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E_1928_Zeitung_Nr.007

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Altslatten Garage Zünd

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N»7 II. BSatt BERN, 24. Januar 1928 N»7 II. Blatt BERN, 24. Januar 1928 S&«ns d£c-» Enduslvie Das neue Automobil-Dekret des Kantons Bern hat für Industrie und Handel eine derartige Mehrbelastung zur Folge, dass die interessierten Kreise mit allen Mitteln dahin wirken sollten, dasselbe möglichst rasch wieder zum Verschwinden zu bringen. Tatsache ist auf jeden Fall, dass nicht nur diejenigen Unternehmen, welche die Bahnen konkurrenzieren — und gegen dieselben war ja das den Automobilbetrieb hemmende Dekret in erster Linie gerichtet — getroffen werden, sondern eben auch die anderen, und diese letzteren sind in der Mehrzahl! Gerade grosse industrielle und Handelsbetriebe gehören zu der letzteren Kategorie und werden ganz erheblich geschädigt. Sie brauchen ihren Lastwagen-Park zum Zuführen der Rohstoffe und Betriebsmaterialien von den Bahnhöfen zur Fabrik und zum Transport der Fertigprodukte an die Bahn. Es ist eine ganz seltene Ausnahme, wenn sie Rohstoffe von auswärts einholen und das kommt nur in ganz dringenden Fällen vor, wo die Rohstoffe leicht Veränderungen unterworfen sind. Weitaus die meisten Fahrten werden mit Anhängern gemacht, von denen eine Fabrik gewöhnlich mehrere besitzt und für die auch eine spezielle Steuer bezahlt werden muss. Nehmen wir als Beispiel eine Fabrik mit einem Sägewerk, das mehrere Kilometer von der B»«B»MIOB»N ©«*!*••«&# nächsten Bahnstation entfernt ist und einen grösseren Lastwagenverkehr aufweist! Dieser Betrieb hat eine starke Zufuhr von Rundholz aus den umliegenden Wäldern und von der nächsten Eisenbahnstation zur Säge, sowie eine rege Abfuhr der Schnittwaren u. a. nach dem Betrieb in der Stadt. Betrachten wir nun vorerst die Folgen des Berner-Dekretes für ein solches Sägewerk näher. Das Werk kauft pro Jahr vom Staat Bern mindestens 3000 m 3 Rundholz. Diese 3000 m 3 würden ein Gesamtgewicht von ca. 2,400,000 Kilogramm ausmachen. Der Lastwagenzug, Traktor und 2 Anhänger, wiegt rund 6000 kg, sodass noch 6000 kg geladen werden könnten. Zur Bewältigung des obigen Quantums Rundholz wären also rund 400 Fahrten nötig, dazu sckaelii^c^ncl^ kommen noch 280 Fahrten zum Abtransport des Schnittmaterials. Nun verbietet aber das neue Dekret, 2 Zweiachseranhänger pro Zugmaschine zu verwenden, so dass also diesem Betrieb nur übrigbleiben würde, einen einzigen Zweiachseranhänger mit einem maximalen Gesamtge^wicht von 5 T. (s. Artikel 50, Abs. 1) zu verwenden. Bei einem Eigengewicht von 1600 kg würden für die Nutzlast noch 3400 kg als Rest Total 6940 5060 12.000 Im Jahre 1927 wurden der Fabrik rund 7,000,000 kg zu- oder weggeführt. Dara-us ergibt sich nun das folgende, aufschlussreiche Bild: a) Wenn mit einem Totalgewicht von 15 T. pro Lastenzug gerechnet wird,- als Minimum dessen, was von Industrie und Handel verlangt werden muss, so wären bei einem Eigengewicht des Lastwagenzuges von 6940 kg (aufgerundet 7000 kg) zur Fortbewegung von 7,000,000 kg 900—1000 "Fahrten notwendig. in Betrieb gestellt werden, die dann natürlich, um den gleichen Verkehr bewältigen zu können wie die grossen Wagen, um so häufiger c) Nach dem Dekret sind nach 1932 fürfahren müssen. Das wird eine starke Belastung des Vefkehrs zur Folge haben und Lastautos nur noch Einachseranhänger zulässig, was sonst so gut wie einem Verbot, der Anhänger gleichkommt. In solsern. Ausserdem werden auch die Strassen das Gefahrenmoment desselben nur vergröschen Betrieben lassen sich Einachser nur durch die schneller fahrenden, kleinen Wagen mehr abgenützt werden. sehr selten verwenden. Deshalb kann man bei einem Eigengewicht des Wagens Die Rückkehr zum Einachser ist unbegreiflich, da man wegen der grossen Unfallgefahr von 5680 kg pro Fuhre nur noch 4320 kg laden, was also 1670 Fahrten bedingen beim An- und Abhängen dieser Wagen ganz würde. allgemein davon abgekommen war. Ausserdem, und das muss hier ausdrücklich Hier soll als Zwischenbemerkung noch auf festge- bestehen. Zur Bewältigung des bisherigendas Missverhältnis zwischen Eigengewicht und halten werden, verdirbt ein Einachsvvagen Verkehrs wären also statt 680 rund 1200 Fahrten zu machen. Die Betriebskosten für die Lastwagen, d. h. ein auf 4 Rädern rollender Anhänger. Der Ladegewicht hingewiesen werden. durch das Schleudern die Strasse mehr, als Diese Zahlen beweisen, dass in Zukunft der die Kosten für