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E_1928_Zeitung_Nr.029

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AUTOMOBIL-REVUE — N*29

AUTOMOBIL-REVUE — N*29 gartner (Bern); L. Casei (Genf); C. Censi, Nationalrat (Lugano); C. Cham'et (Genf); C. Cherbulliez (Genf); B. Cramer (Genf); C. Crittin (Martigny); L. Daguet (Freiburg); L. Desert (Genf), Dr. II. Fallor (Chur), H. Fehr (Kilchborg, Zürich), der auch dio Herren Knecht und Schläpfer von Wil und Weinfelden repräsentierte, F Firmenich, E. Gafner (Lausanne), Dr. G. Guyot (Genf); D. Helmlin (Luzern), J. Jakober (Glarus); Dr. Jentzer (Genf); F. Jörg (Aarau); Ad. Lachoual, Nationalrat (Genf); R. Levaillant (Basel); R. Meyer (Seeland); R. Marchand (Genf), Präsident des Automobilsalons; Oborstdivisionär de Meuron (Genf), 2. Vizepräsident; J. Neher (Genf); Ed. Paisant (Genf); Dr. A. Patry (Genf), 1. Vizepräsident; Ch. Perrin (Neuenburg); E. Quartier (Neuenburg); A. Reymond (Biel); G. Russbach- Haenny (Court, Jura); R. Rusca (Chiasso); A. Vassalli (Genf). Mit ein paar Worten des Willkomms eröffnete der Präsident dio Sitzung und liess vom Kassaführer, Herrn R. Marchand, den Finanzrapport verlesen. Die Finanzlage dea T. C. S. ist durchaus gesund. Trotz bedeutenden Auslagen zugunsten der Mitglieder dor Sektion und für Subventionen konnte dio Rechnung mit einem ordentlichen Einnahmenüberschuss abschliessen. Die Versammlung nahm mit Genugtuung Kenntnis von. den. Erklärungen des Kassaführers. Die Wahlen. Herr Dr. Henneberg wurde mit Akklamation für eine neue Amtsdauer als Präsident bestätigt, ebemso das gesamte Bureau. Anstelle des demissionierenden Herrn Dr. Guyot wählte das Komitee Hrn. Albert Vassalli. Entsprechend den neuen Statuten, dio eine Erweiterung des Bureaus vorsehen, ernennt dor Rat die Herren Baumgartner und Rusca zu Mitgliedern des Bureaus. Die neuen Statuten bildeten den Hauptgegenstand der Beratung. Herr Lachenal referierte als Berichterstatter und führte dio Diskussion in derart hervorragender Weise, dass dio neuen Statuten vom Rate in rapid kurzer Zeit durclubohandelt werden konnten. Wir werden später eingehender auf dio neuen Statuten zu sprechen kommen. Wir möchten heuto nur erwähnen, dass die Verhandlungen vom Geist der Zusammenarbeit und guter Kameradschaft zwischen der deutschen, der romanischen und der italienischen Schweiz geführt wurden. Dio neuen Statuten garantieren dem T. G. S. cino entsprechende Entwicklung. Wir zollen der intelligenten Politik dor leitenden. Behörden des T. C. S. volle Anerkennung Die Strassenverkehrsliga. Das Traktandum: « Rapport über die Beziehungen zur Strassenverkehrsliga» wurde wegen fortgeschrittener Stunde auf die nächste Sitzung verschoben. Wir möchten aber erwähnen, dass die beiden Verbände heute in zielbewusster Zusammenarbeit dio gemeinsamen Interessen verfechten. Das Komitee begab sich am Nachmittag, einer Einladung mit grösstem Vergnügen Folge leistend, in den Automobilsalon. Um 19.80 Uhr fand im Hotel des Bergues das traditionelle Diner statt. Herr Dr. Henneberg richtete ein paar Worte des Dankes an dio Mitglieder des Komitees und sprach die Hoffnung auf weitere erspriessliche Zusammenarbeit aus. Herr Dr. A. Patry, 1. Vizepräsident, überreichte Herrn Dr. Henneberg