JUGENDORNBIRN Jahresbericht 2007

dornbirn

JAHRESBERICHT 2007 Laura Kissling / youthphotos.eu JUGENDORNBIRN MACH MIT!


INTRO JUGEND MACH JUGENDORNBIRN JAHRESBERICHT 2007 2 Christina Pumm / youthphotos.eu


ORNBIRN MIT! INTRO INHALT Vorwort ......................................................................................................................................... 5 Projekte ......................................................................................................................................... 6 Jugendtreff ChillOut ....................................................................................................................... 7 Stadtteiltreffen Watzenegg ............................................................................................................. 8 Zeige uns, wie deine Welt aussieht .............................................................................................. 10 Klauen=unfair! ............................................................................................................................ 13 Neue Bücher für die Stadtbücherei .............................................................................................. 14 Jugendbegegnung Dornbirn-Kecskemét ...................................................................................... 16 JungbürgerInnenaktion „Dornbirn unplugged“ ............................................................................. 18 Check den Bahnhof Dornbirn ....................................................................................................... 21 KlassensprecherInnentreffen ....................................................................................................... 22 Internes ....................................................................................................................................... 24 Weiterbildung .............................................................................................................................. 26 Presse ......................................................................................................................................... 28 IMPRESSUM Herausgeber: Verein Jugendbeteiligung Dornbirn Redaktion: Franziska Kneifel, Claudio Tedeschi, Elmar Luger, Emanuel Jochum Text: Franziska Kneifel Gestaltung & Kartografie: Emanuel Jochum Druck: Reinhard Jochum DigitalService, Dornbirn © 2008 3


INTRO In diesem Jahresbericht wurde auf eine geschlechtsneutrale Schreibweise geachtet. 4 Alina Roxana Girbea / youthphotos.eu


VORWORT JUGENDORNBIRN VORWORT Liebe Leserinnen, liebe Leser, danken möchte ich namens des Vereinsvorstandes allen, die zum Gelingen unserer Aufgaben beigetragen haben, insbesondere der Stadt Dornbirn mit Bürgermeister Wolfgang Rümmele und Stadtrat Martin Konzet, dem Land Vorarlberg mit Landesrätin Greti Schmid und Jugendreferenten Roland Marent, dem gesamten Jugendnetzwerk in Dornbirn, den vielen engagierten LehrerInnen und SchülerInnen und vielen anderen. Besonderer Dank gilt unseren Projektmitarbeiterinnen Franziska Kneifel und Annette Theisen für ihre engagierte Mitarbeit. Wir gratulieren Franziska herzlich zur Geburt ihrer Tochter Emma Lydia (geb. 24.3.2008) und wünschen Annette für die bevorstehende Geburt ihres Kindes alles Gute. Claudio Tedeschi Obmann 5


PROJEKTE PROJEKTE N 6 Texte mit diesem Zeichen handeln von Projekten, die 2008 fortgesetzt werden. Eleonora Imazio / youthphotos.eu


PROJEKTE JUGENDORNBIRN JUGENDTREFF CHILLOUT Die Idee für den „Jugendtreff ChillOut“ entwickelte sich aus der Forderung vom 15. KlassensprecherInnentreffen nach mehr Plätzen, an denen sich Jugendliche im Sommer wie im Winter in der Innenstadt ohne Konsumzwang treffen können. Ein Jugendcafé für Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren wünschten sich die TeilnehmerInnen am KlassensprecherInnentreffen als VertreterInnen ihrer Klassen. Nach einer längeren Projektplanungs- und Organisationsphase wurde der „Jugendtreff Chill- Out“ im April 2007 geöffnet. Jeweils montags und sonntags von 15 bis 19 Uhr besuchten Jugendliche bis Ende September 2007 den selbst gestalteten Jugendtreff. Stadtmarkt Realschulstraße BG Dornbirn Präg Hartlauer Annagasse BIFO Marktstraße Franziskanerkirche ChillOut Alte Naturschau Im Zeitraum von Dezember 2006 bis März 2007 fanden neun Treffen mit interessierten Jugendlichen statt. Ziel war es, einerseits die Ideen der Jugendlichen zu bündeln und zu konkretisieren sowie andererseits den Jugendraum individuell zu gestalten und handwerklich beim Ausmalen, Graffitisprayen oder Dekorieren aktiv zu werden. Besonders hervorzuheben ist die Kooperation mit dem Verein Füranand – gemeinsam mit und ohne Behinderung. Das Lokal in der Marktstraße 33 wurde bis zur weiteren Verwendung im Herbst 2007 gemeinsam genutzt. Für beide Zielgruppen brachte dies neue Perspektiven hervor. Das Angebot 2 Internetplätze, chillige Atmosphäre, Getränkeautomat, Musik nach Belieben mitbringen und hören, verschiedene Aktionen nach den Wünschen der Jugendlichen (z.B. antialkoholische Getränke mixen) Der Jugendtreff bot Jugendlichen die Möglichkeit, sich gemütlich mit Freunden zu treffen, zu plaudern und im Internet zu surfen – und das alles ohne Konsumzwang. Kooperation im Jugendnetzwerk Der „Jugendtreff ChillOut“ war eine Initiative des Vereins Jugendbeteiligung Dornbirn in Kooperation mit dem Verein Füranand mit Unterstützung von Teleport Vorarlberg, der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, von Fritz Catering und Maler Harald Egger. 7


