Contura Frühling/Sommer 2014 Deutsch

Rhaetische.Bahn

Frühling / Sommer 2014

Contura

Das Magazin der Rhätischen Bahn

Aus Berufung

Wirt mit zwei Füssen

und acht Händen

Natur

Bartgeier in

den Alpen

Jubiläum

Meilensteine aus

125 Jahren RhB


Freibillett

Schnappschuss

125 Stunden RhB: Die RhB

während fünf Tagen mit all

ihren Schönheiten, Kulturen

und Pionierleistungen

entdecken. 1253

«Im letzten Fotolicht konnte ich am Lago Bianco den Bernina

Pullman Express auf seiner Rückfahrt nach Pontresina fotografieren.

Ein wunderschöner Abschluss für einen herrlichen Ausflug –

denn am Morgen sass ich bei der Hinfahrt noch selbst im Zug.»

Andreas Bachtler, Gewinner des RhB-Sommerfoto-Wettbewerbs auf Facebook

www.rhb.ch/facebook

2

www.rhb.ch/contura


Editorial

Aussensicht und Innensicht

Geschätzte Leserinnen und Leser, ich gestehe, ich bin

ein Fan des öffentlichen Verkehrs. Wie kein anderes Land

auf der Welt haben wir es geschafft, ein perfekt verzweigtes

Netz in Täler und auf Berge zu bauen. Wenn ich

sage «wir», meine ich unsere Vorfahren. Und hier ist die

Rhätische Bahn mit ihren 125 Jahren wahrlich ein Vorbild.

Sie erschliesst auf einzigartige Weise den grössten

Jürg Schmid

Direktor

Kanton, der zugleich die Wiege des Tourismus ist. Wie ein

Schweiz Tourismus

roter Faden ist die RhB auf Achse und vermittelt Millionen

von Gästen aus aller Welt zauberhafte Aussichten auf Graubünden. Sie ist

der Motor für grosse Namen wie St. Moritz, Davos, Arosa, Disentis oder Scuol.

Wir haben allen Grund, den Pionieren dankbar zu sein für dieses Flaggschiff!

Für mich ist sonnenklar: Sein Geschäft optimal betreiben

kann nur, wer auf seine Kunden zugeht und zuhört. Gerade,

wenn man ein Service public ist. Und nicht ohne Stolz

behaupte ich, dass uns dies in den vergangenen Jahren

und Jahrzehnten gut gelungen ist – nicht zuletzt dank

unseres engagierten Zug- und Verkaufspersonals, das an

Piotr Caviezel der Front das Bahnerlebnis RhB prägt. Aber was wären

Leiter Vertrieb und die schönsten Panoramafahrten, wenn nicht die Fenster

Marketing

sauber gereinigt, die Polster im Schuss, das Rollmaterial

und die Strecke perfekt gewartet wären, bei Wind und Wetter. Deshalb gilt:

keine Aussichten auf Erfolg ohne Teamwork. Darin sind wir besonders stark

bei der Rhätischen Bahn.

Entdecken Sie mit uns Erfolgsgeschichten und gewinnen Sie neue Einsichten!

PS: Den spannenden RhB-Newsletter noch heute abonnieren und immer

auf dem Laufenden bleiben: www.rhb.ch/newsletter

3


Inhaltsverzeichnis

Wo gehtʼs lang?

10

Aus Berufung Zwei Füsse und acht Hände: Wirt Primo Semadeni

26

Natur

Vogelperspektive:

Bartgeier in den Alpen

46

Nächster Halt

Morgenrot in bäumigen

Hütten

50

Jubiläum

Blättern im Album: 125 Jahre

Bündner Bahnwunder

4

Impressum: © Copyright /Herausgeber: Rhätische Bahn AG, Bahnhofstrasse 25, 7002 Chur | Technische Daten:

Rhätische Bahn | Konzept / Text: panta rhei pr gmbh | Grafik: Süsskind SGD Chur | Fotos: Archiv Rhätische Bahn,

Y. Andrea, A. Bachtler, A. Badrutt, P. Donatsch, R. Feiner, D. Frank, P. Fuchs, M. Galli, D. Hegglin, S. Heldstab,

M. Schade, J. Schmid, Schweizerischer Nationalpark, Chr. Sonderegger, M. P. Stähli, H. Weyrich | Gedruckt in

der Schweiz, Ausgabe Nr. 4, 2014


Contura gibt’s online via

www.rhb.ch/contura oder

als App passend für Ihr iPad.

16 Scena

Volldampf mit Pionieren

10 Aus Berufung

Zwei Füsse und acht Hände:

Wirt Primo Semadeni

14 Glacier Express

Wettlauf der

Sehenswürdigkeiten

19 Hätten Sie das gewusst?

Zahlengerade

20 Tradition

Kleine Bündner Brückenkunde

24 Fensterplatz

26 Natur

Vogelperspektive:

Bartgeier in den Alpen

32 UNESCO Welterbe RhB

Bahnwelt anno dazumal:

der Bahnhof von Stuls

36 Kultur

Vision statt Tunnelblick:

Giovanni Netzer

42 Was machen eigentlich …

… die Gleitschirmflieger

von Davos im Winter?

44 Berühmte Namen

Krokodil 414

45 Wir stellen vor

Die rollende Uhrenboutique

46 Nächster Halt

Morgenrot in bäumigen Hütten

50 Jubiläum

Blättern im Album: 125 Jahre

Bündner Bahnwunder

56 Streckennetz

Höhepunkte der

Rhätischen Bahn

58 Gut zu wissen

Auf Abenteuerreise

mit Clà Ferrovia

60 Erlebnisfahrten 2014

62 RhB handlich

Broschüren und Erlebniskarten

63 RhB interaktiv

Rund um die Uhr für Sie da

Handlich: RhB-Erlebniskarten

und Broschüren

zum Downloaden.

Webcode ▶ ▶ 2187

Wie funktioniert der Webcode?

Geben Sie auf www.rhb.ch die entsprechende Nummer ins Suchfeld ein

und Sie erhalten mehr Informationen zum jeweiligen Angebot.

5


Scena

Volldampf

mit Pionieren

Engadiner Dampffahrt:

Bahnerlebnis mit der

dampfenden Lok von

Sa medan via Scuol zurück

nach Samedan. 1256

6 Plakat von 1895: Chemin de fer de l’est, Gestaltung: F. Hugo d’Alesi


Davoser Rundfahrt:

Auf der Dampflokfahrt im

August und September

Graubünden entdecken.

1256

Plakat von 1911: Rhätische Bahn, Graubünden Schweiz, Gestaltung: Ernst Emil Schlatter

7


Herzlichen Glückwunsch!

Ein Strauss voller Erlebnisse

erwartet Sie im Jubiläumsjahr

der RhB. 1250

8 Plakat von 1917: Rhätische Bahn, Gestaltung: Ernst Emil Schlatter


Jubiläums-Nostalgierundfahrt:

Auf der Dampflokfahrt

im Juli und

September Graubünden

entdecken. 1257

Plakat von 1909: Rhätische Bahn, Wiesen Viadukt, Gestaltung: Walther Koch

9


Aus Berufung

Zwei Füsse und

acht Hände: Wirt

Primo Semadeni

Öffnet Tür und Tor:

Die RhB bietet eine Vielzahl

an Jobs und Lehrstellen

an. 89

10 Behält stets den Überblick: der Wirt auf Alp Grüm und Ospizio Bernina.


Primo Semadeni fährt bis zu viermal

am Tag zwischen seinen zwei

Betrieben auf Alp Grüm und Ospizio

Bernina hin und her.

Er arbeitet dort, wo andere Ferien haben, blau machen und einfach

nur staunen: auf der Alp Grüm, dem beliebten Zwischenhalt

auf der Berninastrecke zwischen Pontresina und Tirano. Und er

wirtet noch an einem zweiten Ort: am Scheitelpunkt, im Bahnhofbuffet

Ospizio Bernina. Die zwei Betriebe halten Primo Semadeni

ganz schön auf Trab – seit nunmehr acht Jahren.

Wo bleibt bloss Primo? Es ist 10.15 Uhr – und keine Spur vom Wirt auf

Ospizio Bernina. «Keine Sorge, er kommt gleich. Er war noch rasch auf

Alp Grüm. Und nimmt jetzt den Zug. In sieben Minuten

ist er da», erklärt uns die freundliche Frau hin-

«Organisieren Sie mal

ter dem Buffet. Und tatsächlich: Es schellt die Bahnhofsglocke.

«Auf Gleis zwei folgt der Bernina Express

einen Monteur am

Wochenende! Da erlebt aus Tirano», teilt die Stimme aus dem Lautsprecher

man blaue Wunder.» mit. Und schon steht er vor uns, der Mann, der zwei

Primo Semadeni

Restaurants aus einer Hand führt. Stets auf Achse

zwischen dem Aussichtsrestaurant auf Alp Grüm –

in Insiderkreisen auch als einziges Restaurant mit Nur-Bahnanschluss

bezeichnet – und dem Bahnhofbuffet auf der Passhöhe am Bernina. Schon

dreimal war er heute unterwegs zwischen den zwei Stationen.

Montag heisst Vollgas

«Buon giorno – und scusate, dass ich etwas im Verzug bin. Aber ich musste

dringend nach Grüm. Der Abfall musste weg – das ist immer so am Montag.

Ist einfach ein verrückter Tag», erklärt Primo. Und die Geschirrspülmaschine

macht ihm auch grad Bauchweh. Ausgerechnet am Wochenende, wo

besonders viele Gäste anhalten und sich eine grosse Gruppe für Puschlaver

Pizzoccheri angekündigt hatte, hat sie schlapp gemacht. Was so viel bedeutet

wie: Ärmel hochkrempeln – und von Hand abwaschen. Da läppert

sich einiges zusammen, bei bis zu 200 Essen am Tag. «Organisieren Sie mal

einen Monteur am Wochenende! Da erleben Sie blaue Wunder – das kann

gut und gern vier bis fünf Stunden dauern, bis er eintrifft.»

11


10 km

Thusis

Landquart

Chur

Sondrio (I)

St. Moritz

Bergün

Davos

Poschiavo

Zernez

Tirano (I)

Müstair

Scuol

N

10 km

Lugano ( CH )

270 m ü. M.

Moesa

Hinterrhein

10 km

Thusis

Reichenau

Rhein

Albula

Bergell

Landquart

Maira

Chur

G R A

Tiefencastel

Filisur

St. Moritz

Sondrio (I)

Bergün

Samedan

Berninagruppe

Veltlin ( I )

Adda

Davos

Inn

Pontresina

N

Ospizio Bernina

Poschiavo

Zernez

Tirano (I)

Inn

Unterengadin

Scuol

Müstair

Shed

Remise

Workshop

Werkstä te

Viaducts and bridges

Viadukte und Brücken

Tu nels

Tu nels

Revetment wa ls

Stützmauern

Ga leries

Galerien

Dam embankments

Da mböschungen

Large reception building

Grö seres Aufnahmegebäude

Medium-size reception building

Mi tleres Aufnahmegebäude

Wartehäuschen

Covered turntable

Gedeckte Drehscheibe

Turntable

Drehscheibe

Water crane

Wa serkran

Churches and chapels

Kirchen und Kape len

Forts and residential towers

Burgen, Türme, Schlö ser

Aristocratic and u per-cla s houses,

farmhouses, hotels and museums

Häuser, Hotels, Pala zi, Mus en

Locations of archaelogical finds

Archäologische Fundste len

Ore storage sites

Erzlagerstä ten

Therapeutic springs

Heilque len

Heilque len

Reservoirs

Staus en und Staubecken

Control centres, power plants

and converter stations

Sma l reception building

Kleineres Aufnahmegebäude

Linesman's hut

Wärterbude

Remise

Werkstä te

Drehscheibe

Wa serkran

Tu nels

Stützmauern

Galerien

Viaducts and bridges

Viadukte und Brücken

Tu nels

Tu nels

Revetment wa ls

Stützmauern

Ga leries

Galerien

Dam embankments

Da mböschungen

Large reception building

Grö seres Aufnahmegebäude

Medium-size reception building

Mi tleres Aufnahmegebäude

Sma l reception building

Kleineres Aufnahmegebäude

Linesman's hut

Wartehäuschen

Shed

Remise

Workshop

Werkstä te

Covered turntable

Gedeckte Drehscheibe

Turntable

Drehscheibe

Water crane

Wa serkran

Churches and chapels

Kirchen und Kape len

Forts and residential towers

Burgen, Türme, Schlö ser

Aristocratic and u per-cla s houses,

farmhouses, hotels and museums

Häuser, Hotels, Pala zi, Mus en

Locations of archaelogical finds

Archäologische Fundste len

Ore storage sites

Erzlagerstä ten

Therapeutic springs

Heilque len

Gute Tropfen im Keller:

Besonders gefragt ist der

Hauswein «Divum», ein

Nebbiolo aus dem Barrique.

Logistik ist das Schlüsselthema

«Einmal musste ich sogar den Heli bestellen. Denn die Fritteuse war – natürlich

in der Hochsaison an einem Spitzentag am Wochenende – kaputt.

Innert zwei Stunden war das neue Gerät da und wir konnten wieder Pommes

frites am Laufmeter produzieren.» Ein anderes Mal stellten Primo und

sein Team am Sonntagnachmittag mit Schrecken fest, dass ihnen plötzlich

das Wasser ausging. Abermals nahte die Rettung aus der Luft: 1000 Liter

Wasser kamen angeflogen – nicht zuletzt dank Primos guten Beziehungen

zur Swiss Helikopter AG.

Planung ist deshalb die halbe Miete. «Hier kann man nicht plötzlich rasch

etwas über der Strasse oder im nächsten Einkaufszentrum holen. Was nicht

im Keller ist, fehlt. Noch blöder ist, wenn man vergisst, etwas auszuladen.

Wenn der Zug abgefahren ist, ist er weg.» Eben hat Primo wieder drei Paletten

Leergut nach Pontresina geschickt und wartet auf die nächste Getränkelieferung.

Brot kommt täglich frisch, Tiefkühlprodukte folgen jeweils am

Freitag. Im Frühling und Herbst erfolgen zusätzlich die grossen Lieferungen:

17 Paletten à 32 Harassen in einem Güterwagen, der dann für ein paar

Stunden auf dem Abstellgleis in Grüm steht, bis alles im Keller verstaut ist.

Immer gut für Neues

«Man darf nie stehen bleiben in unserem Metier», umschreibt Primo sein

Credo. Und der Erfolg gibt ihm recht. So hat er in der Sommersaison 2013 –

auf eigene Faust – den ersten fliegenden Glace-Handel aufgezogen. Zwei

Schüler aus dem Puschlav, die sich ein kleines Sackgeld dazuverdienen

wollen, sind für ihn dreimal am Tag im Einsatz. Der eine trägt auf dem

Rücken eine Kühlbox, während

der andere den Fahrgästen verschiedene

Cornets anpreist. Über

UNESCO Welterbe Pass

Der Freipass: 2 Tage freie Fahrt

700 Stück hat er allein im Juli verkauft.

Und sie müssen sich spu-

in allen Zügen zwischen Thusis

und Tirano (ohne Berninaund

Glacier Express) mit dem

ten, die zwei Jungs. Zwischen Alp

UNESCO Welterbe Pass.

Grüm und Ospizio Bernina bedienen

sie in acht Minuten die Trieb-

Ab CHF 54.00

inklusive Reiseführer

wagenkomposition. Den Rest des

www.rhb.ch/welterbepass

I CH FL A

Sate litenkarte

UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina»

Sate lite Image: ESA/Eurimage/Swi stopo, NPOC, Reproduziert mit Bewi ligung von swi stopo (BM06 20)

Herausgeber:

Rhätische Bahn AG

Bahnhofstra se 25

CH-7002 Chur

www.rhb.ch

www.rhb-unesco.ch

Preis: CHF 15.–

Reiseführer

UNESCO Welterbe

Rhätische Bahn in der Landschaft

Albula/Bernina

Valle Mesolcina

Lago di Como

Domleschg

UNESCO Welterbe

Albula- / Berninalinie

der Rhätischen Bahn

Andere Strecken der

Rhätischen Bahn

Streckenplan

UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina»

umschlag_d_4c_090417.in d 2 17.4.2 09 17:40:53 Uhr

Oberhalbstein

Albulatal

Oberengadin

U B Ü

Landwassertal

N D E

Val Poschiavo

Zentralen, Werke und Umformerstationen

Viadukte und Brücken

Dammböschungen

Grö seres Aufnahmegebäude

Mi tleres Aufnahmegebäude

Kleineres Aufnahmegebäude

Wartehäuschen

Wärterbude / Wärterhäuschen

Gedeckte Drehscheibe

Kirchen und Kape len

Piktogramme

Streckenbeschrieb

Burgen, Türme, Schlö ser

Häuser, Hotels, Pala zi, Mus en

Archäologische Fundste len

Erzlagerstä ten

Staus en und Staubecken

Zentralen, Werke und Umformerstationen

12

www.rhb.ch/contura


Primo legt

überall selbst

Hand an – vor

und hinter den

Kulissen.

