Last issue of DRACHME - A forerunner of ETHNO NEWS

JOPA.NEWS

ΔΡΑΧΜΗ

DRACHME

Nr. 34, seit 2010 Winter / Χειμώνας 2018 Δωρεάν / Kostenlos

Philhellenismus & Menschenrechte

Φιλελληνισμός & Ανθρώπινα Δικαιώματα

www.jopa-news.com

Schutzgebühr: 2 €


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

liebe Kundinnen und Kunden,

das Herz, die Seele und der Geist dürfen keine

Kompromisse eingehen. Dieses Triptychon braucht

Flügel der Freiheit, neue Herausforderungen und einen

Grund, sich immer wieder neu zu erfinden.

In diesem Sinne heiße ich Sie herzlich willkommen

zur letzten Ausgabe der Drachme. Ein Projekt, das

ich unter völlig anderen Umständen 2010 ins Leben

rief. Es sollte eine Zeitschrift für Philhellenismus und

Menschenrechte sein.

Doch die Waage neigte sich immer mehr zugunsten

der „Menschenrechte“, also der Rechte, die jedem

Menschen weltweit und ohne Ausnahme zustehen.

So entschloss ich mich 2018 nach dem Motto „Neues

Jahr, neues Glück“ den Wechsel zu wagen und „Ethno

News“ − das transkulturelle Magazin über München

und die Welt zu gründen.

Meine Entscheidung geht in die Verlagsgeschichte

ein, zumal die Einstellung der Drachme a. auf dem

Höhepunkt ihrer Beliebtheit und b. zu Zeiten florierender

Finanzen stattfindet, da alle AnzeigenkundInnen

sich bereit erklärt hatten, das Medium weiterhin kräftig

zu unterstützen.

Aber es ist ehrlicher, Letzteren in die Augen zu

schauen und ihnen zu versichern, dass es sinnvoller

ist, wenn von ihrem Geld nicht nur 30.000 GriechInnenn

und Hellas-FreundInnen, sondern 666.450 MünchnerInnen

mit Migrationshintergrund und die weite

Mehrheit der Einheimischen, die weltoffen ist, profitieren.

Und genau das habe ich mit meinem Großprojekt

„Ethno News“ vor, worin selbstverständlich auch griechische

Themen bearbeitet werden.

Die Entscheidung lässt sich logisch erklären.

Welch neuen Artikel soll nämlich eine professionelle

Texterin verfassen, die kumulativ 20.160 Stunden (7

Jahre, 8 Stunden täglich) über Griechenland las und

schrieb? Etwa einen weiteren Artikel über die Finanzkrise,

um sich zu wiederholen und vorzutäuschen, dass

sie neues zu sagen hat?

eingehen.

Ich bin eine Herausgeberin

mit internationaler

Haltung und griechischen

Wurzeln, die mit Elan, Berufsethos

und Konsequenz

Themen aus Hellas investigativ

für Sie behandelt hat.

Und was wir während all

dieser Jahre geschafft haben,

ist nicht zu unterschätzen:

Alle 34 Drachme-Ausgaben

werden für immer und ewig die deutsche Zentralbibliothek

in Frankfurt und die Bayerische Staatsbibliothek

in München schmücken. Auch die Tatsache,

dass viele Artikel − die weiterhin unter www.jopa-news.

com abrufbar sein werden − als Literaturquelle für

StudentInnen, SchülerInnen und Vereine dienen, erfüllt

mich mit Stolz.

Doch von jetzt an ruft die vielfältige Heimat

München mit ihrem facettenreichen Leben und ihrem

strahlenden, bunten Gesicht. Die faszinierende Reise

geht also weiter. Ich werde mich riesig freuen, Sie wieder

als Fahrgast multilingual begrüßen zu dürfen.

Und da ich nie etwas verheimliche, verrate ich

Ihnen, dass ich in dieses „Neuland“ richtig verliebt bin.

Verliebtsein ist die wichtigste Voraussetzung, um etwas

perfekt zu gestalten und dabei glücklich zu sein. Und

dieses Glück möchte ich mit Ihnen teilen.

Ich danke Ihnen allen von ganzem Herzen für die

tolle Zeit und freue mich auf die neue.

Bis sehr bald!

Εις το επανιδείν!

Ihre Johanna Panagiotou

Natürlich ist und bleibt Griechenland ein wichtiges

Thema. Aber es auf einem höheren Niveau zu

analysieren als bisher geschehen, ist eine Aufgabe für

FinanzexpertInnen. Oder wäre vielleicht Kavafis eine

Alternative? Tiefer in die Thematik könnten und sollten

meines Erachtens LiteraturwissenschaftlerInnen


4

---------

IMPRESSUM

Drachme ist eine Produktion von

Philhellenismus & Menschenrechte

Alle Artikel kostenlos abrufbar unter:

Verantwortlich für den gesamten Inhlat

Johanna Panagiotou

Cover/Layout/Satz/Illustration

Niki Leonidou

www.jopa-news.com

Lektorat

Edit Engelmann

Publizistische Beratung

Nannette Remmel

Themistoklis Moutsisis

Wissenschaftliche Beratung

Dr. med. Athanasios Bagatzounis

Dimitris Vlachopanos

Organisation & Distribution

Domenico Loseto

Mitwirkende

Olga Lantukhova, Themistoklis Moutsisis, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Vater Apostolos Malamoussis, Maria Laftsidis-Krüger, Vassilis

Mamalis, Vouli Zogou, Eva Griva

KONTAKT

Aindorferstr. 22, 80686 München +49 89 / 54 78 79 66, +49 89 / 54 78 79 62 +49 176 / 817 43 003 info@jopa-arts.com

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Περιεχόμενα / Inhalt

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«Σήμερα εσύ,

αύριο εγώ!»

S. 17

«Υπάρχει

καλύτερη Ελλάδα

και

την θέλουμε!»

Σ. 28

„Scheiß drauf!

Wir sind die

Fremden“

S. 22

„Würdest Du das

Memorandum

unterschreiben?“

S. 30

Αλλάζουμε

όνομα, όχι

στάση ζωής

Σ. 16

Saragli aus Thraki−

Die Alternative

zum Baklawa

S. 38

Ανακοινώσεις / Ankündigungen

Erscheinungsdatum: MAI 2018

THINK GLOBAL, ACT LOCAL!


6---------

Titelthema

Bildung – keine Wunderwaffe im Kampf

gegen Armut und soziale Ungleichheit

Ein Plädoyer für mehr finanzielle Umverteilung

© bpb/Smilla Dankert

Zuerst veröffentlicht in: www.bpb.de (Bundeszentrale für politische Bildung) am 4.8.2017

Der Nachdruck in der Drachme erfolgte mit Genehmigung von allen Urheberrechtlern


Titelthema

7---------

Quer durch das politische Spektrum wird die sozialpolitische Bedeutung

von Bildung hervorgehoben. Doch so wichtig und richtig die

Bildungsförderung von sozial benachteiligten Kindern ist, als Mittel

gegen Armut und soziale Ungleichheit greift sie zu kurz. Mindestens

ebenso bedeutsam sind Fragen der materiellen Umverteilung,

die bei aller Rede über Bildung aus dem Blick zu geraten drohen.

von Prof. Dr. Christoph Butterwegge*

In der „modernen Wissensgesellschaft“ wird Bildung

geradezu fetischisiert. Im Wettbewerb mit anderen

„Wirtschaftsstandorten“, so heißt es allenthalben,

sei ein hohes Qualifikationsniveau der Bevölkerung ein

entscheidender Standortfaktor und eine Vermehrung

des „Humankapitals“ der Schlüssel für wirtschaftliche

Prosperität.

Glaubt man dem Mainstream in Politik, Wirtschaft,

Wissenschaft und Publizistik, kann Bildung

überdies fast alle gesellschaftlichen Übel heilen oder

zumindest eindämmen, seien es ausufernde Kriminalität,

exzessiver Drogenmissbrauch, jugendliche Aggressivität,

gewalttätiger Rechtsextremismus oder (Kinder-)Armut

und soziale Ungleichheit.

Wenn es um die Erklärung und Bekämpfung gesellschaftlicher

Probleme geht, steht das Verhältnis von

Armut und Bildung im Mittelpunkt fast aller Debatten.

Sowohl mit Blick auf die Ursachen (analytisch) wie

auch mit Blick auf die Verringerung bzw. Verhinderung

von Armut (politisch-strategisch) erscheint der Faktor

Bildung als dominant:

“In einem reichen Land wie

der Bundesrepublik beruht Armut

auf zu hoher sozialer Ungleichheit”

Armut wird in Deutschland häufig auf Bildungsmängel

zurückgeführt und daher konzentrieren sich

Gegenmaßnahmen folgerichtig auf bildungspolitische

Maßnahmen. Es ist jedoch fraglich, ob der Hauptgrund

für die soziale Polarisierung der Gesellschaft wirklich

in einer wachsenden Bildungsungleichheit und kulturellen

Defiziten der Unterschichtangehörigen liegt,

anders gesagt: ob sich die soziale Spaltung unserer Gesellschaft

durch mehr oder eine bessere Bildung für alle

bewältigen lässt.

Bildung ist zweifellos ein Wert an sich und – folgt

man dem liberalen Vordenker und Soziologen Ralf

Dahrendorf – ein soziales Bürgerrecht, das allen Gesellschaftsmitgliedern

zusteht. Hier wird gleichwohl

argumentiert, dass eine Blickverengung auf (gescheiterte)

Bildungsbiografien sozial Benachteiligter von

den eigentlichen Wurzeln der sich ständig vertiefenden

Kluft zwischen Arm und Reich ablenkt und zur Individualisierung,

Psychologisierung bzw. Pädagogisierung

eines sozioökonomischen Kardinalproblems der Gesellschaftsentwicklung

führt, dessen erfolgreiche Lösung

nur mittels einer Umverteilung materieller Ressourcen

von oben nach unten möglich ist.

In einem reichen Land wie der Bundesrepublik

beruht Armut auf zu hoher sozialer Ungleichheit. Um

die Armut zu verringern, muss daher der im Übermaß

vorhandene, aber in wenigen Händen konzentrierte

Reichtum umverteilt werden. Vor einer entsprechenden

Steuerpolitik aber schrecken viele Parteien zurück

und verweisen stattdessen auf die überragende Rolle

der Bildung zur Bekämpfung von Armut. Die dafür

notwendigen Mittel aber werden nicht bereitgestellt.

So wird alleinstehenden Erwachsenen ab 1. Januar

2017 im Hartz-Regelbedarf gerade einmal 1,05 Euro

pro Monat für Bildung gewährt, ihren Partner(inne)n

sogar nur 0,94 Euro. Symptomatisch war auch das Jahresgutachten

2016/17 des Sachverständigenrates zur

Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

mit dem Titel „Zeit für Reformen“, welches statt einer

Wiedererhebung der Vermögensteuer die Einführung

eines verpflichtenden Vorschuljahres empfahl – Bildung

ja, Umverteilung nein. Letztere ist jedoch die unabdingbare

Voraussetzung für eine bessere Ausstattung

der öffentlichen Schulen und eine umfassendere Bildung

gerade auch der Kinder aus weniger privilegierten

Familien.

Bildungsdefizite – Hauptursache von Kinderarmut?


8---------

Titelthema

Um die Lebenssituation sozial benachteiligter

Schülerinnen und Schüler zu kennzeichnen, wird

häufig der zur Jahrtausendwende von der Soziologin

Jutta Allmendiger in die Fachdebatte eingeführte Begriff

„Bildungsarmut“ verwendet. Tatsächlich schlägt

sich Armut nicht bloß als chronisches Minus auf dem

Bankkonto oder als gähnende Leere im Portemonnaie

nieder, sondern führt auch zu vielfältigen Benachteiligungen,

etwa im Hinblick auf die mangelnde (Schul-)

Bildung der Betroffenen.

“Armut kann zwar auf die Dauer

dumm machen, Dummheit

deshalb jedoch noch lange

nicht arm”

Es wäre jedoch ein Irrtum zu meinen, Armut erschöpfe

sich in Bildungsdefiziten oder basiere primär

darauf. Vielmehr ist das Verhältnis von Armut und

Schulbildung erheblich komplizierter, als es zunächst

scheint, und der Begriff „Bildungsarmut“ missverständlich,

wenn nicht irreführend.

Ungewollt verleitet der Begriff „Bildungsarmut“

zu dem Irrglauben, eine gute Schulbildung biete die

Gewähr für einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Zweifellos verhindern Bildungsdefizite vielfach, dass

junge Menschen auf liberalisierten Arbeitsmärkten

sofort Fuß fassen. Auch führt die Armut von Familien

häufig dazu, dass deren Kinder keine weiterführende

Schule besuchen oder sie ohne Abschlusszeugnis

wieder verlassen. Armut in der Herkunftsfamilie zieht

oftmals Bildungsdefizite der davon betroffenen Kinder

nach sich.

Der umgekehrte Effekt ist hingegen kaum signifikant:

Ein schlechter oder fehlender Schulabschluss

verringert zwar die Erwerbschancen, wirkt sich aber

kaum nachteilig auf den Wohlstand einer Person aus,

wenn diese vermögend ist oder Kapital besitzt. Armut

führt in aller Regel zur Bildungsbenachteiligung der

davon Betroffenen, Bildungsbeteiligung aber nicht zu

Reichtum. Pointiert formuliert: Armut kann zwar auf

die Dauer dumm machen, Dummheit deshalb jedoch

noch lange nicht arm.

