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E_1928_Zeitung_Nr.078

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30 AUTOMOBTL-PEVUC

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Unser Land und ganz besonders die wel- Unter den Erziehungsheimen der welschen Schweiz dürfen Eltern und Erziehern nachfolgende Institute bestens empfohlen werden: Nahe bei Coppet liegt in herrlicher Landschaft, das Erziehungsheim «La Chätaigneraie», für Knaben eine ausgezeichnete Ausbildungsstätte. Ebenfalls am Ufer des Genfersee's befindet sich das «Institut Monnier» in Pont Ceard, umgeben von einer weitausgedehnten reizvollen Besitzung, ein einzig schönes Heim für Knaben und Mädchen. Den Sommeraufentha'lt verbringen die Schüler in Les Plans sur Bex. In Genf finden wir drei bekannte Iristitute mit den verschiedensten Lehrplänen. Die Ecole Internationale, die ein Internat zu Onex (Nähe Genf) besitzt, hat sich die Vorbereitung zu Universitäts- und Mittelschul- Examen, als Ziel gesetzt. Diese Schule vereinigt viele Ausländer, was für unsere Jungen von besonderem, sprachlichen Interesse ist. «Le College de la Grande Boissiere,» (unter der Leitung des bekannten Basler- Pädagogen, Dr. Widemann), dessen herrliche Lage in einem schönen alten Besitz sche Schweiz, kann als Mittelpunkt der Sprachen-Pädagogik bezeichnet werden. Wievon 12—18 Jahren Gelegenheit, sich mit allen sich besonders auszeichnet, bietet Jungen viele Institute und Lehranstalten befinden Handelsfächern vertraut zu machen. sich hier, wo gewissenhafte Unterrichtung An den Toren Genfs, auf einer Anhöhe des und Pflege der Sprache ein Hauptelement Petit Saconnex, liegt das «Institut Gabriel der Ausbildung und Erziehung darstellen. Rauch». Begrenzte Schülerzahl ermöglicht Von den Gestaden des Genfersee's bis den Erziehern, jedem einzelnen Schüler gute hinauf in die Alpentäler, längs des Jura, am Pflege und Sorgfalt angedeihen zu lassen. Neuenburgersee, liegen in herrlicher Umgebung von Wäldern und Obstgärten, zahl- seinem Landerziehungsheim in Chambery, Das «Institut Lemania» in Lausanne mit reiche Landerziehungsheime. In den Städten ist bekannt für gewissenhafte Vorbereitung und deren Umgebung sind es Pensionnate, zur Maturität. die die sprachliche und allgemeine Bildung Mitten in den waadtländischen Alpen, im mit grossem Erfolg durchführen. Dörfchen Arveyes, geniessen Knaben in reiner Bergluft und Höhensonne, eine gute Aus- Nirgends ist die Harmonie zwischen Pflicht und Vergnügen so verständnisvoll zusammengefasst, wie in diesen Erziehungsheimen; Wir dürfen gewiss Stolz sein, auf unsere bildung und Erziehung im Institut «Clairiere». deren ideale Lage, inmitten eines Parkes, Institute, die Dank ihrer vorzüglichen' pädagogischen Methoden, dem Ansehen der nahe des See's oder der Berge, von bestem und gesündestem Einfluss auf die heranwachsende Jugend ist. einen so hohen Ruf verschafft haben. O. Schweiz als Erziehungsland, im Ausland E. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in Führer rür Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. O.R. Wagners S. Paradies ,SÄ bei Schatfhausen am Rhein Bauera-Spezialitäten. Herrlicher, schattiger Garten am Rhein. Reelle, hiesige Landweine Telephon 672 H. Beyer! e. Sbitie, ppobiepen 5ie die achten «Schaffhausep %unaen\ (53412 Schweiz. Markenschutz) Ein köstliches Gebäck für jung und alt! In eleganten Schachteln ä 15 Stück (Fr. 3 plus Porto und 10 Stück (Fr. 2 plus Porto) allein zu beziehen vom Erfinder J.Reber, Conditorei- Cafe\ Schaffhausen, Vordere. 21 Feuerthalen-Schaflhausen HOTEIJ ADLER mit seiner Auto-Park. Vorzügliche Küche und selbstgekelterte hiesige reelle Weine. Grosser schattiger Garten und Vereinssäle. Grosser Autopark. Telephon 281. — H. Zlist-Mefster. NEUHAUSEN -Rheinfall Hotel Bellevue prachtvollen Aussicht und Telephon 548. Fam. Schöner, ruhiger Ausflugsort für Autos. Ideale Lage. Garten-Restaurant a. 