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E_1928_Zeitung_Nr.029

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AirroMOFm Criterium de

AirroMOFm Criterium de Tourisrae MARS 1928 ans ice confirme sa victoirc de l'annee dernierc Classc B, cyhndree au-dessus de 5000 cmc Lamberjack sur „Popol" Autobus Charge de 20 personnes Chassis surbaisse, moteur 6 cyl. Classe C, cylmdree de 3000 ä 5000 cmc Gauderman sur „Virginie" Autobus Charge de 10 personnes Chassis 2 BH, moteur 4 cyl. ex-segno ex-aequo Yitesse moyenne de PÄutobus 6 cyl. PariS'Vichy (346 km) Paris-Nice (937 km) km km Kilometre lance km SOCIETE ANONYME ADOLPHE SAURER, ARBON (SUISSE) Verlas. Administration. Dmrk tinH CHch^rie : HALLWAO A.-O. Hallersche Buchdruokerei und Waenersche Vorlaesanstalt. Bprn

29 II. Blaff BERN, 30. März 1928 No 29 II. Blaff BERN, 30. März 1928 Leistungen der Postautomobiie. Seit 1921 verzeichnet der Postautodienst jedes Jahr neue Erfolge, am die unser Land stolz sein darf. Das gelbe Postauto hat — besonders in den Alpen — den Autotourismus lebhaft gefördert und viel Verdienst in unsere Bergkantone gebracht. Ganz zu schweigen von den seltenen Genüssen einer Alpenfahrt, die das Postauto auch dem weniger Bemittelten zu verschaffen vermag. Jahr für Jahr fügt die Oberpostdirektion eine bedeutende Anzahl neuer Strecken an das bestellende Kursnetz an. Bei einer gesamten Streckenlänge von 4240 Kilometer stellte sich die gesamte Jahresleistung auf 8,8 Millionen Kilometer, wovon 3,48 Millionen Kilometer auf die konzessionierten Betriebe, rund 700 000 Kilometer auf die Regie-Alpenposten, 2,46 Millionen Kilometer auf die Regie- Jahreslinien und 2,23 Millionen Kilometer auf die Unternehmerposten entfallen. Reisende wurden total 4,72 Millionen befördert, d. h. 1,89 Millionen von den konzessionierten Unternehmungen, 1,56 Millionen von den Regie-Jahreslinien, 935,000 von den Autohalterposten und 254,000 von den Alpenposten. Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl ganz wesentlich zugenommen. Die eidgenössische Postverwaltung hat auch im letzten Jahr den Wagenpark dem neuesten Stand der Technik angepasst. Während schon im Jahre 1925 Fahrzeuge mit Allwetterkarosserien aufgetaucht sind, bei denen der offene Wagen durch hochziehbare Scheiben und Rollverdecke in einen Omnibus umgewandelt werden konnte,, werden heute die Allwetterwagen so konstruiert, dass der offene Aussichtswagen mit einer 1 kleinen Handkurbel in kürzester Zeit in ein geschlossenes Fahrzeug umgewandelt werden, kann. Auf den Sommer dieses Jahres / rüstet die Oberpostdirektion alle Alpenautomobile der Post mit Allwetterkärosserien aus. Im weitern werden diesen Sommer alle Wagen der Grimsel-, Furka- und Gotthardlinie durch einen neuen Falrrzeugtyp ersetzt. Die Wagen weisen gleichviel Plätze auf wie die bisherigen, statt vier Sitzen in einer Reihe sind aber nur noch deren drei angebracht, die breiter, weicher und durch bequeme Armlehnen von einander getrennt sind. Der Zugang zu den Sitzplätzen geschieht durch einen Mittelgang, der Einstieg befindet sich im Wageninnern. Vorläufig sollen 20 Fahrzeuge dieses neuen Typs angeschafft werden. Auch die Simplon- und die Klausenlinie erhalten neue Wagen. Ein deutliches Bild von der Sicherheit und Zuverlässigkeit der Alpenposten bietet die Statistik über die im Betrieb vorgekommenen Störungen. Während der letztjährigen Saison wurden