Views
1 year ago

122 Westliche Wälder 15.02.2017

Seite 2 Mittwoch,

Seite 2 Mittwoch, 15.Februar 2017 38 Jahre STADTZEITUNG WESTLICHE WÄLDER Schutzzone für den dritten Brunnen GEMEINDERAT / Für einen Tiefbrunnensoll ein Wasserschutzgebiet auf dem Axtesbergentstehen. Adelsried. Im Wald auf dem Axtesberg und beim gleichnamigen Ortsteil von Adelsried wurde für die gemeindliche Wasserversorgung ein dritter Tiefbrunnen gebohrt. Seit November2015 istdieser am Netz. Zu dessen Schutze erließ das Landratsamt Augsburg nun ein Wasserschutzgebiet in einem Umkreis von circa 400 Metern bis zurnächstenBebauung. Die zwei weiteren Brunnen, an der Ortseinfahrt bei Adelsried von Welden kommend, wurdenbeide vomNetzgenommen, da die Entnahmegenehmigung ausgelaufen war. Auf der vergangenen Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeisterin Erna Stegherr- Haußmann über diese Maßnahmeund die dadurchentstehenden Auflagen. Das vorgesehene Wasserschutzgebiet soll aus einem „Fassungsbereich“, einer „engeren Schutzzone“ (Zone II) und einer „weiteren Schutzzone“ (Zone III) bestehen. Innerhalb der jeweiligen Zonensind Verboteoder eingeschränkt zulässige Handlungen vorgesehen. In einer engeren Schutzzone ist es gemäß der Entwurfsfassung des Landratsamtes beispielsweise verboten, Leitungen zuverlegen oder zu erneuern, Baugruben und Gelände aufzufüllen und Abwasseroderandereschadstoffhaltige Stoffe wie Düngemittel auszubringen. Die gesamte Liste der Auflagen und Einschränkungen kann online auf der Webseite der Gemeinde Adelsried angesehen werden (www.gemeinde-adelsried.de). Da sämtliche Zonen des geplanten Wasserschutzgebiets auf dem Grundstück der Bayerischen Staatsforsten liegen, geht dieVerwaltungvon keinen größeren Problemen im Rahmen der Auslegung und durch Einwendungen der Betroffenen aus. Man habe sich jabereits bezüglichdes Brunnenbausmit den Staatsforsten geeinigt, meinte Stegherr-Haußmann. In einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Bayerischen Gemeindetag und den Staatsforsten wurden für Nutzung des Tiefbrunnens in der Waldfläche und für dieVerlegung der Wasserleitung vom Wasserhochbehälter zum Tiefbrunnen 4535 Eurobezahlt. (mick) Anbau oder Neubau? GEMEINDE / Reicht die Erweiterung des Rathauses oder eine Auslagerung? Fortsetzung von Seite1. Das kleine Rathaus an der Lindenstraße platzt wegen gestiegener Anforderungen und Mitarbeiterzahlen aus allen Nähten. Seit Jahrzehntenist am Rathausplatz ein gemeindeeigenes Grundstückfür ein neues Rathaus vorgesehen. Foto:JuttaKaiser-Wiatrek ...sind im bisherigen Rathaus nicht mehr zeitgemäß. „Aber auch die Besucher des Rathauses können längst nicht mehr angemessen empfangen werden. Das fängtbei der Barrierefreiheit anund hört mit dem vielzuengen Treppenhaus auf“, verweist Högg auf Unzulänglichkeiten des alten Rathauses. Im Haushalt 2017 sollen deshalb Mittel für die weitere Planung eines neuen Rathauses eingestellt werden. Da die Marktgemeindedarüber hinaus weitere Investitionen zu stemmen hat, werden wohl neue Kreditefällig. Die Diedorfer Gemeinderatsfraktionen vonCSU, Bürgerunion, Freie Wähler und Bündnis 90/Die Grünensehen allerdings dieNotwendigkeit, Alternativen zu einem Neubau zu überlegen wie ein kleiner Neubau, die Auslagerung einer Abteilung, der Anmietung eines Gebäudes. Diese Punkte seien im Gemeinderatnochnicht diskutiert worden. Von einem beauftragten Planungsbüro waren dem Marktgemeinderat drei möglicheStandorte für einneues Rathaus genannt worden, wobei dasPlanungsbüroden Standort am Rathausplatz