Organisator, 16.9.2011; Interview zu Facebook in ... - Lahor Jakrlin

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Organisator, 16.9.2011; Interview zu Facebook in ... - Lahor Jakrlin

Organisator Seite 12/13Ausgabe 8-9/11–16. September 2011Kathrin Michelist SachbearbeiterinPersonal/Rechnungswesender Fortimo AGin St.Gallen mit 31 Mitarbeitenden.Lahor Jakrlinist Mitinhaber, CreativeDirector und Publizist derFruitcake Werbung +Presse AG in Worb-Bernmit 12 Mitarbeitenden.Kerstin Wiedemeierist verantwortlich für HumanResources bei derR+B engineering ag inBrugg mit 80 Mitarbeitenden.Barbara Sprecherist Leiterin Human Resourcesder Eugen Seitz AG Ventiltechnologiein Wetzikon mit140 Mitarbeitenden (in CH, D,VAE, China).Fortimo AGRorschacherstrasse 3029016 St.GallenTel. 071 844 06 59Fax 071 844 06 67kathrin.michel@fortimo.chwww.fortimo.chFruitcake Werbung +Presse AGBollstrasse 61Postfach 7773076 Worb-BernTel. 031 838 33 33info@fruitcake.chwww.fruitcake.chR+B engineering agBahnhofstrasse 11Postfach 5875201 BruggTel. 043 521 83 10wiedemeier@rbeag.comwww.rbeag.comEugen Seitz AGVentiltechnologieSpitalstrasse 2048623 WetzikonTel. 044 931 81 32Fax 044 931 80 90bsprecher@seitz.chwww.seitz.chWie ist die Nutzungvon Social Media(Facebook etc.)in Ihrem Unternehmengeregelt?Unser Unternehmenhat den Umgang mitSocial Media nichtspeziell geregelt.Unsere Mitarbeitenden dürfenFacebook während der Arbeitszeitnutzen. So wie auch dasHandy und Smartphones.Die Internetportale sindgrundsätzlich nicht gesperrt.Unsere Angestelltensind jedoch dazu angehalten,während der Arbeitszeitenkeine sozialen Netzwerkezu nutzen.Wir haben den Zugang zu Social-Media-Plattformen nicht eingeschränkt.Da wir ein Produktionsbetriebsind, hat nur rund dieHälfte unserer Mitarbeitendeneinen eigenen PC-Arbeitsplatz.Wie begründen Siedieses Vorgehen?Bislang werden Facebook &Co. von unseren Mitarbeitendenin einem vernünftigenRahmen genutzt. Wir weisenim Firmenreglement daraufhin, dass das private Mailenund Surfen im Internet aufdas Notwendigste zu reduzierenist, und unsere Mitarbeitendenverhalten sichdementsprechend.Da wir für manche unserer Kundenauch Social-Media-Präsenzenentwickeln, ist ein Zugang zuFacebook und anderen, ähnlichenWebsites unabdingbar. Facebookist für uns ein Arbeitsinstrument.Wenn es aber dem blossen privatenZeitvertreib dient, befürworteich klare Rahmenbedingungen(z.B. 2 x 15 Min. täglich) währendder Arbeitszeit.Wir setzen auf Eigenverantwortungunserer Mitarbeiterund stellen den Wertihrer Leistung positiv insZentrum der Diskussion.Wir informieren aber unsereMitarbeitenden übermöglichen wirtschaftlichenSchaden für unserenBetrieb.Eine Sperrung könnte ohnehin viaeigenes Handy umgangen werden.Wir pflegen eine Vertrauenskulturund bei uns zählt in ersterLinie die Leistung und der damitverbundene Output eines jedenMitarbeitenden: Solange dieserstimmt, sehen wir keinen Anlass,Facebook usw. zu sperren.Wie beugen SieMissbrauch bzw.Umgehung dieserRegelung vor?Wir arbeiten in einem Grossraumbüround die übermässigeprivate Nutzung von Internetetc. ist unbemerktkaum möglich. Viele unsererMitarbeitenden sind beiFace book registriert und«befreundet». Wir trauen unserenMitarbeitenden einenmassvollen Umgang zu. NegativeErfahrungen habenwir bis anhin nicht gemacht.Wir bauen grundsätzlich aufSelbstkontrolle. Unseren Mitarbeitendenist es erlaubt,zwischendurch die private Webpräsenzzu aktualisieren.Das «private» Know-how istauch betrieblich ein Nutzen.Bisher haben wir positiveErfahrungen mit der aktuellenHandhabung machenkönnen. Da wir einen relativguten Überblick überdie Produktivität unsererMitarbeiter haben, würdeein Missbrauch sich früheroder später bemerkbarmachen und entsprechendeKonsequenzen nachsich ziehen.Hier stehen die direkten Vorgesetztenin der Verantwortung.Sollten diese bei Mitarbeitendenein Nachlassen der Leistungaufgrund zu hoher Social-Media-Nutzung feststellen, wird dasGespräch gesucht. UnsereGrossraumbüros und die zentralenPC-Arbeitsplätze in denproduktiven Abteilungen sorgenzudem für ein Klima der Selbstkontrolle.Wie weit sindSocial-Media-Plattformenals MarketinginstrumentfürIhr Unternehmenrelevant?Als moderne und aufgeschlosseneUnternehmungprüfen wir, wie wir Social-Media-Plattformen als Marketinginstrumentfür uns aktivnutzen können. ErsteSchritte wurden gemacht. ImZentrum stehen auch hierdie Kundenbedürfnisse undder Kundennutzen.Publikumsorientierten Organisationenkommen um Social-Media-Sites (für sich oder ihreProdukte) kaum mehr herum,ergo auch ein grosser Teil unsererKunden nicht. Trotzdem sollen(teuere!) Illusionen vermiedenwerden: Auch via Social Mediawerden aus 08/15-Angebotenkeine Kultprodukte.Aus unserer Sicht sind diesozialen Netzwerke idealeund kostengünstige Plattformenfür PR und könnensogar hilfreich bei der Mitarbeiterrekrutierungsein.Diese Möglichkeit wird bei unsheute noch nicht aktiv genutzt, istaber Bestandteil unserer Überlegungenin einem neuen Personalmarketingkonzept.Gerade dasNetzwerk XING bietet für das HR-Management grosse Chancen.Über diese Plattform konnten wirschon erfolgreich diverse Leuterekrutieren.

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