im ganzen 44 Störungen mit einem Zeitverlust von 1424 Minuten verzeichnet. Es ergibt dies einen mittleren Zeitverlust von 32 Minuten für jede Störung. Bei einer Gesamtleistung von rund 700,000 Kilometer entfällt ein Betriebsunterbruch infolge Wagenstörung auf 15,548 Kilometer. Dieses Ergebnis ist ausserordentlich günstig,' besonders wenn in Betracht gezogen wird, dass die Fahrzeuge auf Bergstrassen einen strapaziösen Dienst zu verrichten haben. Zahlreiche Störungen sind nicht auf Materialdefekte zurückzuführen, sondern auf Einflüsse, denen weder der Wagenkonstrukteur Wagenführer begegnen kann. m/rni* mm TPAKSFW noch der so. Fahrvorschrifteti und Unfallverhütung. Es verlautet, dass die Sektion Liechtenstein A. C. S. kürzlich eine Mitteilung der liechtensteinischen Regierung erhalten hat, wonach wieder Beschwerden wegen Uebertretung der Fahrvorschriften durch Automobilisten laut geworden sind. Obwohl ja überall auf dem Lande Beschwerden über uns Automobilisten recht leicht einlaufen, dürfte es im Interesse des Automobilismus liegen, unnötige Kollisionen mit Polizeiorganen zu vermeiden und aus der erwähnten Mitteilung die Konsequenz zu ziehen, dass in Liechtenstein einmal wieder besondere Vorsicht zu üben ist. Ihrem eigentlichen Zweck, nämlich der Unfallverhütung, werden allerdings die schönsten Fahrvorschriften meist nicht gerecht, weil sie sich nur auf den automobilistischen Teil der Strassenbenützer beziehen, und ein Zustand wirklicher Verkehrssicherheit wird erst dann eintreten, wenn die Behörden den anderen Strassenbenützern die gleiche liebevolle Aufmerksamkeit schenken, welche sie für die Automobilisten bereit haben. Solange es z. B. den Fussgängern nicht verwehrt wird, an verkehrsreichen förmliche Versammlungen Strasse abzuhalten, welche sich erst, trotz aller Signale, ein paar Meter vor dem herannahenden Automobil mit betonter Langsamkeit auflösen, ist die Verhütung eines Unfalls zum weitaus grössten Teil nur der Geschicklichkeit und Rücksichtnahme des Automobilisten zu danken. Es würde nichts schaden, wenn solchen Fussgängern auch einmal seitens der Behörde der Zweck der Strasse in Erinnerung gerufen würde. Das gilt so gut für andere Gegenden wie für Liechtenstein. Eine weitere Unzulänglichkeit der Fahrvorschriften, die allerdings weder durch den Gesetzgeber noch durch die ausführenden Behörden behoben werden kann, liegt in der Unmöglichkeit, durch noch so strenge Vorschriften das Leben der Kinder vor den Gefahren des Strassenverkehrs zu schützen, eben weil es sich weniger darum handelt, sie vor den Automobilen etc. als vor ihrer eigenen Unvernunft, die man ihnen gar nicht zum Vorwurf machen kann, zu schützen. Auf diesem Gebiet erwachsen dem Automobilisten die grössten Aufgaben hinsichtlich Vorsicht und Ueberblick, und selbst die Einhaltung aller schönen Polizeivorschriften hilft hier nichts wie ein kürzlich in Liechtenstein stattgefundener Unfall erneut erwiesen hat, bei dem- ein Kind im letzten Augenblick direkt vor ein fahrendes Automobil lief und getötet wurde. Wenn die Polizeiorgane — es gibt allerdings Ausnahmen, welche die Regel bestätigen — eine Ahnung hätten, welches Mass von Ueberlegung und instinktiv richtiger Entschlussfähigkeit dazu gehört, in Dörfern mit einer verkehrsungewohnten Bevölkerung sich glatt hindurchzusteuern, würden sie wahrscheinlich selbst über ihre Fahrvorschriften lächeln; nicht