Zugs versorgen sie bis Station Bernina Lagalb, wo sie auf den Gegenzug

wechseln – und das gleiche Spiel von vorne beginnt. «Die Leute sind begeistert.

Was gibt’s Schöneres, als ein Glace zu verzehren mit Blick auf unser

ewiges Eis», schmunzelt Primo, der Geschäftstüchtige.

Gemütlich umgebaut

Apropos Neues: Seit Dezember 2013 verfügt Primo über komplett umgestaltete

Gästezimmer – sowohl auf Ospizio Bernina als auch auf Alp Grüm.

Statt Massenlager und Etagendusche gibt’s jetzt alpinen Charme mit Eichenholz

und Nasszellen im Zimmer. Neun Doppel- und ein Einzelzimmer

auf Alp Grüm und vier Doppelzimmer auf Ospizio Bernina warten auf Gäste,

welche die Abwechslung und Abgeschiedenheit suchen. Zudem kann man

sich hier in Ruhe eine gute Flasche Wein gönnen. Für einmal muss ja niemand

mehr fahren – ausser Primo, denn der fährt jeden Abend nach Bever,

wo er seit 13 Jahren wohnt, im Bahnhöfli notabene. Als Junger wollte er

eigentlich zur Grenzpolizei, aber das dauerte ihm zu lange. So machte er

die zweijährige Lehre als Kellner. Und kletterte hernach die Erfolgsleiter

in namhaften Grandhotels von Basel bis Pontresina hinauf. Am 1. Oktober

1992 übernahm er das Bahnhofbuffet in Samedan, das er zehn Jahre führte.

2001 kaufte er das Bahnhofbuffet Bever, das heutige «Da Primo», das

die RhB hatte abstossen wollen. Dort wird er aber inzwischen von seiner

Lebenspartnerin entlastet. 2006 kamen dann Alp Grüm und 2011 Ospizio

Bernina dazu. So ist Primo Semadeni nun eigentlich Herr dreier Betriebe

mit total 23 Mitarbeitenden, die ihn garantiert auf Trab halten.

13


Glacier Express

Wettlauf

der Sehenswürdigkeiten

14 Cabrio versus Zug: Wer sieht was auf der Glacier-Express-Strecke?


Der Glacier Express ist berühmt für die beeindruckende Landschaft

auf seiner Fahrt von Zermatt nach St. Moritz. Doch wie

präsentiert sich diese Strecke entlang der Strasse? Contura

machte den Selbsttest und hat die Teilstrecke von Disentis

nach St. Moritz parallel mit dem Glacier Express und dem Cabrio

befahren … Einige Eindrücke von den beiden Fahrten.

Der Glacier Express fährt um kurz nach eins in Disentis ein. Das

Mittagessen ist vorüber und das geschäftige Treiben des Servicepersonals

ist einer gemütlichen Nachmittagskaffee-Stimmung gewichen.

Perfektes Timing: Kaffee und Kuchen sind zum Start dieser

Zugreise genau das Richtige! Das gibt’s für die Cabrio-Fahrer wohl

nicht …

Wir sorgen selbst für unsere Verpflegung: Bevor es losgeht, gibt

es in der Bäckerei Konditorei Goldmann eine kleine Stärkung für die

Fahrt. Kaffee und ein Stück Bündner Nusstorte. Übrigens: Die Nusstorte

von Goldmann wurde an der Swiss Bakery Trophy 2012 mit der

Goldmedaille ausgezeichnet.

Los geht’s. Die grossen Panoramafenster sind tatsächlich ein Höhepunkt

in diesem Zug! Die aufgetürmten Wolken wirken imposant.

Und immer wieder trocknen vereinzelte Sonnenstrahlen die Frühlingsregentropfen

an den Fenstern.

Es ist Zeit, die Karte zu studieren – die Ziegen, die uns dabei zuschauen,

sind leider nicht wirklich eine Hilfe. Die Nebenstrasse, auf

der wir stehen, führt zu den Gleisen hinab – aber ist das auch unser

Weg? Der Glacier Express zieht an uns vorbei.

Wir gleiten dem Vorderrhein entlang – und dann sind wir plötzlich

mittendrin in der Rheinschlucht. Die Ruinaulta – rätoromanisch

für «Geröllhalde» (Ruina) und «hoch» (aulta) – ist nach der letzten

Eiszeit entstanden, als bei Flims riesige Bergstürze niedergingen.

Imposant, diese Schluchtenlandschaft mit dem klaren Rheinwasser.

15


Glacier Pullman Express:

Mit eleganten und nostalgischen

Wagen von St. Moritz

nach Zermatt oder um gekehrt.

1258

Auf der Strecke nach Ilanz wird die Fahrt von diversen Baustellen abgebremst

– jetzt fährt uns der Glacier Express definitiv davon. Der Rhein versteckt

sich meist hinter Bäumen und Gebüsch. Dafür erhaschen wir einen

kurzen Blick auf den Ahorn von Trun, diesen geschichtsträchtigen Baum,

unter dessen Ästen am 16. Mai 1424 der Graue Bund gegründet wurde. In

Ilanz, der ersten Stadt am Rhein und dem sogenannten «Tor zur Ruinaulta»,

bleibt uns leider keine Zeit für einen Zwischenstopp.

In Chur gibt es einen längeren Halt – perfekt für alle Touristen, um sich

neben dem Glacier Express in Pose zu werfen und ein Erinnerungsfoto zu

schiessen. Aber nicht nur die Touristen erfreuen sich am Glacier Express:

In Chur warten bei unserer Weiterfahrt einige Kinder entlang der Strecke

und winken, als wir vorbeifahren.

Als wir bei Reichenau-Tamins sind, wo Vorderrhein und Hinterrhein

zusammenfliessen, kommt uns bereits der Glacier Express von Chur her

entgegen. Scheint doch ein ziemliches Tempo zu haben, dieser langsamste

Schnellzug der Welt … Er biegt ab und fährt weiter nach Thusis. Wir

nehmen noch einen kurzen Augenschein vom Schloss Reichenau, wo unter

anderem der spätere französische König Louis-Philippe I. in der Erzie-

Der Glacier

Express fährt

mitten durch

die imposante

Rheinschlucht.

16

www.rhb.ch/contura


Dem Cabrio immer einen

Tick voraus: der langsamste

Schnellzug der Welt.

hungsanstalt unterrichtete, die im Schloss untergebracht war. Heute wird

das Schloss Reichenau von der Familie von Tscharner als Weingut genutzt.

Aber Weingenuss und Autofahren passen nicht ganz zusammen – deshalb

geht es rasch weiter in Richtung Solisviadukt.

Unser Zug fährt über den Solisviadukt in der Schinschlucht. Er überspannt

den Fluss Albula und ist mit 85 Metern der höchste Viadukt der

UNESCO Welterbestrecke – so erzählt das Tonband, dem die Zugreisenden

via Kopfhörer lauschen können. Nur wenige Meter entfernt ist die Strasse

zu sehen – und dort ist es wieder: das Cabrio.

Jetzt geht es zügig voran. Wir erreichen den Solisviadukt noch vor dem

Glacier Express. Deshalb bleibt Zeit für eine kurze Kaffeepause im Restaurant

Solisbrücke in Alvaschein.

Ein weiterer Höhepunkt der Zugstrecke bahnt sich an: der berühmte

Landwasserviadukt mit seinen fünf hohen Pfeilern. Er gilt als Wahrzeichen

der Rhätischen Bahn, und dies nicht ohne Grund: Die Bahntrasse

weist im Grundriss einen Kreisbogen mit einem Radius von 100 Metern

auf – und nur wegen dieser Kurve kann man auf der Brücke die Fahrt des

Zuges in den Landwassertunnel beobachten. Hektik kommt auf. Alle Reisenden

stellen sich an den Fenstern in Position, um ein Foto dieses Bauwerks

zu knipsen – bevor der Zug ruckzuck mitten in der hohen Felswand

verschwindet.

Ob per Zug oder

Auto: Der 85 Meter

hohe Solisviadukt

ist beeindruckend.

17


Dank talquerenden Viadukten

geht’s mühelos von Bergün

hinauf nach Preda.

Es geht langsam, aber sicher bergauf, von Filisur Richtung Bergün. Der

Glacier Express ist auf der gleichen Strecke unterwegs: Ab und zu blitzen

die roten Wagen am Berg auf. Am Bahnhof Bergün machen wir einen

kurzen Abstecher ins Bahnmuseum Albula – und dort steht sie, eine der

berühmten Krokodilloks, die Ge 6/6 I 407. Doch unsere Fahrt muss zügig

weitergehen – wir düsen durch das hübsche Dorf mit seinem unverfälscht

historischen Ortsbild.

Der Glacier Express klettert aufwärts. Zwischen Bergün und Preda liegt

einer der bahntechnisch anspruchsvollsten Abschnitte der RhB: Die Züge

überwinden hier dank drei Spiral- und zwei Kehrtunnels sowie vier talquerenden

Viadukten die über 400 Meter Höhendifferenz scheinbar mühelos.

Nicht ohne Grund gehört die Rhätische Bahn in der Landschaft

Albula / Bernina seit 2008 zum UNESCO Welterbe.

Den Glacier Express haben wir aus den Augen verloren. Kurz nach Preda

passieren wir den Palpuognasee mit seinem klaren, blaugrünen Wasser,

das zur Stromerzeugung genutzt wird. Die Temperaturen sinken, je höher

wir fahren. Doch der Albulapass entschädigt uns mit wunderschönen

Aussichten für die niedrigen Temperaturen: Das Spiel der Wolken und Sonnenstrahlen

taucht den Pass in mystische Farben. Wir nehmen uns einen

Moment Zeit, um die Stimmung zu geniessen.

In Spinas verlassen wir den Albulatunnel

und durchqueren das idyllische Val Bever. Ab

Bever geht es zügig in Richtung St. Moritz, unser

Ziel. Die kosmopolitische Gemeinde ist weltberühmt

und zählt zu den bekanntesten Kurund

Wintersportorten in den Alpen. Hier zeigt

sich die Sonne wieder und wir geniessen, die

wärmenden Strahlen im Gesicht, einen Feierabendkaffee.

Vom Albulapass geht es ohne Halt via La

Punt-Chamues-ch entlang der ersten elektrifizierten

RhB-Strecke Bever – Scuol nach St. Moritz

… Der Glacier Express wartet schon auf uns.

Der langsamste

Schnellzug der Welt

Die achtstündige Reise prägt

sich ein – mit Höhepunkten

vom Anfang bis zum Ende.

In St. Moritz grüsst die Welt

der Schönen und Reichen, in

Davos die Höhenluft und in

Zermatt das Matterhorn.

Im Sommer von St. Moritz nach

Zermatt ab CHF 221.00

inkl. 3-Gang-Menü am Sitzplatz

www.rhb.ch/glacierexpress

18

www.rhb.ch/contura


Hätten Sie das gewusst?

Zahlengerade

Im Oktober 1889 wurde die erste Strecke der späteren Rhätischen Bahn in

Betrieb genommen. Sie führte von Landquart nach Klosters. Ab Sommer 1890

wurde auch Davos Platz erreicht: 50 Kilometer mass die Strecke der Schmalspurbahn

Landquart-Davos (LD). Heute verkehren die Züge auf 384 Kilometern

Schienennetz. Die erste elektrische Strecke betrieb die RhB ab dem 01.07.1913

zwischen Bever und Scuol. Ab dem 22.05.1922 war das ganze RhB-Stammnetz

elektrifiziert. Seit Januar 2013 stammt der Strom für den Bahnbetrieb zu 100

Prozent aus Bündner Wasserkraft. Die Sicht auf Flüsse und die Landschaft entlang

der Bahnstrecke geniessen die Reisenden seit 1929 mitunter aus Speisewagen.

Am 07.07.2008 erklärte die UNESCO die Albula- und die Berninalinie

zum Welterbe. Die Welterbestrecke ist die 1. Eisenbahnlinie weltweit, die

Google für Street View dokumentiert hat. Seit dem 100-Jahr-Jubiläum 1989

streicht die RhB die meisten Züge rot – wie die neuen ALLEGRA-Triebzüge.

Blau-beige kommen dagegen die 5 Pullmanwagen daher. Sie standen im 2.

Weltkrieg General Guisan und seinem Stab zur Verfügung. 2014 feiert die RhB

ihren 125. Geburtstag. Etwas jünger ist das berühmte Kreisviadukt von Brusio

mit den 600 Kilogramm schweren Granitabdeckungen: Es ist seit 1908 in

Betrieb und wurde 2011 saniert.

1891 fuhr die RhB noch der Landquart entlang. Seit 1963 geht’s durch den Klustunnel.

19


Tradition

Kleine Bündner

Brückenkunde

graubündenPASS:

Freie Fahrt im ganzen

Kanton. Einsteigen

bitte! 1037

20 Sunnibergbrücke, Klosters 1999


Er ist so etwas wie der Vater des Schweizer Brückenbaus: Christian

Menn – Bündner, Bauingenieur und Brückenbauer. Allein im Kanton

Graubünden hat er mit seinem Ingenieurbüro über 40 Brücken

projektiert, gesamthaft waren es über 60. Contura hat sich einige

dieser beeindruckenden Bauwerke angesehen.

Da fiel der Apfel einmal mehr nicht weit vom Stamm – oder der

Brücke: Schon Christian Menns Vater Simon arbeitete als Bauingenieur.

In seine Fussstapfen trat 1946 der damals 19-jährige

Menn, als er von Chur auszog, um an der ETH Zürich Bauingenieurwesen

zu studieren. Nach seinem Abschluss sammelte er erste

berufliche Erfahrungen in Chur, Zürich und Bern, bevor er sich für

eine Rückkehr an die ETH entschloss und dort 1956 promovierte.

Nach einem Abstecher zu einer Bauunternehmung in Paris kehrte

er in ein Ingenieurbüro nach Bern zurück und gründete schliesslich

mit 30 Jahren sein eigenes Ingenieurbüro in Chur. In den folgenden

14 Jahren projektierte er mit seinem Büro über 60 Brücken,

davon über 40 alleine im Bündnerland. Eine kleine Auswahl.

Ein virtueller Rundgang

durch Graubünden

mit Professor

Christian Menn.

Sunnibergbrücke, Klosters 1999

Sie gilt als Wahrzeichen von Klosters: die Sunnibergbrücke, die zur 2005

eröffneten Dorfumfahrung gehört. Sie ist rund 60 Meter hoch, hat eine

Spannweite von 140 Metern und ist 528 Meter lang. Sie beginnt ein paar

hundert Meter unterhalb von Klosters Dorf bei Büel und endet am Westportal

des Gotschnatunnels, am sogenannten Drostobel. Sie überspannt

damit das Tal der Landquart, die unweit der Brückenpfeiler entlangfliesst.

Die Sunnibergbrücke ist eine Schrägseilbrücke – eine Brücke also, deren

Fahrbahnträger an schräg über Pylonen gespannten Seilen aufgehängt ist.

Bei der Sunnibergbrücke sind es vier Pylonen, welche die Stahlseile tragen.

Diese Schrägkabel mit über 700 Tonnen Tragkraft bestehen bei der

Sunnibergbrücke aus parallelen Drähten. Noch vor seiner Eröffnung wurde

dieses Bauwerk mit dem internationalen «Outstanding Structure Award»

ausgezeichnet.

21


Die Rheinbrücke

und die Viamalabrücke

von

Christian Menn.