Armut und Bildung stehen in einem Wechselverhältnis

zueinander, aber nicht in dem Sinne, dass

Bildungsdefizite der Eltern die Kinderarmut herbeigeführt

hätten. Kinder aus sozial benachteiligten Familien

gehören zwar zu den größten Bildungsverlierer(inne)

n, ihre Armut basiert jedoch selten auf falschen oder

fehlenden Schulabschlüssen, denn die Letzteren sind

höchstens Auslöser und Verstärker, aber nicht Verursacher

materieller Not. Bildungsdefizite führen allerdings

oft zu einer Verfestigung der Armut, weil die Chancen

eines Menschen auf dem Arbeitsmarkt und Berufskarrieren

heute immer stärker an Qualifikationen gebunden

sind, die man an (Hoch-)Schulen erwirbt.

Wenn man so tut, als führten hauptsächlich mangelnde

Bildungsanstrengungen zu materieller Armut,

wird ausgerechnet den von Armut Betroffenen – im

Sinne eines individuellen Versagens (der Eltern) – die

Verantwortung dafür zugeschrieben. Die gesellschaftlich

bedingte Begrenzung ihrer Handlungsmöglichkeiten

gerät dabei ebenso aus dem Blick wie die politischen

Strukturzusammenhänge, die Armut als gesellschaftliches

Phänomen bedingen. Die soziale Ungleichheit des

Bildungserfolgs geht wesentlich auf die Ungleichheit

der materiellen Lebensverhältnisse zurück.

Sowenig ein ökonomistisch verkürzter Armutsbegriff

das Phänomen in seiner ganzen Komplexität

erfasst, sowenig Sinn macht ein kulturalistisch verkürzter

Armutsbegriff. Ohne die Berücksichtigung der

Schlüsselrolle materieller Güter für die Existenz, das

Ansehen und die Wertschätzung eines Menschen im

Gegenwartskapitalismus kann das Problem der Armut

nicht verstanden werden. Geradezu paradox erscheint,

dass die überragende Bedeutung des Geldes sowie seiner

halbwegs gleichmäßigen und gerechten Verteilung

auf die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen ausgerechnet

zu einer Zeit immer häufiger angezweifelt wird,

in der es aufgrund einer fortschreitenden Ökonomisierung

und Kommerzialisierung fast aller Lebensbereiche

ständig an Relevanz für die Grundversorgung und

den gesellschaftlichen Status von Individuen gewinnt.

“Wer nicht über ausreichende

materielle Mittel verfügt, kann

keine kostenpflichtigen Weiterbildungskurse

absolvieren,

um seine persönlichen Arbeitsmarktchancen

zu verbessern”

Wer nicht über ausreichende materielle Mittel

verfügt, kann keine kostenpflichtigen Weiterbildungskurse

absolvieren, um seine persönlichen Arbeitsmarktchancen

zu verbessern und keine private Rentenversicherung

abschließen, um sich vor Altersarmut zu

schützen. Schon ein Ausflug ins städtische Spaßbad,

das vielerorts die öffentliche Schwimmhalle ersetzt hat,


Titelthema

9---------

kommt angesichts der gestiegenen Eintrittspreise für so

manche arme Familien nicht in Frage.

Konsequenzen für die Armutsbekämpfung: „Bildung

für alle“ statt Umverteilung des Reichtums?

Vielmehr würde sie um die wenigen Ausbildungs-

bzw. Arbeitsplätze womöglich nur auf einem

höheren Bildungsniveau, nicht aber mit größeren individuellen

Erfolgschancen konkurrieren. Eine bessere

(Aus-)Bildung erhöht die Konkurrenzfähigkeit eines

Heranwachsenden auf dem Arbeitsmarkt, Erwerbslosigkeit

und (Kinder-)Armut vermag sie jedoch nicht zu

beseitigen.

Wenngleich Bildung unter günstigen Umständen

fraglos zum individuellen beruflichen Aufstieg taugt,

versagt sie als gesellschaftliches Patentrezept. Denn die

Vorteile, die ein höherer Bildungsabschluss dem Einzelnen

auf dem Arbeitsmarkt einbringt, beruhen gerade

darauf, dass andere Mitbewerber den entsprechenden

Abschluss nicht vorweisen können. Wenn es der

Bildungspolitik tatsächlich gelänge, sämtliche benachteiligten

Jugendlichen zu höheren Bildungsabschlüssen

zu führen, was ihnen sehr zu wünschen wäre, würde

dies nicht unbedingt größere Berufs- und Einkommenschancen

für alle bedeuten.

©mittelfranken.verdi.de

Zwar kann ein Individuum durch die Beteiligung

an Bildungsprozessen einer prekären Lebenslage entkommen,

eine gesamtgesellschaftliche Lösung bietet

sie allein jedoch nicht. Die bestehenden Ungleichheitsstrukturen

werden durch das mehrgliedrige Bildungssystem

der Bundesrepublik nicht aufgebrochen, sondern

reproduziert und zementiert. Nur wer sich der

Grenzen einer Strategie bewusst ist, die auf vermehrte

Bildungsangebote für Kinder aus sozial benachteiligten

Familien setzt, kann einen Beitrag zur Bekämpfung des

Armutsrisikos dieses Personenkreises leisten.

Ohne eine Verbesserung der Bildungseinrichtungen

und der Bildungschancen für alle (Wohn-)Bürgerinnen

und Bürger bzw. ihre Kinder ist die Armut nicht


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Titelthema

erfolgreich zu bekämpfen. Aber nur mittels eines Ausbaus

im Bildungsbereich lässt sich das Problem ebenso

wenig lösen. Vielmehr bedarf es darüber hinaus einer

Vielzahl anderer Maßnahmen zur Verbesserung der

sozialen Infrastruktur (etwa der öffentlichen Kinderbetreuung,

des Gesundheitswesens und der sozialen

Sicherung) einerseits sowie zur Umverteilung von Arbeit,

Einkommen und Vermögen andererseits. Schließlich

können Bildungspolitik und Pädagogik weder eine

gerechte Steuerpolitik noch eine die Armut konsequent

bekämpfende Sozialpolitik ersetzen.

die Bildungspolitik aus ihrer Verantwortung für bessere

Entwicklungschancen der nachwachsenden Generation

zu entlassen.

*Prof. Dr. Christoph Butterwegge lehrte bis 2016 Politikwissenschaft

an der Universität zu Köln. Zuletzt ist

sein Buch „Armut“ (PapyRossa Verlag 2017) erschienen.

Weitere Texte des Autors unter www.christophbutterwegge.de.

Bildungsbeteiligung ist kein Garant für eine gesicherte

materielle Existenz. Andernfalls hätten nicht

über 10 Prozent aller Beschäftigten im Niedriglohnsektor

einen Hochschulabschluss. So wichtig Bildungsbzw.

Kulturangebote für Kinder sind, so wenig taugen

sie allein als Wunderwaffe im Kampf gegen die Armut.

Zwar werden die Armen häufig dumm (gemacht), die

Klugen aber deshalb nicht automatisch reich. Bildung

ist daher auch nur ein begrenzt taugliches Mittel gegen

(Kinder-)Armut, denn sie kann zwar Partizipationsdefizite

junger Menschen mildern, die auf Unkenntnis beruhen,

aber nicht verhindern, dass materielle Ungleichgewichte

auf deren Arbeits- und Lebensbedingungen

durchschlagen.

“Bildungspolitik und Pädagogik

können weder eine gerechte

Steuerpolitik noch

eine die Armut konsequent

bekämpfende Sozialpolitik ersetzen”

Da die „Bildungsferne“ armer Familien eine

Folge gravierender materieller Defizite ist, die teilweise

über Generationen hinweg bestehen, lässt sich die

Benachteiligung von Kindern nur dadurch verringern,

dass der ursächliche Mangel an finanziellen Ressourcen

behoben wird. Wenn man Inklusion nicht bloß als

(sonder)pädagogisches Prinzip, sondern auch – in einem

sehr viel umfassenderen Sinne – als gesellschaftspolitisches

Leitbild begreift, muss ein inklusiver Wohlfahrtsstaat,

der eine gleichberechtigte Partizipation

aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen

Reichtum wie am sozialen, politischen und kulturellen

Leben ermöglicht, das Ziel sein.

Grundlage dafür müsste ein Konzept bilden, welches

unterschiedliche Politikfelder (Beschäftigungs-,

Sozial- und Steuerpolitik) miteinander verknüpft, ohne

©librileo-gemeinnuetzig.de


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Φάκελος

Παιδεία: Κοινωνικό αγαθό ή

εργαλείο χειραγώγησης;

©Fotothanos

Γράφει ο Δημήτρης Βλαχοπάνος

Μοιάζει πολύ βαρετό, τελικά, να μιλά κανείς

για την παιδεία μ’ έναν απόλυτο μεταφυσικό

τρόπο και να αποφαίνεται, με περισπούδαστο

μάλιστα ύφος, πως η παιδεία είναι το αγαθό εκείνο που

μπορεί να σώσει τον κόσμο. Κάποιοι, μάλιστα, επαναλαμβάνουν

αυτάρεσκα και μονότονα –σαν να ανακάλυψαν

την Αμερική– πως ο άνθρωπος είναι η παιδεία

του. Αλλά η ζωή με την καθημερινότητά της κραυγάζει

πως ο άνθρωπος είναι ο χαρακτήρας του. Η μόρφωση,

η γνώση, η παιδεία, ή όπως αλλιώς θέλουμε να ονομάσουμε

αυτά τα αγαθά, δεν είναι παρά ένα εργαλείο, ένα

μέσο, που δεν κάνει απαραιτήτως τον άνθρωπο ενάρετο

και καλό. Κατά μία έννοια, το εργαλείο αυτό μπορεί

τον καλό χαρακτήρα να τον κάνει καλύτερο. Και τον

κακό να τον κάνει χειρότερο.

Κι άλλωστε ποιος είναι αυτός που μπορεί να

ισχυριστεί για τον εαυτό του πως έχει παιδεία και να

κρίνει ποιοι απ’ τους άλλους, φίλους και εχθρούς του,

δεν έχουν; Άνθρωποι με πλούσιες πανεπιστημιακές

σπουδές και βαρύγδουπους επιστημονικούς τίτλους,

άνθρωποι με υψηλές θέσεις στη δημόσια ζωή και μακρά

θητεία σε πνευματικούς οργανισμούς, άνθρωποι με σημαντική

συγγραφική δραστηριότητα και δημιουργική

συμμετοχή στο πολιτιστικό γίγνεσθαι εντός και εκτός

ορίων, άνθρωποι εν γένει με προσωπικότητα αποδεικνύονται

συχνά κατώτεροι και της παιδείας και των

αντίστοιχων τίτλων που την πιστοποιούν. Και τούτο

γιατί ο καθένας μας αξιολογείται όχι με βάση την επιστημονική

του κατάρτιση και την παιδεία που δείχνει

πως έχει, αλλά με βάση τις πράξεις του και τα έργα του.

“Η συνείδησή μας είναι μέρος

της συνείδησης των άλλων„

Είναι, ωστόσο, αυτονόητο πως ο άνθρωπος δεν

ανήκει στον εαυτό του. Ανήκει, κατά κύριο λόγο, στους

άλλους. Η συνείδησή του είναι μέρος της συνείδησης

των άλλων. Η βούλησή του μέρος μιας συλλογικής

βούλησης. Και η ελευθερία του μέρος μιας συνολικότερης

ελευθερίας. Το τι θα μάθει κανείς, στην ευαίσθητη,

ιδίως, παιδική του ηλικία, είναι κάτι που άλλοι αποφασίζουν,

με τη φιλοδοξία να γίνει η ομαλή συνέχειά τους,

να αισθάνεται τα ίδια πράγματα, να πιστεύει στις ίδιες

ιδέες, να διακατέχεται από τους ίδιους φόβους και να

έχει τους ίδιους στόχους με εκείνους που διαχειρίζονται

το σύστημα των νόμων και της εξουσίας. Κι ό,τι μαθαίνει

κανείς στα πρώτα του βήματα, τον ακολουθεί μετά

σε όλη του τη ζωή.


Φάκελος

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Άκρως πολιτική υπόθεση…

Οι εξωσχολικοί μηχανισμοί

Η παιδεία φυσικά δεν παύει να είναι ένα ανεκτίμητο

κοινωνικό αγαθό. Αλλά είναι ταυτόχρονα και

μια υπόθεση άκρως πολιτική.

Δεν αποφασίζουν οι

γονείς τι θα μάθει το παιδί

τους. Ούτε οι δάσκαλοι τι

θα του διδάξουν. Αποφασίζει

το πολιτικό σύστημα

με τους θεσμούς και τους

μηχανισμούς που έχει καθιερώσει.

Και το σύστημα

νοιάζεται ιδιαιτέρως για

το τι θα μάθουν τα παιδιά

και πώς θα το μάθουν. Η

ιδεολογία που αντιπροσωπεύει

το σύστημα, είναι

αναγκαίο να διαπερνά

τον κορμό της εκπαιδευτικής

διαδικασίας για να

εξασφαλίζεται έτσι η αναπαραγωγή

του. Γι’ αυτό

και κανένα σύστημα δεν

είναι διατεθειμένο να παραχωρήσει

το εργαλείο

αυτό σε ομάδες και δυνάμεις

που μπορεί να το

στρέψουν κάποια στιγμή

εναντίον του και να το

ανατρέψουν.

Θα μπορούσε,

φυσικά, να είναι καταλυτικός

ο ρόλος του δασκάλου

στη διάπλαση

της προσωπικότητας του

παιδιού. Αρκεί ο δάσκαλος

να διαθέτει την παιδαγωγική

και τη διδακτική

επάρκεια εκείνη που

κινητοποιεί την ψυχή του

παιδιού και την προσανατολίζει σωστά στην αναζήτηση

του καλού. Αλλά και την τόλμη που του επιτρέπει

να καλλιεργήσει στην ψυχή του την αμφισβήτηση και

την έφεσή του για έρευνα. Αλλά όσο καλός κι αν είναι

ο δάσκαλος, σπανίζουν, δυστυχώς, οι σύμμαχοί του και

πυκνώνουν, αντιθέτως, οι αντίπαλοί του. Το παιδί δεν

είναι πλέον εξαρτημένο απ’ το δάσκαλό του. Δεν περιμένει

να μάθει στην αίθουσα διδασκαλίας ή σκυμμένο

πάνω στις σελίδες των βιβλίων του.

