. Auto-Reklame; 14. Kindergruppen auf Wagen; 15. Kindertrottinette; 16. Einzelkinder; 17. Kindergruppe. :—: Der Tod an der Barriere. An der Linie Foggia-Manfredonia ist ein Fuhrwerk bei einem unbewachten Bahnübergang vom Zuge eriasst und überfahren worden, wobei der Fuhrmann den Tod fand... Mehr Glück hatte ein Automobilist, dessen mit sieben Personen besetzter Wagen an. einem offengelassenen Bahnübergang, auf der Strecke Florenz-Pistoja, vom Schnellzug Mailand-Rom angefahren wurde, wobei alle Insassen des Autos mit nur leichten Verletzungen davonkamen, ey. Vorsichtige Velofahrer müssen kaum riskieren, in ein Auto hineinzufahren, wie das letzthin einem 39jährigen Mann in Bremgarten (Aargau) passierte, der sich dabei einen doppelten Schenkelbruch zuzog ! Vorsicht ist immer angebracht und namentlich solchen Radfahrern steht sie gut an, die immer «noch schnell» einem Auto vorfahren oder vor ihm passieren wollen. Mag dieser bedauerliche Unfall für unvorsichtige Radler eine nützliche Lehre sein! -ey. Wieder eine Strolchenfahrt. In uenf wurden am Freitag abend dem ständigen Delegierten Jugoslaviens beim Völkerbund, Fotitsch, und dem bulgarischen Generalkonsul in Genf, Siegrist, ihre Automobile gestohlen. Der Wagen Fotitschs wurde in der Nacht in Genf, das Automobil Siegrists in der Nähe von Rolle gefunden. Die Diebe hatten einen Radfahrer überfahren, das Automobil dann stehen lassen und sich geflüchtet. Hoffentlich wird es den Polizeiorganen gelingen, die beiden Strolche in kürzester Zeit in Nummer Sicher zu bringen. Sie leisten damit der Allgemeinheit grössere Dienste als durch unnötige und zwecklose Nachtkontrol- -t. *AuS DEM LESERKREIS Auswüchse an der Grenze. Man schreibt Uns; «Sie haben in Ihrem Blatt mit Recht den Standpunkt eingenommen, dass den deutschen Automobilbesitzern, welche in der Schweiz fahren, die gleiche Geldleistung auferlegt werden sollte wie den Schweizern, die im Automobil Deutschland bereisen. Hier an der Grenze sind wird nicht nur mit deutschen Autotouristen gesegnet, die man ja ganz gerne im Land sieht, sondern noch mit einer anderen Klasse von «Automobilisten». Wir werden hier geradezu von «fliegenden Händlern» überschwemmt, die ihre Ware ins Auto packen und das schweizerische Grenzgebiet bis weit hinein ins Land systematisch abklopfen. Diese Herrschaften können ihr Handelsgeschäft gratis und franko, d. h. unbehelligt von schweizerischer Steuerforderung betreiben, nicht einmal den eidg. Automobilzoll brauchen diese Fahrer zu entrichten, derm sie bringen den Proviant für Fahifer und Fahrzeug meist von «Zuhause» mit, wo es billiger ist. Wir Basler oder Aargauer Automobilisten, wenn wir das gleiche Geschäft betreiben wollen, müssen im eigenen Lande Hunderte von Franken für Automobilsteuern entrichten, machen wir auch nur einen kleinen Ausflug hinüber über den Rhein, so müssen wir für jeden Tag den deutschen Steuerbatzen abladen. Wir meinen,' mit solchen Flirtenknabenscherzen sollte man schleunigst abfahren; die deutschen Herrschaften, die sidh auf unseren schönen Strassen tummeln wollen, sollten zum mindesten die gleichen Leistungen dafür aufbringen, die unsere Schweizerbehörden von ihren eigenen «Automobil-Untertanen» verlangen und die wir Schweizer ebenfalls zahlen müssen, wenn wir jenseits der Grenze auteln.» R. B. Ausweichen der Postautos auf der Furka. Zu diesem Thema geben wir noch einer letzten Aeusserung Raum: Da der fehlbare Postchauffeur meine Einsendung in Nr. 25 der « A.-R. » erwidert, möchte ich seinen Aeusserungen entgegentreten Erstens glaubte der Postchauffeur, wir privaten Fahrer müssen uns genau an Jen Postfahrplan halten, trotzdem Verspätungen der Postautomobile vorkommen. Ich hatte auch an jenem Tage, da der Nebel jede Sicht über die Kehren verdeckte, extra bei Jogge-Stäffeli Halt gemacht, im guten Glauben, ich könne doch nicht bis zur Kreuzkehre gelangen, da nach meiner Zeit nicht mehr viel fehlen dürfte bis zum Erscheinen des Postautos. Wie schon gesagt, habe ich volle 7 Minuten gewartet, aber wir alle hörten kein Postsignal. Auf Drängen der Passagiere fuhr ich wieder weiter im Tempo von ca 16—18 km und gab mit meinem Bosch-Horn kräftige Signale. Meine Passagiere fragten mich, warum denn der Postchauffeur keine Signale gegeben habe. Wäre nun eine Anzeige gegen mich, ein oder zwei Tago nach dem Fall (aber nicht erst drei Monate nachher) gemacht worden, so hätte ich wohl genügend Zeugen stellen, können Ich hatte auf meinen Passfahrten noch nie mit Postchauffouren Anstände und habe immer mein möglichstes getan, die Post frei zirkulieren, zu lassen. Ich kann auch den grössten Teil der Postwagenführer als zuvorkomemnd beurteilen, nur mit dem Postchauffeur G. hatte ich Unannehmlichkeiten. Dass ich denselben Postchauffeur im August 1927 pchon einmal als Lügner hingestellt haben soll, ist mir unbekannt. Ich hätte auch schon über vorschriftswidriges Verhalten seitens der Postwagenfiihrer in dieser oder jener Sacho reklamieren können, habe aber gefunden, wie auch andere, dass eine Aussprache an Ort und Stelle zwischen Post- und Privatcbauffeur praktisch viel mehr Wert hat. Wenn aber der Postchauffeur behauptet, ich sei der rücksichtsloseste Fahrer der ganzen Furka, so soll er mir das be-« weisen. Ich werde mich dann zu verteidigen wissen. Dem Einsender in Nr. 20 der « A.-R. » möchte ich noch für seine Aeusserungen' zum gleichen Tag auf der Furka danken. G.K.in W. Rieh. 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