Rheinbrücke, Tamins 1963

Die Brücke mit einer Spannweite von 100 Metern überquert den vereinigten

Vorder- und Hinterrhein bei Reichenau-Tamins. Sie gilt als erste

Bogenbrücke mit einem teilweise vorgespannten Versteifungsträger, was

in der damaligen Zeit eine bedeutende Neuerung war. Die Brücke kommt

mit einem schmalen, eleganten Betonbogen aus, da der mit einem Kastenquerschnitt

ausgebildete Fahrbahnträger und der Bogen statisch und

konstruktiv ein ganzheitliches Tragwerk bilden.

Viamalabrücke, Thusis 1966

Die Viamalabrücke ist 180 Meter lang und überquert als Strassenbrücke die

etwa 75 Meter tiefe Viamalaschlucht bei Thusis – direkt am Nordeingang

zu dieser eindrücklichen Schlucht. Weil die Schlucht an dieser Stelle auf

beiden Seiten steile Felsabhänge aufweist, wäre der Bau von zuverlässig

fundierten Stützen sehr aufwendig und teuer geworden. Deshalb wollte

Christian Menn die Schlucht mit einer einzigen Spannweite überwinden:

86 Meter beträgt die Spannweite dieser Bogenbrücke. Wie bei der Rheinbrücke

löste Menn diese Aufgabe mit einem schlanken Bogen und einem

starken Versteifungsträger.

Cascella- und Naninbrücke, Mesocco 1967

Auch bei den Zwillingsbrücken vor Mesocco setzte Christian Menn das Bogenkonzept

der Rheinbrücke Tamins ein. Die beiden bekannten Autobahnbrücken

aus Spann- und Stahlbeton gehören zu den eindrücklichsten Bauwerken

entlang der San-Bernardino-Route, ihre Spannweiten betragen 86

respektive 112 Meter. Von Norden

her kommend überqueren die Autos

den Fluss Moësa zunächst via

Cascellabrücke, um dann nach einer

180-Grad-Biegung der Autobahn

den Fluss über die Naninbrücke

erneut zu queren.

Eindrückliche Bauwerke:

die Zwillingsbrücken vor Mesocco.

22

www.rhb.ch/contura


Langwieserviadukt

Nicht nur die Autos im Bündnerland, auch die Züge der RhB überqueren

hie und da Täler und Flüsse auf beeindruckenden Brücken.

Eine davon ist der Langwieserviadukt auf der Strecke Chur – Arosa:

Wie ein majestätischer Triumphbogen steht die einspurige Eisenbahnbrücke

62 Meter hoch über der Schlucht.

Die alpine Bündner Landschaft mit den stolzen Felsen und den tiefen

Schluchten stellte beim Bau der ersten RhB-Strecken immer wieder eine

Herausforderung dar: Zum 384 Kilometer langen Streckennetz gehören

heute rund 100 Tunnel und insgesamt 592 Brücken. Der Langwieserviadukt

ist einer davon – und mit seinen 284 Metern Länge und den grossen

Bogen zählt er neben dem Wiesner- und dem Landwasserviadukt zu den

prachtvollsten Exemplaren auf der Strecke der RhB. Er gilt als eines der

bedeutendsten Bauwerke aus der Frühzeit des Betonbaus und fand als

erste betonierte Eisenbahnbrücke dieser Grösse bei seiner Eröffnung im

Jahr 1914 weltweite Beachtung. Der Langwieserviadukt überquert unmittelbar

nach Langwies in über 60 Metern Höhe schnurgerade die beiden

Flüsse Sapünerbach und Plessur. Mit einer Hauptbogen-Spannweite

von 100 Metern stellt der Langwieserviadukt die Brücke mit der grössten

Spannweite auf dem RhB-Netz dar.

Jubiläumsfest in Arosa:

Am 13./14. Dezember

2014 feiert die Strecke

Chur – Arosa den 100.

Ge burtstag! 100

23


Fensterplatz

Ursin Ulber,

9 Jahre, geniesst

die Fahrt im

Erlebniszug Albula.

«Im Cabrio-Wagen sieht man die Natur viel besser!»

Dürfen wir uns rasch zu dir setzen?

Neben mir ist besetzt, aber da gegenüber

ist noch frei.

Was gefällt dir am Zugfahren?

Hmm … Mir gefällt, dass man so viel von

der Landschaft sehen kann.

Bist du heute mit deinem Papi

unterwegs?

Nein, ich bin mit meinem Götti hier. Er

arbeitet bei der RhB.

Wie gefällt dir denn die Fahrt mit dem

Cabrio-Wagen?

Super! Der Wind ist so schön kühl – und

man sieht die Natur viel, viel besser, weil

es keine Fenster und ein offenes Dach

hat. Man ist richtig mittendrin!

Fährst du oft Zug?

Ja, ich fahre immer wieder mit dem Zug,

an ganz verschiedene Orte. Manchmal

machen wir auch Ausflüge, wo wir mit

dem Zug hinfahren.

Willst du denn später vielleicht auch

mal Lokführer werden?

Ja, vielleicht schon … Aber vielleicht

möchte ich auch Lastwagenchauffeur

werden. Dort hat man auch die Kon trolle

über so ein riesiges Fahrzeug. Ich glaube,

das würde mir gefallen.

Hättest du’s gewusst: Welches ist die

höchste Brücke der Rhätischen Bahn?

Ja! Das habe ich grad erst gelernt: Es ist

der Wiesnerviadukt! Der ist, glaube ich,

89 Meter hoch.

Lernexpress: Alles über

den Wiesnerviadukt – und

vieles mehr – lernt man auf

der Onlineplatt form der RhB.

www.rhb.ch/lernexpress

24

www.rhb.ch/contura


«Die Fahrt durch den Vereina spart Zeit –

zwischen acht und zwölf Stunden pro Woche.»

Grüezi! Haben Sie kurz Zeit für uns –

oder geht’s schon zum Verladen?

Nein, wir haben genug Luft – bin grad

froh, wenn ich meine Füsse ein wenig

vertreten kann.

Und was ist angenehmer?

Ganz klar unten durch. Zumal die 18 Minuten

im Tunnel auch als Arbeitszeit gelten.

(Steigt ein) Sorry, jetzt muss ich verladen.

Wo geht’s lang und seit wann sind

Sie unterwegs?

Heute fahre ich Rothenburg – Scuol retour.

Ich bin seit fünf Uhr früh auf Achse.

Schliesslich wollen unsere Kunden im

Engadin rechtzeitig frische Lebensmittel

erhalten – sprich wenn die Leute beim

Bäcker einkaufen oder sich am Zmorge-

Buffet im Hotel gütlich tun wollen.

Was haben Sie heute geladen?

Was man halt so an Frischem braucht in

der Hotellerie und Gastronomie: Milch,

Rahm, Gipfeli, Käse und Joghurt.

Letzte Frage: Was schätzen Sie, wie

viele Tonnen werden pro Jahr durch

den Vereina transportiert ?

Ou, 40000 Tonnen vielleicht?

Es sind 180 000 Tonnen. Gute Fahrt!

Zügig durch den Berg:

Dank dem Vereinatunnel in

18 Minuten vom Prättigau

ins Engadin. 63

Und wie viel Ware führen Sie mit?

Das dürften rund 20 Tonnen sein.

Fahren Sie öfter durch den Vereina?

Ja, schon. Ein- bis zweimal pro Woche.

Und über den Flüelapass?

Ja, das auch. Aber eigentlich nur, wenn

es sein muss.

Mario Lubina aus Luzern,

seit fast vier Jahren für Pistor

mit Lebensmitteln unterwegs.

25


Natur

Vogelperspektive:

Bartgeier in

den Alpen

26

www.rhb.ch/contura


Bereit für sein Leben in den Alpen: der junge Bartgeier Sardona.

27


«Der Bartgeier kommt mit einer sehr ruhigen Art durchs Leben –

das fasziniert mich», sagt Jürg Paul Müller. Der Churer Biologe gilt

als einer der Vorkämpfer für die Wiederansiedlung des Bartgeiers

in den Alpen. Zusammen mit seinem Team von der Stiftung Pro

Bartgeier sorgt er dafür, dass die bedächtigen Vögel, die Ende des

19. Jahrhunderts ausgerottet wurden, wieder durch die Lüfte unserer

Gefilde schweben.

Jürg Müller, wieso interessieren Sie sich für Bartgeier?

Der Bartgeier hat nicht nur eine eindrückliche Erscheinung, sondern bewegt

sich auch ganz oben in der Nahrungskette: Er hat, abgesehen vom

Menschen, keine Feinde. Der Bartgeier ist ein sehr gemächliches Tier, er jagt

nicht, sondern ist ein Aasfresser, und er kann auch tagelang ohne Nahrung

auskommen. Er wird spät geschlechtsreif – beim Bartgeier braucht also alles

seine Zeit. Diese Entschleunigung, diese ruhige Lebensart empfinde ich

als sehr schönen Gegensatz zu unserer rastlosen Gesellschaft.

Warum sind denn die Bartgeier aus den Alpen verschwunden?

Ende des 19. Jahrhunderts wurden die grossen Raubtiere wie Wolf, Luchs

und Bär in den Alpen eliminiert. Auch fast alle frei lebenden Huftiere –

ausser der Gämse –, waren zu diesem Zeitpunkt ausgerottet. Der Bartgeier

ist für seine Ernährung auf diese Tiere – besser: deren Kadaver – angewiesen.

Doch er wurde auch bewusst gejagt. Wissen Sie, früher hatte man

ein schlechtes Bild vom Bartgeier: Man nannte ihn Kinderfresser oder auch

Lämmergeier. Und als Aasfresser ist der Bartgeier leicht anzulocken. Zirka

1885 haben in Graubünden die letzten Bartgeier gebrütet.

Sie setzen sich mit der Stiftung Pro

Bartgeier dafür ein, den Bartgeier wieder

in den Alpen anzusiedeln. Warum?

Ich habe verschiedene Gründe: Erstens ist

es ethisch, weil wir schlicht kein Recht dazu

haben, eine andere Art auszurotten. Zweitens

ist es ökologisch: Bartgeier sind Aasfresser

und leisten deshalb einen Beitrag

28

www.rhb.ch/contura


Engadin Rundfahrt:

Auf der Rundreise ab Chur

oder Davos Graubünden

erleben! 1579

Mit einer Flügelspannweite

von bis zu 2,9

Metern zählt der

Bartgeier zu den

grössten flugfähigen

Vögeln.

zum ökologischen Gleichgewicht der Natur. Und drittens: Der Bartgeier

eignet sich besonders gut zum Auswildern, da er auch für die Bevölkerung

sichtbar ist. Das ist naturschutzpolitisch enorm gut, weil sich die Leute dadurch

mit dem Bartgeier beschäftigen und ihn kennenlernen. Er ermöglicht

den Leuten ein positives Naturerlebnis – alle sind begeistert, wenn sie einen

Bartgeier in freier Natur erblicken. Das ist bestes «Natur-Marketing».

Was sind die wichtigsten Schritte bei der Auswilderung?

Die erste Frage lautet natürlich: Wo kriegen wir die Vögel her? Wir arbeiten

nur mit Zuchtvögeln, und zwar benötigen wir eurasische Bartgeier aus

einem grossen Zuchtsystem – denn unser Ziel ist es, die genetische Basis

der Bartgeier zu verbreitern, damit wir starke, gesunde Tiere und möglichst

keine Inzucht haben. Und dann stellt sich die Frage, wo wir die Vögel

aussetzen. Am besten eignen sich Orte, wo der Bartgeier früher gelebt

hat. Der Bartgeier braucht ein Gebiet, wo es Kadaver, Nistmöglichkeiten

und eine gute Thermik gibt – und Behörden sowie Bevölkerung müssen

ebenfalls zustimmen.

Wo treffen diese Bedingungen zu – wo findet man den Bartgeier heute?

Bisher wurde der Bartgeier in folgenden Alpengebieten ausgewildert:

Ab 1986 im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern, danach im französischen

Gebiet Hoch-Savoyen, dann folgte 1991 der Schweizerische

29


Anstrengend: St. Galler

Wildhüter auf dem Weg zu

den Auswilderungsnischen.

National park im Engadin und schliesslich die Meeralpen an der französisch-italienischen

Grenze. Zwischen 2000 und 2008 wurden im Nationalpark

Stilfserjoch Bartgeier freigelassen, und seit Frühsommer 2010 wildern

wir auch im sankt-gallischen Calfeisental Vögel aus. Sie stammen aus

Zuchtlinien, die bisher nur wenig in der Wildpopulation vertreten waren,

und tragen somit besonders viel zur genetischen Diversität der Bartgeier

bei. Und das Schönste: Sie fliegen manchmal fast vor meinem Bürofenster

in Chur vorbei – da kommen mir schon fast die Tränen.

Zu welchem Zeitpunkt wildern Sie Zuchtvögel aus?

Wir setzen die Jungtiere aus, kurz bevor sie flügge werden – das ist ganz

wichtig. Denn mit den ersten Flugübungen durch die Landschaft, wenn

die Bartgeier etwas mehr als 100 Tage alt sind, prägen sie sich ihre Umgebung

ein. Dann wissen sie, wo sie zu Hause sind. Würde man alte Bartgeier

aussetzen, flögen sie davon.

Was ist das Schwierigste bei der Wiederansiedlung?

Eine Wiederansiedlung ist immer ein Langzeitprojekt. Bartgeier sind erst

nach sechs bis sieben Jahren geschlechtsreif, das heisst, wir sehen den Erfolg

sehr spät – das braucht Geduld. Doch das Vorbereiten der Horstnischen

und das Auswildern der Vögel ist eigentlich nicht das Schwierigste – es ist

bisweilen anstrengend, ja. Aber Geld für das Projekt zu sammeln, das ist

ganz klar das Aufwendigste – und jener Teil der Arbeit, der uns Biologen

halt auch am wenigsten liegt.

Den Widrigkeiten zum Trotz: Wie erfolgreich

ist das Auswilderungsprojekt der

Nationalpark Zernez:

mit dem Kombi-Ticket zum

Bündner Wappentier

Stiftung Pro Bartgeier?

Nicht nur der Bartgeier, auch der

Seit Beginn im Jahr 1986 wurden in Zusammenarbeit

mit anderen Organisationen

Steinbock, der Hirsch oder das Murmeltier

fühlen sich im Nationalpark

zu Hause. Besuchen Sie mit der

im Alpenraum 189 Bartgeier ausgewildert.

RhB den einzigen Nationalpark der Dazu kommen rund zehn wildgeborene

Schweiz zum günstigen Kombi-Tarif. Bartgeier pro Jahr. Bei den letzten Zählungen

wurden im Alpenraum rund 150 Bart-

Das Kombi-Billett der RhB beinhaltet

die Fahrt nach Zernez und zurück,

den Eintritt ins Besucherzentrum geier gesichtet, der tatsächliche Bestand

sowie eine PostAuto-Fahrt nach

dürfte aber noch höher liegen, da wir nie

Buffalora und retour.

alle Tiere entdecken können.

www.rhb.ch/nationalpark

30

www.rhb.ch/contura


100 Jahre echt wild

Jubiläum: Der Nationalpark

wird dieses Jahr 100

Jahre alt. Alle Events unter

www.nationalpark.ch

1914 2014

Im Schweizerischen Nationalpark im Engadin wurden 1991 die ersten

Bartgeier in den Schweizer Alpen ausgesetzt. Zusammen mit

dem nahegelegenen Nationalpark Stilfserjoch gilt er als eigentliches

«Bartgeier-Eldorado». Damit ist die Schweiz ein wichtiges

Zentrum der Bartgeier-Wiederansiedlung. Aber der Nationalpark

dient nicht nur dem Bartgeier, sondern auch vielen anderen Tieren

als Heimat: Auch Rothirsch, Steinbock, Kreuzotter, Steinadler oder

Braunbär haben hier ihren Lebensraum.

Pioniere im Naturschutz

Die Gründung des ersten Nationalparks Mitteleuropas vor 100 Jahren darf

als eine Pioniertat bezeichnet werden. Federführend waren Mitglieder der

Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft, unter ihnen Fritz und Paul

Sarasin, Carl Schröter sowie der Engadiner Steivan Brunies. Sie betrachteten

die fortschreitende Erschliessung der Bergwelt und die zunehmende

Industrialisierung anfangs des 20. Jahrhunderts mit Sorge und gründeten

den Schweizerischen Bund für Naturschutz, um dieser Entwicklung

Gegensteuer zu geben. Ihr Ziel war es, ein Stück ursprüngliche Gebirgsnatur

menschlicher Nutzung zu entziehen und «für ewige Zeiten» zu

sichern. Gleichzeitig wollten sie die natürliche Entwicklung des

Naturreservats wissenschaftlich dokumentieren. So wurde am

1. August 1914 offiziell der erste Nationalpark der Alpen

gegründet. Seinen 100. Geburtstag feiert der Schweizerische

Nationalpark mit diversen Events und einem

grossen Jubiläumsfest am 1. August 2014.