Η παιδεία, εξάλλου, με τη γενικότερη έννοια,

δεν είναι αγαθό που το καλλιεργούν και το παρέχουν το

σχολείο και οι δάσκαλοι.

Η παιδεία, με το περιεχόμενο

του ανθρωπισμού

και της ψυχικής καλλιέργειας,

ασκείται από διάφορους

εξωσχολικούς

μηχανισμούς, που αντιμετωπίζουν

το παιδί με κριτήρια

καταναλωτικά και

επιχειρούν με τη γοητεία

της εικόνας να το εντάξουν

στο σύστημα αξιών

της αγοράς, που απέχει

πόρρω από τις προθέσεις

των δασκάλων, οι οποίοι

μοιάζουν κάποιες φορές

με δραματικές μορφές,

καθώς ό,τι χτίζουν αυτοί

το πρωί, το γκρεμίζουν το

απόγευμα οι άλλοι.

Άλλωστε, σε μια

κοινωνία συγκρούσεων

θα ήταν καλό να κατανοήσουμε

πως το σχολείο

δεν είναι μια αθώα

και άδολη υπόθεση, που

ανήκει εξίσου σε όλους.

Η κοινωνική τάξη που

κατέχει τα μέσα παραγωγής

και ασκεί τον έλεγχο

πάνω σ’ αυτή, είναι πολύ

λογικό να ελέγχει με πολλή

προσοχή και το μέσο

της παιδείας, για να κατευθύνει

τη συνείδηση

W. Homer, Αγόρι που κάνει τα μαθήματά του στο σπίτι.

1874 Arcellmuseum

του ανθρώπου προς τη

δική της ιδεολογία και

να τον καθιστά υπάκουο όργανο των σκοπών της και

των συμφερόντων της. Η παιδεία, κατά συνέπεια, θα

παίξει τον κοινωνικό της ρόλο όταν η ίδια η κοινωνία

αποκτήσει τον έλεγχο των μέσων παραγωγής και αναγορεύσει

τον άνθρωπο σε υπέρτατη και ανυπολόγιστη

αξία.


16 Kunst & Kultur

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Heute Du, morgen Ich!

60 Millionen Menschen befinden sich wegen Krieg, Armut, Gewalt

und Ungewissheit auf der Flucht. Verzweifelt versuchen sie neue

Wege zu erschließen. Zwischenstopp ihrer beschwerlichen Reise?

Europa. Was geschieht nach der Ankunft? Wie gestaltet sich ihr Alltag

in den europäischen Gastländern? Wie gelingt ihre Integration?

Im Rahmen der Veranstaltung „Heute Du, Morgen

Ich!“ am 24.11.2017 im Anton-Fingerle-Bildungszentrum

wurde anhand des von Jopa Arts IF AL

KIDS produzierten Kurzfilmes und einer anschließenden

Diskussion darüber versucht, die oben gestellten

Fragen zu beantworten.

Der Film

Marva hinterlässt eine durch Bomben zerstörte

Heimat und versucht Anschluss an das neue und strenge

soziale Umfeld zu finden. Doch bevor sie sich integriert,

muss sie sich erstmal willkommen fühlen. Wird

es ihr gelingen? Und was für eine Rolle wird dabei ihre

deutsche Schulkameradin Frieda spielen?

Der Kurzfilm von Victoria Mali über Frieden,

Toleranz und Akzeptanz „If All Kids“ (Special Guest:

KONSTANTIN WECKER) beschäftigt sich mit der

Geschichte eines Flüchtlingskindes aus Afghanistan

und seiner Integration in die deutsche Gesellschaft; ein

steiniger Weg, der durch das hier etablierte Bildungssystem

führt. (Trailer: www.jopa-arts.com/jopa-on-camera)

Dies war auch das Motiv der anschließenden Diskussion;

ein Auslöser, um ein brennendes Thema aufzugreifen:

Die Rolle der Bildung.

Vertiefung der Diskussion

Ein international besetztes Podium* ging davon

aus, das Bildung der der Schlüssel zur gelungenen Integration

ist. Genauer: Wie lassen sich Xenophobie und

Diskriminierung durch das Bildungssystem bekämpfen?

Sind die Lehrkräfte dazu vorbereitet bzw. ausgebildet?

Welche ist die Aufgabe der Familie? Sind Integrationswille

sowie Willkommenskultur vorhanden? Und

wie können humanitäre Werte unseren Hoffnungsträgern

− den Kindern – am besten vermittelt werden?

* Der Holocaust-Überlebende und Menschenrechtler

ERNST GRUBE, Lehrerin und Ghettokids

Initiatorin SUSANNE KORBMACHER und andere

wichtige Aktivisten aus Bayern. Darunter: HELGA

HANUSA (Beraterin von Opfern rechter Gewalt), EVA

GRIVA (pensionierte Gymnasiallehrerin und Lokalpolitikerin),

HAMADO DIPAMA (Migrationsbeirat,

Flüchtlingsrat, Agaby, BR-Rundfunkrat), MATHILDA

LEGITIMUS-SCHLEICHER (Netzwerk für Rassismus-

und Diskriminierungsfreies Bayern e.V., Panafrikanismus)

und NASIMA EBRAHIMI (Aryana Schule

– Afghanische Initiative für Kinder, Jugendliche und

Frauen für Bildung & Integration).

Für einen regen Austausch und ein konstruktives

Gespräch sorgte Moderator Dr. med. THANASIS BA-

GATZOUNIS (menschenorientierte Medizin).


Τέχνες & Πολιτισμός

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Σήμερα εσύ, αύριο εγώ!

Πρεμιέρα με διεθνή συμμετοχή και την ευλογία της αντιρατσιστικής Εκκλησίας του Μονάχου

Μοναδικά αισθήματα ένιωσαν όσες και όσοι παραβρέθηκαν στην πρεμιέρα

της αντιπολεμικής/αντιρατσιστικής ταινίας με βαθυστόχαστα μηνύματα

«ΑΝ ΟΛΑ ΤΑ ΠΑΙΔΙΑ» που προβλήθηκε στις 24.11.2017 στο πλαίσιο της

εκδήλωσης «ΣΗΜΕΡΑ ΕΣΥ, ΑΥΡΙΟ ΕΓΩ!» στο Anton-Fingerle-Zentrum.

Διάκριση: Η ταινία συμπεριλήφθηκε στις

καλύτερες ταινίες που θα προβληθούν στο

φετινό Φεστιβάλ της Τσέφαλου (Σικελία)

Γράφει ο π. ΑΠΟΣΤΟΛΟΣ ΜΑΛΑΜΟΥΣΗΣ

Αρχιερατικός επιτετραμμένος της Ιεράς Μητροπόλεως Γερμανίας

για τις δημόσιες σχέσεις με τη βαυαρική πολιτεία

Πρωτοπρεσβύτερος του Οικουμενικού θρόνου / © dpa

Η

βραδιά ξεκίνησε με το video clip „BREAKING

FREE“ που φέρει την υπογραφή του καταξιωμένου

Κύπριου μουσικοσυνθέτη της πόλης

μας, Άρη Αριστοφάνους. Γυρίστηκε στην Ειδομένη,

όπου ξετυλίχτηκε όλο το προσφυγικό δράμα και αποτέλεσε

άριστη εισαγωγή.

Ακολούθησε η προβολή της ταινίας «ΑΝ ΟΛΑ

ΤΑ ΠΑΙΔΙΑ» (ο τίτλος παραπέμπει στο αντίστοιχο

ποίημα του Ρίτσου) της Jopa Arts, η οποία μας προβλημάτισε,

καθώς αντιμετωπίζει με κοινωνικό ρεαλισμό

τόσο λεπτά θέματα.

Δίνει μια γροθιά στην ξενοφοβία και αναδεικνύει

τα προβλήματα που δημιουργούνται σε μια πολιτισμικά

ανομοιογενή αίθουσα διδασκαλίας, όπου κυριαρχούν

οι προκαταλήψεις. Επίσης, δίνει έμφαση στη

βία, τα παιδικά τραύματα, τη σύγκρουση πολιτισμών,

τη χειραγώγηση μαθητών από τους γονείς και το στείρο

εκπαιδευτικό σύστημα, στέλνοντας πανανθρώπινα

μηνύματα για τη συμφιλίωση των λαών και την αποδοχή

του «διαφορετικού».

Τα γυρίσματα του φιλμ έγιναν στον προαύλιο

χώρο του Ελληνικού Λυκείου Μονάχου, ενώ χρησιμοποιήθηκε

σχολικός εξοπλισμός από το 4ο Δημοτι-


18

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Τέχνες & Πολιτισμός

κό «Αριστοτέλης» και φωτογραφικό υλικό από τους

«Γιατρούς χωρίς Σύνορα». Στο οπτικοακουστικό έργο

εκτός από τον πασίγνωστο ανθρωπιστή, φιλέλληνα

και σπουδαίο καλλιτέχνη Konstantin Wecker, πρωταγωνιστούν

και δυο νεαρές κοπέλες από την παιδική χορωδία

του Ι.Ν. Αγίων Πάντων Μονάχου «ΜΕΛΩΔΙΑ»,

Linnéa Winroth και Ιωάννα Μήλιου που παρά το νεαρό

της ηλικίας τους φάνηκαν αντάξιες του ρόλου τους,

βρισκόμενες υπό την επαγγελματική καθοδήγηση της

θεατρολόγου Ηρούς Κωστράκη.

ρόλο του καθενός στη διαμόρφωση μιας κοινωνίας με

όραμα και ανεκτικότητα.

Άλλωστε, η ταινία μέσα σε 8 μόλις λεπτά καταφέρνει

να προβληματίσει και να συγκλονίσει κάθε θεατή.

Περαιτέρω, το „IF ALL KIDS“ (αυθεντικός της τίτλος)

που υπογράφεται από τη γνωστή στους καλλιτεχνικούς

κύκλους Victoria Mali, κατά κόσμον Ιωάννα

Παναγιώτου, αποτέλεσε σε αυτή την αξέχαστη βραδιά

το εφαλτήριο για υψηλοτάτου επιπέδου εισηγήσεις με

εξαιρετικούς προσκεκλημένους.

Ανάμεσά τους, ο 85χρονος επιζήσας του ναζιστικού

ολοκαυτώματος και πολλάκις βραβευμένος για το

αξιοθαύμαστο έργο του, Ernst Grube και η εκπαιδευτικός

Susanne Korbmacher. H κα Korbmacher, η οποία

έχει παρασημοφορηθεί με τα ανώτατα παράσημα από

το Ομοσπονδιακό κράτος και παράλληλα με το αξιέπαινη

προσφορά της στο να γιάνει τον πόνο παραμελημένων

παιδιών εντάσσοντάς τους στην κοινωνία,

έχει προσφέρει μεγάλο έργο και στα ελληνικά σχολεία

του Μονάχου.

© Jopa Arts

Την τεχνική υποστήριξη του εν λόγω πνευματικού

δημιουργήματος ανέλαβε το Ωδείο Genima και

ο διευθυντής του Γιώργος Παπαγεωργίου, ο οποίος

απέσπασε προσφάτως το βραβείο Phönix που απονέμει

ο Δήμος του Μονάχου σε επιχειρηματίες με μεταναστευτικό

υπόβαθρο.

Τη μουσική υπογράφουν ο μελοποιός του Καβάφη

και γνώστης του θεοδωρακικού έργου, Αλέξανδρος

Καρόζας, ο γνωστός Πατρινός μουσικοσυνθέτης

Νίκος Δημογιάννης και ο Αθηναίος συνθέτης Μελέτης

Ρεντούμης. Τον αγγλικό υποτιτλισμό επιμελήθηκε

η Νίνα Διαμαντοπούλου, ενώ στην οργάνωση της παραγωγής

συνέβαλε καθοριστικά ο Domenico Loseto.

Ιδιαίτερη ήταν και η συγκίνηση για την επί σκηνής

συνύπαρξη της παρουσιάστριας Εύας Γρίβα − που

υπηρέτησε επί 37 συναπτά έτη την ελληνόγλωσση εκπαίδευση

στα σχολεία του Μονάχου − και της πρώην

μαθήτριάς της, Ιωάννας Παναγιώτου, στην οποία ανήκει

η πρωτοβουλία και η επιμέλεια ενός άκρως ενδιαφέροντος

προγράμματος με πολιτικές, πολιτιστικές και

κοινωνικές θεματικές ενότητες.

Οι δύο κυρίες και όλοι οι συμβαλλόμενοι μάς

προσέφεραν αξέχαστες στιγμές, μας έφεραν αντιμέτωπους

με μεγάλα διλήμματα, μας παρότρυναν σε ενδοσκόπηση

και μας οδήγησαν να συνειδητοποιήσουμε το

Το πάνελ πλαισιώθηκε από την Σύμβουλο θυμάτων

ακροδεξιάς βίας Helga Hanusa, την ακτιβίστρια

Mathilda Legitimus-Schleicher (της γνωστής

οικογενείας Legitimus: απόγονος του πρώτου μαύρου

βουλευτή στο γαλλικό Κοινοβούλιο!), τον γνωστό ανθρωπιστή

Hamado Dipama, την ιδρύτρια του σχολείου

για παιδιά και γυναίκες από το Αφγανιστάν Nasima

Ebrahimi και την εκπαιδευτικό Εύα Γρίβα.

Τη συζήτηση συντόνισε ο ιατρός-ογκολόγος

Δρ. Θανάσης Μπαγκατζούνης με σπουδαίο έργο στην

ανθρωπιστική ιατρική. Τα τεχνικά ζητήματα επιμελήθηκαν

άριστα οι Μιχάλης Αμανατίδης και Χρήστος

Μαραζίδης.