für den geeignetsten halte. Bei dem vom Bürgermeister ins Feld geführten Neubau kämen auf die Kommune Baukosten von fünf bis acht Millionen Euro zu. Die jährlichen Kosten für Zins und Tilgung würden sich auf 400 000 bis500 000 Euro belaufen. Dabei würden angeführte Einsparungen durch Energieeffizienz aufgefressen. „Im Haushalt 2017 entsteht eine Neuverschuldung, davon ist nur ein kleiner Teil für Erwerb von Grundstücken vorgesehen. Der Rest fließt in denlaufenden Unterhalt. Das bedeutet, dass wir selbst jetzt, inZeiten sprudelnder Einnahmen, zusätzliche Kreditaufnahmen benötigen, um das Tagesgeschäft bewältigen zukönnen. Auch Kredite müssen irgendwann zurückgezahltwerden unddafür müssen Mittel im Haushalt an anderer Stelle eingespartwerden“,mahnen sie. Die Fraktionen von CSU, Bürgerunion,Freien Wählern und Bündnis 90/Die Grünen sehen deshalb den Rathausneubau noch lange nicht als ausgemachteSache.Sie wollen zunächst prüfen, wieviel zusätzlichen Flächenbedarf die Verwaltung hat, wie sich dieser decken lasse. Erst wenn all dies geprüft sei und das Endergebnis ein Neubau ist, wollen sich die Fraktionen mitden drei vorgeschlagenen Standorten auseinandersetzen. „In unseren Augengibt es noch viele Punkte wie den Rückbau oder die Sanierung der Gessertshauser Kleidung für wenigGeld Straße, die Sanierung derMehrzweckhalle Anhausen, die Sanierung der Bahnhofstraße, weitere Straßensanierungen, den Neubau des Kindergartens Willishausen, weitere Hochwasserschutzmaßnahmen und das Umweltzentrum, die eine wesentlich höhere Priorität haben als das Prestigeprojekt ’Neubau Rathaus’. Diese müssen vorrangigerledigtwerden, parallel dazu werden wir imRahmen der finanziellen Möglichkeiten nach Lösungen für die Verwaltung suchen“, erklärten Frank Wasser, Anton Fisher, Andreas Köglowitz und Thomas Rittel. SOZIALES / Für jedenGeldbeutel und Geschmack sollte in derKleiderkammerinDeubachetwas zu finden sein.AuchKinderspielzeug, vorallem ausHolz, wirddortgünstig angeboten. Das Areal aufdem Axtesberg. Das Gebäude istnicht der Brunnen, sondern der Wasserhochbehälter am Ortsrand von Axtesberg. Foto: Michael Kalb Fasching beim Frauenbund Zusmarshausen. Wer einen lustigenFaschingsabendinnetter Gesellschaft verbringen möchte, hat beim Weiberball des Zusmarshauser Frauenbunds am „Glumbada Donnerstag“, 23. Februar, ab 19 Uhr in der Sportgaststätte L’Arena die Gelegenheit. Ab20Uhr habendie Zusamtaler Bettschoner ihren Besuch mit dem gesamten Hofstaat angesagt. Imweiteren Abendprogramm dürfen die Frauen aufeinen kabarettistischen Vortrag gespannt sein, ebensoauf orientalische Klänge mit der Frauentanzgruppe aus Dinkelscherben. Dazwischen sorgt ein DJ für flotte Tanzmusik. Und das Beste amSchluss: Der Eintritt ist frei. Tischreservierungensind in der Gaststätte unter Telefon 08291/85 86 62 möglich. Beim Zusmarshauser Baucontainer aufgebrochen Bonstetten. Unbekannte betraten imZeitraum vom 3. bis 6. Februar eine Baustelle in Bonstetten, Gerstenfeld 26 und brachen den darauf befindliche Baucontainer auf. Entwendet wurden nach bisherigen Erkenntnissen diverse Faschingsumzug am Sonntag, 26. Februar, wird ab13Uhr der Frauenbund wieder mit einer närrischen Fußgruppe vertretensein. Das Thema wird noch nicht verraten, doch wer mitmachen möchte, kann Näheres bei den Vorstandsfrauen erfahren. Ergänztwirddas Februarprogramm durch die monatlichen Angebote, wie die Mittwochswanderungen ab 14 Uhr am Treffpunkt Nettoparkplatz oder das Sixty-fit-Angebot jeden Montag um 16 Uhr imSeniorenzentrum St. Albert. Informationen