zwei prächtige Kandelaber um in Silber als Anerkennung und Dank des Komitees für dessen unermüdliche Arbeit. Daraufhin ergriff Herr Hans Fehr, Präsident der Sektion Zürich, das Wort und sprach den Dank der deutschen Sektionen aus. Das Gleiche tat Herr Nationalrat Censi für den Tcssin und Herr Gh. Porriu für die Wcst- Echweiz fit. A.C.S., SEKTION BASEL. Der Clubabend der Sektion Basel findet nächsten Samstag (31. März) im Hotel Savoy-Univers statt und wird punkt acht Uhr eingeleitet durch einen Vortrag des Clubmitgliedes, Herrn Flugplatzdirektor Charles Koepke, betitelt « Neues auf dem Gebiete des Flugwesens ». Die Persönlichkeit des Vortragenden bürgt für eine ebenso interessante wie lehrreiche Darstellung. Besondere Anziehungskraft dürfte aber auch die Vorführung zweier Filme von Herrn Walter Miüelholzcr bieten. Der eine ist sein Matterhornfilm, der andere ein eigenartige Attraktionen bietender Afrika-Film von seiner KontinentüberquerUng, der sonst der Oeffentüchkeit nicht zugänglich ist. An den punkt 8.30 Uhr beginnenden Lichtbildervortrag wird sich ein ungezwungenes Unterhaltungsprogramm anschliessen, wobei von Anfang an zum Tanz aufgespielt wird. Der Eintritt ist frei. Alles in allem glaubt der Vorstand, den Mitgliedern einen genussreichen Abend zu bioton. g. A. C. S. GENERALVERSAMMLUNG DER SEK- TION ST. GALLEN—APPENZELL. Letzten Samstag hio.t d2o Sektion St. Gallen—Apponzell im Hotel Hecht, St. Gallen, ihre ordentliche Generalversammlung ah. Der Besuch war auch dieses Jahr recht erfreulich. Herr Präsident Traugott Walser, Herisau, eröffnet dio Versammlung mit einem kurzen Begrüss'ungswort. Nach Genehmigung des letztjährigou Protokolls ver!aa der Präsident den Jahresbericht, der in gewohnter Weise einen interessanten Uebcrblick über dio im Laufo des Berichtsjahres den Autoinobilismus direkt beschäftigenden Fragen und insbesondere dio Sektionsangelegenheiten bot. Der Bericht behandelt das verworfene Automobilgesetz, das zu erwartend!) VorkehTsgesetz, die neuen Automobilzöllo, dio projektierte Wallenscestrasse, den Neu- oder Umbau der Kräzernbrücke, dio Automobilstrasso und neu zu erstellende Brücke zwischen Buchs—Schaan, die Strassennummerierung, das Ausweichen der Postautomobilo auf Alpenstrassen, die Abschaffung der bezirksgerichtlichen Urteile für leichtere Uebertretungon der Geschwindigkeitsvorschriften, dio Ausdehnung der Haftpfieht auf 100% für dio Versicherungsgesellschaften, den Schutz der Velofahrer durch Vorabfolgung von roten, gläsernen Prismen zur Anbringung hinter dem Sitz der Velos, sodann eine Reihe von Eingaben an die Behörden. Der Bericht berührt auch dio letztjährigen Clubveranstaltungen, wie dio Zusammenkunft in Heiden, dio Zuverlässigkeitsfahrt nach, dem Kurhaus Weissbad, die B ergprüf ungsfahrt Rheioeck-Walzonhausen-Lachen, eine Arlbergfahrt und ein Club^Ball. In das Berichtsjahr fallen auch die besonderen Arbeiten für dio Bekämpfung der Automobilgesetzvorlage. Weiter kam als Novum hinzu das Sektions- Nachrichtenblatt. Dio Zahl der ausgestellten Triptyks und Grenzpassierscheino ist weiterhin gestiegen, obschon weit mehr Carnct de passago a's früher ausgestellt wurden. Im Jahre 1927 wurden W324 Triptyks und 84 Carnet de passaege abgegeben, total 