Τόσο η ομιλία της σκηνοθέτιδας όσο και οι τοποθετήσεις

των ειδικών συγκλίναν στο ότι δεν μπορούμε

να μιλάμε για ενσωμάτωση – η οποία είναι μια

αμφίδρομη διαδικασία − αν δεν συνειδητοποιήσουμε

τα γενεσιουργά αίτια που αναγκάζουν τους ανθρώπους

να μεταναστεύουν: τη βία, τη φτώχεια, τις πολιτικές

αντιξοότητες, τον πόλεμο.

Περαιτέρω συμφωνήθηκε ότι το σχολείο θα πρέπει

να είναι το μέρος, όπου θα ζυμωθούν οι χαρακτήρες

των αυριανών πολιτών. Μέσω ενός σύγχρονου εκπαιδευτικού

συστήματος με καταρτισμένους δασκάλους

θα πρέπει να μεταλαμπαδεύσουμε στις μαθήτριες και

τους μαθητές τις αρχές της ισότητας και της αρμονικής

συμβίωσης, καθώς και το σεβασμό στη διαφορετικότητα.

Κυρίως, τονίστηκε η ανάγκη της αλληλεγγύης που

απορρέει και από τον τίτλο της εκδήλωσης «ΣΗΜΕ-


Τέχνες & Πολιτισμός

19

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ΡΑ ΕΣΥ, ΑΥΡΙΟ

ΕΓΩ!», εμπνευσμένο

από το

«ΣΦΑΓΕΙΟ»

του Μίκη Θεοδωράκη.

Η Ορθόδοξη

Εκκλησία

μας μένοντας

πιστή στην ανθρωπιστική

παράδοση

του Χριστιανισμού

με

ξεκάθαρη θέση

υπέρ της διαπολιτισμικότητας

και κατά της ξενοφοβίας εκπροσωπήθηκε

από τον πρωτοπρεσβύτερο Απόστολο Μαλαμούση

και τη σύζυγό του. Ο πρωτοπρεσβύτερος είχε και

έναν πρόσθετο λόγο να δώσει το «παρών» στη θαυμάσια

αυτή βραδιά: Η οικοδέσποινα υπήρξε αριστούχος

μαθήτρια του πατρός Αποστόλου στο Ελληνικό Λύκειο

του Μονάχου και συνεχίζει να είναι συνοδοιπόρος του

στον αγώνα κατά του φασισμού και του ρατσισμού.

Παρέστη επίσης και ο πρεσβύτερος Θωμάς Καραμήτσος

με τη σύζυγό του.

Είναι άξιο θαυμασμού πώς μια ιδιωτική πρωτοβουλία

με τόσο σύντομη χρονική παρουσία και ελάχιστα

υλικοτεχνικά-οικονομικά μέσα έχει στεφθεί με

απόλυτη επιτυχία και τυγχάνει αποδοχής όχι μόνο σε

ελληνογερμανικούς αλλά και διεθνείς κύκλους.

Συγκεκριμένα:

Ήταν η πρώτη φορά που μέσα σε ένα τόσο ανομοιογενές

κοινό με διεθνή θέματα, πρόβαλε αξιοπρεπής

και περήφανος ο ελληνικός πολιτισμός.

Ήταν η

πρώτη φορά που

ακούσαμε τόσο

μαχητικούς και

κριτικούς λόγους

με ατράνταχτα

επιχειρήματα

και αδιάσειστα

στοιχεία.

Ήταν η

πρώτη φορά που

είχαμε σε εκδήλωση

την μαθητιώσα

νεολαία

και νέα παιδιά,

ανθρώπους από την Ελλάδα, τη Γερμανία, τη Σουηδία,

την Κύπρο, την Τουρκία, το Ιράκ, το Ιράν, το Κουρδιστάν,

το Αφγανιστάν, τη Γαλλία, την Αφρική, αντιπροσώπους

από όλα τα γερμανικά κόμματα και τόσες πολλές

γυναίκες σε τόσο σημαντικούς ρόλους.

Κυρίως, συνάχθηκαν βαρυσήμαντα συμπεράσματα

και εστάλησαν βαθυστόχαστα μηνύματα, απλά

και κατανοητά για όλους.

Το σημαντικότερο είναι ότι έπεται συνέχεια,

εφόσον υπήρξε ενδιαφέρον από σχολεία της Βαυαρίας

να προβληθεί η ταινία σε ανθρώπους, στους οποίους

απευθύνεται: Σε όλα τα παιδιά!

Ευχόμαστε περαιτέρω καλή και ευλογημένη πορεία.

Όσες και όσοι δεν παραβρέθηκαν στην πρεμιέρα

της ταινίας „IF ALL KIDS“, μπορούν να πάρουν μια

ιδέα από το Trailer:

www.jopa-arts.com/jopa-on-camera

Το ιδιόχειρο σημείωμα της κας Helga Hanusa, συζύγου ενός από τους ελάχιστους επιζήσαντες

της ναζιστικής θηριωδίας και σημαντικότερους αντιστασιακούς αγωνιστές Ernst Grube,

καταδεικνύει ότι η κα Παναγιώτου κινείται σε μια συλλογική σκέψη, εφόσον κατάφερε

να «περάσει» μια ιδιωτική πρωτοβουλία ως μια κίνηση που έγινε στο όνομα του Ελληνισμού.


22 Essay

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„Scheiß drauf! Wir sind die Fremden“

Ein Plädoyer für die Abschaffung jeglicher „Zwangszugehörigkeit“

Am 30.10.17 starb der uruguayische Sänger Daniel Viglietti. Eines seiner bekannten

Lieder war „¡A desalambrar!“ − „Weg mit allen Zäunen!“. Mit Verlaub mache

ich daraus „Weg mit allen Tabellen und Etiketten!“ und schreibe unter diesem

Motto zum ersten Mal meine eigene Geschichte in Form eines Protest-Essays.

von Johanna Panagiotou

Herausgeberin & Chefredakteurin

Wie fühlt es sich an, wenn Tabellen und Etiketten

darüber entscheiden, wer Du sein musst?

Wenn Du dauernd in eine enge Schublade

gesteckt wirst? Wie kam es dazu, dass Du aus eigener –

aber nicht bewusster − Entscheidung in einer ausweglosen

Situation gefangen bist? Und was ist jetzt zu tun?

Ist etwa Flucht der Ausweg? Und kannst Du Dich im

selbstendeckten „Neuland“, befreit von allen Tabellen

und Etiketten, umorientieren und weiterentwickeln?

Kurzgeschichte meines Lebens

In München geboren und aufgewachsen, griechische

Eltern, griechischer Nachname, griechisches

− oder zumindest nicht-deutsches Aussehen−, griechischer

Pass, griechische Schule, griechische Unis (1999-

2007). Es folgt die – bewusste− endgültige Rückkehr an

den Geburtsort München und eine 8-jährige Auseinandersetzung

mit griechisch-bezogenen journalistischen

und kulturellen Themen (2010-2018).

Das verflixte siebte Jahr

Doch eines Tages wachte ich auf und stellte mir

anlässlich dieses entscheidenden Jubiläums – 7 Jahre

griechisches „Mädchen für alles“ (Selbstbezeichnung

für Medienunternehmerin) – einige existenzielle Fragen:

„Wie griechisch bist Du eigentlich?“

„Und warum musst Du unbedingt nur griechisch

sein?“

„Wozu eine Bezeichnung, die Dich stets und

überall begleiten muss?“

„ Bist Du –verdammt nochmal– glücklich?

Schauen wir nach hinten oder nach oben? Oder

schielen wir?

Das obige Selbstgespräch führte zur Selbstbeobachtung.

Aus dieser Introspektion zog ich nach einem

Jahr folgende Rückschlüsse:

1981 zweibeinig zur Welt gekommen. Dieser Fakt

lässt also keinen Zweifel daran: ein Mensch. Aber das

ist nicht genug. Deine Mitmenschen möchten unbedingt

wissen, aus welchem Ort du genau kommst. Sobald

sie diese Antwort haben, befindest du dich in einer

Sackgasse. Ausschlaggebend ist hier das Herkunftsland

deiner Eltern. Wo Du aufgewachsen bist, wo Du dich

am wohlsten fühlst, wo Du dich entfalten willst, ist, wie

man in Bayern sagt, den Fragenden „Wurst“.

Mensch heißt auf Griechisch «Άνθρωπος»; Etymologie:

«άνω θρώσκω», ein Wesen, das also nach oben

schaut, das Ideale verkörpert und sich große Ziele setzt.

Um dieses zu erreichen, habe ich mich bewusst

für Deutschland entschieden. Hier wollte ich mich entwickeln,

stets aktiv und verliebt sein. Hauptsächlich

möchte ich das sein, was man vom „Onkel Toms Hütte“,

dem erfolgreichsten Buch nach der Bibel, lernt:

Ein freier Mensch!

Die „Kette“ der Herkunft

Doch wie kann man frei sein, wenn man stets

und überall diese „Kette“ der Herkunft mitschleppen

muss? Als ich auf Kostas Papanastasious 80stem Geburtstag

in seinem geistig-kulturellen und politisch im

Sinne des Internationalismus geprägten „Terzo Mondo“


Essay

23

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in Berlin war, fragte ich ihn nach dem Fazit, dem Sinn

des Lebens. Darauf erwiderte er: „Ach, scheiß drauf,

mein Kleines. Was immer Du auch machst, Du bist und

bleibst ‚Der Grieche‘, ‚Der Fremde‘.“

Ich konnte diese Aussage damals nicht zuordnen.

Kostas bekam 2012 das Verdienstkreuz am Bande der

Bundesrepublik Deutschland, engagiert sich u.a. in Bereichen

wie der „Flüchtlingshilfe“ und gilt in der Öffentlichkeit

immer noch nur als der Lindenstraßenstar,

der Wirt Panajotis Sarikakis. Warum diese Einschränkung,

die − in diesem Kontext − auch als eine Art Unterschätzung

empfunden werden kann?

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“

Eine Zeichnung des Künstlers Günter Wangerin,

der massiver als viele Griechen in der Diaspora

gegen die fatale Politik in Hellas protestiert.

Karl Valentins Zitat könne man stundenlang versuchen

zu interpretieren; anschließend ist man doch

nicht schlauer. Kernproblem: Wie lässt sich der Begriff

‚Fremde‘ definieren?

Meines Erachtens ist der Mensch dort fremd, wo

er sich nicht wohl fühlt.

„In der Fremde bin ich der Grieche, in Griechenland

der Fremde“

Das ist ein traditionelles Lied aus Pontos, mit dem

sich viele GastarbeiterInnen damals identifiziert haben.

Und viele pflegen auch heutzutage zu sagen, dass es so

ist. Quatsch… Ich erinnere mich nie, in Griechenland

– abgesehen von meiner Kindheit, wo ich öfters als Hitlers

Nachkomme von Gleichaltrigen beschimpft wurde

− ernsthaft als deutsche Frau wahrgenommen worden

zu sein... Ich bin eine Auslandsgriechin, basta.

Über Identität und den diktierten Stolz

„Fühlst Du dich deutsch, oder griechisch“?

Ehrliche Antwort: „Egal, was ich darauf antworte,

hast du dein Urteil bereits anhand meines Aussehens,

meines Namens und dessen, was du von mir zu wissen

behauptest, gefällt“. Statt vergeblich zu versuchen, die

Frage zu beantworten, kann ich vielleicht ein paar Zusatzinformationen

zum Nachdenken liefern:

Als Familie haben wir seit 1962 − als meine analphabetische

Oma als Gastarbeiterin in Hannover ankam

– Wurzeln geschlagen. Meine Eltern, Geschwister,

Neffen und Nichten leben seitdem fast kontinuierlich

in Deutschland.

„Ja, aber Du bist und musst dich Griechisch fühlen,

stolz auf Deine Herkunft und damit verbunden

sein“ wäre eine mögliche Reaktion. An diesem Punkt

erlaube ich mir zu fragen, wer derjenige ist, der mir

diktiert, wie ich mich zu fühlen habe.

Selbstverständlich fühle ich mich „Griechisch“, im

Sinne der Bildung, die ich genoss. Bildung, gr. Παιδεία

war in der Antike synonym mit «Πολιτισμός»: Zivilisation,

Kultur. Und darauf kann ich echt stolz sein. Aber

ich möchte nunmehr auch auf Dinge stolz sein, die ich

selbst auf die Beine gestellt habe und nicht auf das, wofür

andere für mich – und ohne mich – entschieden

haben. Aber dieser Wunsch kann mich nicht davon abbringen,

wie ein kleines Kind zu weinen, wenn ich die

griechische Nationalhymne oder ein Lied aus der Heimat

meiner Eltern mitsinge. Genauso wehmütig wie

ich die „Laternenlieder“ aus meiner herrlichen Zeit im

deutschen Kindergarten höre.

Der Körper hier, die Gedanken dort.

Kommen wir nun zu den Sachen, die ich für mich

entschieden habe:

Januar 2017, Migrationsbeiratswahl. Es geht um

die demokratische Abstimmung der MigrantiInnen,

die uns im Migrationsbeirat (ehemals Ausländerbeirat)

repräsentieren. Ich entschied mich als bewusste Internationalistin,

die Liste mit KandidatInnen aus Afrika,

Lateinamerika, Türkei, Griechenland, dem Iran etc. zu

unterstützen.

Fehlanzeige! Auch hier spielt fast nur meine Herkunft

die entscheidende Rolle. Meine politischen Ansichten?

Wenn ich Panastastiou zitieren darf: „Scheiß

drauf!“. Ich bin die Griechin. Einfach nur die Griechin.

OK, im besten Fall bin ich nach ‘Alexander, dem Gro-


24 Essay

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ßen‚, ‘Johanna, die Griechin‘.