können bei Anni Hartmann, Telefon08291/ 291, Sibylle Gerbing, 08291/ 85 88 26, Christine Kailich, 08291/9532, sowieTraudi Filpe 08291/9198eingeholt werden. (vm) Baumaschinen und Werkzeuge. Der genaue Diebstahlsschaden istzum jetzigenZeitpunktnoch nicht bekannt. DiePolizei in Zusmarshausen bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08291/189 00 (pm) JuttaKaiser-Wiatrek Gessertshausen-Deubach. Um Flüchtlinge zu unterstützen, hatte sich im vergangenen Herbst in Gessertshausen ein Helferkreis gebildet. Davon splitteten sich einige Gruppen ab, die mit verschiedenen AngebotenHilfe leisten wollen. Eine davon ist der „Helferkreis Kleiderkammer“, der nun ineinem Kellerraum der Zechstuben einen Kleidermarkt für Jedermann eröffnethat. „Wir wollen für die gesamte Bevölkerung gut erhaltene und qualitativ hochwertige Kleidung und Spielsachen anbieten“, erklärten Christine Sikasa, Monika Schönhoff und Helga Dollhäubl. Ähnlich den Charity-Läden, dieSikasaaus Schottland, insbesondere Edinburgh kennt, soll die neue Kleiderkammer eine Anlaufstelle für alle sein, die kaum etwasanzuziehen haben und dafür nicht allzu viel Geld ausgeben können oder wollen. „Diese Charity-Läden sind dort nichts Außergewöhnliches, es gibt sie an jeder Straßenecke und jeder kauft dort ein“, erzählt Sikasa. Alle fühlen sich als Kunden und bringen ihren Einkauf dort keineswegs mit Almosen in Verbindung.Schließlichprofitieren alle davon, denn gebrauchte Kleidung schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Umwelt und Gesundheit. „Die gebrauchten Kleidungsstücke Die Kleiderkammer in Deubach hat sich schon herum gesprochen. Bereits vor dem Eröffnungstag waren die Regale gut gefüllt und Monika Schönhoff, HelgaDollhäubll und Christine Sikasa hatten alleHändevoll zu tun. Foto:JuttaKaiser-Wiatrek sind bereits so oft gewaschen worden, so dass niemand mehr vor schädlichen Chemikalien, mit welchen neue Kleidung ausgerüstet wird, Angst haben muss“, so Sikasa. Ihre Mitstreiterinnen sehen in der ehrenamtlichen Arbeit viel Sinn.Esgibt Zeiten, in welchen es den Menschen mal besser, mal schlechter geht, wenn sie dann qualitativ gute Kleidung zugünstigen Preisen erhalten können und dadurch noch einObolusindie Kassezu Gunsten wohltätiger Zwecke fließt, könnte es besser nicht laufen, ist ihre Meinung. Dass die Kleiderkammer eröffnet, hattesichschon herum gesprochen, so dass bis zum Eröffnungstag die Regale prall gefüllt waren mit Damen-, Herren-, Kinderkleidung und vor allem Holzspielsachen für Kinder. „Wir haben sogar einKinderreisebett“, freuten sich die Ehrenamtlichen. Auch eine bequeme Eckbank, die zunächst noch für den Laden gedacht war, wurde bereits weiter gegeben aneine Flüchtlingsfamilie. „Genauso haben wir es uns vorgestellt“, erklärt dazu Sikasa zufrieden. Leider ist der Kellerraum der Kleiderkammer aber noch nicht sehr gemütlich und einige Lampen tun auch nicht mehr ihren Dienst. Dies hat Bürgermeister Jürgen Mögele bei seinem Besuch sofort erkannt und umgehend Abhilfe versprochen. Sobald abzusehen ist, dass die Kleiderkammer „läuft“, soll der Raum etwas saniert und gestrichen werden, dazu würden sich die drei Damen über tatkräftige Hilfe sehr freuen. Allerdings gibt es noch einen kleinen Wermutstropfen, denn siehaben erst vorkurzem erfahren, dass in wenigen Wochen in Gessertshausen ein Rotkreuz-Lädle mit dem gleichen Angebot eröffnen wird. „Wir müssenerstabwarten, wie unsere Kleiderkammer bis dahin angenommen wird. Sollte es nicht so gut laufen, können wir uns mit dem Rotkreuz-Lädle