nur in Liechtenstein, t-st. Trägische Folgen einer Velofahrer-Unsitte. Von den in unseren Spalten immer wieder gerügten, bedenklichen Gewohnheiten einer Qrosszahl von Velofahrern zählt das leidige Anhängen an Motorfahrzeuge wohl zu den gefährlichsten. Als Vorspann werden gewöhnlich die Lastwagen ausgesucht, welche sich für diesen Zweck besser eignen. In den meisten Fällen ist aber der Führer des Fahrzeuges infolge Fehlen eines Rückspiegels oder Strassenpunkten anderweitiger Inanspruchnahme gar nicht mitten auf derorientiert, dass er am Wagenende «blinde Passagiere» mitführt. Wird der Fahrzeuglenker zu einer plötzlichen Richtungsänderung oder gar einem Halt veranlasst, fehlt für ihn die Möglichkeit, den Velofahrer, dessen Anwesenheit ihm nicht bekannt ist, zu verständigen. Die Folge dieser Unsitte des Anhängens haben sich vor wenigen Tagen wieder einmal in einem bedauerlichen Unfall geäussert. Ein von Altstetten nach Zürich heimfahrender Radler hielt sich an einem ebenfalls Zürich zusteuernden Lastwagen fest, ohne dass der Fahrzeuglenker davon gewusst hätte. Bei einem durch die Verkehrsverhältnisse bedingten Halt kam der Radfahrer zu Fall, und zwar so unglücklich, dass die Räder des etwas rückwärtsfahrenden Motorfahrzeuges über ihn hinwegfuhren und den plötzlichen Tod zur Folge hatte. Resultat: Bericht in den Tageszeitungen unter dem stereotypen Titel: «Tödlicher Automobil unfall! » Als ob das Automobil die Ursache des Unglücks gewesen wäre. Die unmittelbare Veranlassung gab zweifelsohne das unkorrekte Verhalten des Radfahrers, der vielleicht entgegen besserem Wissen und bestehender Verkehrsnormen sich an das Auto anhängte, nur um sich die Mühe der Fortbewegung durch eigene Kraft zu sparen. An alle Automobilisten sei deshalb wiederholt die Mahnung gerichtet, derartige Praktiken von Velozipedisten unter keinen Umständen zu dulden und auch nicht aus purer Gutmütigkeit irgendwelche Risiken auf sich zu nehmen. Den Velofahrern aber wird dieser erneute Unfall hoffentlich als eine eindringliche Warnung dienen und sie veranlassen, sich dem Strassenverkehr ordnungsgemäss einzufügen. Eine erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrspolizei auf solche Extravaganzen und Bestrafung der Unbelehrbaren wäre im Interesse der Ver-i kehrssicherheit wohl ebenso sehr am Platze, als die an vielen Orten noch mit Vorliebe übliche, ständige Bevormundung der Automobi-i listen. Z. Der Luftkammerreif J 1 R F L Ll ist ein Halbpneu, d.h. ein volljniinnii in Verbindung miteinem hermetisch abgeschlossenen; luftgefü Iten SchJauch oder ein Pneu ohne Leinwand mit geringem Druck. Er ist einzig in seiner Konstruktion und schmiegt sich den Unebenheiten der Strasse besser an als ein voll» gepumpter Riesenpneu. AUTO- LACKIERUNG mit -SPRITZLACK Ausbesserungen Uebernabme von Sattler-, Spengler- und Karossier-Arbeiten ; Vernickelungen etc. H. GRELL, ZÜRICH vormals P. SOHNEBU & Co. Gasometerstrasse - Ecke Neugasse lelepnon Sei. »3.35 Telephon Set. 93.35 nnx Generalvertretung für die Schweiz: ZSGERLI, ZÜBSICH & Lindenbachstrasse 0 Telephon Hott. 2796 ICiloBneterzäliieB* Reparaturen küssen Sie nat in der Spezialwerkstätte Adolf KUSTERER. Zimmerg. v, Zürich 8 ausführen — Vertreter der Stewart Warner A. C. & Waltham- ECilometerzäbler A M e ' O r i s ' n al E r » a f - t f c c i l e u m L a i e r JOS BRUN. 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