Neben meinem Einsatz als Internationalistin bin

ich in einem interkulturellen Verein als Menschenrechtlerin

aktiv. Doch auch hier ist die griechische Herkunft,

und nur diese, ausschlaggebend. Was ich im Rahmen

meines Engagements initiiert habe, ist Nebensache.

In den meisten Fällen, gehe ich davon aus, dass es

nur gut gemeint ist (manche Menschen schwärmen für

Vielfalt), aber paradoxerweise wird man auf diese Art

latent denen gleichgestellt, die genau das machen, was

ich ablehne:

In einem bestimmten Land zu leben und auf

„fremdem Boden“ Politik zugunsten eines anderes

Landes machen. Man lebt also in Deutschland und ist

gegenüber Themen der deutschen Politik gleichgültig

und bestimmt mit Dreistigkeit,

wie das Leben der Bürger eines

anderen Landes politisch geprägt

sein muss (siehe wie Erdogan-Anhänger

das Ergebnis

des Referendums in Deutschland

wild feierten).

Ausnahme: Die Menschen,

die in einem gewissen

Alter wegen politischer Turbulenzen

oder aufgrund eines

finanziellen Desasters im Ursprungsland

nach Deutschland

kamen und ihr A und O

(Familie, Verwandte, Vermögen

und ihre Kindheitserlebnisse)

zurückließen, haben

sich hier fast nie wohl und

vertraut gefühlt. Die Tatsache,

dass den GastarbeiterInnen

und ihren Kindern oder den

jüngsten EinwanderInnen eingeredet

wurde, sie seien nur für eine beschränkte Zeit

hier, bestärkt diese Gefühle.

Wir sind, was (und wie) wir denken

Im Rahmen meiner journalistischen und kulturellen

Beschäftigung mit deutsch-griechischen Themen

habe ich manche griechische Gemeinschaften in

Deutschland näher kennengelernt. Und obwohl ich ab

dem ersten Moment die deutschen Hellas-FreundInnen

in meine Arbeit einbezog, hatte ich mehr mit den

hier lebenden Griechinnen und Griechen zu tun. Viele

von ihnen sind wertvolle Schätze, die mich kräftig

unterstützt haben. Mit vielen von ihnen reicht für die

Einschätzung einer Situation ein einziger Blickkontakt.

So gut kann ich mich mit ihnen verstehen!

Doch unter das Griechentum in der Diaspora gibt

es auch eine kleine Clique, die hier die Mikrographie

eines Vetternwirtschaft-Systems etabliert hat, wo fähige

und progressive Menschen keinen Platz haben. Das

Sagen haben die, die einst vom damaligen fatalen, politischen

System profitierten und für eine merkwürdige

Art von Nationalismus plädieren. Genauer, verleihen

sie einem Ereignis erst dann Bedeutung, nur wenn dies

einen griechischen Aspekt hat. Dabei ist ihnen dieses,

eigentlich immer stattfindende, Ereignis und dessen

Kontext völlig gleichgültig. Denn für sie ist nur wichtig,

was in ihrer kleinen Parallel-Gesellschaft passiert.

Nichts ist selbstverständlich

Mit meiner Schwester (links) in der Schleißheimerstraße-

Wohnung in München, wo ich geboren und aufgewachsen

bin. Es wird aber trotzdem noch sehr lange in diesem

Land dauern, bis man als „Münchnerin“ akzeptiert wird.

Seit einigen Monaten versuche ich nach langer

Beschäftigung mit der oben geschilderten Beobachtung

meines Inneren und der

Außenwelt, mich umzuorientieren.

Drehe als Victoria Mali

einen Film zur Flüchtlingsdebatte,

moderiere eine Sendung

für internationale politische

Kunst & Literatur im Bürgerradio

LORA und nehme aus Faszination

für fremde Kulturen

ein Ethnologie-Studium an der

LMU auf. Diese zwei Orte sind

die einzigen auf dieser Welt,

wo ich als denkender Mensch,

als Individuum mit Interessen,

die nicht jedermann hat, wahrgenommen

werde. Hier kann

ich mich frei bewegen und das

sein, was ich schon immer sein

wollte.

Es war keine selbstverständliche

Entwicklung. Es

war ein schwieriger Prozess,

ein harter Kampf. Mit mir, mit meiner „Welt“, mit der

Außenwelt. Es ist nicht einfach, Identitätsfragen zu beantworten

und sich selbst zu verstehen…

Der Mensch sollte sich vielleicht die Zeit nehmen,

um tief sowohl in sein Inneres als auch in die Familiengeschichte

einzudringen und anschließend offen

und ehrlich über Identitätsfragen zu diskutieren. Dabei

muss er aber im Auge behalten, dass er – egal, was

er macht und wie weit er es bringt – in diesem Land

immer nur der Grieche, der Türke, der Italiener sein

wird. Ob er es will oder nicht. Daher muss er jeden Tag

kämpfen, um zu beweisen, was er tatsächlich sein will.

Mit viel Elan, Weltoffenheit und immer mit einem Koffer

voll wertvoller Elemente aus der eigenen Kultur, die

immer nützlich sein werden.


Essay

25

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Αλλάζουμε όνομα, όχι στάση ζωής

του φιλολόγου Θεμιστοκλή Μουτσίση

Έχουν περάσει πέντε χρόνια, από τη μέρα που έστειλα

το βιογραφικό μου στο περιοδικό. Βλέπετε, μόλις

είχα έρθει από Ελλάδα, προσδοκώντας σε ένα

καλύτερο μέλλον στη Γερμανία και αναζητούσα την πρώτη

μου εργασία. Από τότε, πέρασαν τόσα χρόνια αδιάλειπτης

−πνευματικής κυρίως− συνεργασίας, με τις καλές και τις

δύσκολες στιγμές της. Ποιος, άλλωστε, μπορεί να υποστηρίξει,

ότι είναι εύκολο να σταθείς σε αυτόν τον χώρο, χωρίς

προσπάθεια και θυσίες;

Θα μπορούσα να γράψω πολλά περισσότερα για

αυτή τη γνωριμία, αλλά από τη μία δεν ήρθε η στιγμή να

γραφτεί το «επιμύθιο» του ανθρώπου που ονομάζεται Ιωάννα

(ίσως είναι και λίγο νωρίς με όλα αυτά που στοχεύει

να κάνει!) και από την άλλη έχω μέσα μου την ελπίδα, πως

ο κύκλος της Δραχμής δεν έχει κλείσει και πως στο μέλλον

κάπως-κάπου πάλι θα συναντηθούμε! Άλλωστε γνωρίζω,

πως για κάποιους η Δραχμή δεν ήταν απλώς ένα περιοδικό

έντυπο, ήταν και είναι η καρδιά του Έλληνα που ζει ή μεγάλωσε

στο Μόναχο τις τελευταίες δεκαετίες. Έτσι, κάποιοι θα

συνεχίσουν να τη φέρουν πάντα μέσα τους.

Ας σταθούμε, όμως, στο καλοκαίρι του 2016 που

κυκλοφόρησε το 29ο τεύχος της Δραχμής. Πέραν του επετειακού

του χαρακτήρα (6 χρόνια), επέδειξε μια ευρεία και

συνάμα ποιοτική θεματολογία. Μεταξύ άλλων, η εκδότρια

–με την οποία δεν διατηρούμε πλέον την τυπική σχέση «εργοδότρια-εργαζόμενος»–

ανοίγει για πρώτη φορά τα χαρτιά

της στο Editorial, όπου αναφέρεται σε όσα την ώθησαν να

ιδρύσει το 2010 το παρόν έντυπο.

Θα δανειστώ εδάφια αυτού του κειμένου, ώστε να

εκτιμήσω την εξέλιξη του πνευματικού αυτού έργου, μιας

και είχα την τύχη να την ζήσω εκ του σύνεγγυς.

«Η ουμανιστική αντίληψη μου υπαγορεύει πως ένα

έργο – όσο τρανό και να γίνει – θα φέρει πάντα τη σφραγίδα

του ανθρώπου που το δημιούργησε»

Και αυτό ισχύει. Όσο κι αν η Ιωάννα επέμενε να λέει

ότι το περιοδικό ανήκει στον απόδημο Ελληνισμό (παρέστην

ουκ ολίγες φορές σε συζήτηση, όπου την ρωτούσαν

ποιος εκδίδει το περιοδικό κι απαντούσε «Οι Έλληνες του

Μονάχου»), όλοι γνωρίζαμε ότι εκείνη ήταν η ψυχή αυτού

του πονήματος. Εσκεμμένως χρησιμοποιώ τη λέξη «πόνημα»,

καθότι πρόκειται για μια αδιάκοπη εργασία, τ’ αποτέλεσμα

της οποίας διαχέονταν τόσο στον τομέα των εκδόσεων,

όσο και στο χώρο του πολιτισμού και του «επιχειρείν».

Με τη δυναμική της προσωπικότητα και το αδιαμφισβήτητο

ταλέντο της κατάφερε να δημιουργήσει ένα περιοδικό

για τον Φιλελληνισμό και τα Ανθρώπινα Δικαιώματα

που το διάβαζαν ανελλιπώς φιλέλληνες με πολύ υψηλό μορφωτικό

επίπεδο, άνθρωποι της διπλανής πόρτας, εργάτες,

διανοούμενοι, πολιτικοί, φοιτητές και μαθητές. Και γύρω

από τον πυρήνα «Δραχμή» περιστρέφονταν σαν ηλεκτρόνια

άλλα δημιουργήματα, όπως το «Λογοτεχνικό Καφενείο» και

η δικτύωση των Ελλήνων επιχειρηματιών. Και το ένα συμπλήρωνε

το άλλο.


26 Essay

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Για πολλούς από εμάς, η ενασχόληση με το περιοδικό

αποτέλεσε ένα μεγάλο σχολείο. Μια διαδρομή σε άγνωστα,

αλλά συνάμα όμορφα μονοπάτια. Με γνώσεις και εμπειρίες

που δεν χωράνε στα στεγανά μιας σχολικής αίθουσας ή στα

αναλυτικά προγράμματα, αλλά θα συγκαταλέγονται στο κεφάλαιο

που ονομάζεται «ξενιτιά».

Άλλωστε αυτοί που

γνωρίζουμε καλά το ανήσυχο

άτομο που ήταν πίσω από όλα

αυτά, είμαστε γνώστες της

απέραντης αγάπης που τρέφει

για τα θέματα που άπτονται

των ανθρωπίνων δικαιωμάτων

και που με κάθε ευκαιρία ήθελε

να συζητήσει μαζί μας. Μια

διαρκής κραυγή αγωνίας για

το πού βαδίζει ο κόσμος μας.

Άρα, ήταν ό,τι πιο φυσιολογικό

και αναμενόμενο να την

κερδίσει κάποια στιγμή τούτος

ο τομέας και ν’ αφοσιωθεί

νυχθημερόν σε αυτόν. Έτσι,

όπως κάνει με όλα όσα φέρουν

την ανεξίτηλη υπογραφή της.

Εύλογα, όμως, θ’ αναρωτιέστε

γιατί δεν μπορούν

πλέον να συνυπάρξουν ο Φιλελληνισμός

με τα Ανθρώπινα

Δικαιώματα. Η απάντηση είναι απλή και αληθινή:

Γιατί σαν αποφασίσεις να μπεις σε ακόμα πιο βαθιά

νερά –αναφέρω ότι για να υπηρετήσει με ακόμη μεγαλύτερη

ακρίβεια και υπευθυνότητα το λειτούργημά της συνεχίζει να

σπουδάζει Κοινωνική Ανθρωπολογία στο Πανεπιστήμιο του

Μονάχου– και συνειδητοποιήσεις ότι η μέρα έχει μονάχα 24

ώρες, πρέπει κάτι να αφήσεις ή να το πάρεις μαζί σου εκεί

που θα πας.

Ό,τι είχε να πει και να δώσει σ’ ένα αμιγώς ελληνικό

ή ελληνογερμανικό πλαίσιο, τα είπε και τα έδωσε όλα. Και

πού πάει; Θα επικαλεστώ το τραγούδι σε μουσική και στίχους

Σπανουδάκη: «Πάμε γι’ άλλες πολιτείες ερωτικές, να

βρεθούμε σ’ εμπειρίες λυτρωτικές».

Έρωτας, λύτρωση και μάχη για να κατακτήσει της

θάλασσας τα άφταστα τοπία, αυτό είναι το τρίπτυχο που κινείται

η εκδότριά μας.

«Το μόνο που θέλω είναι να συνεχίζω να ασκώ με συνέπεια

το λειτούργημά μου, ώστε να μπορώ να κοιτάω κατάματα

αυτούς που υπηρετώ. Εσάς! Έμαθα τόσα πολλά κοντά

σας. Σας ευχαριστώ. Για όλα»

Η Ιωάννα είναι σαν τα παιδιά που χαράζουν με το

δάχτυλό τους κύκλους στην άμμο και τη στιγμή που το κάνουν,

έχουν στο νου τους την επόμενη ζαβολιά. Έτσι και

τώρα, κλείνει έναν κύκλο που υπηρέτησε με συνέπεια και

ανοίγει ένα άλλο κεφάλαιο στο συναρπαστικό κόσμο, που

εκείνη έφτιαξε. Μόνο που τώρα ο πήχης έχει ανέβει ακόμα

πιο ψηλά. Γνωρίζω το σχέδιό της –που πλέον είναι σε θέση

να υλοποιήσει– από το 2013

και είμαι σίγουρος ότι θα δούμε

κι άλλες πτυχές της πολύπλευρης

προσωπικότητάς της,

αλλά και τον ελληνικό πολιτισμό

ν’ ανθεί σε ένα μαγευτικό

περιβάλλον. Κι όλα αυτά

θ’ αντικατοπτρίζονται στο

Ethno News, η επιτυχημένη

πορεία του οποίου είναι σχεδόν

προδιαγεγραμμένη.