31


UNESCO Welterbe RhB

Bahnwelt anno

dazumal:

der Bahnhof

von Stuls

Bahnmuseum Albula:

In Bergün finden Sie

600 Exponate aus über

100 Jahren Bahngeschichte.

1924

32 Der Bahnhof von Stuls: das Zuhause der Familie Flisch.


Mit Kind und Kegel:

Der Bahnhof Stuls war

Lebensmittelpunkt für

viele Dorfbewohner.

Mitten im Gebiet des UNESCO Welterbes, auf einer offenen Waldlichtung,

liegt ein verlassenes Bahnhofshäuschen: «Stugl-Stuls»

steht dort in weissen Lettern angeschrieben. Heute ist der Bahnhof

von Stuls Station 15 des Bahnerlebniswegs Albula und damit

ein Ort, wo Geschichte erlebbar wird. Zu Beginn des Bahnzeitalters

herrschte hier noch reges Treiben …

Billette verkaufen, Weichen stellen, Waren ein- und ausladen: Auf dem

Bahnhof von Stuls gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts viel zu tun. Die

Station war damals der einzige Anschluss des Dorfes an den öffentlichen

Verkehr. Jeden Tag von sechs Uhr morgens bis abends um acht Uhr war Stationsvorstand

Angelin Flisch auf den Beinen und sorgte dafür, dass alles

reibungslos lief. Besonders viel Arbeit gab es, wenn die Bauern ihr Vieh auf

den Markt brachten – dann mussten alle Kühe, Ziegen und Schafe auf die

Waggons verfrachtet werden. Aufregend war auch die Geburt von Angelins

Sohn Angelo im Jahr 1947: Damals brachten die Frauen ihre Kinder noch

zu Hause zur Welt und die Hebamme musste von einem Bahnbeamten mit

der Draisine, dem Schienenvelo, von Bergün nach Stuls chauffiert werden.

Angelo Flischs Leben war damit von Anfang an von der Bahn geprägt – kein

Wunder, arbeitete er später als Lokführer bei der RhB.

Der Bahnhof in Stuls wurde 1903 in Betrieb genommen. Die Station war

mehr als eine Notwendigkeit für den Bahnbetrieb, sie war gleichzeitig auch

Lebensmittelpunkt für viele Dorfbewohner: Stationsvorstand Flisch, seine

Frau und die fünf Kinder wohnten im oberen Stock des Bahnhofgebäudes,

der Streckenwärter lebte mit seiner Familie im Nachbarhaus. Da das eigentliche

Dorf weit entfernt lag, gab es am Bahnhof sogar eine eigene Schule.

Als Schulhaus diente eine Baracke, die beim Bau des Albulatunnels in Preda

als Arbeiterunterkunft gedient hatte und dann nach Stuls versetzt

wurde. Hier wurde sie später auch als Schuhmacherwerkstätte und

schliesslich, während des Kraftwerkbaus in den 60er-Jahren, als

Kantine genutzt. Der Bahnhof von Stuls war damit bis in die 70er-

Jahre für die Bewohner des Dorfes ein Bindeglied zur Aussenwelt.

33


Rhein

London

Barcelona

London

Via Albula / Bernina

Etappe 3

France

Lyon

Amsterdam

Bruxe les

Marsei le

Filisur

Paris

Genève

Marseille

Etappe 2

Köln

Bern

Zerma t

Basel

Bergün

Torino

Frankfurt

Schweiz

Etappe 1

Ma nheim

Frankfurt

Zürich

Be linzona

Preda

Hamburg

Stu tgart

Landquart

Chur Davos

Thusis

Lugano

Bergün

Genova

Filisur

St.Moritz

Milano

Berlin

München

Samedan

Scuol

Müstair

Poschiavo

Tirano

Italia

Roma

Berlin

Meran

Bozen

Firenze

Austria

Roma

Venezia

Wien

Bahnerlebnis Albula:

Zweitägiger Ausflug

ins Bahndorf Bergün.

2517

Inzwischen können viele der aufwendigen

Stationsarbeiten von früher automatisch

ausgeführt werden und um

den Bahnhof ist es ruhig geworden. Stuls ist heute eine fernbediente Kreuzungsstelle,

wo kein Zug mehr fahrplanmässig hält. Doch durch seine Abgeschiedenheit

konnten die Gebäude der Vergangenheit erhalten werden. Der

Stulser Bahnhof ist so zu einem Ort geworden, wo Geschichte erlebbar wird.

Zu Fuss unterwegs im UNESCO Welterbe RhB: Bahnerlebnisweg Albula

Stuls ist Station 15 auf dem Bahnerlebnisweg Albula. Bei einem Zwischenstopp

können Wanderer hier die Geschichte rund um den Bahnhof erfahren

und sich in eine frühere Zeit zurückversetzen lassen. Der Bahnerlebnisweg

Albula verläuft in drei Etappen im UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn

in der Landschaft Albula / Bernina» von Preda bis nach Filisur. 26 Stationen

gibt es entlang dieser Strecke zu erkunden, vom Albulatunnel über die Museen

in Bergün bis zum Landwasserviadukt kurz nach Filisur. Jede Station

ist mit einer roten Tafel ausgestattet, wo historische und aktuelle Informationen

zu Bahn, Technik, Kultur und Alltag der Rhätischen Bahn und

der Menschen im Albulatal zu finden sind. Für die Kinder gibt es speziell

zugeschnittene Themen, erläutert von Türli und Flidari, den zwei Lausbuben

unterwegs auf dem Bahnerlebnisweg Albula. Und wenn das Wandern

und Erleben hungrig macht, dann gibt’s beim Bahnhof Stuls eine schöne

Feuerstelle – perfekt zum Grillieren!

terbe Rhätische Bahn

schaft Albula / Bernina» ist eine

Der Streckenabschni t zwischen

en weltweit. Die damaligen Inzulegen,

da si einerseits den

enügte, andererseits den Fahrdes

Albulatals ermöglichte. Auch

ung, begeistert diese Bahnstrecke

Albula von Preda über Bergün nach

Bauten, den verwi renden Streer

Nähe zu erleben. Begleitet wird

chen und aktue len Informationen

tischen Bahn und der Menschen im

egleiter für einen Ausflug zum Bahns

Wi sen zu den Themen der einzelnen

spannender Geschichten rund um die

hen, die mi ten im UNESCO Welterbe

Begleitbuch

Bahnerlebnisweg

Albula

Preda – Bergün – Filisur

Valle Mesolcina

Moesa

Hinterrhein

Domleschg

G R A

Bahnerlebnisweg Albula

Bergell

A lbulatal

Maira

U B Ü

Landwassertal

Bahnwandern in drei Etappen im UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn

in der Landschaft Albula / Bernina»

Bahnerlebnisweg Albula

UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn

in der Landschaft Albula / Bernina»

UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn

in der Landschaft Albula / Bernina»

Oberengadin

Deutschland

Inhalt

N D E

Begleitbuch

Berninagruppe

N

Unterengadin

Veltlin ( I )

Adda

Inn

Bahnwandern in drei Etappen 1

A lgemeine Informationen 3

Die Geschichte der Albulalinie 9

Das UNESCO Welterbe Rhätische Bahn 21

Etappe 1: Preda – Bergün 34

Der neue Albulatunnel 36 Die Expresszüge 54

Der Bahnhof im Chaletstil 40 Das Albula-Dampfro s 56

Das Leben der Tunnelarbeiter 44

Imposante Landschaft –

schwieriger Unterhalt 48

Der Gerüstvirtuose 52

Val Poschiavo

Eingri fe in die Landschaft 60

Mit Pflug und Fräse gegen den Schn e 64

Die Mus en von Bergün 68

Begleitbuch

Bahnerlebnisweg Albula

Dieses reich bebilderte Buch ist der

ideale Begleiter für einen Ausflug zum

Bahn erlebnisweg Albula. Es vermittelt

vertieftes Wissen zu den einzelnen

Stationen und ist zugleich eine Sammlung

spannender Geschichten.

CHF 12.00

Etappe 2: Bergün – Filisur 72

Die Zähmung der widerspenstigen Natur 74 Servicestation fürs Ro lmaterial 92

Gütertransport am Albula 76 Eine Au senseiterin als Gastgeberin 94

Transitachse Albula 78 Der Mann mit dem 60-cm-Schri t 96

Wie die Italiener in die Schweiz kamen 80 Der Vater der Rhätischen Bahn 98

Die Hebamme kam mit dem Schienenvelo 82 Hoch und Tief im Kraftwerksbau 102

Dichter Fahrplan 86 Die Stra se zur Ruhe 104

Erst die Säumer – dann die Bahn 88

Die He ren von Greifenstein 106

Etappe 3: Filisur – Landwa serviadukt – Filisur 108

Weiterbau erlaubt : lebendiges Welterbe 110

Die Brücken in der Brücke 114

Geheimtipps entlang des Bahnerlebniswegs 118

Rundwanderung zum Lai da Palpuogna 120 Museum der Bündner Photographen

Bahnmuseum Albula in Bergün 124 des 19. Jahrhunderts in Filisur 127

Ortsmuseum und Mode lbahnanlage

Spazierpark Filisur 128

in Bergün 125 Parc Ela 129

Schli telwelt Bergün 126

Kontaktadre sen 132

Literatur zum Thema 133

Lugano ( CH )

270 m ü. M.

Lago di Como

www.rhb.ch/railshop

34

www.rhb.ch/contura


Das UNESCO Welterbe RhB erleben

Eintauchen in die Schönheit der Natur: Der Bahnerlebnisweg

Albula soll das UNESCO Welterbe «Rhätische Bahn

in der Landschaft Albula/Bernina» erlebbar machen, sagt

Roman Cathomas, Produktmanager UNESCO Welterbe RhB

und Bernina Express.

Roman Cathomas, welche Idee steckt

hinter dem Bahnerlebnisweg Albula?

Er soll das UNESCO Welterbe «Rhätische

Bahn in der Landschaft Albula / Bernina»

erlebbar machen. Das UNESCO Welterbe

RhB kann man bei einer Bahnfahrt mit

Blick aus dem Zug auf die Landschaft erleben

– das Umgekehrte ist beim Bahnerlebnisweg

Albula der Fall: Hier können

die Pionierleistungen aus Sicht der

Landschaft mit Blick auf die Bahn erlebt

werden. Die Wanderungen auf den drei

Etappen geben vertiefte Einblicke in den

Bahnbau, die Bahngeschichte und die

kühnen Bauwerke.

Was ist mit dem Bahnerlebnisweg in

Zukunft geplant – soll die Strecke noch

erweitert werden?

Der Bahnerlebnisweg Albula wurde in

den 80er-Jahren als Bahnlehrpfad eröffnet

und im Jahr 2012 aktualisiert und

erweitert. Der Weg, so wie er sich heute

darstellt, ist damit sehr interessant, authentisch

und lehrreich. Aber es ist vorgesehen,

dass sich der Bahnerlebnisweg

laufend weiterentwickelt und neue Erlebniselemente

eingebaut werden.

Bestehen für das Gebiet des Bernina,

das ja auch zum UNESCO Welterbe

gehört, ähnliche Pläne?

Ja, auch im Bereich Bernina soll die Erlebbarkeit

erhöht werden. 2013 wurde

ein Verein gegründet mit dem Ziel,

vorhandene und neue Attraktionen im

Raum Bernina zu optimieren. Die RhB

spielt dabei als UNESCO Welterbe natürlich

eine zentrale Rolle. Das Hauptthema

soll jedoch die Gletscherwelt am Bernina

mit all ihren Facetten sein.

Von wo aus gibt’s die schönste Aussicht

auf das Gebiet des UNESCO Welterbes RhB?

Mein Geheimtipp ist der Blick vom Lai da

Caraling auf die Berninalinie: Bei dieser

Wanderung von Bernina Ospizio nach Cavaglia

oder Alp Grüm sieht man eindrücklich,

wie sich der Zug über die Serpentinen

die steilen Bergflanken hinaufwindet.

Auf der Albulalinie ist mein Geheimtipp

die Ruine Greifenstein oberhalb von Filisur:

Von dieser weitsichtigen Anhöhe

aus kommt ei nem die RhB

wie eine Modelleisenbahn vor, die

sich durch die Landschaft des Albulatals

schlängelt.

35


Kultur

Vision statt

Tunnelblick:

Giovanni

Netzer

36 www.rhb.ch/contura


Visionärer Theatermacher: Giovanni Netzer in der «Scheune» zum Haus Carisch.

37


Er ist Bündner durch und durch – besser: Savogniner – und doch

nicht: Giovanni Netzer, der Vater des Kulturprojekts «Origen». Seit

gut zehn Jahren ist der Theologe und Träger des Hans-Reinhart-

Rings unterwegs, auf der Suche nach neuen künstlerischen Formen

zwischen Tanz, Gesang und Wort. Ein Gespräch in drei Akten.

Akt 1: im Herrschaftszimmer

Giovanni Netzer empfängt uns in der herrschaftlichen Villa Carisch in Riom –

ein Oberhalbsteiner, der im 19. Jahrhundert in Paris zu Geld kam, kehrte

heim aufs Land und baute dieses Haus mit Scheune.

Sie sind Theologe und Kulturschaffender, waren lange auf grossen

Bühnen wie München tätig – und sind nun zurück. Findet man da in

eigenen Landen noch Gehör?

Absolut. Klar staunen die Menschen bislang ob der ausgefallenen Ideen.

Aber wir geniessen eine breite Unterstützung. Man registriert, dass wir

alle Hand anlegen – ich inbegriffen. Und deshalb engagieren sich viele

seit Jahren freiwillig bei uns.

Was reizt Sie am Theater auf dem Lande?

Dass es so unvermittelt und ehrlich ist. Unser Publikum ist breit gefächert.

Man spürt sofort, was ankommt und was nicht. So beobachte ich zum Beispiel

öfter Dorffrauen, die zusammen auf einem Bänkli sitzen und darüber

diskutieren, welcher Schauspieler ihnen am besten gefallen hat.

Akt 2: zwischen den Kostümen

Wir schreiten durch die Scheune.

Überall hängen Kostüme

von vergangenen Produktionen.

Giovanni Netzer lässt seine

Werke Revue passieren.

Origen Festival Cultural:

Besuchen Sie den alljährlichen

Kulturevent

in Riom. www.origen.ch

38

www.rhb.ch/contura


Jedes Werk

erhält massgeschneiderte

Kostüme – oft

kommen dabei

experimentelle

Textilien aus

Glasfasern oder

Metzgerpapier

zum Einsatz.

Was ist eigentlich Ihr Prachtstück im Fundus?

Das gibt es nicht. Jedes Werk erhält eine massgeschneiderte Ausstattung.

Aber wie ein roter Faden zieht sich die Zusammenarbeit mit dem Atelier

Jakob Schlaepfer in St. Gallen durch unsere Historie. Dessen Chefdesigner

Martin Leuthold produziert für uns Textilien, die es so noch nicht gibt.

Sprich: Unsere Bühne ist sein Labor. Wie beispielsweise bei diesem Talar

aus Bachs h-Moll-Messe, wo er Goldfäden verarbeitet hat. Nicht selten

verwenden grosse Couturiers wie Karl Lagerfeld und Co. nachher Stoffe

aus solchen Experimenten.

Sie sind bekannt für ausgefallene Ausstattungen – woher nehmen Sie

die Ideen für diese speziellen Kostüme?

Primär braucht es eine klare Vorstellung von der Rolle und vom Bühnenbild

als Ganzem. Letztlich steht und fällt der Effekt aber mit dem Akteur,

der die Figur verkörpert.

Und was waren die verrücktesten Experimente in Ihrer Karriere?

Wir haben zum Beispiel für die Oper «Mikael» Kostüme aus Metzger papier

gefertigt. Magisch-effektvoll waren auch die Glasfaserkleider für diese

Oper. Klassisch verspielt mit Zitaten von Picasso kam die Opera buffa

«Delila» daher. Wir gehen immer ans Limit.