zusammen tun, unsere Kleidung dorthin bringen und uns dort ehrenamtlich einbringen, hat Sikasa bereits ein Gespräch mit dem Verantwortlichen des RotenKreuzes geführt. Zunächst soll aber die Kleiderkammer in Deubach richtig ins Rollen kommen. Mit dem Besuch am Eröffnungstag warendie drei Ehrenamtlichen jedenfalls zufrieden. Jeden Montagvon 14 bis 15 Uhrwerden in der Kleiderkammer guterhaltene Kleidungsstücke entgegen genommen, ab 15 Uhr kann man stöbern und shoppen. IMPRESSUM StadtZeitung GmbH &Co. KG Langenmantelstraße 14 ·86153 Augsburg Geschäftsführung Thomas Sixta, Dr. Paul Müller Anzeigenleitung Dr. Paul Müller Chefredakteurin Print und Online Agnes Baumgartner Druck Mayer &Söhne GmbH, Aichach Gesamtauflage 265.840 Augsburg, überregionale Themen Agnes Baumgartner: ✆ 08 21/5071-250 E-Mail: abaumgartner@stadtzeitung.de Markus Höck: ✆ 08 21/5071-253 E-Mail: mhoeck@stadtzeitung.de David Libossek: ✆ 08 21/5071-258 E-Mail: dlibossek@stadtzeitung.de Janina Funk: ✆ 08 21/5071-251 E-Mail: jfunk@stadtzeitung.de REDAKTION Kristin Deibl: ✆ 08 21/5071-257 E-Mail: kdeibl@stadtzeitung.de Königsbrunn, Schwabmünchen, Bobingen, Haunstetten Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Paartal (Friedberg, Kissing, Mering) Natascha Höck: ✆ 08 21/5071-259 E-Mail: redaktion-sued@stadtzeitung.de Neusäß, Westliche Wälder, Stadtbergen, Gersthofen, Meitingen, Wertingen Stefan Gruber: ✆ 08 21/5071-254 E-Mail: redaktion-nordwest@stadtzeitung.de Online-Kleinanzeigenannahme: www.stadtzeitung.de/anzeigen Zustellung d.Zeitung: 24-Std. Anrufbeantworter: ✆ 08 21/5071-703 E-Mail: qm-vertrieb@stadtzeitung.de WERBUNG Werbeberater: Hilmar Scherer: ✆ 08 21/5071-311 E-Mail: hscherer@stadtzeitung.de René Finke: ✆ 08 21/5071-304 E-Mail: rfinke@stadtzeitung.de Günter Gebauer: ✆ 08 21/5071-303 E-Mail: ggebauer@stadtzeitung.de Die StadtZeitung ist eine unabhängige Wochenzeitung, die mittwochs in 15 verschiedenen Lokalausgaben erscheint. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen, Fotos werden nicht zurückgeschickt.

38 Jahre STADTZEITUNG Mittwoch, 15.Februar 2017 Seite 3 AUS DER REGION Vorbildliches Miteinander SOZIALES / An der größten Realschule Schwabens wirdInklusion gelebt–Bezirkstagspräsident Reichertist beeindruckt vomEngagement an derDr.-Max-Josef-Metzger-Schule in Meitingen. Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, der stellvertretende Landrat im Landkreis Augsburg Heinz Liebert, BürgermeisterMichael Higlund Rektor MichaelKühnimGesprächmit Schülerinnender Realschule Meitingen. Foto:Andreas Lode Meitingen. Ein Vorbild, eine Ermunterung für andere, denselben Weg einzuschlagen, das ist für Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert die Dr.-Max-Josef- Metzger-Schule in Meitingen. Denn in dieser Staatlichen Realschule im LandkreisAugsburg wird Inklusion gelebt – und zwar so innovativ und engagiert, dass die Schule vor Kurzem mit dem „Miteinander“-Preis für vorbildliche Inklusionsprojekte vom BayerischenSozialministerium ausgezeichnet wurde.Reichertwollte sich nun selbst vor Ort informieren, wieLehrkräfte, Schüler und Eltern dasMiteinander von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung organisieren und erleben. Beim Besuch in der mit 950 Schülern größten Realschule Schwabens war die kommunale Familie komplett vertreten: Rektor Michael Kühn führteneben dem Bezirkstagspräsidenten auch den stellvertretenden LandratHeinz Liebertund Bürgermeister Michael Higl durch einigeSchulklassen. Dort erzählten die 14-jährige Rollstuhlfahrerin Dilan und ihre Mitschülerinnen, wie sie Inklusion erleben: „Unkompliziert –das wird alles mit der Zeit einfach selbstverständlich.