Ένας από τους λόγους

που με κάνει να το πιστεύω,

είναι ότι η Ιωάννα ποτέ δεν

ξεχνάει από πού κρατάει η

σκούφια της. Γράφει λοιπόν:

«Γιατί ίδρυσα τη Δραχμή;

Γιατί πίστεψα ότι μας αξίζει

να έχουμε κάτι ποιοτικό

και όμορφο. Ήταν, επίσης,

κάτι που χρωστούσα στη γιαγιά

μου. Ήρθε στο Αννόβερο

το 1962. Εμείς, τα παιδιά και εγγόνια των φιλοξενούμενων

εργατών, οφείλουμε να είμαστε εργάτες του πνεύματος, μένοντας

όπως πάντα πιστοί σε αυτά που εκείνοι μας δίδαξαν.

Θα σταθώ στο ήθος τους».

Με το ήθος που τις δίδαξαν οι γονείς της και με τις

αξίες που γαλουχήθηκε στα ελληνικά σχολεία, η Ιωάννα

θα συνεχίζει ν’ αρθρογραφεί όχι μόνο στο όνομα των εδώ

Ελλήνων αλλά εν ονόματι των 666.450 ξένων που ζουν στο

Μόναχο. Και αυτή είναι η πραγματική Ιωάννα που ξέρουμε

κι εκτιμούμε. Δεν χωράει σε στεγανά, καλούπια και γεωγραφικούς

περιορισμούς.

Το μυστικό της επιτυχίας;

«Όσα γράφτηκαν όλα τούτα τα χρόνια, και θα συνεχίζουν

να γράφονται, έχουν ως γνώμονα την αξιοπρεπή

αντιμετώπιση του αναγνώστη. Κάθε λέξη, κάθε συλλαβή είναι

ποτισμένα από την αλήθεια, ένα πολύ μικρό κομμάτι της

οποίας, θαρρώ, πως μπόρεσα ν’ αγγίξω και να σας το χαρίζω

απλόχερα. Χωρίς να σκεφτώ συνέπειες. Χωρίς φόβο. Ίσως

με πάθος»

Καλή τύχη, Ιωάννα!

Σε ευχαριστούμε για όλα, όσα μας προσέφερες.


Essay

27

---------

„Bewegung, Wandlung, Offenheit dem Neuen

und Anderen gegenüber. Das ist Leben“

Olga Lantukhova

Drachme-Mitarbeiterin (2013-2016)

Stellvertretende Chefredakteurin (2016)

Am Weihnachtsmorgen begrüßt mich eine Nachricht

der Herausgeberin. Warme festliche Grüße,

eine Mitteilung über neue Pläne und eine

Einladung, das Schlusswort einer Geschichte, die wir

vier Jahre lang zusammen schrieben, zu verfassen.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass es eine

einzigartige Reise voller Herausforderungen und Errungenschaften,

Entdeckungen und Aufdeckungen an

der Seite einer besonderen und vielseitigen Persönlichkeit

voller Enthusiasmus,

Neugier und immer neuer

Ideen war. Die Tatsachen

sprechen für sich:

Die Drachme entstand

im Krisenjahr 2010 und erreichte

ohne jegliche staatliche

Unterstützung innerhalb

kurzer Zeit den verdienten

Status des einzigen Qualitätsmagazins

des Münchner

Griechentums sowie eines

der anspruchsvollsten Diaspora-Printmedien

weltweit.

Das Geheimnis der Drachme

lag in der ständigen unaufhaltsamen

Entwicklung,

welche Johannas Prinzipien und Ideale widerspiegelte,

sowie im Engagement all der zahlreichen kreativen und

talentierten Menschen, die an ihrer Seite das Magazin

jahrelang gepflegt haben und denen ein großer und

herzlicher Dank gilt.

Das Projekt startete als ein interkulturelles Medium,

das in den Zeiten der Verleumdung und Beleidigung

der Griechen klare Worte über ihr Ideenreichtum

und ihren Fleiß formulierte. Diese stellte die Gründerin,

neben der Darstellung ihrer Mitmenschen, auch

durch ihr eigenes Beispiel der unermüdlichen und

beständigen Arbeit überzeugend zur Schau. In den

darauffolgenden Jahren entwickelte sich Drachme zu

einem investigativen Magazin mit internationalem Anspruch,

welches in kritischen Fragestellungen globale

Zusammenhänge diskutierte. Über Johannas zahlreiche

menschenrechtliche Aktivitäten lässt sich noch etwas

Wichtiges sagen. Unsere Zeit (wie allerdings alle Zeiten

der Weltgeschichte) fordert jeden zum täglichen Kampf

auf, doch weiterkämpfen und gleichzeitig Menschlichkeit

bewahren zu können ist eine Eigenschaft, die nur

Wenige auszeichnet. Zu solchen

bewundernswerten Personen

gehört die Initiatorin.

So viele wertvolle Erkenntnisse

und gute Zuversicht

für die Zukunft lese ich

aus den wenigen Zeilen von

Johannas Nachricht heraus.

Nun ist das Morgengrauen

vorbei, die ersten Sonnenstrahlen

versprechen einen

schönen Tag. Weihnachten,

Sonnenwende, Neujahr…

Eine Zeit, der magische Eigenschaften

zugeschrieben

werden, da diese Tage für

Menschen verschiedener

Kulturen aus allen Teilen der Welt Neuanfang bedeuten.

Die Zeit des Jahres, in der man sich klar und deutlich

besinnt: Leben bedeutet ständige Bewegung, Wandlung,

Offenheit dem Neuen und Anderen gegenüber.

So bin ich mir sicher, dass das Ende des einzigartigen

Kapitels in der Mediengeschichte Münchens, welches

Drachme heißt, zugleich der Anfang einer ganz besonderen

neuen Ära ist; viel spannender, viel gewagter, viel

bunter – ja, es ist möglich!

Herzlich willkommen, Ethno News!


28

---------

„Einen besseren Rutsch ins 2018 könnten wir uns nicht vorstellen“. Das war der erste Gedanke,

als Anfang des Jahres die guten Nachrichten den interkulturellen Vorstand des Basketballvereins

mit der „Uniting Cultures“ Philosophie erreichten: BC Hellenen ranken stolz auf Platz

40 in der Liste des Deutschen Basketball Bundes und gehören somit zu den 100 größten Vereine des

Landes. Zur Geschichte: Vor zwei Jahren wurde der Verein überhaupt nicht aufgelistet, voriges Jahr

waren die Hellenen auf Platz 74 und heuer sind sie auf Platz 40 gelandet. Dies war der größte Sprung

aller platzierten Vereine aus dem letzten Jahr. Übrigens: Die BC Hellenen genießen den Status des zweitbesten

– nach FC Bayern – Basketballvereins in München und verdienen Respekt sowie Unterstützung.

Am 14.12.2015 wurde die Initiative zur Förderung

der Selbständigkeit KINITRA im

Referat für Arbeit und Wirtschaft ins Leben

gerufen. Heute dürfen wir die Früchte unserer

Bemühungen ernten und stolz auf ein

Ergebnis sein: Georg Papageorgiou, der Inhaber

des Musikinstitutes GENIMA bekam

heuer den Münchner Wirtschaftspreis für

Migrantenunternehmen PhönixPreis. Mit

dieser wichtigen Auszeichnung will die Stadt

(das o.g. Referat und der Migrationsberat)

die wirtschaftliche Leistung von Migrantenunternehmen

würdigen und deren soziales

Engagement anerkennen. Das Foto entstand

aus den Dreharbeiten des Kurzfilms „If all

Kids“, in dem sich das preisgekrönte Institut

kräftig beteiligte. Auf dem Bild: Konstantin

Wecker am Piano, Georg Papageorgiou im

Aufnahmestudio.


29

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Τα Τμήματα Ελληνικής Γλώσσας έδωσαν το δικό τους δυναμικό παρών στις 3.12.2017 στη Βιβλιοθήκη του

Gasteig, συμμετέχοντας στο 5 ο Διαπολιτισμικό Φεστιβάλ Παραμυθιού, όπου λαοί όλου του κόσμου διάβασαν

ένα παραμύθι της χώρας τους. Και οι εκπαιδευτικοί των ΤΕΓ Μαρία Αναστασιάδου, Πέννη Καλάκου

και Άννα Παναγιωτίδου δεν μπορούσαν να κάνουν καλύτερη επιλογή, από το να διάβασαν την εξαιρετική

περιπέτεια φαντασίας για τα ΔΙΚΑΙΩΜΑΤΑ ΤΩΝ ΠΑΙΔΙΩΝ ΟΛΟΥ ΤΟΥ ΚΟΣΜΟΥ «Το γελαστό μπαλόνι»

του Γιώργου Κατσέλη. Η παρουσίαση* έγινε διαδραστικά, καλώντας τα παιδιά να εξηγούν τις εικόνες από το

παραμύθι που άκουγαν. Έπειτα, μοιράστηκαν ευχητήριες επιστολές, δεμένες στις κλωστές των μπαλονιών. Στη δε

«δημιουργική γωνία» οι μικροί φίλοι της Λογοτεχνίας, ζωγράφισαν τις εντυπώσεις τους από το παραμύθι. Έπεται

συνέχεια! Τα ΤΕΓ θα λάβουν μέρος και στη διεθνή ημέρα της μητρικής γλώσσας στις 21.02.18, διαβάζοντας στον

ίδιον τόπο μύθους του Αισώπου.

*Ανάγνωση: Πέννη Καλάκου, Μετάφραση στη γερμανική: Αριστείδης Μαδεμλής, Συντονισμός: Ελένη Βούλγαρη,

Διοργανωτής: MORGEN e.V. – Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen

Das sind die schönsten Momente im Alltag

einer Herausgeberin: Workshop „Die

professionelle Erstellung einer Schülerzeitung“

mit den Schülerinnen und Schülern

des Griechischen Lyzeums in München

(Redaktionsteam) in unserem Büro. Jede

Minute mit Jugendlichen ist kostbar…

Η φωτογραφία απεικονίζει τα μέλη της

συντακτικής ομάδας της Εφημερίδας του

Λυκείου «Moosnews». Κάθε στιγμή με

αυτά τα παιδιά, είναι επένδυση. Τιμή μας

να μας επισκεφτούν και να μας συμβουλευτούν.

Διακρίνονται επίσης η σκαπανέας

του εγχειρήματος κα Εύα Γρίβα και η

άξια συνεχιστής του κα Έλλη Κυρμανίδου.


30

---------

Europa

„Würdest du das Memorandum

unterschreiben?“

Yiannis Varoufakis,

Die ganze Geschichte, Meine Auseinandersetzung

mit Europas Establishment, München:

Antje Kunstmann Verlag 2017, S. 290

von Dr. med. Thanasis Bagatzounis

uns unsere Kräfte vereinen“, schrieb ich

im Juni 2015 an die Drachme-Redaktion. Ich

„Lasst

war schwer beeindruckt, sowohl vom hohen

Niveau des deutsch-griechischen Magazins als auch von

der Hartnäckigkeit der Herausgeberin im Kampf gegen

Ungerechtigkeit, sei

es „verjährte“ Verbrechen,

wie der Genozid

an den Armeniern

und Pontos-Griechen,

das NS-Massaker von

Kommeno oder hochaktuelle

Geschehnisse

wie der Angriff auf

eine demokratisch gewählte

Regierung seitens

der Troika.

Letzteres beschäftigte

mich als

Griechen in der Diaspora

sehr, da ich als

Arzt die fatalen Konsequenzen

der Austeritätspolitik im Gesundheitssektor

mit Sorge verfolgte. Mein bescheidener Beitrag dazu

war das von mir initiierte Projekt „Art Grexit“. Unter

anderem versuchte ich durch Kunst die Öffentlichkeit

über die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der

Gesundheitsressourcen zu sensibilisieren.

Mein Projekt hatte genauso wenig mit dem Austritt

Griechenlands aus der Eurozone zu tun, wie der

Titel des Magazins Drachme*. Im Gegenteil: Johanna

und ich waren, und sind immer noch, für ein gemeinsames

Europa, wo „Demokratie kein Luxus ist, den sich

Gläubiger leisten und den man Schuldnern vorenthalten

kann“.

Der obige Satz stammt von Yiannis Varoufakis. Es

war eine Reaktion auf die Aussage Wolfgang Schäubles

“man kann nicht zulassen,

dass Wahlen

die Wirtschaftspolitik

beeinflussen“. Dessen

Gesamthaltung in der

Griechenlandkrise

bezeichnet Varoufakis

als „platonische Verachtung

für die Demokratie“.

Das Treffen

der beiden fand am 8.

Juni 2015 in Berlin

statt, einige Tage vor

den dramatischen Ereignissen

der Bankenschließung

und der

Rebellion des griechischen

Volkes gegen

seine Gläubiger, die zu den stolzen 61.31 % im Referendum

geführt hat. Es war ein deutliches Votum gegen

die Fortsetzung der Troika-Unterwerfung und für die

Wiedererlangung von Würde, Selbstachtung und Souveränität.

Doch seit der anschließenden Kapitulation von

Syriza − ihr vorausgegangen war die Ausschaltung

von Varoufakis durch Alexis Tsipras − und dem „kuriosen

Schauspiel, wie eine Regierung ihr Volk stürzt“

(so Varoufakis), Ereignisse, die nicht nur das tapfere

griechische Volk demütigten sondern allen progressi-


Europa

31

---------

ven Kräften in Europa einen heftigen Schlag ins Gesicht

versetzten, ist alles anders.

Sein spannendes Buch ist eine Pflichtlektüre für

alle Europäer (DIE ZEIT) und ein wichtiges Nachschlagewerk

für künftige Historiker. Es folgen die wichtigsten

Zitate zum Nachdenken:

„Herr Minister, ich möchte Ihnen sagen, dass

das sehr wichtig ist, was Sie da tun − nicht nur für Ihr

Land, sondern auch für uns. Sie machen uns Hoffnung

auf eine Chance, dass auch wir befreit werden“.