Akt 3: im Garten

Wir sitzen bei Espresso und Kuchen. Giovanni Netzer taut auf – und erzählt,

wieso er trotz Angeboten aus aller Welt am liebsten im Surses weilt.

39


Spiritus Rector

von «Origen»:

Giovanni Netzer

wagt Neues, weit

über die Grenzen

Graubündens

hinweg.

Sind Sie viel auf Reisen?

Ja, aber nur beruflich. Privat bin ich am liebsten hier.

Und woher holen Sie sich die Inspiration?

Aus meinen verschiedenen Begegnungen mit Menschen und Künstlern –

und natürlich aus meinem Kopf.

Kein Blick nach Berlin oder Paris?

Natürlich. Aber ich bin immer skeptisch. Berlin beispielsweise frönt einem

bestimmten Zeitgeist. Wien und Hamburg behagen mir da schon eher.

Letztlich entsteht – zumindest bei uns – ein Stück und damit etwas Neues

aus der Konstellation von Menschen.

Und Zürich – keine Option für Sie?

Doch, absolut. Die Theater- und Kunstszene in Zürich hat sich stark gewandelt.

Wir stossen auf viel Goodwill beim dortigen Publikum, ein Drittel

stammt aus dem Unterland. Ebenso haben wir treue Sponsoren wie die

Elektrizitätswerke Zürich oder die städtische Kulturabteilung.

Was ist Ihr Bezug zum Zug, zur Rhätischen Bahn?

Nun, da gibt es zwei: Erstens war ich ein leidenschaftlicher Modelleisenbahn-Fan.

Und zweitens konnte ich stundenlang Züge bestaunen, die einund

ausfahren. Leider halt in Tiefencastel, weil wir in Savognin keinen

Bahnhof haben. Auch so ein Missgeschick der Geschichte.

Zu guter Letzt: Wohin geht die Reise mit «Origen»?

Wissen Sie, wir planen hier nicht auf zehn Jahre hinaus. Wir entscheiden

kurzfristiger, mit einem Horizont von zwei, drei Jahren. Am wichtigsten

ist vorerst, dass wir – Scheune sei Dank – bald mit dem Ganzjahresbetrieb

starten können. Und natürlich träumen wir alle vom grossen Neubauprojekt

in Riom von Stararchitekt Peter Zumthor …

40

www.rhb.ch/contura


«Origen» auf Achse: ein Elefant auf Reisen

Abul Abbas war ein Elefant. Nicht irgendeiner, sondern ein Geschenk

von Kalif Harun ar-Raschid für Karl den Grossen. Giovanni

Netzer und sein Ensemble «Origen» erzählen zum RhB-Jubiläum

die beschwerliche Reise des Dickhäuters von Bagdad nach Aachen –

lange, bevor es eine Alpenbahn gab.

Es muss eine beschwerliche Reise gewesen sein für Abul Abbas. Der Elefant,

notabene der erste urkundlich belegte Elefant nördlich der Alpen, soll

sich im Jahre 801 mit Isaak, dem Gesandten von Karl dem Grossen, sowie

einer Delegation auf den Weg von Bagdad nach Aachen gemacht haben.

Im Oktober des gleichen Jahres ist sein Aufenthalt bei La Spezia in Italien

belegt. In Vercelli, unweit des Lago Maggiore, blieb man den Winter über.

Am 20. Juli 802 schliesslich erreichte Abul Abbas seine neue Heimat. Kaiser

Karl, stolz auf seinen Abul, nahm den Elefanten fortan mit auf Reisen.

Dessen Dasein währte allerdings nur wenige Jahre. Laut Reichsannalen ist

er nämlich im Sommer 810 nach einer Rhein-Überquerung in Lippeham

«plötzlich» verendet.

«Der Elefant des Kaisers» beschreibt den Transport des Ungetüms über die

Alpen – und zwar aus der Sicht des Elefanten, dem alles neu und fremd

ist: die Wintereinbrüche, die Schluchten und Abhänge, die Ausschweifungen

des Hofstaats, die Marotten des Kaisers. Daraus

entsteht ein musikalischer Bericht mit skurrilen, dramatischen

und unterhaltsamen Zügen. Das Publikum

reist mit dem Elefanten durch die Bündner Berge: In

Le Prese geht es dem Elefanten noch gut, auf dem

Bernina meint er zu sterben, in Preda gerät er ins

Rutschen, in Filisur watet er durch die Albula und

wünscht sich eine Brücke, die stark genug ist, einen

Elefanten zu tragen.

Uraufführung: 6. Juni 2014

in den Montagehallen Landquart.

Weitere Aufführungen: 7./8. Juni 2014

41


Was machen eigentlich …

… die Gleitschirmflieger

von Davos

im Winter?

Fliegen – der Urtraum der Menschheit. Die Gleitschirmflieger von

Davos haben sich ihn erfüllt. «Wir fliegen an einem unglaublich

schönen Ort», findet Muck Letsch, Inhaber der Luftchraft Flugschule

Davos. Mit seinem Gleitschirm legt er in den Bündner Bergen

Strecken von 80 bis 100 Kilometern zurück. Nicht nur im Sommer

denn auch im Winter schläft die Thermik selten.

«Graubünden eignet sich perfekt zum Gleitschirmfliegen», weiss Muck

Letsch. Grund dafür sind nicht nur geeignete Fluggebiete, sondern auch die

geringe Anzahl an Stromleitungen, die den Gleitschirmfliegern das Leben

schwer machen könnten. Der gebürtige Zürcher lebt seit 18 Jahren in Graubünden

und kennt den Kanton – zumindest von oben – wie seine Westentasche.

Als 16-Jähriger nahm er an einem Schnuppertag teil, seither lässt

ihn der Zauber vom Fliegen nicht mehr los: «Die Faszination, die das Gleitschirmfliegen

ausmacht, ist schwer zu beschreiben – man muss sie erfliegen!

Aber jeder hat sich wohl schon einmal gewünscht, sich wie die Dohle

vom Wind tragen zu lassen», sinniert er. 1989 hat Muck Letsch die Flugprüfung

absolviert, lange Zeit war das Gleitschirmfliegen sein Hobby: Der

42

www.rhb.ch/contura


Wie im siebten Himmel:

Muck Letsch in seinem Element,

hoch oben in der Luft.

gelernte Elektroniker arbeitete als Techniker bei den Bergbahnen in Laax,

half am Wochenende und in den Ferien aber in einer Flugschule als Tandem-Pilot

und Starthelfer aus. «Starthelfer ist für viele der Grundstein zum

späteren Fluglehrerberuf», sagt Letsch. Auch bei ihm: 2002 machte er die

Fluglehrerprüfung und gründete im Jahr darauf seine eigene Flugschule.

Ein eigenes Universum

Laut Muck Letsch kann eigentlich jeder Gleitschirmfliegen lernen, der eine

gute Auffassungsgabe hat, eine normale körperliche Fitness mitbringt und

die koordinativen Ansprüche meistern kann. Seine Flugschüler sind bunt

durchmischt, was den Beruf und das Alter anbelangt:

Günstige Freizeit-Bons: «Von 15 bis 60 Jahren ist eigentlich jede Altersgruppe

vertreten», sagt Letsch. «Eine Flugschule ist ein

Entspannende und

spannende Erlebnisse eigenes Universum – die Freude am Fliegen ist der

mit der RhB und ihren gemeinsame Nenner. Es entstehen Freundschaften

Partnern. 2186

zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie getroffen

hätten.» Luftchraft fliegt hauptsächlich auf

dem Jakobshorn: Es eignet sich den ganzen Tag zum Fliegen. Ausser in Davos

breitet Muck Letsch seinen Gleitschirm am liebsten in Flims und Verbier

aus: «Jeder Ort hat je nach Tages- und Jahreszeit seinen ganz eigenen

Reiz.» Kommt er aus den Bergen raus, fasziniert ihn das Fliegen über dem

Meer, besonders in der Nähe von Dünenstränden in Dänemark und an

der französischen Atlantikküste. Und was machen die

Gleitschirmflieger im Winter? «Fliegen!», schmunzelt

Letsch. Neben September sind in Davos Februar und

März perfekt zum Fliegen, denn die Thermik ist auch im

Hoch- und Spätwinter ideal. Allerdings kann die Temperatur

dann schon mal gefühlte minus 25° C betragen.

«Dann muss man sich warm anziehen – und das Halstuch

bis zur Nase hochziehen», so der Fluglehrer. Und

wenn der Wind nicht zum Gleitschirmfliegen taugt oder

zu viel Schnee liegt? Dann satteln die Gleitschirmflieger

von Davos einfach auf Speedflying um, der Verschmelzung

von Freeride-Skifahren und Gleitschirmfliegen.

43


Berühmte Namen

Krokodil 414

Krokodile gehören in den Zoo, nicht in die Bündner

Bergwelt. Entlang des RhB-Streckennetzes stehen

die Chancen jedoch gut, einer Panzerechse über

den Weg zu laufen – einer mit einem Blechpanzer

allerdings: der Krokodillok 414.

Reise ins Blumenland:

Das nächste Erlebnis

mit Clà Ferrovia gibt’s im

Mai 2014. 1580

Heute geht Krokodil 414 auf Sonderfahrten

und begleitet Clà Ferrovia hin Krokodil 414 zieht alle Blicke auf sich, wenn es

und wieder auf seinen abenteuerlichen seine breite Schnauze aus dem Tunnel schiebt

Reisen durchs Bündnerland.

oder über ein Viadukt kriecht: Seit 1929 leistet

die Lok, mit richtigem Namen «Ge 6/6 414»,

der RhB treue Dienste. Ihren Spitznamen «Krokodil» trägt sie wegen ihres

Aussehens: Es erinnert an Schnauze, Körper und Schwanz eines Krokodils.

Mit der Elektrifizierung des Streckennetzes ab 1913 wichen die Dampflokomotiven

nach und nach elektrischen Loks – unter anderem solchen der Baureihe

RhB Ge 6/6, der Krokodilfamilie. Die ersten Vertreter dieser Baureihe

nahm die Bahn 1921 in Betrieb. Sie galten damals als die stärksten Schmalspurloks

der Welt: 1076 PS steckten in ihnen. Die Familie war gross, das

braune Krokodil hatte 14 Schwestern. Davon ist nur eine, die «Ge 6/6 415»,

ebenfalls noch im Bündnerland unterwegs. Die zwei 66 Tonnen schweren

Loks erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 55 Stundenkilometern. In

ihren Glanzjahren zogen die Ge 6/6-Loks hochwertige Züge, etwa den Glacier

Express. Ab Ende der 50er-Jahre verdrängten neuere Loks die Krokodile

aus ihrem Revier, lange Zeit zogen sie vor allem Güterzüge. Eine der

ausrangierten Krokodilloks kann im Bahnmuseum Albula bestaunt werden.

44

www.rhb.ch/contura


Wir stellen vor

Die rollende Uhrenboutique

Shopping im fahrenden Zug: Die Panoramabar des Glacier Express

ist auch eine Uhrenboutique! Hier können Gäste die «Aquaracer»

von TAG Heuer erwerben. Der Uhrenproduzent entwarf exklusiv für

den Glacier Express ein limitiert erhältliches Uhrenmodell.

Rund acht Stunden dauert die Reise mit dem langsamsten Schnellzug der

Welt von Zermatt nach St. Moritz oder umgekehrt. Allerdings ist die Zeit

bekanntlich relativ – und bei der Fahrt im Glacier Express mit seinen eindrucksvollen

Aussichten ist sowieso der Weg das Ziel. Dennoch widmen

der Glacier Express und TAG Heuer der Zeit einen ganzen Wagen: Bei der

Panoramabar im Servicewagen können die Reisenden die Damen- und

Herrenuhr der TAG Heuer «Aquaracer Glacier Express Limited Edition» in

Glasvitrinen bewundern – und beim Zugpersonal der RhB direkt erwerben.

«Die Partnerschaft zwischen dem Glacier Express und TAG Heuer ist

eine logische Konsequenz», sagt Christian Adam, Generaldirektor Schweiz

bei TAG Heuer. «Beide Unternehmen vermitteln dieselben Schweizer Werte,

die für unseren Tourismus von höchster Bedeutung sind: den Anspruch an

Topqualität und -leistung sowie reine Swissness.»

Gleich tickende Uhren sind heute ein Muss im Eisenbahnverkehr. Das war

nicht immer so: Noch im 19. Jahrhundert hatte praktisch jeder Ort seine eigene

Zeit. Doch für die Eisenbahn waren die unterschiedlichen Zeitsysteme

mühsam. 1884, anlässlich der Internationalen Meridiankonferenz, wurde

die Erde in 24 Stundenzonen eingeteilt. Die Staatsbahnen in Deutschland

einigten sich auf die «Mitteleuropäische Eisenbahn-Zeit» (MEZ), die 1893

auch ausserhalb des Eisenbahnverkehrs im ganzen Land eingeführt wurde.

Die Schweiz schloss sich 1894 an.

45


Nächster Halt

Morgenrot

in bäumigen

Hütten

46 Ein bäumiges Abenteuer: die Übernachtung in den Baumhütten im Madrisa-Land.


Ab ins Abenteuerland:

Mit der RhB ruckzuck nach

Klosters und per Gondel

rauf ins Madrisa-Land.

www.madrisa-land.ch

Es heult der Uhu, ein sanfter Morgennebel verhüllt den Wald, es

zischt der Wind. Drinnen in der Baumhütte riecht es nach frischem

Harz. Und im grossen Familienbett kuscheln Luca (9), Gianna (4)

und Alessia (11), flankiert von Mami und Papi. Es ist Märchenzeit

im Madrisa-Land ob Klosters auf 1900 Metern über Meer.

«Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.» So endet

das Märchen vom Wolf und den sieben Geisslein. Und so startet der Tag in

der Baumhütte im Madrisa-Land für Familie Solér. Mami Daniela hat soeben

den Klassiker im grossen Bett erzählt, vor dem Zmorge, auf leeren

Magen sozusagen. Es blinzelt die Sonne durch die rot-weiss karierten Vorhänge

ins bäumige Turmzimmer auf natürlichen Stelzen. Zeit zum Aufstehen

– raus in den Erlebnispark und rein ins Vergnügen!

Stauen wie die Grossen

Platsch! Und schon liegt die Kleinste im Bunde im knietiefen Wasser. Zu

innig war Giannas Wunsch, ins Ruderbötchen zu hüpfen, mit dem sie hätte

herumgondeln wollen. Pudelnass rappelt sie sich auf. Sie weiss nicht, ob

ihr zum Lachen oder zum Weinen zumute sein soll – hat sie doch zur Feier

des Tages extra ihr pinkes Röcklein angezogen. Ein paar Tränchen fliessen,

doch nach zwei, drei Minuten ist der kalte Schock vergessen. Und schon

geht das Abenteuer weiter: beim Stauen am Alpenbach, wo Luca fachmännisch

bereits die richtigen Riegel geschoben hat, sodass der gezähmte

Strom das Wasserrad antreibt. Er hat sein technisches Flair nicht gestohlen.

«Ganz der Papa – immer etwas am Tüfteln, am Schalten und Walten»,

schmunzelt selbiger, seines Zeichens Eismeister in der Vaillant Arena, wo

der HC Davos jeweils um Punkte und Meistertitel kämpft.

47


Die trockenen Kleider gondeln ein

Nahtlos entschwinden die wilden drei zur Stutzli-Hüpfburg, wo sie sich

gegenseitig in die Höhe treiben. «Zu Hause haben wir auch ein Trampolin.

Es kann sich nur um Stunden handeln, wenn die erst mal richtig in Fahrt

kommen», warnt Mutter Daniela. Doch bald sind sie wieder über alle Berge.

Es kommt zum Familienwettkampf: Männer gegen Frauen, beim heiteren

Tennisball-Spicken. Wer trifft am meisten Füchse aus Pappkarton?

Für einmal haben die Herren der Schöpfung die Nase vorn. Aber der Trost

lässt nicht lange auf sich warten: Wie von Geisterhand schweben trockene

Kleider für Gianna herbei. Wir sind im Märchenland. Die gute Fee von

der Rezeption hat per Gondel aus dem Tal extra ein neues Set mit T-Shirt,

Stretchhose und Pullover einfliegen lassen. Gianna tauscht – nach einigem

Zögern (die Farben wollen ihr nicht so recht gefallen) – ihr provisorisches

Handtuch-Outfit gegen die trockene Ware.