PROJEKTE STADTTEILTREFFEN WATZENEGG Bödelestraße Kirche Feuerwehr Volksschule Sportplatz Watzenegg Heilenberg Im Mai 2005 fand bereits ein Stadtteiltreffen in Watzenegg statt. Ziel war es damals, die Jugendlichen aktiv in die Nutzung des Schulsportplatzes einzubinden. „Wir wünschen uns eine Erneuerung der Ausstattung beim Sportplatz Watzenegg“ bekräftigten Jugendliche beim Treffen und arbeiteten gemeinsam mit dem Verein Jugendbeteiligung Dornbirn eine Lösung aus, wie diese Geräte länger benutzbar bleiben. Verbesserungsvorschläge sowie Ideen wurden gesammelt und die notwendigen baulichen Veränderungen durch das Bauamt der Stadt Dornbirn eingeleitet. 2006 wurden versperrbare Holzkisten aufgestellt, in denen ein Volleyballnetz und Stangen verstaut sind. Weiters wurde eine Vorrichtung zum Anketten der kleinen Fußballtore montiert. 2007: Schlüsselverwaltung – durch Jugendliche organisiert Eine Schlüsselverwaltung – organisiert durch Jugendliche – garantiert jetzt, dass die Geräte nach dem Gebrauch wieder ordentlich versperrt werden und somit länger für viele Jugendliche zur Verfügung stehen. In Kooperation mit Volksschuldirektor Richard Gurschler wurden im Frühjahr 2007 Details für die Schlüsselverwaltung mit den Jugendlichen besprochen und umgesetzt. Am 21. März 2007 erklärten sich drei Jugendliche bereit, das Amt des Schlüsselverwalters zu übernehmen. Mit den 13 anwesenden Jugendlichen wurden Regeln für die Nutzung der Geräte vereinbart. Mit einem Fußballturnier feierten die Jugendlichen mit JugenDornbirn die Eröffnung des neu ausgestatteten Sportplatzes sowie den Start der Schlüsselverwaltung. Das kleine Fest wurde von Watzenegger Jugendlichen organisiert. Seitdem haben im Juni sowie im November 2007 Reflexionstermine mit den Jugendlichen stattgefunden. Die Schlüsselverwaltung durch die Jugendlichen klappt sehr gut. Richard Gurschler berichtet, dass die neuen Geräte stets abgesperrt sind und nicht beschädigt wurden. 8


PROJEKTE JUGENDORNBIRN Statements der Jugendlichen: • „Mit den neuen Spielgeräten ist der Sportplatz wieder interessanter. Endlich kann man auch Tennis, Volleyball und Badminton spielen. Es ist voll geil und lustig.“ • „Es gibt in Watzenegg nicht viel für Kinder und darum finde ich es gut, dass es jetzt etwas für uns gibt. Danke! Die neue Ausstattung ist voll cool. Ich habe schon oft mit meiner Freundin den Schlüssel ausgeliehen. Ich finde es nicht so gut, dass wir ihn nur bis 20 Uhr ausleihen können. Am Volleyballplatz sollte es Scheinwerfer geben, aber sonst finde ich es super!“ • „Ich finde es super, dass wir neue Geräte haben. Nun kann man sich richtig austoben!“ • „Es ist sehr cool. Jetzt hat man viel mehr Spaß, weil mehr Kinder zum Spielen kommen. Der Sportplatz gefällt mir sehr gut und wir können jetzt besser Tennis, Volleyball und Fußball spielen. Danke für die Unterstützung!“ 9


PROJEKTE ZEIGE UNS, WIE DEINE WELT AUSSIEHT ÖAMTC Untere Roßmähder Junge Halle Messepark Messestraße Messegelände Mit dieser Aufforderung präsentierte sich Jugen- Dornbirn auf der Jungen Halle der Dornbirner Frühjahrsmesse vom 29. März bis 1. April 2007 am einem gemeinsamen Stand mit REFLECT AND ACT. Auf den KlassensprecherInnentreffen der letzten Jahre wurden immer wieder folgende Fragen diskutiert: • Welche Erfahrungsräume, Freizeit- und Treffmöglichkeiten stehen Jugendlichen offen? • Welche Orte suchen Jugendliche gerne auf, welche meiden sie? Das Thema Freiräume im öffentlichen Raum beschäftigt Jugendliche ebenso wie Stadtplaner, deshalb war es an der Zeit, sich darauf näher einzulassen. Die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit dem eigenen Lebensumfeld zeigt auf, was Jugendliche interessiert, aber auch, was ihnen fehlt. Ein neuer Blickwinkel wird sichtbar, der uns allen klar macht, welche Freiräume für die Jugend erhaltenswert sind und wo eventuell Defizite aufscheinen und somit Handlungsbedarf besteht. Die Kooperation mit REFLECT AND ACT unterstützte die multimediale Auseinandersetzung zu diesem Thema an einem technisch reich bestückten Stand in der Jungen Halle. 1.000 Fotos von Jugendlichen Jugendliche wurden am Gemeinschaftsstand in der Jungen Halle fotografiert und konnten mit ihren sofort ausgedruckten Fotos den 3 m² großen Stadtplan auf einer Litfaßsäule mitgestalten. Durch die Platzierung ihres Fotos am Stadtplan zeigten sie, wo und wie sie ihre Freizeit verbringen. Unter vielen Feldern verbargen sich tolle Sofortgewinne, über die sich die Jugendlichen sehr freuten. 10