1608 Grenzausweise gegenüber 1375 im Vorjahre und 786 im Jahre 1925. Au Versicherungsprämien für Zollgarantien wurden zuhanden der Zentralkasse bezw. der Versicherungsgesellschaft Fr. 5537.10 erhoben zur Deckung cinor Gcsamtgaritntiesumme von rund 4% Millionen Frauken. Der Mitg'iederbestand beträgt pro 31. Dezember 1927 = 922. Aus der Aufstellung über den Bestand an Automobilen und Motorrädern mögen folgende Zahlen interessieren : Erteilte Verkehrsbowilligungen für Automobile im Jahio 1927 : Im Kanton St. Gallen 2868; Taxerlös inkl. Gebühren 1927: Fr. 828.438.90; Im Kanton Appcnzell 473; Tasorlös inkl. Gebühren 1927: Fr. 86.951.20. Motorräder-Verkehrsbewüligungon 1927 : Im Kanton St. Gallen 1427; Taxerlös: Fr. 78.886.—; Im Kanton Appenzell 240; Taxerlös: Fr. 8.128.50. Zuwachs von 1926 auf 1927: An Automobilen 483 An Motorrädern 347 Die Jahresrechnung wurdo von Herrn Kassier Grosscnbacher vorgelegt. Sio wurde auf Antrag von Herrn Hörlor, Reehnungsrevisor, genehmigt mit dem üblichen Dank an dio Funktionäre. Infolge Wegzug aus dem Sektionsgobiet erklärten den Rücktritt dio Herren Arthur Frischknecht als Kommissionsmitglicd und Alfred Küster als Rechnungsrevisor. An deren Stelle wurden gowäh't dio Herren Dr. Fässler, St. Gallon, als Kommissionsmitglied und Herr Arthur Guox, Flawil, als zweiter RechnunKsrevisor. Als Ersatzmann beliebte Herr Asboeck. Auf Antrag von Herrn Dr. DiJ'ier wird mit Rücksicht auf die starke Inanspruchnahme der KoinmissionsmUglieder für Sektionsangelegenheiten ein entsprechendes Sitzungsgeld beschlossen. Die Versammlung bcschliesst ebenfalls die Durchführung der Bergprüfungsfahrt Rheineck—Walzenhausen—Lachen im kommenden Sommer. Nach einstündi.een Verhandlungen kann der Präsident die Versammlung sch'iessen. In üblicher Weise folgte ein gemeinsames Nachtessen und ein unterhaltender zweiter Teil. E. B. A.C.S. SEKTION THURGAU. Frühjahrszusammenkunft, Sonntag den 25. März, nachm. 3 Uhr, im Hotel « Falken » in Romanshorn. Die Einladung zu dem so zeitgemässen Thema eines Vortrages über « Verkehrspolizei und ihre Aufgaben» wurde erfreulicherweise sehr zahlreich befolgt. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt und vermochte nicht einmal allo Teilnehmer zu fassen. Dieser Freude gab dann auch der Sektionspräsident, Herr Dr. med. J. Rietmann, in seinem Eröffnungsworte lebhaften Ausdruck. Vor allem galt der WiUkommgruss dem Referenten, Herrn Oberstlt. Heusser, Po- lizeiinspektor der Stadt Zürich, dann den Chefs des Polizei- und Baudepartements des Kantons Thurgau, den Herren Regierungsräton Dr. P. Altwogg und Freyenmuth, dem Chef des thurg. Polizeikorps, Herrn Haudcniächild, den Vertretern der Behörden, sowie allen Mitgliedern mit ihren Ansohörigeu. Herr Heusser, ein bewährter Fachalann, dor seino reichen Erfahrungen auf Studienreisen im In- und Auslando sammelte, entrollte in kurzen Zügon ein Bild über dio Aufgaben der Verkehrs^ Polizei, sehr lehrreich und vor allem anschaulich. Der enorm angewachsene Verkehr in der Stadt Zürich zwang Polizei wio Baubehörden zu einem System, das cino Zusammenarbeit zwischen Verkehrspolizei und Baubehörden ciafach * notwendig machte. Als eino Hauptaufgabe der beiden Behörden gilt das Umbauen, von schlecht angelegten: Strassen, Beseitigung von unübersichtlichen und. deshalb gefährlichen Einmündungen durch Zurücksetzung von hinderlichen Gartenmauern uud Bäumen. Sehr interessant waren dio Vorführungen über dio Regelung dos Verkehrs bei grossen Plätzen, wo es keine Leichtigkeit ist, namentlich zur Zeit des Stossvcrkohrs, den Vorkehr reibungslos zu dirigieren. Durch die Anwendung des Systems des « R-echlsfahrens » wio auch des « Krciselverkehra > ist aber eine gut organisierte Verkehrspolizei imstande, Herr der Lago zu bleiben und dio Unfällo auf ein Minimum zu beschränken. Dio Herausgabe einer farbig illustrierten Verkchrsfibol in den Elomonlarschulen ist überaus begrüssenswort. Nachdom nun dio Automobilisten sehr scharfe Vorschriften zu beobachten haben, sind es leider immer noch die Fusßgängor und dio Radfahrer, wolcho erfahrungsgemäss sich am schlechtesten an dio Vorschriften haiton. Der Herr Referent erlaubte sieb den Ausdruck «Anarchisten des Verkehrs >. Zum Schlusso kamen noch dio verschiedenen Unfälle zur Beleuchtung. Es wäre falsch, allo Unfälle auf Ueberschrcitung der Geschwindigkeit zurückzuführen. Das statistische Amt der Stadt Zürich verarbeitet allo Unfälle nach ihrem Entstehen, und daraus erhalten dio Behörden wiederum wichtigo Wegleitungen für Abhilfe. Der sehr instruktivo Vortrag erntete begreiflicherweise den wohlverdienten Beifall und wurde in gebührender Weise vom Vorsitzenden verdankt. Aus dor kurzen Diskussion resultierto das Verlangen nach Anpassung der Verkehrspolizei auch für dio thurgauischen Verhältnisse. Dies ist aber nur möglich, wenn unsere Polizei Gelegenheit erhält, durch eino entsprechende Ausbildungszeit ia verkehrsreichen Städten sich mit den neuzeitlichen; Vorschriften vertraut zu machen. Wir wollen hoffen, dass der Kanton Thurgau nicht zurückbleiben wird. Die massgebenden Persönlichkeiten konnten sich von dieser Notwendigkeit in überzeugender Weise ein klares Bild machen. Dio Gemeindebehörden mögen dahin wirken, dass noch zahlreiche unübersichtliche Hindernisse bei Kreuzungen und Kurven beseitigt worden. S. K. Die Sektionsberichte Emmenthal und Hauenstein siehe Seite 13. DER NEUE Modell 1928, 10/45 PS Er ist das Produkt der Beachtung aller neuzeitlichen Konstruktions-Ergebnisse und praktischen Erfahrungen. Der Wagen, der dem verwöhntesten internationalen Geschmack Rechnung trägt, der alle Nachteile bisheriger Marken vermeidet und alle Vorteile und letzten Errungenschaften im Automobilbau in sich schiiesst. Die Arbeit genauester und höchsten' wickelter Konstruktion hat ihn gezeitigt, die grosszügige, von Grund auf durchgeführte Umstellung, bei höchster Präzision, ausnahmslose Verwendung vorzüglichen Materials ermöglicht. 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«trefft — 1928 Von umever nationalen Industrie Der Saureromnibus (Modell Stadtomnibus Bern) der als Sieger der Prüfungsfahrt Paris-Nizza hervorging. Der Wagen auf dem Bubenbergplatz in Bern. (Photo Rohr, Bern) Der Siegerautobus von Paris—Nizza in Bern. Was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, ist zur Wirklichkeit geworden. Der Autobus ist heute imstande, mit der Geschwindigkeit und dem Konfort eines Schnellzuges Tausende von Kilometern über Land zu fahren. Die technischen