Mit Ziegen um die Wette klettern

Und schon ist sie wieder verschwunden: im Geissler-Tierpark bei Alpacas,

Shetty-Ponys, Schweinen, Hühnern und Zwergziegen. Die zotteligen

Genossen lassen sich so allerhand gefallen – und wenn es ihnen zu bunt

wird, klettern sie auf den nächstgelegenen Stein. Dicht gefolgt von Klein-

Gianna, die ebenfalls vom Fels herunterwinkt. Über unseren Köpfen saust

zeitgleich Luca vorüber – auf dem 200 Meter

langen Flying Fox. Alessia ist schon das

Freie Fahrt im ganzen Kanton …

dritte Mal vom Sagenturm auf der 70-Meter-Riesenrutschbahn

zu Tale gerauscht. Die

graubündenPASS: Innerhalb einer

Woche an drei Tagen oder innerhalb

von zwei Wochen an fünf Tagen

Zeit verfliegt im Madrisa-Land. Einzig der

erfahren Sie mehr über 7106 Quadratkilometer

echte Schweiz.

Hunger holt die Rasselbande zurück in die

Realität.

www.rhb.ch/graubuendenpass

… auch für Biker!

graubündenPASS Bike: Der spezielle

Pass für Mountainbiker und Velofahrer

– inklusive Mitnahme des Velos

im Selbstverlad. Geniessen Sie einen

ganzen Tag freie Fahrt im Kanton.

www.rhb.ch/graubuendenpass-bike

Eine verrückte Idee wird wahr

Es ist Zeit für eine Familienportion Chicken

Nuggets mit Frites. Und da höckeln sie, im

gemütlichen Restaurant, auf der Bank mit

Fell. Zur heiteren Runde stösst Hacher Ber-

48

www.rhb.ch/contura


Spielen, spielen, nochmals spielen:

Das Madrisa-Land ist ein sagenhaftes

Erlebnis für alle Generationen.

net dazu, der Vater der Baumhütten und des Erlebnisparks auf Madrisa. Er

gilt im Prättigau als Wagemutiger, andere nennen ihn auch einen «Verrückten».

«Einige meinten, ich sei ein Kindskopf, als ich die Idee im 2006

aufbrachte. Vielleicht bin ich es auch, aber das Madrisa-Land war der einzige

vernünftige Weg, wie wir im Sommer wieder Leben an den Berg bringen

konnten.» Der Vollblut-Unternehmer aus Klosters überzeugte Politiker

mit tatkräftiger Unterstützung eines prominent besetzten Patronatskomitees

von seiner Idee dieser bäumigen Hütten im Märchenwald.

100 Prozent behindertenfreundlich

Unbeirrt geht Bernet seinen Weg. Sein Herz schlägt für die Kinder. Insbesondere

auch für Behinderte, denn diese schlafen und essen gratis im Madrisa-Land.

Alle Wege sind rollstuhlgängig. Und der Erfolg gibt ihm recht:

Über 1000 Logiernächte generiert er mit den Baumhütten pro Saison. Vor

allem am Weekend sind die drei Hütten über Wochen hinaus ausgebucht.

Die meisten Gäste, primär Schweizer aller Altersklassen, bleiben eine

Nacht. Und kommen wieder: in dieses alpine Traumland von 1001 Nacht.

Die bäumigsten

Hütten der

Schweiz – für

einen tüüfromantischen

Schlaf im

Märchenwald.

49


Jubiläum

Blättern im Album:

125 Jahre Bündner

Bahnwunder

50 Am 29. September 1889 fuhr der erste Zug in Klosters ein.


Jubiläums-Dampffahrt:

Fahren Sie von Landquart

nach Samedan mit einer

Doppeltraktion – also mit

zwei Loks! 1256

2014 feiert die RhB ihr 125-jähriges

Bestehen. Was 1889 mit der Eröffnung

der Strecke zwischen Landquart

und Klosters begann, ist heute

ein 384 Kilometer langes Streckennetz.

Ein Blick ins Album der Vergangenheit

zeigt bewegende Momente.

1889: erster Zug bis Klosters

Es war ein Flachländer, ein Schiffbauer

dazu, der dem Bündner Eisenbahnwesen

das Laufen beibrachte. Mit der Gründung

der «Schmalspurbahn Landquart –

Davos AG» durch den Holländer Willem

Jan Holsboer nahm der Bahnbau 1887

seinen Anfang. Dank dem umtriebigen

Hotelier konnte die Strecke zwischen

Landquart und Klosters bereits 1889 in

Betrieb genommen werden. Mit wenigen

Tagen Verspätung fuhr am 29. September

1889, zehn Tage vor der fahrplanmässigen

Betriebseröffnung, der Eröffnungszug

mit geladenen Gästen in Klosters ein.

1896: Wagen für Krankentransporte

Er war ein Unikat: der Schlaf- und Salonwagen

Ass 5. Das Einzelstück entstand

1896 in der RhB-Hauptwerkstätte

in Land quart und wurde

vor allem für Kran kentransporte

eingesetzt. Er trug bereits die

RhB-Beschriftung: Die Namens-

51


1896

Der Schlaf- und Salonwagen

der RhB – ein Einzelstück.

1898

Südbündner planen die

Bahnlinie Bellinzona–Mesocco.

1917

Nahe Davos Wolfgang geht

die Drusatscha-Lawine nieder.

änderung von «Schmalspurbahn Landquart

– Davos AG» zu «Rhätische Bahn»

fand 1895 statt. Damals waren die Personenwagen

in drei Klassen unterteilt.

1956 stellte die RhB von drei auf zwei

Klassen um: Die 1. und 2. Klasse wurde

zur neuen 1. Klasse.

1898: Anschluss im Misox?

Sie war als grosser Wurf geplant: die

Ferrovia Elettrica Bellinzona – Mesocco.

Initiative Südbündner wollten 1898

damit das Misox, ein Bündner Tal südlich

des Alpenhauptkammes, mit dem Tessin

verbinden. Der Bau begann im Januar

1905. Am 6. Mai 1907 fuhr der erste Zug

von Bellinzona bis Lostallo, drei Monate

später war die Linie bis Mesocco durchgängig

eröffnet. Mitten im Krieg, am

1. Januar 1942, wurde die Privatbahn –

auch eine Meterspurbahn – Teil der RhB.

Doch schliesslich blieb es bei der grossen

Vision: Am ominösen 13. Dezember 2003

kam das Aus für die 13 Kilometer lange

Misoxerlinie.

1917: die weisse Naturgewalt

Es war der schlimmste Moment in der

Geschichte der RhB: Am späten Abend

des 29. April 1917 donnerte die gefürchtete

Drusatscha-Lawine in der Nähe der

Station Davos Wolfgang nieder und erfasste

den Spätzug von Landquart nach

Davos. Die letzten Wagen wurden von

der Lawine mitgerissen. Obwohl schon

kurze Zeit später erste Helfer eintrafen,

kam für zehn Verunglückte jede Hilfe zu

spät. Glücklicherweise blieb die RhB in

ihren 125 Jahren von grossen Unglücken

weitgehend verschont.

52

www.rhb.ch/contura


1920

Berufskleidung bei der RhB

von anno dazumal.

1950:

Der japanische Kaiser auf seiner

Reise im «Bener-Wagen».

1996

Königin Silvia von Schweden

unterwegs mit der RhB.

1920: aus edlem Tuch

Sie stellte etwas dar, die Berufskleidung

der Stationsvorstände und Zugbegleiter

der RhB. Sie war aus edlem

Tuch gewirkt, aus Trun in der Surselva,

wo die Tuchfabrik Truns über viele Jahrzehnte

die Uniformen herstellte. Zuerst

waren sie in dunklen Farben gehalten,

mit Metallknöpfen besetzt. Später kam

der rote Hut mit den goldenen Streifen

dazu. Seit 2002 ist das Tragen eines Huts

nicht mehr vorgeschrieben. 2008 wurde

die neuste Uniform eingeweiht. Schwarz

und Rot sind bis heute geblieben, der Stil

ist unterdessen sportlich-alpin.

1950: Gefährt für den Kaiser von Japan

Für einen kaiserlichen Besuch war der

RhB nur das Beste gut genug. Und so

fuhr man 1950, als der japanische Kaiser

Hirohito in Begleitung seines Hofstaates

auf Reisen war, den schönsten Salonwagen

auf: den «Bener-Wagen». Diesen hatte

sich der RhB-Direktor Gustav Bener –

er war von 1918 bis 1936 der oberste Chef

– für 95000 Franken zur Einweihung des

Glacier Express 1930 gekauft.

1996: hoher Besuch aus dem Norden

1996 erhielt die RhB Besuch von der

schwedischen Königin Silvia. Betriebsinspektor

Josef Giger begleitete ihre Hoheit

auf der Fahrt im Salonwagen. Der

RhB-Gastgeber bot der Königin Wasser

an. Nur: Die Zugänge zu den angrenzenden

Wagen waren aus Sicherheitsgründen

verschlossen, auch

der Railbar war die Zufahrt zum

königlichen Wagen verwehrt.

Erst nach längeren Diskussionen

53


1999

Der Vereinatunnel

w i r d e r ö ff n e t .

2009

Kofi Annan und Wen Jiabao in den

RhB-Salonwagen – unterwegs ans WEF.

gewährten die Bodyguards Einlass. Doch

in der Minibar war das gewünschte stille

Wasser nicht vorrätig. Ihre Hoheit bestellte

stattdessen einen Kamillentee –

aber auch kein Kamillentee war da. Nun

funkte der Begleiter den Bahnhof Thusis

an, wo er stilles Bergquellwasser bereitstellen

liess. Das war Service: Die Königin

war begeistert.

1999: Eröffnung Vereinalinie

Er ist bislang das letzte grosse Werk im

Netz der RhB: der Vereinatunnel. Er verbindet

seit 1999 das Prättigau mit dem

Unterengadin. Die erste Studie für den

bahnbrechenden Autotunnel legte der

Verwaltungsrat der Bündner Regierung

1975 vor. 24 Jahre später, am 19. November

1999, feierte man die Eröffnung

des Vereinatunnels in Anwesenheit des

damaligen Verkehrsministers Bundesrat

Moritz Leuenberger. Die Bauzeit übrigens

betrug nur achteinhalb statt der geplanten

neun Jahre. Und die Kosten lagen

ebenfalls neun Millionen tiefer, bei 561

Millionen Schweizer Franken.

2009: Salonwagen statt Helikopter

Wer Rang und Namen hat, trifft sich in

Davos: am World Economic Forum WEF.

Dann fahren auch Spitzenpolitiker mit

der RhB, und so manch eine/r machte es

sich schon in den erstklassigen Salonwagen

bequem – so auch 1999 Hillary Clinton.

Zehn Jahre später fuhren der damalige

UN-Generalsekretär Kofi Annan und

der damalige chinesische Premierminister

Wen Jiabao mit der RhB zum WEF.

Tag der offenen Türe in Landquart

Am 10. Mai 2014 feiert die RhB mit einem Tag der

offenen Türe in Landquart ihr 125-Jahr-Jubiläum.

Ebenfalls zum Jubiläum erscheint das Buch

«Die 125 schönsten Seiten der Rhätischen Bahn».

Es präsentiert die grösste alpine Privatbahn in

Bildern, angereichert mit Anekdoten und Porträts

von Menschen, welche die RhB bis heute prägen.

www.rhb.ch/125-jahre

54

www.rhb.ch/contura


Herzlichen Dank unseren Sponsoren

und Partnern vom Jubiläum

Hauptsponsor «Gold»

Premium Co-Sponsoren «Silber»

Andrea Pitsch AG, St. Moritz . C. Vanoli Bauunternehmung AG, Immensee . Citrix

Systems International GmbH, Schaffhausen . Donatsch Söhne AG, Landquart .

Furrer + Frey AG, Bern . Heineken Switzerland AG, Luzern . Infosystem AG, Wil .

PSI AG, Wil . Ritter Schumacher Architekten AG, Chur . Siemens Schweiz AG,

Wallisellen

Co-Sponsoren «Bronze»

A. Käppeli's Söhne AG, Chur . ABB Schweiz AG, Baden . Abraxas Informatik AG,

St. Gallen . Amberg Engineering AG, Chur . BÄR Bahnsicherung AG, Fehraltorf . Berther

Bau und Industrie AG, Disentis / Mustér . Bezzola Denoth AG, Scuol . cablex AG, Zürich .

Curea Elektro AG, Landquart . Debrunner Acifer AG, Landquart . EDY TOSCANO AG,

Chur . ENOTRAC AG, Thun . Foffa + Conrad SA, Zernez . Fuchs Engineering GmbH, Landquart

. GEVAG, Untervaz . Implenia Schweiz AG, Chur . Kälte 3000 AG, Landquart .

Kummler + Matter AG, Zürich . Lazzarini AG, Chur . login Berufsausbildung, Olten . MSD

Stahlbau Dresden, Dresden . Oscar Prevost AG, Thusis . panta rhei pr GmbH, Chur .

PostAuto Schweiz AG, Chur . Prader AG, Chur . René Fischer GmbH, Wildhaus . Sersa

Group, Zürich . Stadler Bussnang AG, Bussnang . Süsskind SGD, Chur

Eventpartner

Hockey Club Davos, Davos

Origen Festival Cultural, Riom

Medienpartnerschaften

RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha, Cuera

Südostschweiz Medien, Chur

Öffentliche Partner

55


Ve

Streckennetz

Höhepunkte der Rhätischen Bahn

1

Rheinschlucht

N

Basel

Zürich

2

Langwieserviadukt

Bern

SCHWEIZ

Chur

Graubünden

Genève

Zermatt

Lugano

Ilanz

Disentis/

Mustér

Rueun

Waltensburg-Vuorz

Tavanasa-Breil/Brigels

3

Landwasserviadukt

Valendas-Sa

Castrisch

4

Wiesnerviadukt

Oberalppass

Trun

Rabius-Surrein

Sumvitg-Cumpadials

Sedrun

Vorderrhein

S u r s e l v

a

Andermatt

Visp

Zermatt

Vals

5

Albulaviadukte und -kehrtunnels

Lukmanier

Biasca

6

Ospizio Bernina

SCHWEIZ

SWITZERLAND

SVIZZERA

San Bernardino

7

Kreisviadukt Brusio

Bellinzona

Lugano

Milano

56

www.rhb.ch/contura

ugano


BÜGA: Mit dem Bündner

Generalabo den Kanton

entdecken – ein steigen

und losfahren! 74

Flims Trin

rsam-Safien

gogn

1

Zürich

St. Gallen

Landquart Ried

Igis

Zizers

Untervaz-Trimmis

Haldenstein

Chur Wiesental

Chur West

Felsberg

Domat/Ems

Ems Werk

Calanda

2806 m

Bonaduz

Rhäzüns

Rothenbrunnen

Rodels-Realta

Cazis

Piz Beverin

2998 m

Reichenau-

Tamins

Thusis

Hinterrhein

Rhein/Rhine/Reno

Chiavenna

Lugano

Landquart

Chur

Tiefencastel

Plessur

Weisshorn

2806 m

Lenzerheide

Savognin

Malans

Seewis-Valzeina

Grüsch

Schiers

Furna

Jenaz

Fideris

Chur Stadt

Küblis

Lüen-Castiel

St. Peter-Molinis

Saas

Peist

Klosters Dorf

Langwies

Litzirüti

Arosa

3

P r

Filisur

2

ä t t

Bergün/Bravuogn

Preda

i g a

Landwasser

Landquart

u

Albula Tunnel

Samedan

St. Moritz

Cavadürli

Davos Laret

Davos Wolfgang

Davos Dorf

Davos Platz

Davos Frauenkirch

Davos Glaris

Davos Monstein

Davos Wiesen

Piz Ela

3339 m

Piz Nair

3057 m

Maloja

4

5

Spinas

Celerina

Celerina Staz

Pontresina

Klosters Platz

Vereina Tunnel

O b e r e n g a

Bever

d i n

Zuoz

Madulain

La Punt Chamues-ch

Punt Muragl

Punt Muragl Staz

Surovas

Morteratsch

Bernina Suot

Piz Bernina

4049 m

Piz Palü

3905 m

Piz Linard

3411 m

Valposchiavo

ÖSTERREICH

AUSTRIA

AUSTRIA

Susch

Poschiavo

U n

Sagliains

Zernez

Cinuos-chel-Brail

S-chanf

Muottas Muragl

2450 m

6

Berninapass

t e r

Ftan

Ardez

Guarda

Lavin

e n g

Na tiona lpa rk

Livigno

Bernina Diavolezza

Bernina Lagalb

Ospizio Bernina

Alp Grüm

Cavaglia

Cadera

Privilasco

7

Li Curt

Le Prese

Miralago

Brusio

Campascio

Campocologno

Tirano

Samnaun

i n

a d

Inn

Scuol-Tarasp

Müstair

Landeck

Mals

Meran

Rhätische Bahn

UNESCO Welterbe RhB

PostAuto / Bus

Bernina Express Bus

Tirano – Lugano

Glacier Express Bus

Davos Dorf – Davos Platz –

Lenzerheide – Chur

Lugano

Edolo

Val Camonica

Brescia

ITALIEN

ITALY

ITALIA

57


Gut zu wissen

Auf Abenteuerreise mit Clà Ferrovia

Unterwegs im Farbenland

Die alte Krokodillok schiebt sich schnaufend über die Schienen, es ruckelt

und rüttelt in den alten Zugwaggons. Wild gestikulierend, mal laut erzählend,

mal geheimnisvoll flüsternd – und immer wieder singend – entführt

Clà Ferrovia, der Kinder-Kondukteur der RhB, die Kleinen mit seinem Zug

auf eine seiner Abenteuerreisen. Auf der Fahrt ins Abenteuerland gibt es

Gnome, sprechende Waldkäuze und Windfrauen – die sind Clà besonders

ans Herz gewachsen, erzählt er. Erzählen, das kann er gut. Denn Clà Ferrovia

hat schon viele Abenteuer erlebt und Hunderte Geschichten verstecken

sich in seinem Kopf …

Clà Ferrovia

Unterwegs zu Abenteuern mit dem

Kinder-Kondukteur der Rhätischen Bahn

58

www.rhb.ch/contura


Gerade ist Clà Ferrovia damit beschäftigt,

zusammen mit Liedermacher Linard Bardill

und ganz vielen Kindern die Steinohreule

aufzuwecken. Doch wir haben

Glück gehabt und konnten den reiselustigen

Clà kurz für ein Gespräch abfangen.