PROJEKTE REFLECT AND ACT, JUGENDORNBIRN Filmspots und Interviews auf der Bühne Jugendliche von JugenDornbirn sowie Jugendliche des BG Dornbirn der Klasse Klaus Luger haben sich bereits vor der Aktion in der Jungen Halle zum Thema „Meine Lieblingsplätze in Dornbirn“ Gedanken gemacht. Mit Fotos ihrer Lieblingsplätze gestalteten sie kurze Filmspots, die als Teil des Bühnenprogramms in der Jungen Halle gezeigt wurden. Weiters wurden immer wieder die aktuellen Fotos der am Stand fotografierten Jugendlichen sowie Statements von interviewten Jugendlichen zum Thema „Meine Lieblingsplätze“ auf eine Leinwand projiziert. Fotowettbewerb Auf der Dornbirner Frühjahrsmesse fand der Startschuss zum Fotowettbewerb „Zeige uns, wie deine Welt aussieht“ statt. Jugendliche fotografierten ihre Lieblingsplätze in Vorarlberg und zeigten damit, wo sie sich gerne aufhalten, ihre Freizeit verbringen und sich mit Freunden treffen. Bemerkenswert ist, dass viele der eingesandten Fotos Plätze in freier Natur und am Wasser zeigen. Diese Orte werden demnach von den Jugendlichen sehr geschätzt und auch aufgesucht, weil sie sich dort wohlfühlen. Simon Marte, Daniel Flatz und Dogan Ilkinci (v.l.n.r.) kurz vor ihrem Vorarlberg-Rundflug am Flugplatz Hohenems Die Gewinner des Hauptpreises schauten sich die Welt von oben an und freuten sich über einen einstündigen Rundflug über Vorarlberg. Der Flug wurde von spark7 gesponsort. N Diplomarbeit „JUGEND frei LICHE räume“ Für JugenDornbirn ist die Aktion „Zeige uns, wie deine Welt aussieht“ der Startschuss für den Dornbirner Jugendstadtplan mit Beteiligungscharakter. Auf Grundlage der Ergebnisse der methodisch-praktischen Diplomarbeit „JUGEND frei LICHE räume“ von Katharina Hinteregger im Studiengang Sozialarbeit der Fachhochschule Vorarlberg im Juni 2007 wird im Jahr 2008 am Jugendstadtplan weitergearbeitet. Langfristig sollen diese Ergebnisse in die Stadtplanung einfließen. 11


PROJEKTE ZEIGE UNS, WIE DEINE WELT AUSSIEHT! FOTOS AUS DEM WETTBEWERB diverse FotografInnen, JUGENDORNBIRN


PROJEKTE JUGENDORNBIRN KLAUEN=UNFAIR! Jugendliche informieren Jugendliche im Messepark Zum Thema „Klauen=unfair!“ starteten Jugendliche im Mai 2007 mit Jugendornbirn eine zweitägige Infokampagne. In Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer Vorarlberg, dem Kinder- und Jugendanwalt des Landes Vorarlberg sowie dem Landesverband für Amateurtheater Vorarlberg machten die Jugendlichen im Messepark auf das Thema Klauen und dessen mögliche Konsequenzen aufmerksam. Messepark ÖAMTC Untere Roßmähder Messestraße Messegelände Klauen kann die Zukunft zerstören und schlimme Folgen für Jugendliche haben. Auf spielerische Art wurde diese Thematik in Form von Aktionstheater auf einer Bühne präsentiert, um Jugendliche im Messepark, dem größten Einkaufszentrum Vorarlbergs, zu informieren. Weiters haben Jugendliche Experteninterviews mit Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch, Michael Tinkhauser von der Lehrlings- und Jugendabteilung der Arbeiterkammer sowie einem Shopbesitzer vom Messepark durchgeführt. Es wurden arbeitsrechtliche und strafrechtliche Fragen zum Thema Klauen diskutiert. Jugendliche hatten die Möglichkeit, selbst Buttons zu machen und ihre Meinung zum Thema auf einer Pinwand kundzutun oder die Bildgeschichten zu den Theaterszenen zu lesen. Die gut besuchte Aktion fand großen Anklang bei Jugendlichen sowie Erwachsenen. „Klauen=unfair!“ war für die aktiven Jugendlichen und JugenDornbirn nicht neu. Schon in der Jungen Halle auf der Frühjahrsmesse 2006 wurden zu diesem Thema Bildgeschichten und Theaterszenen gezeigt, um auf die Folgen von Klauen aufmerksam zu machen. Die Fortsetzung dieser Aktion und das rege Interesse der Jugendlichen sowie KooperationspartnerInnen unterstreichen die Aktualität dieser Problematik. Die unkomplizierte Zusammenarbeit zwischen Arbeiterkammer, Kinder- und Jugendanwalt, dem Landesverband für Amateurtheater Vorarlberg sowie dem Messepark und JugenDornbirn ist Hinweis darauf, dass Klauen auf verschiedenen Ebenen brisant ist und somit eine gemeinsame Infoveranstaltung möglich wurde. 13