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Bosshard, Mitgl. des A.C.S. Tel. Nr. 10. Prächtige Lage. Radioaktive Schwefelquelle. Unterwasser: Hotel Kurhaus Sternen, W. Looser, Tel. Nr.l. Schwimmbad. Prospekte. Mitglied des A. C. S. und T.C.S. Terrassen Widmer. ELUKOsia.Rh. Gasthof z.Schiff (Nähe Rheinfall) Fffllsail o durchs Besuchet den schönsten Punkt: Martha!en (Zeh.) HotulKrnnpa.Rlipin vom Automobilfahren in tropischen und exotischen Gegenden. Im Mai 1919 eröffneten die Engländer die neue Automobilstrasse von Mombasa nach Nairobi, die sie jetzt noch weiter bis Kisumu am Viktoriasee ausgebaut.. haben. Vielleicht War es einer jener Treppenwitze vder Weltgeschichte, dass sechs Monate nach dem Ende des Grossen Krieges der erste Wagen, der nach der Eröffnungszeremonie in Mombasa die Strecke abfuhr, ein deutscher war. Wir wunderten uns damals nicht wenig, dass die britischen Verwaltungsbeamten und Offiziere sich diese Tat entgehen Hessen und lächelnd unserem Start zusahen. Acht Stunden später, als wir elend durcheinander geschüttelt in einem kleinen Nest, kaum 200 km vom Ausgangspunkt entfernt ankamen, wussten wir besser, warum gerade wir die ersten auf diesem neuen Wege waren. Der Strassenbau hatte fast nur auf dem Papier bestanden, und wenn man die ersten 50 km von Mombasa ins Inneres des Landes hinter sich hatte, hörte so ziemlich alles auf, was man als Autostrasse ansprechen kann. Wir sind gar nicht bis Nairobi gekommen, aber ich nehme an, dass die nachfolgenden Kraftwagen wenigstens den lockeren Schutt und Lehm dieser «Autostrasse» so fest gewalzt haben, dass man doch jetzt mit emern Tempo von 40—50 Stundenkilometer einigermassen sicher am Ziel anlangt. Hinterher habe ich mich gehütet, auf afrikanischem Boden nochmals die Ehre zu geniessen, als erster eine neu eröffnete Strecke abzufahren. ^ NEUZEITLICH ^ VORNEHM , .... HOLZLEUCHTER UNO LAMPEN aus der Werksuttc von H. KALTBRUNNER 7 ZÜRICH 7 Hegibachstr. 30 Heirat wünschen riete »ermögliche Damen, reiche Ausländerinnen, viele Einheiratun- ?en. Herren a. ohne Vermögen. Auskunft sofort Stabrey, Berlin 113. Stolpischestrasse 48. Von Dr. Herbert Schmidt-Lambert. (PHILIBERT). Zufällig las ich neulich, dass man auch in Deutschland Omnibuszüge eingeführt hat, die sogar Speisewagen mit sich führen, Diese Kraftomriibuszüge stellten nach der -erwähnten Meldung etwas vollkommen Neues dar. Aber der Berichterstatter hätte in ähnlicher Weise bereits vor acht Jahren von Pretoria nach Kimberley bis an den Oranjeriver fahren können, denn eine derartige Verbindung gab es neben der schwach befahrenen Eisenbahn seit dem Oktober 1920. Der Kraftomnibusbezug setzte sich aus drei Wagen zusammen, die in erste und zweite Klasse eingeteilt waren, wovon die Holzklasse ausschliesslich von Farbigen benutzt wurde. Der Speisewagen befand sich in der Mitte des Zuges und man erhielt hier ausgezeichnete Gerichte. Die Fahrtstrecke betrug 685 km und machte es so notwendig, dass die Passagiere in zufriedenstellender Weise mit Lebensmitteln und Getränken versorgt wurden. Der Fahrpreis war im Jahre 1926 auf 6 Pence pro Kilometer angesetzt, sodass eine Fahrt mit diesem Kraftzug keineswegs als Luxus angesehen werden konnte. Die Eisenbahn von Sao Paulo de Loanda in Angola fuhr im letzten Kriegsjahre noch ziemlich regelmässig nach ihrem Fahrplan jeden Tag einmal ab Sao Paulo und am nächsten zurück von Malansche. Drei Jahre später hatte man nur noch zweimal in der Woche das Glück, diese Bahn benutzen zu können und jetzt ist man auf eine einzige Wochenverbindung angewiesen. Kein Wunder, dass PHOTO^PPÄDÄTE für alle Sportzwecke und Autotouren die besten RoSIfilm-Kameras für Fussball u. Leichtathletik von Fr. 12.50 an. Einfache Handhabung, beste Resultate. Preisliste gratis. 