(Deutscher Leibwächter von Varoufakis bei einem seiner

Besuche in Frankfurt).

„Ich lebe, atme und träume von Umschuldung,

einer Reduzierung der Überschussziele, von der Beendigung

der Austerität, von Steuersenkungen und

einer Umverteilung von Einkommen und Vermögen“.

(Varoufakis an Alexis Tsipras, nachdem Letzterer

ihm mitteilte, dass er eine Kabinettsumbildung plane,

um ihn aus der Schusslinie der Troika, der Gläubiger

und der Medien zu nehmen)

„Noli illegitimi carborundum! − Lass dich von

den Schweinehunden nicht unterkriegen“. (Willem

Buiter, Chef-Volkswirt der Citibank an Yannis Varoufakis)

„- Würdest du das Memorandum unterschreiben,

wenn du an meiner Stelle wärst?“ (Yannis Varoufakis

an Dr. Wolfgang Schäuble am 8. Juni 2015 im

Berliner Büro von Dr. Wolfgang Schäuble)

„- Als Patriot, nein. Es ist schlecht für dein

Volk“. (Schäubleσ Antwort)

„Griechenland war und ist leider immer noch

ein Labor, in dem die zerstörerische Kraft immer

neuer Kredite in Verbindung mit selbstzerstörerischer

Austerität getestet und erprobt wird“ (Yiannis

Varoufakis)

„Heute können wir nur eins tun, nämlich Griechenland

sagen: Fresst oder sterbt“. (Slowenischer

Finanzminister in der Sitzung der Eurogruppe am 25.

Juni 2015)

„Unser Nein ist ein majestätisches Ja zu einem

demokratischen Europa. Es ist ein Nein zu den düsteren

Vision einer Eurozone, die wie ein eiserner Käfig

für Europas Völker ist. Aber es ist ein lautes Ja zu

einer Vision der Eurozone, die soziale Gerechtigkeit

und gemeinsamen Wohlstand für alle Europäer verheißt“.

(Yiannis Varoufakis).

Es handelt sich zweifellos um eine bemerkenswerte

Lektüre nicht nur für Historiker, Politik- und

Finanzwissenschaftler, sondern auch für Massen- bzw.

Medienpsychologen. Letzteren wird schnell bewusst,

wie aufeinander abgestimmte Mächte (Politik und Medien)

das Image eines Andersdenkenden ruinieren und

Halbwahrheiten verbreiten können.

Und es ist bewundernswert, dass die Stimmung

unter manchen Menschen von den Manipulationspraktiken

der Mainstream Medien trotzdem unbeeindruckt

blieb:

„Ich bitte Sie inständig, mir etwas zu versprechen.

Ich weiß, dass Sie die Wahl gewinnen werden.

Ich rede mit den Menschen auf der Straße und habe

daran keinen Zweifel. Bitte, wenn Sie gewinnen und

im Amt sind, denken Sie an diese Menschen. Tun Sie

etwas für sie. Nicht für mich! Ich bin am Ende. Wen

die Krise zu Fall gebracht hat, der steht nicht mehr

auf. Für uns ist es zu spät. Aber bitte, bitte tun Sie etwas

für die, die noch am Rande stehen. Die sich noch

mit den Fingernägeln festkrallen. Die noch nicht abgestürzt

sind. Lassen Sie sie nicht fallen. Drehen Sie

ihnen nicht den Rücken zu. Unterschreiben Sie nicht

alles, was man Ihnen vorlegt, so wie es Ihre Vorgänger

getan haben. Schwören Sie, dass Sie es nicht tun

werden. Schwören Sie?“ (Lambros, obdachloser Lehrer

in Athen)

Es mag sein, dass der griechische Frühling viel

zu früh niedergeschlagen wurde und dass es noch eine

Weile dauern wird, bis sich Europa von der menschenverachtenden

Politik ihres Establisments erholt. Doch

Yiannis Varoufakis‘ Auseinandersetzung mit den Vertretern

des Establishments wird uns weiterhin inspirieren.

Inspiration… das scheint immer mehr heutzutage

zu fehlen. Auch in der Politik.

*Mehrmals musste die Herausgeberin in Zeiten der

Medien-Hysterie über einen „Grexit“ betonen, dass

der Name des Magazins an die Drachme erinnern

sollte − einer Währung, die im Jahr 1832 in der

Münchner Münzprägeanstalt ganz im Geiste der

griechenlandfreundlichen Haltung der Zeit geprägt

wurde. Hätte Johanna damals dem Druck nachgegeben

und den Namen der Zeitschrift geändert,

würde sie die Anschuldigungen über Europaskeptizismus

nie abweisen können. Doch ihre konsequente

Haltung, den Ablauf der Ereignisse nüchtern

zu beobachten und zur rechten Zeit ihr Projekt

zu erweitern (siehe transkulturelles Magazin Ethno

News) ist lobenswert.


32

--------- Hygeia

Πρωτόνια: Η επαναστατική αντικαρκινική θεραπεία

©medindia.net

Η

θεραπεία πρωτονίων προσφέρεται σε πολύ

λίγα κέντρα στην Ευρώπη και είναι η πλέον

αποτελεσματική θεραπεία για όγκους που

βρίσκονται πολύ κοντά σε ευαίσθητες δομές, όπως τα

οπτικά νεύρα, το οπτικό χίασμα, το στέλεχος του εγκεφάλου

και ο νωτιαίος μυελός.

Οι ασθενείς παρουσιάζουν λιγότερες παρενέργειες,

ενώ αυξάνονται οι πιθανότητες ίασής τους.

Πιο συγκεκριμένα, η θεραπεία με πρωτόνια ενδείκνυται

για τους εξής όγκους:

• σιελογόνων αδένων

• παραρρινίων κόλπων

• ρινοφάρυγγα

• χορδώματα / χονδροσαρκώματα βάσης κρανίου

• καρκίνος προστάτη

του Δρος Θανάση Μπαγκατζούνη*

Ακτινοθεραπευτή–Ογκολόγου

www.oncologicarts.com

• ενδοκρανιακοί όγκοι και όγκοι εγκεφάλου (πολύμορφο,

γλοίωμα οτπικού νεύρου, γλοίωμα στελέχους,

μηνιγγίωμα, πιλοκυτταρικό αστροκύττωμα)

• όγκοι σπονδυλικής στήλης και νωτιαίου μυελού

• καρκίνος παγκρέατος

• ηπατικός καρκίνος

• υποτροπή καρκίνου του ορθού και άλλων όγκων

της πυέλου

• νευροϊνοσαρκώματα και άλλοι όγκοι περιφερικών

νεύρων

• σαρκώματα οπισθοπεριτοναϊκής χώρας

• τοπικές και/ή λεμφαδενικές υποτροπές καρκίνου

του νεφρού, του προστάτη, γυναικολογικού καρκίνου,

κακοήθους μελανώματος και άλλων καρκίνων

• ηπατικές, πνευμονικές, οστικές μεταστάσεις

Άλλες νεοπλασίες στις οποίες μπορεί να εφαρ-

Anzeige/Διαφήμιση


Hygeia

33

---------

μοστεί η πρωτονιακή θεραπεία με λιγότερες παρενέργειες

σε σχέση με την κλασική ακτινοθεραπεία με φωτόνια:

• λεμφώματα μεσοθωρακίου

• σεμινώματα

Από την πρωτονιακή θεραπεία μπορούν να επωφεληθούν

ιδιαίτερα ασθενείς με υποτροπές μετά από

προηγηθείσα ακτινοθεραπεία.

Επίσης, σε αρκετές περιπτώσεις η πρωτονιακή

θεραπεία μπορεί να εφαρμοστεί αντί της επεμβατικής

ενδοϊστικής βραχυθεραπείας.

Η πρωτονιακή θεραπεία συνδυάζεται, όπως και

η κλασική ακτινοθεραπεία με φωτόνια, με τη χειρουργική,

την χημειοθεραπεία, την ορμονοθεραπεία, την

ανοσοθεραπεία, την υπερθερμία και άλλες θεραπείες

του καρκίνου, ανάλογα με το στάδιο και τον ιστολογικό

τύπο του καρκίνου.

Αδιαμφισβήτητα πλεονεκτήματα έχει η ακτινοθεραπεία

πρωτονίων στην θεραπεία όγκων της παιδικής

ηλικίας, όπως:

Όγκοι κεντρικού νευρικού συστήματος

• αστροκύττωμα

• κρανιοφαρυγγίωμα

• επενδύμωμα

• γλοίωμα οπτικού νεύρου

• γλοίωμα υποθαλάμου

• γερμίνωμα

• μυελοβλάστωμα

• μηνιγγίωμα

• νευροβλάστωμα

• ρετινοβλάστωμα

• περιφερικοί νευροεξωδερμικοί όγκοι

(PNET/Σάρκωμα Ewing)

• ραβδομυοσάρκωμα

• οστεοσάρκωμα

• τεράτωμα

Στη Γερμανία, το κόστος της θεραπείας πρωτονίων

καλύπτεται για συγκεκριμένους όγκους από τα

ασφαλιστικά ταμεία.

Στην Ελλάδα και την Κύπρο επειδή δεν υπάρχει

ακόμα η τεχνολογία ακτινοθεραπείας με πρωτόνια και

το κόστος της είναι απαγορευτικό για τους πλείστους

ασθενείς, η κάθε περίπτωση πρέπει να εξετασθεί και να

εγκριθεί από ιατροσυμβούλιο.

Σε περίπτωση έγκρισης, το κόστος αναλαμβάνει

ο E.Ο.Π.Π.Υ.

* Συνεργάτης του Κέντρου Πρωτονιακής Θεραπείας

Μονάχου RPTC, το οποίο διαθέτει την πρωτοποριακή

τεχνολογία pencil beam scanning και εφαρμόζει τη μέθοδο

της Διαμορφούμενης Έντασης Πρωτονιακής Θεραπείας

(intensity-modulated proton therapy, IMPT)

που παρέχει τη δυνατότητα χορήγησης πολύ υψηλών

δόσεων ακτινοβολίας με την μέγιστη ακρίβεια.

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34

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Griechisch

für Anfänger

Tiere und Redewendungen

Ζώα και ιδιωματισμοί

TESTEN SIE IHR

GRIECHISCH JETZT!

Zeichnungen: © Melody Panagio, 6 Jahre alt

1. Σκύλος που γαβγίζει, δεν δαγκώνει.

1. -----------------------------------------

1. Μου έψησε το ψάρι στα χείλη.

Vokabular / Λεξιλόγιο

1. er/sie hatte eine tolle Zeit gehabt.

2. er/sie wurde betrogen.

3. ihm/ihr wurde das Leben zur Hölle gemacht

1. Das Trojanische Pferd

a) Το Τρωικό Άλογο

b) Το Ξύλινο Άλογο

c) Ο Δούρειος Ίππος

Antworten:

2. Richtig ist c). Wenn jemand jemandem den

Fisch auf den Lippen brät, macht er ihm das

Leben zur Hölle.

a) Richtig ist c)., was eigentlich die altgriechische

Übersetzung von b) Το Ξύλινο Άλογο (das hölzerne

Pferd)

© sc.eso.org

1. Die deutsche Entsprechung des Sprichwortes

ist „Hunde, die bellen, beißen nicht“, wobei das

griechische Sprichwort den Singular verwendet.


TESTEN SIE IHR

DEUTSCH JETZT!

Deutsch

35

für Anfänger

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Europas Schande

Ein Gedicht von Literaturnobelpreisträger

Günter Grass

Dem Chaos nah, weil dem Markt nicht gerecht,

bist fern Du dem Land, das die Wiege Dir lieh.

Was mit der Seele gesucht, gefunden Dir galt,

wird abgetan nun, unter Schrottwert taxiert.

©Udo Hesse

Als Schuldner nackt an den Pranger gestellt, leidet ein Land,

dem Dank zu schulden Dir Redensart war.

Zur Armut verurteiltes Land, dessen Reichtum

gepflegt Museen schmückt: von Dir gehütete Beute.

Die mit der Waffen Gewalt das inselgesegnete Land

heimgesucht, trugen zur Uniform Hölderlin im Tornister.

Kaum noch geduldetes Land, dessen Obristen von Dir

einst als Bündnispartner geduldet wurden.

Rechtloses Land, dem der Rechthaber Macht

den Gürtel enger und enger schnallt.

Dir trotzend trägt Antigone Schwarz und landesweit

kleidet Trauer das Volk, dessen Gast Du gewesen.

Außer Landes jedoch hat dem Krösus verwandtes Gefolge

alles, was gülden glänzt gehortet in Deinen Tresoren.

Sauf endlich, sauf! schreien der Kommissare Claqueure,

doch zornig gibt Sokrates Dir den Becher randvoll zurück.

Verfluchen im Chor, was eigen Dir ist, werden die Götter,

deren Olymp zu enteignen Dein Wille verlangt.

Geistlos verkümmern wirst Du ohne das Land,

dessen Geist Dich, Europa, erdachte.

die Wiege = το λίκνο

Schrottwert = σκουριασμένα παλιοσίδερα

nackt = γυμνός

gehütete Beute = φυλασσόμενη λεία

das inselgesegnete Land = Χώρα ευλογημένη με νησιά

Obristen = πραξικοπηματίες

Gürtel = ζωνάρι

Trauer = πένθος

Tresor = θησαυροφυλάκιο

zornig = με οργή

verfluchen = καταριέμαι

erdachte = δημιούργησε

100 % ΕΠΙΤΥΧΙΑ

στα πτυχία FCE, ECCE, Advanced,

CPE, ECPE

• Εγγύηση απόκτησης πτυχίου FCE ή ECCE (Β2)

μέχρι την Γ’ Γυμνασίου ή την Α’ Λυκείου.

• Proficiency CPE ή ECPE (C2) έως 14 μήνες

από το επίπεδο Β2

• Η προετοιμασία για τα Αγγλικά των Quali και

MSA γίνεται ήδη από το Δημοτικό!