Vervollkommnungen auf dem Gebiete der Autobuskonstruktion haben einen Höhepunkt erreicht, an dem unsere nationale Industrie einen hervorragenden Anteil hat. Dio Firma Saurer hat sich für den internationalen Ruf unserer Automobilindustrie eingesetzt und mit ihren Autobussen modernster Konstruktion in Frankreich Siege errungen, die in allen Nachbarstaaten bedeutendes Aufsehen erregen. Der Siegesautobus «Popol» der Dauerfahrt Paris-Nizza traf letzte Woche in Genf ein. Als Ehrung für den Führer des Wagens veranstaltete der Verwaltungsrat der Aktiengesellschaft Adolph Saurer, vertreten durch Herrn Hyppolit Saurer, im Hotel Beau-Rivage in Genf ein Abendessen, an dem neben einigen Teilnehmern der Prüfungsfahrt auch die Presse eingeladen war. Die Firma Saurer hat ihren bedeutsamen Sieg des letzten Jahres bestätigt. Mit einem grossen Niederchassis - Sechszylinderautobus, Zylinderinhalt mehr als 5000 cem, besetzt von 20 Personen, konnte die Firma .Saurer in der Klasse-B den ersten »Platz ex-aequo belegen. Führer des «Popol» war Lamberjack. Aber auch die «Virginie», ein Chassis Type 2 BH, Vierzylindermotor mit einem Inhalt von 3000—5000 cem, geführt von Gaudermann, konnte sich mit einer Besatzung von zehn Personen in der Klasse C den ersten Platz ex-aequo sichern. Es gelang Lamberjack auf der 346 km langen Strecke Paris-Vichy, mit einer Besetzung von 20 Personen, ein durchschnittliches Stundenmittel von 78 Kilometern zu erzielen, eine Geschwindigkeit, die in den Annälen des Autobusses einzig dasteht. Das Stundenmittel auf der Gesamtstrecke Paris-Nizza AUTOMÖBIL-REVUt Die,Innenausstattung (Photo Rohr, Bern) (937 km), die Bergstrecken, vor allem auch der vereiste und mit Schnee bedeckte Col de Lus - la - Croix - Haute mitgerechnet, betrug volle 70 km. In Grenöble schaltete mau eine 3 km lange Geschwindigkeitsprüfuiig ein, an der «Popol» mit seiner Besatzung von 20 Personen die für einen Omnibus fabelhafte Geschwindigkeit von 107 km aufstellte. Die Passagiere fühlten sich bei diesem Schnellzugstempo durchaus sicher. Mit den Leistungen von Paris-Nizza stellt sich der Autobus punkto Schnelligkeit als ebenbürtiger Konkurrent neben den Expresszug, dessen Geschwindigkeit er beim Kilometer-Lance sogar übertrifft. Die Dauerfahrt Paris-Nizza beweist, dass ein schwerer Autobus mit Schnellzugsgeschwindigkeit die annähernd 1000 km lange Ueberlandstrecke fehlerlos zurücklegen 1-ann. Die Insassen fühlten sich dabei so sicher, dass sie auch die bekannte Bergprüfungsstrecke La Turbie ohne die geringste Furcht mitmachten. Am letzten Samstag stattete Lamberjack mit seinem «Popol» der Bundesstadt einen kurzen Besuch ab. Der imposante Autobus wurde auf dem Bubenbergplatz, vor dem Hotel «Jura», von Neugierigen umringt und lebhaft bestaunt. Der blaue «Saurier» bot äusserlich schon den Anblick eines komfortablen und kraftvollen und schnellen Ueberlandfalirzeuges. Die tiefliegende Karosserie spiegelte die Schnelligkeit und der hochaufgereckte Motor die gedrängte, aber ungewöhnliche Kraft wider. Die wuchtigmassiven Räder (G. F. Simplex-Räder) passen sich dem Charakter des Wagens vorzüglich an. Der «Popol» führte von Paris nach Nizza 20 Personen mit, die im Durchschnitt mehr als 80 kg. wogen. Auf der Fahrt in die