PROJEKTE NEUE BÜCHER FÜR DIE STADTBÜCHEREI Hauptschule BG Dornbirn Volksschule Stadthalle Jahngasse Stadtgarten Stadtbücherei Schulgasse Annagasse „Wir wollen uns mehr Bücher wünschen können, die man dann auch für die Stadtbücherei anschafft.“ Dieser Wunsch wurde anlässlich eines Klassenbesuches im Rahmen des KlassensprecherInnentreffens 2006 in der 4r3 des BRG Schoren am 7. Dezember 2006 von einigen SchülerInnen geäußert. Eva Burtscher, Lehrerin am BRG Schoren, hat ihre Mitarbeit im Rahmen eines Projektes im Deutschunterricht angeboten. Ulrike Unterthurner, Leiterin der Stadtbücherei Dornbirn, hat das Sponsoring übernommen und sich über das Engagement der jungen Leute gefreut. Ideen für eine jugendfreundliche Stadtbücherei Am 11. Juni 2007 fand in der Klasse ein Workshop statt, bei dem die Jugendlichen gefragt wurden, was ihnen besonders gut an der Stadtbücherei gefällt und was sie noch interessanter für Jugendliche machen würde. Auf der folgenden Seite nun ein kleiner Auszug der Ergebnisse, die an die Stadtbücherei mit den Buchwünschen der Jugendlichen übermittelt wurden. 14


PROJEKTE JUGENDORNBIRN Das gefällt mir sehr gut: • die Terrasse • die Ruhe • die Dekoration • die vielen Sitzplätze / Sitzgelegenheiten • das gute Service der Angestellten • das neue Ausleihsystem • die gute Gliederung der Bücher und anderen Medien • der Lift • die Computer • die englischen Bücher Das würde ich verbessern: Das wünsche ich mir: • Wasserspender mit Wasser zum Trinken in jedem Stock • Buchtipps für jede Altersgruppe • mehr neuere CDs und DVDs • mehr Buchvorstellungen, Lesungen, AutorInnentreffen, Kreativwettbewerbe • mehr Platz bei Jugendbüchern • Online-Plattform, um über Bücher zu diskutieren, die man gerade gelesen hat • Exkursionen zum Thema: „Wie entsteht ein Buch?“ (Ausflüge zu Buchdruckereien, Verlagen usw.) • längere Ausleihzeit • längere Öffnungszeiten • Möglichkeit, Buchvorschläge abgeben zu können, die dann realisiert werden Zu diesen Anliegen bekamen die Jugendlichen bei einem Klassenbesuch in der Stadtbücherei zwei Wochen später Rückmeldung. Von den 71 gewünschten Büchern, CDs und DVDs waren bereits 50 bestellt, wobei einige sogar schon zu Ferienbeginn zur Verfügung standen. Einige Bücher konnten nicht bestellt werden oder kamen erst zu einem späteren Zeitpunkt. Die Klasse war sichtlich erfreut über die schnelle und unbürokratische Reaktion der Stadtbücherei. Die Einbeziehung von Jugendlichen bei Neuanschaffungen von Büchern und anderen Medien in der Stadtbücherei soll weiter fortgesetzt werden. Dies ist ein Beispiel für die unbürokratische Zusammenarbeit zwischen Schule und städtischer Einrichtung – organisiert von JUGENDORNBIRN. 15


PROJEKTE JUGENDBEGEGNUNG DORNBIRN-KECSKEMÉT Dornbirn Messepark Budapest Ungarn Messestraße Kecskemét Vorarlberg Vom 17. bis 26. August 2007 besuchten 19 Jugendliche aus der ungarischen Partnerstadt Kecskemét Dornbirner Jugendliche zu einer Jugendbegegnung. Die Freude war auf beiden Seiten besonders groß, kannten sich die Jugendlichen doch teilweise schon vom Besuch im letzten Jahr beim internationalen Kinder- und Jugendtreffen Csiperó in Kecskemét. In zwei Vorbereitungs- und Planungstreffen mit Jugendlichen aus Dornbirn wurde die Wochenplanung besprochen und die Jugendlichen mit dem Projekt „Partizipation und die Förderung der Chancengleichheit Jugendlicher“ vertraut gemacht. Gemeinsame Unternehmungen Während des zehntägigen Besuches konnten die Dornbirner Jugendlichen ihren BesucherInnen verschiedene Orte in Dornbirn und Vorarlberg zeigen: Sie besuchten das Impulsfestival, machten Ausflüge auf den Karren und ins Rappenloch, besichtigten Bregenz und fuhren mit dem Schiff nach Lindau. Weitere Highlights waren der Ausflug zur Sommerrodelbahn und zum Alten Rhein sowie der interkulturelle Abend, wo sich beide Länder vorstellen konnten. Diese gemeinsamen Aktionen und vor allem Gruppen- und Erlebnisspiele ermöglichten den ungarischen Jugendlichen das Kennenlernen der österreichischen Kultur, Landschaft und Sprache. Die Unterbringung der Gäste in Dornbirner Gastfamilien festigte die Beziehungen zwischen Dornbirn und Kecskemét. 16 Highlights des Wochenprogramms Freitag: Begrüßung und Welcome-Evening Samstag: Besuch des Impulsfestivals in Dornbirn Sonntag: Grillabend mit den Gastfamilien Montag: Projektstart zu „Chancengleichheit und Beteiligung“, Karren bei Nacht Dienstag: Empfang im Rathaus, Nachtwanderung Mittwoch: Forschungsgruppen zum Thema „Chancengleichheit und Beteiligung“ Interkultureller Abend: Ungarn und Österreich stellen sich vor Donnerstag: Zugfahrt nach Bregenz, Schifffahrt nach Lindau Freitag: Besuch der Sommerrodelbahn in Bizau, Projektpräsentation Samstag: Aufenthalt am Alten Rhein, Abschlussparty am Abend Sonntag: Verabschiedung