“ Auch die Teilnahme am Sportunterricht, wo Dilanüberall,bis aufdas Schwimmen, aktiv mit dabeiist. Derzeit werden in der Schule 19 junge Menschen mit einer Behinderung in Regelklassen unterrichtet. Darunter sind autistische Kinder, Kinder mit Tourettesyndrom, mit einer Körperbehinderungund hörgeschädigteKinder. Jedes hat seinen speziellen Unterstützungsbedarf, damit es dem Unterricht folgen kann. Beispielsweise benötigen die Schüler mitAVWS (Auffälligkeiten inTeilbereichen der Verarbeitung und Wahrnehmung von Lauten), die teilweise Implantate oder Hörgeräte mit Empfängern tragen –die Lehrkräfte haben dann die dazugehörigen Sender – eine möglichst störungsarme Umgebung. „Das ist Wissen, das sich unser Kollegium miteinem hohen zeitlichen, auch ehrenamtlichen Aufwand aneignet“, so Michael Kühn, „zugleich aber braucht esfinanzielle und materielle Unterstützung, umInklusion umzusetzen.“ So werdensukzessive alle Klassenräume der Schule gedämmt – durcheine besondereInitiative: Das Landratsamt als Sachaufwandsträger stellt das Dämmmaterial zur Verfügung. Eine Folgeder Inklusion,die allen zu Gute kommt: Denn in den schallgedämmten Klassenzimmern profitieren alle Schüler von der ruhigen Arbeitsatmosphäre. Für die Unterstützung durch die Gemeinde und dem Landkreis sei man sehr dankbar, so derSchulleiter. Um dieUmsetzung der Inklusion an der Realschule kümmert sich ein Beratungsteam rund um Konrektorin Helena Rigatos. Es werden regelmäßig Fortbildungen angeboten, man arbeite jenach Faktenlage mit Ärzten, Kliniken, Jugendämtern,Landratsamt, den Mobilen Sozialpädagogischen Diensten und Fachleuten aus der Staatlichen Schulberatungsstelle zusammen. „Es ist zunächst viel Arbeit –aber wir sehen auch täglich dieFrüchte“, sagt Helena Rigatos. In der Gesamtschau habe sich das Inklusionskonzept sukzessive selbst entwickelt. Mit jedem neuen Schüler Unterwegs mitdem Theaterbus Augsburg-Land. Verdis „Otello“ ist am Samstag, 11. März, um 19.30 Uhr, imKongress am Park zu sehen. Interessierte aus dem Umland können den Bus nehmen –die Busse fahren aus Dillingen, Bobingen oder Schwabmünchen über diverse Haltestellen nach Augsburg. Anmeldeschluss für die Fahrt istamMontag, 20.Februar.Haltestellen und Ansprechpartner des Theaterbusses: ■ Biberbach, Gerlinde Strobel, Telefon 08271/16 82 ■ Bobingen,Edeltraud Högg, Telefon08234/85 87 Lokale Infos aus deiner Region: www.stadtzeitung.de ■ Höchstädt, Dillingen, Hildegard Nerlinger, Telefon 09074/48 38 ■ Klosterlechfeld, Obermeitingen, Scheuring: Regine Stiegler,Telefon 08232/52 34 ■ Lagerlechfeld, Graben, Kleinaitingen, Evi Geiger-Esser, Telefon 08232/797 01 ■ Untermeitingen, Schwabmünchen: Isabella Uhl, Telefon 08232/3718 ■ Wertingen: Christine Gerblinger, Telefon 08272/23 17. (oh) mit Inklusionsbedarf wurden Fortbildungen organisiert, Expertenrunden geladen und Förderpläne entwickelt. Was sich bewährt habe, wurde systematisiert, was wenig hilfreich war, verworfen. „Zum gegenwärtigenZeitpunkt istdie Schulfamilie zufrieden mit unserem inklusiven Konzept und wir sind sicher, dass wir Schülern mit Förderbedarf Chancen eröffnen“, sodie engagierte Pädagogin. „Man merkt, dass andieser Schule ein besonderer Geist herrscht“, zeigte sich Bezirkstagspräsident Reichert beeindruckt.Der BezirkSchwabenist als Kostenträger zuständig für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Mit rund 500 Millionen Euro jährlich der