Schweiz leistete der Wagen — so nebenbei — mit geringerer Belastung spielend seine 114 km. Was wir an diesem Autobus ferner bewundern, ist der geringe Benzinverbrauch : bei voller Belastung nur 35 Liter auf 100 km. Der Motor gestattet mit der Direkten das Befahren von Steigungen bis zu 5%. Das sind Eigenschaften, die — neben der hohen Geschwindigkeit — der erstklassigen Konstruktion des Wagens und damit unserer schweizerischen Lastwagen- und Autobusindustrie ein Zeugnis ausstellen, das wir uns nicht besser wünschen können. go. Das Abbleudproblera im Kanton Bern ist bekanntlich zurzeit besonders aktuell, weil die bernische Regierung neue Vorschriften aufstellte, die am 1. Mai d. J. in Kraft treten werden. Die Sektion Bern des A. C. S. hat nun Herrn dipl. Ingenieur J. Guanter aus Zürich für eine sachgemässe Behandlung des Themas gewonnen; Herr Guanter wird über dieses aktuelle Thema referieren, seine Darstellungen anhand von Lichtbildern erläutern und überdies die Wirkungsweise verschiedener Scheinwerfer-Systeme vorführen. Sowohl in den Kreisen der Beleuchtungs-Industriellen als auch der Fahrer selbst wird dieser Veranstaltung grosses Interesse entgegengebracht, sie findet am kommenden Montag den 2. April, 20 Uhr, im Gesellschaftszimmer des Casiuo, Eingang Herrcugasse 25, statt. Die wuchtigmassiven, soliden Räder. Am Kilometer-Lanc6 in Eaumorte axxx 18. März 1928 hat Bedeutende Preis-Reduktion Die Fabrik ermächtigt uns, ab 10. März 1928 die bisherigen Verkaufspreise für den WHIPPET ganz bedeutend zu reduzieren, wodurch er der vorteilhafteste Wagen auf dem ganzen Automobilmarkt geworden ist. Der WHIPPET hat hierzulande den Bewel3 absoluter Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit erbracht. Die Leistung des 4-Cyünder WtüPPliT überragt diejenige vieler 6»Uyiinder-Automobile. Jeder WH IPPET-Besitzer ist von den vorzüglichen Eigenschaften des WHIPPET entzückt, besonders was Steigvermögen, StrassenhaitUng und den sehr geringen Benzinverbrauch anbelangt. Der WHIPPET ist eine glückliche Verschmelzung von Eleganz, Rasse, Solidität, Oekononüe. A.-G. für Automobile, Zürich 4 PflanzsohniBttasse 9, dirett beim Bahnübergang Badenerstrasso Per» Wiediner G. Stunip Basel KradoU Karl Sehürmaim. WH (StGaisU Av»G. Auto-Vertretungen Aarau Hans Saser, Lenzbnrg P. Ulrich BeilUuwas Chr. Beyer, Schafthausen J. Christen, Staus J.Hitz Sovwea J.IIiti St. Gallen ft Jena}', Davos F«r &v. Feibert, Ölten Eulach-Garage A..G, Wmtertnur wiederum eine Anzahl Siege zu verzeichnen: Schweizerisches Rennen. Internationales Rennen. Touristen-Kategorie: von 750 bis 1100 cem: • • Rouvierc auf Fiat Reun-Kategorie: von 1100 bis 1500 cem: I • Dr. Karrer auf Bugatti von 1500 bis 2 Liter: 1a Probst auf Bugatti von 2 bis 3 Liter: • • Heusser auf Bugatti Schweizer Rennen: Renn-Kategorie Kategorie Sport: von 1100 bis 1500 cem: im Gallay auf Ceirano Renn-Kategorie: von 750 bis 1100 cem: • • Martin auf Amilcar von 1500 cem bis 2 Liter: ia Probst auf Bugatti von 2 bis 3 Liter: la Heusser auf Bugatti Internationales Rennen: Renn-Kategorie; • Heusser auf Bugatti in 19"74 Martin auf Amilcar in 20'3 J alle verdanken ihr Gelingen dem SOLEX General-Vertreter: Henri Bachmann Tel.8.42-8.82 9, Fiace des Eäux-Vira TeLM.-Bl.5841