PROJEKTE Stadt Dornbirn, JUGENDORNBIRN Partizipation und die Förderung der Chancengleichheit Jugendlicher Die Jugendlichen erforschten an selbst ausgewählten Räumen und Orten in Dornbirn und Kecskemét, inwieweit alle den gleichen Zugang sowie die gleichen Möglichkeiten zur Beteiligung unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Bildung haben. Die Jugendlichen stellten ihre Ergebnisse mittels Power-Point-Präsentationen sowie anhand von Plakaten und Zeichnungen in deutscher und ungarischer Sprache bei einer Abschlusspräsentation vor. Wussten Sie, dass… … Natur einen hohen Stellenwert im Leben von Jugendlichen einnimmt? … die meisten DornbirnerInnen mit den Grünflächen Dornbirns laut einer Umfrage von Jugendlichen zufrieden sind? … aber die Dornbirner Ache nur zwei Zugänge für RollstuhlfahrerInnen bietet? … Jugendliche in Ungarn genauso gerne öffentliche Räume ihrer Stadt nutzen wie die Jugendlichen in Dornbirn? … es in Ungarn keine Jugendräume gibt, die vergleichbar mit dem Vismut oder der Arena sind? … Ausgehen für Jugendliche sowohl in Dornbirn als auch in Kecskemét teuer ist? … Dornbirn eine große Auswahl an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche bietet, die kostenlos und so für alle Jugendlichen zugänglich sind? … in Ungarn Alkoholkonsum erst mit 18 erlaubt ist? … in Ungarn die Schulpflicht zwölf Jahre dauert und in Österreich neun Jahre? … es in Österreich mehr Unterstützung und Projekte für Lehrstellensuchende und arbeitslose Jugendliche gibt als in Ungarn? … sich Jugendliche häufig von Erwachsenen unfreundlich und abwertend behandelt fühlen? … sich viele Jugendliche nur wenig anerkannt und geschätzt fühlen? Interkultureller Austausch Die Zusammenarbeit in Gruppen mit ungarischen und österreichischen Jugendlichen erhöhte nicht nur den Kontakt zwischen den Jugendlichen, sondern regte auch zum Vergleich zwischen den Kulturen an. Der interkulturelle Abend bot Jugendlichen aus beiden Nationen die Möglichkeit, sich und ihr Land vorzustellen. Die Jugendbegegnung wurde in Zusammenarbeit mit der Offenen Jugendarbeit Dornbirn durchgeführt und war ein Projekt des EU-Programms „Jugend in Aktion“. Diese hat die Förderung europäischer Bürgerschaft sowie das Erleben kultureller Vielfalt und Partizipation zum Ziel. 17


PROJEKTE JUNGBÜRGER AKTION DORNBIRN UNPLUGGED INNEN Kolpinghaus Jahngasse Stadtgarten inatura Kunstraum Die JungbürgerInnenaktion 2007 fiel anders aus als bisher gewohnt und zeigte, dass Jugendliche tolle Ideen für gemeinschaftliche Erlebnisse haben. In mehreren Vorbereitungstreffen hat eine Gruppe Jugendlicher Vorschläge gesammelt und ebenso die Anregungen der PolitikerInnen reflektiert. Das erarbeitete Ergebnis kann sich blicken lassen. Schmelzhütterstraße „Dornbirn unplugged“ Unter dieses Motto wurde die JungbürgerInnenaktion für die Jahrgänge 1986 und 1987 gestellt. Bei der Startveranstaltung am 14. September 2007, zu der Bürgermeister Wolfgang Rümmele alle JungbürgerInnen ins Foyer der inatura eingeladen hat, wurden die Aktionen „Backstage-Pass“ sowie „Dornbirn goes Europe“ vorgestellt. Auf Grundlage von Archivfotos aus dem Stadtmuseum Dornbirn sowie aktuellen Ansichten Dornbirns haben die Jugendlichen im Vorfeld einen Film gestaltet, der auf der Veranstaltung gezeigt wurde. Wie sehen JungbürgerInnen ihre Zukunft in der Stadt Dornbirn? Dazu diskutierten die Jugendlichen während der Veranstaltung im Rahmen eines „World-Cafés“ in Kleingruppen. Zuvor gab Rockprofessor Reinhold Bilgeri dazu ein kurzes Impulsreferat. 18 Einige Wünsche und Zukunftsvisionen der JungbürgerInnen: • Rauchverbot in Lokalen • Integration verbessern • Forschungsstätten erweitern • mehr Basisdemokratie und Volksbefragungen • Bräuche erhalten (z.B. Funken, Dialekt) • Grün- und Freiflächen freihalten • Förderung der Stadt für Weiterbildung • Förderung von Lehrlingen • Arbeitsplätze in Dornbirn attraktiv machen