Έκπτωση 15% σε ΑΔΕΡΦΙΑ

Με ετήσια προπληρωμή (15% έκπτωση)

ΔΩΡΕΑΝ τα βιβλία του μαθητή

Διδασκαλία βασισμένη στις σύγχρονες

εκπαιδευτικές μεθόδους

• Communicative Language Teaching

Βιωματική προσέγγιση της γλώσσας με:

• Εκδρομές γνωριμίας με την αγγλόφωνη

κουλτούρα

• Εποπτικά μέσα σύγχρονης τεχνολογίας

• Internet, Projects, Realia


36

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ekφrasis

Übersetzt

von Vouli Zogou

Jorgos

Alissanoglou

Πατέρας

Πάντα στο ίδιο μέρος

στο ίδιο μέρος σε συναντώ—

γωνία Παύλου Μελά και Ομονοίας

Να περιμένεις στον πολύ ήλιο

με μια πελώρια ζωγραφιά στον ώμο

σαν πόλη

Οι τοίχοι της ασβεστωμένοι πολλάκις

και πάνω τους δαχτυλιές

από φθαρμένη νύχτα και τυπογραφείο

κι η ζωή σου ν’ αργοσαλεύει

λίγο παρακεί σαν σημαία

Λέγε, Λέγε—

ποιανής πόλης σημαία είσαι

και πόσος θάνατος σε βρήκε;

Vater

Stets am selben Ort

am selben Ort begegne ich dir

Ecke Pavlos Melas und Omonoia

Wie du in praller Sonne wartest

mit einem riesigen Bild auf der Schulter

gleich einer Stadt

Ihre Wände mehrmals getüncht

und darauf Fingerabdrücke

von abgenutzter Nacht und Druckerei

und dein Leben bewegt sich

etwas weiter wie eine Fahne

Erzähl - Erzähl!

welcher Stadt bist du die Fahne

und wie viel Tod traf dich?

Übersetzt

von Vouli Zogou

George

Gounaris

Κάθισα μόλις! Αυτό το ψιλόβροχο έξω...

μοιάζει να ραντίζει ο μεγάλος ουρανός

και να συγχωρεί αμαρτίες του κόσμου...

Είναι στιγμές που δεν βρίσκω λέξη να γράψω

Έτσι αρχίζω και ζωγραφίζω μορφές που ονειρεύομαι,

μα και πάλι ίδια βροχή,

ίδιο ψιλόβροχο μου παίρνει τη μελάνη από τα χαρτιά

μου!

Έτσι μένω με βλέμμα μακρινό και

πέρα από τη ρονιά του βρόχινου νερού στα μάτια μου

αφήνω πνιγμένο ένα παράπονο κάθε φορά...

Κάπως έτσι βγαίνει από μέσα μου της καληνύχτας μου ο

ήχος

Αστράφτει και παίζει τύμπανα ο ουρανός και τότε

η βροχή ξεπλένει το παράπονο μου!

Μάρτυρας μου αυτός ο μουντός καιρός της άνοιξης

που ξέρει του χαίρε μου την ευχή…

Ich setzte mich gerade. Dieser Nieselregen draußen...

Es scheint, als ob der große Himmel tränkt

und er die Sünden der Welt vergibt...

Es gibt Zeiten, in denen ich kein Wort zum Schreiben finde.

So beginne ich Formen zu malen, von denen ich träume.

Aber wieder der gleiche Regen,

der gleiche Nieselregen nimmt mir die Tinte von meinen

Blättern!

So bleibe ich entrückten Blickes und

jenseits der Regentropfen in meinen Augen

hinterlasse ich trunken eine Klage, jedes Mal.

So kommt irgendwie aus meinem Inneren der Klang meiner

„Gute Nacht“

Er wütet und spielt Trommel, der Himmel, und dann

spült der Regen meine Klage aus!

Mein Zeuge, dieses dumpfe Frühlingswetter,

das meines Grußes Wunsch kennt


Greekbio: Zurück zur Natur und Klasse statt Masse

Text: Johanna Panagiotou, Terra Greca

Herr Panidis, was hat Sie dazu bewegt, Greekbio zu

gründen?

Die Idee kam nicht von jetzt auf gleich. Wir haben

mit meiner Ehefrau lange nach einer alternativen Tätigkeit

gesucht, die uns weder an Ort noch an Zeit bindet. Und da

das Jahrhundert des Online-Handels gerade angebrochen

war, wollten wir früh genug auf diesen Zug aufspringen.

Nach vielen Überlegungen, Ideen die verworfen wurden

und intensiven Gesprächen, tauchten die biologischen Produkte

in unseren Gedanken auf. Überzeugt davon, dass die

griechischen Produkte die Besten sind, entstand Greekbio.

So begann ein langer Weg mit Recherchen und Reisen nach

Hellas, um geeignete Produkte zu finden und die Hersteller

persönlich kennen zu lernen – hauptsächlich

kleine Familienbetriebe, wo

größtenteils noch alles traditionell in

Handarbeit produziert wird.

Welche Erfahrungen haben

Sie als Aussteller auf der

Food & Life Messe gemacht?

In einem Zeitungsartikel von

2012 beschreibt ein Aussteller die Situation

auf der Food&Life so: „50%

der Besucher sind Schnorrer.“ Dies

kann ich bestätigen und sagen, dass

es sogar untertrieben ist. Man macht

sich die Mühe, erklärt dem Besucher

alles und zum Schluss geht er, nachdem er alles probiert hat.

Teilweise ohne ein Danke oder Tschüss. Doch es gab auch

andere Besucher, die echtes Interesse an den Produkten hatten.

Und solche, die Produkte auch kauften oder unseren

Flyer mitnahmen und im Anschluss bestellten. Es war zwar

eine Minderheit, aber sie gab uns – nach der Enttäuschung –

die Kraft, weiterzumachen. Die Gefühle sind also gemischt.

Unsere Prämisse war nicht der Umsatz. Wir wollten eher den

Besuchern unsere Produkte näherbringen. Und das haben

wir geschafft.

Kann man mit griechischen Produkten punkten,

oder ist die Konkurrenz zu Produkten anderer mediterraner

Länder zu stark?

Die Konkurrenz ist nicht groß… sie ist riesig! Die

griechischen Produkte werden zwar von Kennern geschätzt,

haben aber das Herz der Mehrheit noch nicht erobert. Doch

sobald Nichtkenner die Produkte probieren, schauen mich

überrascht an und fragen: „Woher kommt das? Aus Griechenland?

Wow!“. Diese Erfahrung hab ich mehrmals auf

der Food&Life gemacht.

Liegt es an dem aktuellen Image von Griechenland?

Eher nicht. Ganz abschreiten will ich es aber auch

37

---------

nicht. Griechische Gastronomen haben in den letzten Jahrzehnten

große Fehler gemacht. Viele unserer Weine sind beispielsweise

hochwertig. Diese wurden aber gemieden. Stattdessen

wurden die billigen Weine eingekauft und dann teuer

an den Restaurant-Kunden verkauft. So assoziieren viele

deutsche Kunden griechischen Wein nur mit Retsina. Auch

hier waren sehr viele auf der Food&Life überrascht, dass der

griechische Wein so gut schmeckt.

Einen weiteren Teil der Schuld tragen die Griechen

selbst. Im Land wurde jahrelang nicht über den eigenen Tellerrand

geschaut. „Heute geht’s mir gut. Was morgen ist, sehe

ich dann morgen“. Und so hat man sich eher auf das schnelle

Geld konzentriert. Dabei ist Qualität ohne Zweifel vorhanden.

Doch Qualität allein reicht nicht

aus. Die eindrucksvolle Präsentation

der Qualität wurde systematisch vermieden.

Wenn man zum Nachbarland

Italien schaut, ist alles mit einer

Finesse ausgestattet. Vom kleinsten

bis zum größten, vom billigsten bis

zum teuersten Produkt.

Die letzten Jahre findet diesbezüglich

ein Umdenken statt.

Das ist vielleicht der einzige

positive Aspekt der Krise. Junge Leute

kehren in die Dörfer zurück und

beschäftigen sich mit der Landwirtschaft.

Neue Ideen, neue Kraft, neuer Mut fließt in diesem

jahrelang vernachlässigten Bereich, der Griechenland einst

mit ausmachte. Man achtet mittlerweile aufs Detail. Man

lebt nicht nach dem Motto „Egal. Sieht eh keiner genau hin“.

Man versucht sein Produkt ständig zu verbessern. Und das

sieht man auch an unseren Produkten im Shop. Qualität fürs

Auge und für den Gaumen. Und Griechenland hat qualitativ

bessere Produkte als andere Länder im Mittelmeerraum.

Momentan sind wir auf einem guten Weg, dies auch nach

außen zu tragen.

Ist es einfach, ein Online-Shop zu betreiben?

Es ist alles andere als einfach. Es ist schwer, in der Welt

des Online-Handels Fuß zu fassen. Es ist ja kein Ladengeschäft,

wo die Leute vorbeilaufen, stehen bleiben, sich es anschauen

und dann reingehen. Und da es in der riesigen Welt

des Internets abertausende Shops existieren, muss man viel

Zeit, Geduld und Geld investieren, um einen Bekanntheitsgrad

zu erreichen. Um es zu vereinfachen, könnte man sagen,

dass ein Online-Shop wie ein kleiner Laden ist, der gut

versteckt in den engsten und abgelegensten Hinterhöfen ist.

Damit dieser Laden gefunden wird, bedarf es eines riesigen

Kraftaufwandes. Man muss den Laden bewerben. Überall

Schilder anbringen und auf ihn hinweisen.


R E Z E P T

Saragli aus Thraki− Die Alternative zum Baklawa

38

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Zutaten für ca. 30 Stück:

1 Paket Filoteig, 2 Holzspieße für Fleischspieße,

eine Auflaufform für den Backofen

Für die Füllung:

3 Kaffeetassen grob gehackte Nüsse

Text & Foto: © Maria Laftsidis-Krüger

Einen passenden Topf auf den Herd stellen, Wasser und

Zitronensaft hineingeben und erhitzen. Zimtstange zugeben. Nun

den Zucker nach und nach dazugeben und mit dem Schneebesen

unterrühren, bis er sich aufgelöst hat. Bei schwacher Hitze köcheln

lassen, bis ein samtiger Sirup entsteht, zwischendurch umrühren.

Dies dauert ca. 20 Minuten.

In der Zwischenzeit vermengen wir die Nüsse mit den

Mandeln und dem Zucker.

1 Kaffeetasse grob gehackte Mandeln

3 El Rohrzucker

1 El Zimt

1 Kaffeetasse Olivenöl, zusätzlich etwas Olivenöl

für das Bestreichen des Filoteiges

Für den Sirup:

2 Kaffeetassen Zucker

250 ml Wasser

1 Zimtstange

Saft von einer Zitrone

Zubereitung

Zunächst den Sirup herstellen.

Siehe auch:

mariaskosmos.blogger.de

Wir breiten nun ein Filoteigblatt aus, bepinseln es mit etwas

Olivenöl. Die quadratischen Blätter werden in ca. 15 cm breite

Streifen geschnitten. Wir befüllen nun das Filoteigblatt mit der

Mandel-Nuss-Zucker-Füllung, indem wir diese mit einem Löffel

über das Filoteigblatt streuen. Die Füllung sollte nicht zu dick aufgetragen

werden. Die beiden Holzspieße legen wir an den unteren

Rand der Filoteigblätter, sodass sie mit den Enden zusammentreffen.

Nun rollen wir flink das gefüllte Filoteigblatt auf, wobei die

Holzspieße mitgedreht werden. Am Ende sollte es eine Rolle ergeben,

in der die beiden Holzspieße stecken. Wir schieben nun die

beiden äußeren Teigränder über die Spieße zusammen, sodass eine

Art Ziehharmonika entsteht.

Die Auflaufform, Tapsi, fetten wir etwas ein und legen die

fertigen, gefüllten Röllchen nach und nach dicht nebeneinander

in die Form.

Das Olivenöl erhitzen wir in einem Topf und geben es

noch heiß über die einzelnen Röllchen. Bei vorgeheiztem Backofen

auf 180 Grad werden die Röllchen 30 Minuten gebacken, anschließend

eine weitere Stunde bei 120 Grad.

Sobald die Röllchen gebacken sind und aus dem Ofen

kommen, werden sie mit dem erkalteten Sirup übergossen.


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40

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Fr 9:00 -17:00

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T: 089/553638

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Danai Katsanou

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T: 089/9901 8300

F: 089/9901 83020

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Arbeitsrecht

Εργατικό Δίκαιο

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Panoutsopoulos

Landshuter Allee 8

80637 München

T: 089 20080303

F: 089 20049314

M:176 61913085

W: www.rechtsanwalt-hellas.com

info@rechtsanwalt-hellas.com/

alexis.panoutsopoulos@otenet.gr

Christos Perperidis

LL.M.

Potsdamerstr. 7

80802 München

T: 089/1259 2910

F: 089/2555 1300 69

M: 0175/94 71 145

W: www.kanzlei-sp.de

E: perperidis@kanzlei-sp.de

Strafrecht

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Taverne Anti

Jahnstraße 36, 80469

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Τ: 089/268 337

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Herzogstr. 90

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Augustenstrasse 114

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Τ: 089/5233752

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Mythos

Münchner Str. 41

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T: 089/61079789

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Münchner Straße

65, 85774 Unterföhring

089/

90770582

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Poseidon

Schleißheimer

Str. 456

80935 München

T: 089/3131373

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Kastanienweg 8, 85598

Baldham

Bahnhofplatz 2, 82041

Deisenhofen

ι. T: +49 (0) 89 75 73 60

info@poseidon-forstenried.de

www.poseidon-forstenried.de

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Dr. med. Θανάσης Μπαγκατζούνης

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