größte Posten im Haushalt, wie Heinz Liebert als langjähriger früherer Kämmerer des Bezirks gut weiß. Inklusion sei auch für den Bezirk Schwaben die größte Aufgabe und Herausforderung der kommenden Jahre. „Damit sie gelingt undMenschen mitBehinderung wirklich mitten inder Gesellschaft ankommen, müssenalleaneinem Strang ziehen –der Bildungsbereich, die Arbeitswelt, die Kostenträger und die politisch Verantwortlichen“, so Reichert. Die MeitingerRealschule mache bereits vor, wie das gehen kann: „Sie packen diese Herausforderung einfach engagiertan.“(pm) Kellerabdichtung ·Sperr-u.Sanierputze-schnell ·dauerhaft ·preiswert Wohnklimaplatten gegen Schimmel und Kondensfeuchte VEINAL ® -Kundenservice ·E-Mail: BAUCHEMIE@veinal.de kostenloses Info-Telefon 0800/8346250 Fordern Sie unsere kostenlose Info-Mappe an! www.veinal.de Mini-Implantate Siesorgenfür perfektenHaltvon herausnehmbarem Zahnersatz Einladung zurInformationsveranstaltung Referenten: Dr.Tobias Wieser &Dr. PetraScheffler Die ZahnärzteimSeilerhof Donnerstag,16. Februar um 19.00 Uhr r Di Z hn rz im il rh f•B m -W hlf r h- r. 1. • 4 K ni r nn •www.z hn rz -im- il rh f Um telefonische Voranmeldung unter082 31 /2424wirdgebeten. Mag nicht nur der Valentin: Angebote* zum Verlieben! Unsere easyAngebote: * Bepanthen Meerwasser-Nasenspray 20 ml (19,85 €/100 ml) proff Schmerzcreme Wirkstoff: Ibuprofen 50 g(8,90 €/100 g) Lactulose HEXAL Sirup Wirkstoff: Lactulose 500ml(10,38€/1000 ml) GeloMyrtol forte 20 Kapseln Harntee 400 TADN Blasen- und Nierentee 150ml(2,85€/100 ml) Hoggar Night Wirkstoff: Doxylaminsuccinat 20 Tabletten itte PLZ eintragen -50,0% AVP** 10,39€ 5. 19 € -31,5% AVP** 9,89€ 6. 77 € -40,1% AVP** 7,15€ 4. 28 € -40,2% AVP** 9,96€ 5. 95 € easyApotheke -Zweigniederlassung der Apotheke an derUniversität ArnoldPagel e.K. Inhaber: ArnoldPagel Unterer Talweg 60 1/2, 86179Augsburg Tel.: 0821/543 936-30 Fax: 0821 /543 936-35 Sonderpreis Sonderpreis 3. 97 € -40,5% AVP** 7,49€ 4. 45 € Gutscheinartikel! Pro Person und Einkauf ein Gutschein einlösbar.Gültig vom 01.02. bis 28.02.17 und solange der Vorrat reicht. IbuHEXAL akut 400 mg Wirkstoff: Ibuprofen 20 Filmtabletten Dobendan Direkt Wirkstoff: Flurbiprofen 24 Lutschtabletten Jodid-ratiopharm 200 µg Wirkstoff: Kaliumjodid 100Tabletten Sinupret extract Pflanzliches Arzneimittel 20 Tabletten Elina Flüssigseife mit Olivenöl; 500 ml -40,1% AVP** 6,72€ 4. 02 € -33,7% AVP** 13,95€ 9. 24 € Mucosolvan Saft 30 mg /5ml Wirkstoff: Ambroxol 100ml RIOPAN MAGENGEL Wirkstoff: Magaldrat 20x 10 ml (4,50€/100 ml) -35,2% AVP** 8,48€ 5. 49 € -35,7% AVP** 13,99€ 8. 99 € Haunstetten http://augsburg.easyapotheken.de augsburg@easyapotheken.de Mo-Fr 9:00-19:00 Uhr Sa 9:00 -18:00 Uhr -50,2% AVP** 5,25€ 2. 61 € -40,1% AVP** 9,97€ 5. 97 € * Für rezeptpflichtigeArzneimittel, die der Arzneimittelpreisverordnung unterliegen, sowie für Bücher gelten einheitliche Abgabepreise. /**Preisnachlässe beziehen sich auf den UVP (vom Hersteller angegebene unverbindliche Preisempfehlung) oder den AVP(AVP=Für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den KK gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebener einheitlicher Produkt-Abgabepreis im Sinne des §78Abs. 3S.1,2.HSAMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5%andie Apotheke ausgezahlt wird). Gültig vom 01.02. bis 28.02.17 und solange der Vorrat reicht. Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen. Keine Haftung für Druckfehler.Abbildung ähnlich. AVPs und UVPs entsprechen dem aktuellen Stand bei Druckschluss. 0. 50 €