PROJEKTE Sillaber Mayr, Stadt Dornbirn | 01 | 02 | 03 | 04 | | 05 | 06 | 07 | 08 | „Backstage-Pass“ Höhepunkt der Startveranstaltung im September stellte die Verteilung des „Backstage-Passes“ dar. JungbürgerInnen hatten damit zwischen September und Dezember die Möglichkeit, Dornbirn „unplugged“ zu erleben – ihnen wurde in 14 städtischen Einrichtungen aus den Bereichen Kultur, Freizeit, Gesundheit, Stadtpolizei, Politik und Stadtgeschichte ein Blick hinter die Kulissen gewährt. | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | „Dornbirn goes Europe“ Die JungbürgerInnen hatten die einmalige Gelegenheit, an der zweitägigen Fahrt „Dornbirn goes Europe“ am 9. und 10. November 2007 nach Straßburg ins Europaparlament und nach Sélestat, einer Partnerstadt von Dornbirn, teilzunehmen. Diese Aktion musste jedoch wegen zu geringer TeilnehmerInnenzahl abgesagt werden. dornbirn goes europe Eine Aktion von Jungbürgeraktion 2007 Fahrt nach Straßburg und Sélestat Freitag, 9. November und Samstag, 10. November 2007 Einladung 19


Werbung AKTUELLE PROJEKTE AUF WWW.JUGENDORNBIRN.AT JUGENDORNBIRN M A C H M I T ! POSTSTRASSE 1, 6850 DORNBIRN T 0043 (0)5572 394423, F 0043 (0)5572 394423-9 E JUGENDORNBIRN@VOL.AT, WWW.JUGENDORNBIRN.AT Brecht Soenen / youthphotos.eu


PROJEKTE JUGENDORNBIRN CHECK DEN BAHNHOF DORNBIRN Täglich benutzen hunderte Jugendliche den Bahnhof auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit. Auf Anregung einiger dieser Jugendlichen fand am 7. November 2007 eine Frage-Antwort- Stunde unter dem Motto „Check den Bahnhof Dornbirn“ statt. Jede Menge Fragen der zwölf Jugendlichen wurden von fünf Experten rund um die Infrastruktur am Bahnhof beantwortet: • Hubert Winder von der Stadtpolizei • Karl-Heinz Winkler vom Stadt- & Landbus • Franz Vögele von der ÖBB • Wolfgang Silber des am Bahnhof zuständigen Security-Teams • Philipp Rümmele von der OJAD (Streetwork) Bahnhof Bahnhofsgelände Post Poststraße Seminarraum (im aha) Bahnhofstraße F.-M.-Felder WIFI -Straße Ein kleiner Auszug der Fragen der Jugendlichen: • Was wird gerade im Bahnhofsbereich alles gebaut? • Warum ist der Bahnhofsvorplatz zur Zeit nicht so gut beleuchtet? • Warum braucht es Security-Männer und Überwachungskameras? • Wie viele Überwachungskameras gibt es? • Was passiert mit den Videos? Wie lange werden sie gespeichert? Der sehr kleine Rahmen der Veranstaltung bot Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Ängste sowie Unklarheiten zum Thema Sicherheit in persönlichen Erzählungen zu besprechen und Handlungsalternativen zu klären. 21


PROJEKTE KLASSENSPRECHER TREFFEN INNEN Viehmarktstraße Stadtmuseum Stadtstraße Kulturhaus Bergmannstraße Dr.-Waibel-Straße Kulturhauspark Rathaus Friedhof Wie jeden Herbst wurden auch 2007 alle KlassensprecherInnen der 8. und 9. Schulstufe sowie deren StellvertreterInnen von Bürgermeister Wolfgang Rümmele und Jugendstadtrat Martin Konzet zum KlassensprecherInnentreffen ins Rathaus eingeladen. Das KlassensprecherInnentreffen am 17. Oktober 2007 ist zum ersten Mal in einer neuen Form abgelaufen und stellte somit den Auftakt für ein neues Projekt der Jugendbeteiligung Dornbirn dar. Ziel des Herbsttreffens war es, die Jugendlichen vorab über schon bestehende Angebote für Jugendliche in Dornbirn zu informieren, ihnen Möglichkeiten ablauF & zEitplan kIDEEn Bis Ende SCHmIEDE Jänner 2008 Ideensammlung und Grenzen der Kommunalpolitik näher zu bringen, ihre Rolle als KlassensprecherIn Amt der Stadt Dornbirn zu Jugendabteilung Rathausplatz 2 6850 Dornbirn reflektieren sowie sie über das neue Projekt von Jugendornbirn, welches sie über das ganze 20. Februar Schuljahr begleitet, zu informieren. 2008 2. Treffen bearbeitet werden. Mai 2008 Die Jugendlichen besuchten dazu an diesem Tag Workshops zu vier Themenbereichen: > Wer mitmacht, kann mitentscheiden. • Angebote für Jugendliche in Dornbirn Wer nicht mitmacht, über den wird entschieden! • Meine Rolle als KlassensprecherIn • Meine Stadt und ich – Möglichkeiten der Partizipation in Dornbirn • Infos zum neuen Projekt März – April 2008 Workshops Abschluss Gebt eure Projektideen und Anliegen ab. Verwendet dazu die Formulare und schickt sie an: Hier bekommt ihr Antwort auf eure Anliegen. Eure Projektideen werden besprochen und es wird darüber abgestimmt, ob diese weiter in einem Workshop Eure Projektideen werden in offenen Workshops vertieft, damit sie bald umsetzbar werden. Auch eure KlassenkollegInnen sind eingeladen! Jetzt gibt’s ein Abschlusstreffen, um euren Erfolg zu feiern! Nähere Infos zum Projektablauf und Antworten auf deine Fragen erhältst du hier: Verein „Jugendbeteiligung Dornbirn – der Stadt Dornbirn Jugendabteilung JUGENDORNBIRN Elmar Luger mach mit!“ Christa Kohler Poststraße 1 Rathausplatz 2 6850 Dornbirn 6850 Dornbirn Tel. 05572 394423 Tel. 05572 306 4400 jugendornbirn@vol.at jugend@dornbirn.at www.jugendornbirn.at www.dornbirn.at/jugend Gestaltung Emanuel Jochum kIDEEn SCHmIEDE 16. KlassensprecherInnen-Treffen | 2007 Mit 103 anwesenden KlassensprecherInnen und StellvertreterInnen verzeichnete die Veranstaltung großen Zulauf. Aber nicht nur engagierte Jugendliche tragen jedes Jahr zum großen Erfolg des KlassensprecherInnentreffens bei: Auch 2007 wurde diese Veranstaltung vom aha – Tipps & Infos für junge Leute, der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, von invo – service für kinder- und jugendbeteiligung sowie erstmals von einer engagierten Elternvertreterin unterstützt. 22