Benzin, Oel, Reparaturen, Gummiverschleiss ist annähernd so gross, wie Traktor für die Industrie als Zugsmaschine Rückstellungen für Generalrevisionen und beim Zweiachser. Wenn infolge des Dekretes überhaupt nicht mehr in Frage kommen kann. Pneumatiks, Begleitpersonal usw. belaufen schwere Wagen nicht mehr in Frage kommen, Gerade hier ist ein Punkt, wo man deutlich sich im Jahre für eine solche auf 20,000 Fr. so fällt auch ein Hauptgrund dahin, nur Lastwagen schweizerischer Provenienz anzu- die wirtschaftsschädigenden Folgen dieses (rund). Die durch die Bestimmungen des unseligen Dekretes nachweisen kann! Es ist Dekretes notwendig werdenden Mehrfahrten schaffen. Die Käufer werden in Zukunft die ganz unverständlich, wieso dann anderseits würden rund 16% Mehrkosten ausmachen. leichten und billigen Wagen des Auslandes den Traktoren für landwirtschaftliche Dadurch wäre die - Fabrik gezwungen, ein bevorzugen. Zwecke, die meistens statt Gummibereifung weiteres Auto in Betrieb zu stellen. Das hätte Daraus ist zu ersehen, dass nicht nur die Eisenstollen besitzen und welche auch noch natürlich eine Vermehrung der vorerwähnten Besitzer der schweren Lastwagen ein Interesse an der Beseitigung dieses verfehlten De- Wagen mit eiserner Bereifung nachschleppen, Mehrkosten zur Folge, indem in diesem Falle der Verkehr gestattet sein soll. noch Steuern, Versicherungen, Verzinsung kretes haben, sondern dass alle Kreise, denen Wie würde es nun aber mit dem Lastwagenbetrieb bei der Hauptfabrik stehen, zu und an einer Regehing des Strassenverkehrs am Wohl der schweizerischen Volkswirtschaft der das Sägewerk gehört?! Vorerst soll uns eine Zusammenstellung ein Bild geben über die Gewichtsverteilung bei einem Lastwagenzug: 5-Tonnen-Lsstwagen 1925/26 m> m m^ Wtalw. mit Kippbrueke für Koh- Bewiest mBglmbfccit malgewlcht lentransporte 5680 4320 10.000 3-Tonnen-Anhänger 1260 740 2.000 Komplettes Lager in b) Nach den bisherigen Vorschriften bei einem Maximalgesamtgewicht von 12,000 Kilogramm 1443 Fahrten. und Amortisation für den weiteren Lastwagen in Rechnung gestellt werden müssten. Das Dekret, das ganz offensichtlich zum Schütze der Bahnen geschaffen wurde, trifft auch in ganz empfindlichem Masse und in unzulässiger Weise diejenigen Unternehmungen, die mit der Konkurrenzierung der Bahnen nichts zu tun haben. Es ist ausserdem Grund und Ursache zu vermehrtem Strassenverkehr und zur Vergrösserung des Gefahrenmomentes und stärkerer Abnützung der bestehenden Strassen und eine gewaltige Schädigung der schweizerischen Volkswirtschaft. Im heutigen Wirtschaftsleben ist es ganz ausgeschlossen, ohne Hilfe des Motorwagens, dieses schnellen Transportmittels, auszukommen! Der Umsatz der Waren muss rasch vor sich gehen, damit möglichst wenig Kapital investiert zu werden braucht. Die direkt prohibitive Einschränkung des Schwerlastwagenverkehrs wird ganz einfach zur Folge haben, dass an Stelle der grossen tastwagen kleinere, möglichst leichte Wagen gelegen ist, mithelfen müssen, dieses Dekret aus der Welt zu schaffen! -b- Der Bär wehrt sich... Dieser Tage hat auch der kantonalbernische Handels- und Industrieverein eine staatsrechtliche Beschwerde gegen das bernische Automobildekret eingereicht. Damit hätten wir nicht weniger als fünf Rekurse! Den Heren im Rathaus muss es ungemütlich werden. Auf alle Fälle scheinen sie der Ansicht, es sei ratsamer, einstweilen noch beim c theoretischen » Dekret zu bleiben ... xi. Ausstellung des neuen Ford in Zürich. Die Ford Motor Company erlässt eine Einladung zur ersten offiziellen Ausstellung aller Modelle des neuen Ford auf Mittwoch den 25. Januar 1928. 19 bis 23 Uhr. in der « Tonhalle» in Zürich. Die Ausstellung ist geöffnet: Mittwoch, 25. Januar, 8.30 bis 18 Uhr, öffentlich.» Ausstellung für jedermann. Mittwoch, 25. Januar, 19 bis 23 Uhr, Eintritt nur für geladene Gäste gestattet. Donnerstag, 26. Januar, 8.30 bis 22.30 Uhr. öffentliche Ausstellung für jedermann. Freitag. 27. Januar, 8.30 bis 18 Uhr, öffentlich» Ausstellung für jedermann. das unverbrennbare Asbest-Bremsband sichert Ihnen gute und dauerhafte Bremsen. Verlangen Sie Prospekt! Zürich R.M.ROTH Asbcstnrodnktc and Karosseriebedarf Bern Kreuzbüoisu-asse 1 Monbijoustrasse 22 Tel. Hottingen 88.62 Tel. Bollwerk 40.80 rossten f* Srfo | haben die Inserate in dei lt|, JutomoMl-ReiHie" Rundschleifen von 0 auf speziell hiezu gebauter Spezialmasehine innert kürzester Frist u. mit höchster Präzision. 2 3MCessea?li 6c H«TLxtlx-y - Bern 5 Tel. 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