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N» 78 — 1928 mit Unterstützung der portugiesischen Exporteurvereinigung eine Autostrasse geschaffen wurde, die auch mit einer Kraftomnibuslinie geziert ist. In Sao Paulo kündigen blutrote Plakate an, dass Farbigen die Fahrt im Personenomnibus untersagt ist, sie sollen die Eisenbahn benutzen, die sonst keine Fahrgäste mehr ihr eigen nennt. Qemäss der behördlichen Ankündigung besteigen in der Küstenstadt nur Weisse den Omnibus, der neu und sehr schön eingerichtet ist. Zwei farbige Chauffeure klettern grinsend auf die Steuerbank und es geht los. Zwanzig Kilometer hinter der.Stadtgrenze wird Halt gemacht. Inmitten einer tobenden Schar Schwarzer. Die Schwarzen stürmen den Wagen. Trotz aller Protestaktionen der weissen Fahrgäste machen sie sich so breit wie möglich. Die Fahrt geht weiter. Bis Malansche. Selbstverständlich beschwert man sich. Der portugiesische Beamte verspricht lächelnd Abhilfe. Wenn man nach vier Wochen wieder fährt, ist alles noch genau dasselbe. Grund: die schwarzen Chauffeure sind so billig, dass man weisses Personal dafür nicht einstellen kann. Die schwarzen Fahrer aber machen gemeinsame Sache mit den Farbigen und ausserdem kassieren sie trotz aller Gutmütigkeit den halben Fahrpreis ein. Davon liefern sie wieder die Hälfte ab, so dass man in Sao Paulo von nichts wissen will und noch ein Extrageschäft macht. Nach dem Führer, den man in Surat erwerben kann, erreicht man in bequemer Kraftwagenfahrt die heilige Stadt Delhi in zwei bis drei Tagesfahrten. Die immerhin gut ausgestattete Automobilstrecke führt zunächst längs der Eisenbahnlinie gen Norden, wobei man sogar richtiggehende, leuchtende Verkehrssignale in der Nacht zu Hilfe bekommt. Die britisch-indische Polizei ist höchst modein organisiert und soweit ihr Arm reicht, wird dem Kraftverkehr jeder erdenkliche Schutz gewährt. Aber auch nicht weiter. Wer in Indien einmal mit dem Kraftwagen über weite Entfernungen gereist ist, der weiss, dass man nur einen Gedanken hat, der immer bohrender sich dem Hirn einbrennt: möglichst geschwinde an das Reiseziel zu kommen. Wie gesagt, die Strasse ist gut, man könnte also mit dem Führer, der in Surat für einen Schilling zu haben ist, zurecht kommen. Aber wenn die Verkehrszeichen aufhören, wenn also die Reichweite der Stadtpolizeibehörden mit oder ohne deren guten Willen zu Ende geht, dann wird der Kraftfahrer durch unzählige Hindernisse aufgehalten. t)\e eingeborene Bevölkerung hat unzählige Heiligtümer, kleine und grosse, Statuetten, Gebäude, Erdflecke, Hütten, Bilder und Denkmäler. Und alle diese Heiligtümer müssen auch vom durchreisenden Fremden mit Ehrfurcht behandelt werden. Wehe dem, der achtlos an ihnen vorüberjagen würde. Irgendwo auf seiner ferneren Reise würde eine sorgsam angelegte Falle den verwegenen Automobilisten ins Jenseits befördern. Also alle halbe Stunde einen kleinen Aufenthalt von zehn Minuten, um zu bewundern, zu bestaunen, zu beehren. Damit ist die Bevölkerung befriedigt, ihre Götter sind gross und, ; der fremde Reisende erkennt sie an. Darum dauert die Fahrt nach Delhi nicht drei Tage, wie der Führer in Surat angibt, sondern sechs und sogar sieben. Man braucht nicht sehr lange Zeit, um quer durch Guinea mit dem Motorrad oder dem Kraftwagen zu kommen. Es ist eine ideale Gegend mit wundervollen landschaftlichen Feinheiten, wobei die einigermassen instand gehaltenen Strassen sowohl auf englischem und auf holländischem, wie früher auch auf deutschem Boden den Kraftfahrer bei guter Laune erhalten. Nur manchmal hat der Autler hier ein Erlebnis, das in seinem Eindruck ihn durchs ganze Leben nisht zur Ruhe kommen lässt, das ans Grausen grenzt. In schwülen Nächten wandert nämlich der Morave-Käfer zu Armeen geballt durchs Land, hunderttausende, Millionen dieser schwarzen Käfer neben-, über und unterein ander. Wenn man dann in langsamer Fahr der Endstation zustrebt, dann gerät mar plötzlich in eine weichliche, schleimige Masse. Der Wagen schlickert, man verliert den festen Kontakt mit dem Erdboden. Die har ten Flügeldecken der Tiere zerkrachen und die zerquetschten Leiber versinken mi eigentümlichem Klatschen in den zähen Brei. Man will entsetzt wenden, aber meterweise