Hier hat er verraten, warum er die Windfrauen

etwas lieber mag als die Gnome …

Clà Ferrovia, wo wohnst du eigentlich?

Natürlich in meinem Zug! Wenn die Kinder

zu Besuch kommen, räume ich immer

extra auf, damit alle Platz haben.

wie Hirsche und Rehe. Auf meinen Reisen

durch das RhB-Land begegne ich immer

wieder Tieren!

Und mit wem verstehst du dich besser:

mit den Gnomen oder den Windfrauen?

Hmmm, die Gnome und ich, wir sind

nicht ganz auf der gleichen Wellenlänge –

die sind immer so ungehobelt! Ich diskutiere

viel lieber mit den Windfrauen,

die kommen auch weit in der Welt rum,

so wie ich. Darum haben wir uns immer

viel zu erzählen.

Du bist ja viel unterwegs. Welcher Ort

entlang der RhB-Strecke gefällt dir

am besten?

Den Wiesnerviadukt finde ich besonders

schön. Ich bin gern in luftigen Höhen –

und der Viadukt ist ganz schön hoch …

Welches ist dein Lieblingstier?

Oh, ich mag alle Tiere. Bei mir im Waggon

wohnen Zugmäuse, die begleiten

mich auf meinen Reisen. Ich kann sie mit

meiner Trillerpfeife anlocken – genauso

Du hast bestimmt schon ganz viele

Abenteuer erlebt. Welches war dein

abenteuerlichstes Erlebnis?

Ach, ich mag alle meine Abenteuer! Besonders

spannend wird es aber, wenn

ich mit meinem Zug in ein «Blonk» fahre

– einen dieser unsichtbaren Zeittunnel

… Einmal bin ich dabei in einer Welt

unter dem Meer gelandet, das war ein

grosses Abenteuer! Aber davon erzähle

ich ein anderes Mal …

Abenteuerreise mit Clà Ferrovia

Rund sechs Mal im Jahr geht Clà Ferrovia (Marius Tschirky von «Marius & die Jagdkapelle») mit

Liedermacher Linard Bardill auf Reisen. Wo geht es wohl das nächste Mal hin? Das bleibt ein

Geheimnis … Doch egal ob Blumen-, Farben- oder Lichterland: Unterwegs mit Clà gibt es ganz

bestimmt ein Abenteuer zu erleben! Gibt es vielleicht auch nächstes Mal einen feinen Apéro

mit Most und Birebrot? Dürfen die Kleinen dann nach einer Wanderung auch wieder mitten im

Wald in den Zug einsteigen? Und hat Clà das nächste Mal wieder die Krokodil- oder doch die alte

Dampflok dabei? Nur wer mitfährt, wird das Abenteuer erleben. www.cla-ferrovia.ch

59


Für Ihre Agenda

Die Erlebnisfahrten 2014 auf einen Blick

125 Jahre RhB

Tag der offenen Türe

In Feierlaune: Die RhB feiert ihr

Jubiläum mit einem Tag der offenen

Türe in Landquart.

10.05. Tag der offenen Türe

Dampffahrt mit Doppeltraktion

Exklusiv: mit G 4/5 Nr. 107/108

21.06. Landquart Samedan

æ

Pullman Bernina

Mit Weitblick: Krokodillok und zwei

Alpine Classic Pullmanwagen.

17.08. Pontresina Tirano

æ

Nostalgiezug

Davos – Landwasser

Historisch: Krokodillok und

nostalgische Wagen,

Davos Wiesen Filisur

æ

æ

05.–09.08. 2-mal täglich

12.–16.08. 2-mal täglich

19.–23.08. 2-mal täglich

26.–30.08. 2-mal täglich

125 Stunden Rhätische Bahn

Für Bahnliebhaber: Während

fünf Tagen die RhB mit all ihren

Schön heiten und Pionierleistungen

entdecken.

11.–15.06. 125 Stunden RhB

Faszinierend seit 125 Jahren

Alle Details zu den Erlebnisfahrten

im Jubiläumsjahr gibt’s auch online:

www.rhb.ch/125-jahre

▶ ▶ 1250

Nostalgiezug Bernina

Hoch hinaus: La Buccunada und

Mesolcines.

09.08. Pontresina Tirano

23.08. Pontresina Tirano

æ æ

Historic Engadin

Goldener Herbst: mit Ge 4/6 353 und

nostalgische Wagen.

04.10. Samedan Scuol-Tarasp

æ

Jubiläums-Nostalgierundfahrt

Rundherum: Krokodillok

und nostalgische Wagen.

10./11.07.

17./18.07.

24./25.07.

04./05.09.

11./12.09.

Landquart —

Chur — Samedan —

Scuol-Tarasp —

Landquart

Donnerstags mit Doppeltraktion

Kro ko dillok und Alpine Classic Pullman

Wagen. Freitags mit Kroko dil lok

und nostalgischen Wagen.

60

www.rhb.ch/contura


Rollende Versuchung:

Im Gourmino gibt's

Bündner Köstlichkeiten.

1606

Dampffahrten

Mit Schall und Rauch: Bahnfahrt im

Dampfzug quer durch Graubünden.

25.05. Surselva: Landquart Ilanz

07.06. Engadin: Samedan Scuol

02.08. Davoser Rundfahrt

13.09. Davoser Rundfahrt

20.09. Surselva: Landquart Ilanz

æ

æ

æ

Erlebniszug Albula

Für Familien: nostalgische Wagen,

gelbe Aussichtswagen und Krokodillok.

Landquart St. Moritz

æ

01.06.–07.09. Jeden Sonntag

(ausser 06.07.)

An folgenden Daten mit Clà Ferrovia:

15.06./13.07./20.07./17.08.

Gourmino

Für Genussreisende: kulinarische

Erlebnisreisen im

fahrenden «Restaurant».

13.04. Bündner Gourmetrundfahrt

Frühling

21.04. Osterfahrt nach Disentis

Glacier Pullman Express

Für Eisenbahnromantiker: Alpine

Classic Pullmanwagen, Piano Bar,

Krokodillok und viele(s) mehr …

20./21.06. St. Moritz – Zermatt

22./23.06. Zermatt – St. Moritz

25./26.07. St. Moritz – Zermatt

27./28.07. Zermatt – St. Moritz

29./30.08. St. Moritz – Zermatt

31.08./01.09. Zermatt – St. Moritz

Clà Ferrovia

Für Kurze und Lange: mit der

Kroko dil- oder Dampflok neue

Abenteuer erleben.

03.05. Fahrt ins Blumenland

18./19.10. Fahrt ins Farbenland

07./13./14.12. Fahrt ins Lichterland

100 Jahre Chur – Arosa

13./14. Dezember 2014

Die Rhätische Bahn feiert ihre

Jubiläumslinie Chur – Arosa.

Erleben Sie ein spannendes

Festprogramm.

www.rhb.ch/chur-arosa

61


D E F I

Herbst Winter 2013 / 14

Brauchtum

Natur

rund ums Jahr

Aus Berufung

Aus Berufung

der Fahrplaner

Glacier Express

Botschafterin

1

so_Nord_d_2013.indd 1 18.03.13 12: 0

Nationalpark

3 Engadin Rundfahrt

4 Bade-Kombi

5

Bahnmuseum Albula

6

graubündenPASS

7

Ruinaulta-Ticket

8

Arosa Bahn

9 Clà Fe rovia

10

Mineralische Wa ser tun Ihnen und Ihrem

Freie Fahrt im ganzen Kanton wird mit dem

Gemächlich begi nt die Fahrt durch Chur –

tige Gebirgslandschaft Graubündens. Über

Körper Gutes. Acht verschiedene P ols versammelt

das Engadin Bad Scuol. Klein aber

Viadukte und durch Kehrtu nels reisen Sie

nach Preda, St. Moritz un durch das Tal des

fein ist das Bad Alvaneu im Albulatal. Mit

decken: I nerhalb einer Woche an drei Tagen

oder i nerhalb zweier Wochen an fünf

hängen und weiten Wäldern zieht sich ein

sku rilen Sandsteintürmen, schro fen Ab-

I ns nach Zernez. Besuchen Sie das Segantini

Museum in St. Moritz oder spazieren Sie

zent günstiger. Einsteigen und eintauchen!

Ta gen erfahren Sie mehr über 7106 km 2

enges Netz an Wander- und Bikewegen.

ser Viadukt. Die frische Bergluft im humorvo

lsten Bündner Ferienort Arosa tut Geist

ren Sie im Nationalparkzentrum in Zernez.

gemütlich um den St. Moritzerse.

tour und Schaudepot für Tüftler und Laien.

echte Schweiz.

und Körper gut.

Von Alvaneu führt der «Pfad der Pioniere»

Auf dem Kinderpfad Champlönch schwärmen

Wi senshungrige mit digitalen Wan-

Bahnhof Scuol-T. vom 29.6. bis Ende Somtickets.

Für nur CHF 13. 0 kostenlose Bergbahnen,

zur imposanten Felspla te «Crap Furò».

Profitieren Sie von vergünstigten Kombiderführern

aus.

mer 2013.

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Sta. Maria – Mals – Nauders.

schwimmen im Unters e und vieles mehr.

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gültig. Nicht mit anderen Vergünstigungen

kumulierbar.

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Ti p: Reise ins Blumenland

Der Kinder-Kondukteur der RhB

Ilanz – Arosa, retour 1 ⁄1

1. Kla se 92. 0 46. 0

2. Kla se 52. 0 26. 0

Erlebniskarte

1 ⁄2

Ti p: Profitieren Sie von der Arosa Card

Komposition über dem eleganten Langwie-

1 0 Meter höher. Zu schweben scheint die

Merano

Meran

Auf nur 26 Kilometern kle tert die Arosabahn

plötzlich wir de rote Zug zur Gebirgsbahn.

Mals/Màlles

les

1 0 Höhenmeter in 1 Stunde

Venezia

Venedig

Scuol-Tarasp

Valchava

Müstair

Tschierv

UNESCO

Weltkulturerbe

Kloster St. Johann

n

Erwachsene, 2. Kla se 1 ⁄1

Ruinaulta-Ticket Chur 34. 0 17. 0

Ruinaulta-Ticket Flims 17. 0 8.50

Ftan Bareigla

Tirano-Thusis

122,3 km UNESCO

Welterbe RhB

Erleben Si eine wahrlich unglaubliche Aussicht

auf der Au sichtsplatform «Il Spir» in

Co n.

1 ⁄2

Der Grand Canyon der Schweiz erwartet Sie.

Erforschen Sie die monumentale Rheinschlucht

zwischen Ilanz und Reichenau.

Durch die faszinierende Landschaft mit

Motta ta Naluns

Ti p: Au sichtspla tform «Il Spir»

1

Tirano (IT)

UNESCO Biosfera

Val Müstair

Parc Naziunal

Lugano

Ova Spin

Ofenpass

Ardez Guarda

Der langsamste Schnelzug der Welt

The slowest expre train in the world

Il rapido più lento del mondo

Train expres plus lent du monde

w.glacierexpress.ch

2

Durch den Swi s Grand Canyon

w.rhb.ch

Rhätische Bahn AG

Bahnhofstra se 25

CH-7 02 Chur

Tel +41 (0)81 65 65

Fax +41 (0)812 8 61 05

railservice@rhb.ch

Piz Buin

w.berninaexpre s.ch

Bernina Express

Chur / Davos / St. Moritz — Tirano — Lugano

D E F I

Meran Campo-

Le Prese

Miralago

Li Curt

Campascio

Brusio

Campo-

cologno

Kreisviadukt

Brusio

The slowest expre s train in the world

Frühling / So mer 2013

Contura

2

3 Tage innerhalb 1 Woche 1 ⁄1

1. Kla se, a le Zonen 187. 0 1 4. 0

2. Kla se, a le Zonen 129.00 9.00

1 ⁄2

Piz Linard

Lago di Livigno

Susch

Sagliains

Lavin

Bernina Expre s

Das Magazin der Rhätischen Bahn

Aus Berufung UNESCO Welterbe RhB Botschafterin

für ganz Graubünden erhältlich inklusiv

He r der Lüfte Unterwegs auf der Und ewig

un der Gleise Via Albula / Bernina grü st Heidi

Das Abo ist für eine bevorzugte Region oder

Glacier Expre s

Contura_So mer_2013_DE.in d 1 06.02.13 15:02

Graubünden von seiner so nigen Seit ent-

graubündenPA S ermöglicht! Einsteigen und

Contura

Ti p: Wie Sie wünschen

Fahrspa s im ganzen Kanton

Poschiavo

Autoverlad

Vereina

Klosters

Klosters Dorf

Madrisa

Cavaglia

Privilasco

Livigno (IT)

Zernez

Selfranga

9

Davosers e

Wolfgang

Schwarzsee

Davos Laret

www.rhb.ch

Community

Gotschnagrat

Alp Grüm

Piz Lagalb

Davos Platz

Davos Dorf

mit uns in Dialog.

ab Thusis, 2. Kla se,

inklusiv Eintri t ins Bahnmuseum

Erwachsene 40.80

Kinder (6–16 Jahre) 23.20

Gotschnaboden

Cavadürli

Serneus

Saas

as

Küblis

RhB-Newsle ter

Ti p: Einsteigen und mitmachen

10

8

S-chanf

Cinuos-chel

Brail

Lago Bianco

Ospizio

Bernina

Lej Nair

Bernina

Diavole za

Bernina

Lagalb

Bernina

Suot

Schatzalp

Weissfluh

Wei sfluhjoch

Zeitreise in Bergün

Piz Palü

Diavolezza

za

Morteratschgletscher

Muottas tas Muragl

Punt Muragl

En / I n

Bever

Spinas

La Punt

Chamues-ch

Zuoz

Madulain

Landwasser-

serviadukt

Alvaneu Bad Tiefencastel

Surava

viadukt

Glaris

Monstein

Wiesen

Wiesner-

Frauenkirch

Langwies

Fideris

Jenaz

Furna

Bahnhof Chur

Bahnhof Disentis / Mustér

Bahnhof Klosters Platz Bahnhof Davos Platz

Tel +41 (0)51 2 8 53 04 Tel +41 (0)81 2 8 43 4 Tel +41 (0)81 2 8 52 74 Tel +41 (0)81 2 8 37 16 Tel +41 (0)81 2 8 32 50

täglich 06.45 – 18.15 Uhr täglich 05.30 – 19.50 Uhr täglich 08.40 – 17.20 Uhr täglich 07.15 – 18.40 Uhr täglich 06.45 – 19.05 Uhr