PROJEKTE Sillaber Mayr j p im p my city Pimp my city Im Rahmen des 16. KlassensprecherInnentreffens haben wir die Jugendlichen nach einem neuen Projektnamen gefragt. Von den 65 Vorschlägen haben sich die Jugendlichen bei der Abstimmung mit großer Mehrheit für „Pimp my city“ entschieden. Gemeinsam mit den Jugendlichen wird nun versucht, die Stadt Dornbirn „aufzumotzen“, um sie noch attraktiver und jugendfreundlicher zu machen. Im Anschluss an das KlassensprecherInnentreffen wurden den Dornbirner Schulen zweistündige Demokratie-Workshops angeboten und in der 8. und 9. Schulstufe durchgeführt. Damit ist es möglich, eine größere Zahl Jugendlicher für das eigene Umfeld zu sensibilisieren und sie zu fördern, eigene Anliegen zu kommunizieren. Aufgrund der aktuellen Diskussion um eine Wahlaltersenkung scheint die Entwicklung des Demokratiebewusstseins notwendig, welches wir nicht nur bei KlassensprecherInnen fördern wollen. Die Ideen der Klassen werden in den Workshops gesammelt und die wichtigsten Anliegen sowie Projektideen durch Abstimmungen ermittelt. N Im Jahr 2008 werden diese Anliegen und Projektideen in weiteren Treffen mit allen interessierten Jugendlichen im Rathaus besprochen und in offenen Workshops weiterbearbeitet. Somit entsteht ein buntes, vielfältiges Bild, wie es der Dornbirner Jugend aktuell geht und was sie beschäftigt. 23


INTERNES INTERNES 24 Samuel Bayer / youthphotos.eu


INTERNES Nina Vollmer / youthphotos.eu INTERNE KLAUSUR Am 26. Juni 2007 fand eine interne Klausur des Vorstands sowie der Mitarbeiterinnen des Vereins Jugendornbirn statt. Schwerpunkte im kommenden Arbeitsjahr wurden besprochen und eine ausführliche Analyse des KlassensprecherInnentreffens vorgenommen. Anlässlich dieser Klausur wurde die Weiterentwicklung des Treffens beschlossen. Der neu strukturierte Ablauf wurde bereits im Herbst beim KlassensprecherInnentreffen am 17. Oktober 2007 umgesetzt. RELAUNCH WWW.JUGENDORNBIRN.AT Anfang September – also rechtzeitig vor Schulbeginn und vor Beginn des neuen Arbeitsjahres – fiel der Startschuss für die neu gestaltete Website des Vereins Jugendbeteiligung Dornbirn. Jugendliche sowie interessierte Erwachsene können sich ab diesem Zeitpunkt in neuer Optik über die aktuellen, vielseitigen Projekte von JUGENDORNBIRN informieren. Die in die Jahre gekommene alte Website wurde durch eine jugendlich und farbenfroh gestaltete Website ersetzt, welche von den MitarbeiterInnen ohne spezielle Kenntnisse in den wesentlichen Bereichen selbst verändert werden kann. Eine Besonderheit stellt der Bereich „Fotos“ dar: Er erweitert das Informationsangebot laufend mit Fotos aktueller Aktionen, was vor allem das Interesse der Jugendlichen für einen Besuch dieser Seite steigert. In einem eigenen „News“-Bereich wird auf der Startseite immer auf aktuelle Termine und Aktionen hingewiesen. Unter der Rubrik „JugenDornbirn“ gibt es auf der neuen Website Grundinformationen zum Verein sowie zu dessen Leitzielen und unter anderem wird ein Einblick in die Fachtagung „Demokratie leben, Demokratie lernen“ aus dem Jahr 2006 gewährt. Jahresberichte sowie Protokolle der KlassensprecherInnentreffen der vergangenen Jahre stehen auf der neu gestalteten Website zum Download bereit. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH Das Team von JUGENDORNBIRN gratuliert Franziska Kneifel herzlich zur Geburt ihrer Tochter. Am 24. März 2008 erblickte Emma Lydia das Licht der Welt. 25