hinter dem Wagen streben ebenfalls Millio nen dieser Tiere ihrem unbekannten Ziele zu Es hilft also alles nichts: man muss durch Und die wirbelnden Räder fahren über Hun derttausend sterbende Leiber hinweg, spritzen schwarzgraue Brühe an die Schutzscheiben und lassen hinter sich eine unend lieh lange Spur, schwarz, grünlich, grau feucht, eine Spur des Todes und der Vernichtung. Wir sind es auch bei uns in Europa gewöhnt, dass ein Teil der ländlichen Bevölkerung dem Kraftfahrzeug mit nicht eben freundlichen Gefühlen gegenübersteht. Aber wir dürfen uns dazu gratulieren, dass diese Abneigung sich in gelegentlichen Flüchen auf vorbeifahrende Autler und in beständigem Nichtausweichenwollen auf der Landstrasse erschöpft. Weit ernster ist schon das Verhalten der Bewohnerschaft eines ganzen Dorfes in Columbten zu nennen, wo in den letzten beiden Jahren sich folgende Ereignisse abspielten. Man hatte von der Hauptstadt aus eine neue, sehr gute Automobilstrasse gelegt, die trotz aller Protestationen der Bauern von Yabayta auch durch das Gebiet dieser Ortschaft geführt wurde. Schon am zweiten Tage nach der Inbetriebnahme wurde durch unerklärlich entstandene Schlaglöcher ein Kraftwagen gegen einen Baum geschleudert, wobei zwei Personen ihr Leben verloren. Nach der Reparatur zeigte es sich, dass Banditen nächtlich Drahtseile spannten und den unglücklichen Automobilisten den Kopf glatt vom Leibe reissen Hessen. Nachdem die Polizei von Bogota aus scharfe Wachen stellte, wurden die vorbeifahrenden Kraftwagen aus verschiedenen Richtungen mit scharfen Schüssen empfangen. Acht Tote wurden neben fünfzehn Verwundeten in vier Tagen vom Platze getragen. Endlich wurde der Spuk dadurch zu Ende gebracht, dass man ein Komplott entdeckte, nach dem mit dem Bürgermeister der Stadt sich nahezu dreissig der angesehensten und reichsten Gutsherren verbündet hatten, den Autoverkehr auf ihrem Boden unmöglich zu machen. Der nachfolgende Strafprozess endete mit sieben Todesurteilen. Man schimpft oft auf die Zerrissenheit des europäischen Staatengebietes, .wobei besonders die Kraftfahrten über lange Strecken mit harten Abgaben, Passgeldern, Zollgebühren etc. belastet werden. Wenn man aber versucht, von Mexiko-City aus quer durch die mittelamerikanische Landenge zu kommen, so muss man sich auf folgende Abgaben gefasst machen: An Visagebühren iür die Staaten Mexiko, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costarica, Panama und El Salvador zusammen 218 amerikanische Dollar. Will man in einem dieser Staaten länger als drei Tage verweilen, so steigen diese Gebühren bis auf 285 amerikanische Dollar. Für die Ausfuhr des Kraftwagens zahlt man an der mexikanischen Station einen Zoll von ca. 106 Pesos, beim Uebergang auf guatemaUsches Gebiet müssen 78 nordamerikanische Dollar für den Wagen hinterlegt werden, die man bis auf 11 Dollar beim Ausgang aus diesem Staat wieder erhält. Man bezahlt aber in Britisch-Honduras ein Eintrittsgeld von Livre Sterling 1.4.3., wovon man überhaupt nichts wiedersieht. El Salvador, falls man dahin einen Abstecher machen will, kostet an Hinterlegungsgeldern 9 Schilling, ist also eine billige Angelegenheit, die sich aber beim Ausgang aus diesem Gebiet dadurch verteuert, dass man eine Grenzüberschreitungsabgabe von zwei englischen Pfunden zu lei- ÄUTOMOBTL-REVUE Bestempfohlene Institute aus der ECOLE INTERNATIONALE DE GENEVE Ecole pnmaire et secondaire. Enseignement en franc.ais et en anglais. Application 'des prineipes de l'Ecole active. Education de Pinitiative individuelle. aus examens universitäres. — Travaux manuels. — Sports. INTERNAT ä ONEX. Pour renseignementa s'adresaer ä M. LÜCIEN BRUNEL, direct. Sommer-Ferxenauf enthalt Juli—August Les Plans sur Bex (Waadtländeralpen, 1100 M.) Dir, Dr. W. Gunnlng. Voralpines Institut für Knaben. Unterricht - Höhenkuren - Sport (Tennis, eigene Badanlage und Schlittschuhbahn). Mr. et Mme. Gaston Clerc. 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