Bahnhof Arosa

Bahnhof Ilanz

Bahnhof Tiefencastel Bahnhof Thusis Bahnhof Davos Dorf

Tel +41 (0)81 2 8 6 21 Tel +41 (0)81 2 8 43 16 Tel +41 (0)81 288 47 28 Tel +41 (0)81 2 8 47 16 Tel +41 (0)81 2 8 32 39

täglich 07.20 – 19. 0 Uhr täglich 08. 0 – 16.40 Uhr täglich 07.40 – 17.50 Uhr täglich 07. 0 – 18.30 Uhr täglich 07.40 – 18.10 Uhr

Schiers

Erwachsene, 2. Kla se 1 ⁄1

Bad Alvaneu

ab Klosters Platz 51.40 3.20

Bad Scuol

ab Klosters Platz 60. 0 42. 0

1 ⁄2

dem Bade-Kombi der RhB baden Sie 20 Pro-

Litzirüti

Pontresina

Bahnspa s und Badespa s in einem

Piz Kesch

Morteratsch

Surovas

6

Arosa

2

Sommer 2012

Ti p: Parc Ela

4

Piz Bernina Piz Roseg

Langwieserviadukt

Brambrüesch

Peist

Domat/Ems

Ems Werk

Chur West

Reichenau-

Tamins

Felsberg

Haldenstein

Calanda

Untervaz-Trimmis

Zizers

Igis

Landquart Ried

Grüsch

S ewis-

Malans

Valzeina

Lej da San Mure zan

Celerina-

Staz

Celerina-Schlarigna

Samedan

Albulatu nel

Albula-

viadukte

Wei shorn

Piz Corvatsch

Corviglia

Lej da Silvaplauna

Piz Ela

Tschingelhörner

Solisviadukt

Rothorn

Lenzerheide

Parc Ela

Feldis

Lej da Segl

Piz Nair

Landquart

2

Filisur

Preda

Bergün/

Bravuogn

5

Rundreise ab Chur 1 ⁄1

1. Kla se 162. 0 81. 0

2. Kla se 92. 0 46. 0

1 ⁄2

Jubiläumsauste lungen und We tbewerb am

St.Moritz

7

Ti p: 1 0 Jahre Bever – Scuol-Tarasp

Ab Chur oder Davos: Erleben Sie di einzigar-

Chur

Tiefencastel

Sommer 2012

In einem Dreh Graubünden entdecken

2

3

Sommer 2012

Savognin

Erwachsene, ab Chur 1 ⁄1

Kombi-Ticket inkl. Eintri t

ins Besucherzentrum 69.60 37.30

1 ⁄2

melt auf geschütztem Raum Steinböcke,

Gämse, Hirsche und Murmeltiere. Selbst die

riesigen Bartgeier mit drei Metern Spa n-

weite fühlen sich hier wieder zu Hause. Alles

Wi senswerte zu Flora und Fauna erfah-

Cazis

Rodels/Realta

Razén

Rhäzüns

Bonaduz

Maloja

1

Unsere Geheimtipps

Direkt zum Bündner Wa pentier

Ti p: Kombiangebot

Thusis

Piz Beverin

Thusis-Tirano

1 2,3 km UNESCO

Welterbe RhB

Trin

Regionale Ausflüge

Vals

Lugano.

Preisbeispiel

Versam-Safien

Flimserstein

Ilanz – Tirano

inkl. Platzreservation

Fahrplanbeispiel

Rheinque le

Oberal pa s

Castrisch

Valendas-Sagogn

1

Ilanz

h

1 1

⁄1 ⁄2

Crestas e

Brig

Disentis/

Mustér

Caumasee

Ma terhorn

Oberalpstock

Sumvitg-Cumpadials

Rabius

Trun

Waltensburg/Vuorz

Rueun

Falera

L ax

L axers e

Zerma t

Visp

Flims

UNESCO

Welterbe

Sardona

Anderma t

Tödi

Tavanasa-Breil/Brigels

Göschenen

Vorab

Martinsloch

RhB handlich

Broschüren und Erlebniskarten

Unsere Erlebniskarten und Broschüren – am

RhB-Bahnhof mitnehmen oder bequem downloaden:

www.rhb.ch/broschueren

www.berninaexpre s.ch

Bernina Express

Chur / Davos / St. Moritz — Tirano — Lugano

de | en | it | fr

Bernina Express – von den Gletschern zu den Palmen

Erleben Sie eine der spektakulärsten Alpenüberquerungen:

die Albula- und Berninalinie der Rhätischen

Bahn. Ein besonderer Hochgenuss ist die Panoramafahrt

im Bernina Express – vorbei an Gletschern bis

hinunter zu den Palmen.

The slowest expre s train in the world

Glacier Express – der langsamste Schnellzug der Welt

Sie rollen bis zu den Wolken, durch intakte Berglandschaften,

über mächtige Gebirgsflüsse und vorbei an

schroffen Felswänden. Die Panoramafahrt im Glacier

Express durch die Schweizer Alpen prägt sich ein – mit

Höhepunkten am Anfang und am Ende.

Frühling / Sommer 2014

Contura

Das Magazin der Rhätischen Bahn

Aus Berufung

Wirt mit zwei Füssen

und acht Händen

Contura

Das Magazin der Rhätischen Bahn

Bartgeier in

den Alpen

Jubiläum

Meilensteine aus

125 Jahren RhB

Bündner Bräuche

Ein Mann mit Plan:

Herr der Lüfte

und der Gleise

Frühling / Sommer 2013

Contura

Rheinschlucht

Zwischen Fels

Auf Zeitreise im

und Wasser

neuen Bahnmuseum

Das Magazin der Rhätischen Bahn

UNESCO Welterbe

www.rhb.ch

Contura

Das Magazin der Rhätischen Bahn

Kleine grosse Welt

im Glacier Express

UNESCO Welterbe RhB

Unterwegs auf der

Via Albula / Bernina

Und ewig

grüsst Heidi

Contura_Sommer_2013_DE.in d 1 06.02.13 15:02

Glacier Expre s

Besuch in der

Bordküche

Rundreise ab Chur

Erwachsene 50.00

mit Halbtax / GA 42. 0

Kinder (4–6 Jahre) 20. 0

Während die Kinder Clàs Geschichten und

Liedern lauschen, genie sen die Gro sen

die Reise im alten Dampfzug.

Preisbeispiel

Freizeit-Bon

Die Erlebnisfahrten mit Clà Fe rovia gehen

weiter. Dieser besondere Kondukteur erzählt

Geschichten über Bahn, Landschaft,

Tu nels und sein abenteuerliches Leben.

Die Ro le wurde nach dem Drehbuch von

Linard Bardi l geschrieben.

Entspannend-spannende

Sommererlebni se mit der RhB

und ausgewählten Partnern

Mit unseren Freizeit-Bon sind Sie noch

günstiger unterwegs. Egal ob We lne s,

Kulinarik, Kultur oder Aktiv- und Familienerlebni

se – wer mit der Bahn anreist

oder einen Ausflug i nerhalb des

RhB-Netzes unternimmt, kommt in den

Genuss von zahlreichen vorteilhaften

Reduktionen oder Zusatzleistungen bei

den Freizeit-Partnern der RhB.

Und so profitieren Sie:

Contura

Das Magazin der Rhätischen Bahn inspiriert

mit spannenden Geschichten.

Auch online und als iPad-App

im iTunes Store erhältlich.

A

Angebot auswählen

Freizeit-Bon abrei sen

und mitnehmen

Einlösen und profitieren

Den Freizeit-Bon weisen Sie zusammen

mit einem tagesaktuellen Fahrausweis

des öV's inkl. einer RhB-Strecke beim

Partner vor. Gültig für 1 Person. Auch

mit GA bzw. Pauschalfahrausweisen

Noch mehr profitieren?

Detailinformationen zu den Angeboten

sowie weitere vorteilhafte Freizeit-

Bons finden Sie auf unserer Homepage:

www.rhb.ch/freizeit-bons

UNESCO Welterbe Rhätische Bahn

Resciapa s

Unterwegs Uxxxx mit der RhB

Dasxxxxxxx Engadin von oben nach unten

UNESCO Welterbe RhB

Ein bahntechnisches Meisterstück

Die Bahnstrecke über Albula und Bernina ist bezüglich

Bautechnik und Linienführung ein einzige

Meisterleistung. Seit über 1 0 Jahren verkehren

die Züge auf der Albula- und Berninalinie.

Enge Radien, raffinierte Kunstbauten, in Schlangenlinie

durch schro fe Täler: Im UNESCO Welt erbe

verschmelzen Landschaft und Eisenbahn. Harmonisch

in die wilde Natur eingebe tet erwartet

Si ein Paradestück der Bahnpionierzeit. Die namhaften

Zeugen hei sen Landwa serviadukt, Kehrtu

nels zwischen Bergün und Preda oder Kreisviadukt

von Brusio. Aktive wandern au faszinierenden

Wanderpfaden. Genie ser entspa nen

auf ruhigen Rastplätzen. Bahnfans bestaunen die

Pionierwerke aus nächster Nähe.

www.rhb.ch | webcode 1060

Ti p: Auf ins Bahnparadies

Der Erlebniszug Albula bringt Sie ins Herz des

UNESCO Welterbes, zum Bahnerlebnisweg oder

zum Bahnmuseum in Bergün.

Preise

Eintri t Bahnmuseum Albula

Erwachsene 12. 0

Kinder (6 – 16 Jahre) 9. 0

Poschiavo

Le Prese

Vereinatu Vereinatu nel nel

Wissenswertes rund um die RhB xxxxxxx

BEX_A5_US.indd 1-3 12.09.12 09:14

RhB handlich: Broschüren

www.rhb.ch/broschueren

Von den Gletschern zu den Palmen

Erleben Sie eine der spektakulärsten

Alpenüberquerungen: die Albula- und

Berninalinie der RhB. Ein besonderer

Hochgenu s ist die Panoramafahrt

im Bernina Expre s – vorbei an Gletschern,

hinunter zu den Palmen.

Der langsamste Schne lzug der Welt

Sie ro len bis zu den Wolken, durch intakte

Berglandschaften, über mächtige

Gebirgsflü se und vorbei an schroffen

Felswänden. Die Panoramafahrt

im Glacier Expre s durch die Schweizer

Alpen prägt sich ein – mit Höhepunkten

am Anfang und am Ende.

Das Magazin inspiriert und zeigt die

schönsten Ecken und die spa nendsten

Geschichten rund um die Rhätische

Bahn. Immer wieder neu.

Wie funktioniert der Webcode?

Geben Sie auf www.rhb.ch di entsprechende Nummer

im Feld «Webcode» ein und Sie erhalten mehr Informationen

zum jeweiligen Angebot.

A le Preise in CHF pro Person. Preis- und Angebotsänderun

gen bleiben vorbehalten.

Beratung / Reservation / Verkauf

Die RhB im Netz

Bahnhof Bergün/Bravuogn

Auf über 13 0 m² erwarten die Besucher

über 4 0 Exponate aus mehr als 1 0 Jahren

Bahn geschichte und A traktionen wie

Fahrsi mulator im Original «Krokodil»-Führerstand,

Wechselau ste lungen, Model-

werkstat, Erlebnisau ste lung mit Kinder-

Gefält Ihnen die Rhätische Bahn?

Werden Sie Fan und treten Sie

www.rhb.ch/facebook

Spa nende Filme und exklusive

Einblicke hinter unsere Kuli sen.

www.rhb.ch/youtube

Bilder und Impre sionen

aus unserer faszinierenden

Bahn- und Erlebniswelt.

www.rhb.ch/flickr

Bleiben Sie auf dem Laufenden über

unsere Angebote und Neuigkeiten.

www.rhb.ch/newsleter

RhB UNESCO Welterbe A p fürs iPhone

Ihr verlä slicher Führer auf dem Weg

durchs RhB UNESCO Welterbe.

www.rhb.ch/a p

www.rhb.ch/a p

Gedruckt in der Schweiz, 03/2013

Die Rhätische Bahn feiert ihre

Jubiläumslinie Bever — Scuol-T.

Weitere Informationen unter

www.rhb.ch/bever-scuol

Sommer 2013

Ausflugstipps

Quer durch Graubünden

Piz Bernina Piz Roseg Ma terhorn

Roseg

Val Ausflugstipps

Zug um Zug zum Erlebnis

St.Peter-Molinis Lüen-Castiel

Rhein

Ausflugstipps

Zug um Zug zum Erlebnis

Mit Erlebniskarte

der Rhätischen Bahn!

Unsere Klassiker

Unverge sliche Bahnerlebni se

Escursioni

Sommer 2012

Sommer 2012

UNESCO Welterbe RhB

Ausflugstipps

lungo la va le del trenino ro so e St. Moritz

Der Nationalpark im Unterengadin versam-

Bernina Expre s

Von den Gletschern zu den Palmen

Erlebniswelt

Zug um Zug zum Erlebnis

Chur / Davos / St. Moritz – Tirano – Lugano

Süden Europas, schlägt Brücken zwischen Sprach-

Erleben Si eine der spektakulärsten Alpenüberquerungen:

Die Albula- und Berninalinie der

Mit dem Bernina Expre s Bus reisen Sie von Ti-

Rhätischen Bahn. Sie verbindet in Schlangenlinien

und ohne Zahnrad den Norden und den

regionen und Kulturen.

Ein besonderer Hochgenus ist die Panoramafahrt

im Bernina Expre s – vorbei an Gletschern,

und Steigungen von bis zu 70 Promile meistert

der Zug mit Leichtigkeit. Auf 2253 Metern über

M er thront das Dach der RhB, Ospizio Bernina.

Die Strecke von Thusis bis Tirano gehört zum

UNESCO Welterbe. Ein Markenzeichen.

hinunter zu den Palmen. 5 Tu nels, 196 Brücken

www.rhb.ch | webcode 3

Ti p: Mehr Italianità

Ruinalta / Rheinschlucht

rano au sichtsreich entlang des Comers es nach

1. Kla se, retour 242.00 1 3. 2. Klasse, retour 148. 0 86. 0

Ilanz ab 07.24 Tirano ab 14.04

Tirano an 12.36 Ilanz an 19.31

Sedrun Göschenen

Erlebniskarten

Unsere beliebten Erlebniskarten zeigen

auf bildhafte Weise die schönsten

Strecken auf dem Netz der RhB.

Neues erfahren:

Abonnieren Sie sich das

«Contura» für zu Hause:

www.rhb.ch/contura

62

www.rhb.ch/contura


RhB interaktiv

Rund um die Uhr für Sie da

de Menu

Die RhB ist online

24 Stunden für Sie da!

Ob Billette kaufen, Sitz plätze

reservieren oder spannende

Informationen über die RhB

und ihre An gebote einholen:

Auf der Website der Rhb ist all

dies und vieles mehr möglich.

www.rhb.ch

de

Fahrplan

Betriebslage

Bernina Express

Von den Gletschern zu den Palmen

Bernina Express

Details

Tickets

Glacier Express

Vereina

Bernina Express

Von den Gletschern zu den Palmen

Details

Tickets

Erlebnis

Karte

Erlebnis

Liste

Souvenirs für Gross und Klein

Entdecken Sie unsere Geschenkartikel

und Erinnerungsstücke online unter:

www.rhb.ch/railshop

Türli und Flidari auf

dem Bahnerlebnisweg Albula

Das liebevoll illustrierte Bilderbuch erzählt

die Geschichte von zwei Lausbuben,

die entlang des Bahn erlebniswegs Albula

unvergessliche Abenteuer erleben.

Jubiläums-Pin 125 Jahre RhB

Zum 125-jährigen Geburtstag gibt’s

den Jubiläums-Pin der Rhätischen Bahn.

63


www.rhb.ch

Rhätische Bahn AG

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