WEITERBILDUNG WEITERBILDUNG FACHTAGUNG „PARTIZIPATION IM DIALOG“ Claudio Tedeschi, Günther Hagen, Elmar Luger, Franziska Kneifel und Annette Theisen nahmen am 9. März 2007 an der Fachtagung „Partizipation im Dialog“ des Verbandes für interkulturelle Arbeit – Regionalverband Bayern teil. Die Fachtagung bot ein vielfältiges Angebot: • Podiumsdiskussion „Partizipation von jugendlichen MigrantInnen – wer will denn da was?“ • Präsentation des Projektes „Baklava“ • parallel laufende Workshops in Kleingruppen zu verschiedensten Themen • Infos zum Alevitentum • Partizipationsmodell „Bunt kickt gut“ • Selbstorganisation als Präventionsarbeit • Infotisch mit Integrations- sowie Partizipationsprojekten verschiedenster Einrichtungen der Region Der Schnittpunkt zwischen Integration und Partizipation stand im Vordergrund und zeigte mögliche Perspektiven in diesem Handlungsfeld auf. SYMPOSIUM „DIE JUGEND IST, WIE SIE IST UND VOR ALLEM EIN KIND IHRER ZEIT“ Franziska Kneifel nahm am Symposium „Die Jugend ist, wie sie ist und vor allem ein Kind ihrer Zeit“ am 15. Juni 2007 in Wien teil. Unter anderem referierte Ingrid Kromer vom Österreichischen Institut für Jugendforschung über Veränderungen von Werten und Orientierungen junger Menschen in Österreich. Dieses und besonders das Referat „Jugend und Partizipation“ von Reinhard Zuba – ebenfalls Mitarbeiter am Österreichischen Institut für Jugendforschung – regten spannende Diskussionen aus theoretischer und praxisrelevanter Sicht unter den TeilnehmerInnen an. Es bot sich ein Einblick in Jugendbeteiligungsprojekte anderer Städte. START1 Als Projektverantwortliche für die Jugendbegegnung Kecskemét hat Annette Theisen vom 22. bis 24. Juni 2007 an einem Trainingskurs für JugendbegegnungsbegleiterInnen in Salzburg teilgenommen. Der Trainingskurs wurde von der Nationalagentur „Jugend in Aktion“ in Kooperation mit Akzente Salzburg organisiert. Ziel war es, junge Menschen als Begleitpersonen für Jugendbegegnungen auszubilden, um die geforderten Qualitätskriterien für „Jugend in Aktion“-Projekte zu gewährleisten. 26


WEITERBILDUNG Jan Parma / youthphotos.eu, Stadt Dornbirn AUSTAUSCH ZU JUGENDBETEILIGUNGSPROJEKTEN Auf Anfrage von p_a_r_t, der Stelle für Jugendmitwirkung des Jugendamtes der Stadt Bern, organisierte JUGENDORNBIRN einen zweitägigen Austausch zum Thema Partizipation. Die Jugend- und Kinderbeteiligungsprojekte der Stadt Bern sowie der Stadt Dornbirn konnten vorgestellt sowie deren Einbettung in das organisatorische Umfeld besprochen werden. Die Gruppe aus Bern informierte sich auch über das Jugendinformationszentrum aha – Tipps & Infos für junge Leute. Der intensive Austausch ermöglichte Einblicke in andere Partizipationsmethoden und brachte spannende Impulse für den Verein Jugendbeteiligung Dornbirn. 27


PRESSE PRESSE 28 Matteo De Simone / youthphotos.eu


PRESSE Dornbirner Gemeindeblatt, 30. März 2007 Dornbirner Gemeindeblatt, 2. Februar 2007 29


PRESSE • • • • • • • 30 Vorarlberger Nachrichten, 28. August 2007


PRESSE Dornbirner Gemeindeblatt, 24. August 2007 Vorarlberger Nachrichten, 13. September 2007 Dornbirner Gemeindeblatt, 3. August 2007 VN Heimat, 13. September 2007 31


PRESSE Dornbirner Gemeindeblatt, 28. September 2007 32 Vorarlberger Nachrichten, 30. Juni 2007 WANN & WO, 10. Oktober 2007 VN Heimat, 10. Oktober 2007


PRESSE Dornbirner Gemeindeblatt, 28. September 2007 33


PRESSE VN Heimat, 1. November 2007 34 VN Heimat, 5. Juli 2007


PRESSE Dornbirner Gemeindeblatt, 12. Oktober 2007 Dornbirner Gemeindeblatt, 30. November 2007 35


Mit freundlicher Unterstützung von Weitere Infos unter www.jugendornbirn.at Lea Müntges / youthphotos.eu JUGENDORNBIRN M A C H M I T ! POSTSTRASSE 1, 6850 DORNBIRN T 0043 (0)5572 394423, F 0043 (0)5572 394423-9 E JUGENDORNBIRN@VOL.AT, WWW.JUGENDORNBIRN.AT

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