Views
4 months ago

E_1928_Zeitung_Nr.078

E_1928_Zeitung_Nr.078

AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 - No 78 L'huile anglaise ix d' 9 septembre 1928 Chiron sur Bugatti avec Castrol Varzi sur Alfa-Romeo avec Castrol Nuvolari sur Bugatti avec Castrol et tous ceux finissant la course avec Gastrol Eepritentanl* giniraux rämedumoteur! BÜBEE & Co., Zürich et Liantlquart Telephone: Zürich S. 46.77. pour la Suiee«; Telephone: Landquart Ho. Q verschafft durch ihre Farbensymphonie unvergesaliche Eindrücke stiller Schönheit auf dem Wege zu den hoohalpinen Natur-Szenerien. "Wer noch nicht hat ausspannen können, wer jetzt Zeit hat, kommt sehr gut auf seine Rechnung. Man sagt, dass Reise-Gourmands ihre Touren erst im Spätsommer und Herbst machen, seit 25 Jahren aber nie ohne O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, der jetzt heisst; •••BBBBBBHBnBBBBBBBIiHHaBBBaBIHBBBB Le premier indicatcur de direction Der erste Fahrrichtungszeiger Fabncation suisse Schweizer Fabrikat Types pottr voitures et Camiona Typen tür Wagen und Lastwagen Agent general: A. Dupois, comptoir lecünißue Servette 77 — GENEVE Tel. M.-BI. 31.37 Demandez prix et prospectus. Verlangen Sie Preise und Prospekt. •HHDHBBBBBaaiBaBBBBaBBHBaBBBBBBBa Für Automobilhändler! •niiniiiiiimniHiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiisiniiiiiiiiiuniiiiuiniiii W ir unterhalten in unserm Geschäftshaus, Bachstr. 16, beim Bahnübergang in Zürich-Wollishofen, eine PERMANENTE AUSSTELLUNG Günstige Occasionen! •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••L Cachleute sind freundlichst eingeladen, dieses sehenswerte I Lager fahrbereiter Wagen der bekanntesten Marken jederzeit ohne Verbindlichkeit zu besichtigen. AUTAG Automobil-Handels-A.-G., Bachstrasse 16, b. Bahnübergang, Zu rieh-Wollishofen. Tel. Uto 42.47. mm POURCONDUITES INTERIEUREN Nos mocteles de TOIT OUVRABLE s'adaptant sur toute conduite interieure Systeme Brevets G. G. Nouveaux modeles de Carrosserie Transformable, entierement decapotable (Brevets G. G.) LeconfortdelaConduiteinte'rieureJes avantages du Torpedo dans une meme voiture sont actuellement röunis par une voiture ä TOIT OUVRABLE. Simple et rapide. Etanch6it6absolue. Ligne. Teiles sont les qualitös qu'apportele «TOIT OUVRABLE». Adaptation enquelquesjours sur toute voiture condulte Interieure dans nos ateliers de Zürich, Geneve, Colmar. C H . G E N das automobilistisclie Reisehandbucli der Schweiz offizielle Ausgabe des T. C. S., kostet nur Aw\ C« Abonnenten erhalten 20 Prozent Rabatt \£m l l i Verlag: Automobil-Revue, Bern

tf»78 - 1928 AUTOMÜÖ1L-KHVUD o Mehr Sicherheit auf der Strasse. II. Wenn nun in der Einsendung weiterhin verlautet, die vielfach gegebene Erklärung, die geltenden Geschwindigkeitsvorschriften seien durch die Entwicklung unseres Verkehrslebens überholt worden, wären nur leere Redensarten oder sogar .«unerhörte Anmassung», so widerlegt dies die Praxis ohne weiteres und recht gründlich. Es unterliegt keinem Zweifel, dass gerade in Zürich mit seinen verhältnismässig engen Strassen, die zudem noch von den Strassenbahnen in sehr intensiver Weise beansprucht werden, der beutige Verkehr bei einer .Maximalgeschwindigkeit von 18 km, insbesondere zu den Stosszeiten, zu einem wahren Chaos führen mtisste. Gerade zufolge des Strassenbahnverkehrs, der sich selbst mit einem durchschnittlichen Tempo von 30 Stundenkilometern abwickelt, würde ein verlangsamtes Zirkulieren der Motorfahrzeuge zu bedenklichen Stauungen führen, indem die Zürcherstrassen vielerorts ausserhalb der Tramwayschienen keinen genügend breiten Fahrbahnstreifen aufweisen, auf welchem sich, unbehelligt vom Strassenbahnverkehr die Motorfahrzeuge bewegen können. Diese Erfahrungstatsache ist der Polizeibehörde längstens bekannt. Schon der ehemalige Polizeichef, Stadtrat Höhn, erklärte in einer Versammlung zu Beginn des Jahres 1927: «Ein flüssiger, reibungsloser Verkehr ist durch die Artikel 35 und 36 des Konkordates kaum mehr gewährt und sicher würde die Innehaltung des Tempos von 18 Kilometern (trabendes Pferd) in der Stadt zu Komplikationen des Verkehrs führen». Aus diesem Grunde ist der Regierungsrat auch um seine Einwilligung zur Abänderung der städt. Verkehrsvorschriften, d. h. zur Erhöhung der Geschwindigkeitsgrenze auf 30 km ersucht worden und hat die Regierung in ihrem Vorentscheid eine wohlwollende Prüfung in Aussicht gestellt. Tatsächlich werden heute zwangsläufig in den Städten Zürich und Winterthur Tempi bis zu 30 km toleriert, was allerdings zu einer Anomalie geführt hat, indem in Gerichtsfällen nach wie vor das Konkordatstempo massgebend ist. Die Bestrebungen der Zürcher Verkehrspolizei gehen mit Recht auf Verflüssigung des Verkehrs in den Hauptverkehrsadern. Die getroffenen Massnahmen bezwecken samt und sonders Stockungen, wie sie zur Zeit trotz der geduldeten Mehrgeschwindigkeit noch täglich auftreten, auszumerzen. Eine Verlangsamun* des Verkehrstempos würde diesen Bemühun* gen geradezu entgegenwirken. Eine gesetzlich sanktionierte Verlegung der Maximalgeschwindigkeit nach oben, wäre zudem gar kein Novum, da bereits die kantonal-bernischen Verkehrsvorschriften das 30km-Tempo innerorts vorsehen. Bern das mit seinem Nachtfahrverbot viel von sich reden machte, hat gewiss nicht «um der Sportleidenschaft der Motorfahrzeugbesitzer» Rechnung zu tragen, sich zum Erlass einer solchen Bestimmung veranlasst gesehen. Um die Behauptung, dass 18 km für eine reibungslose Abwicklung der Verkehrs genügen, zu illustrieren, zitiert der Einsender einige ausländische . Beispiele. Diese sind umso unglücklicher gewählt, als gerade diese den Beweis dafür erbringen, dass Geschwindigkeiten unter 20 km zu einem Verkehrsanachronismus geworden sind. In England z. B. gilt als Höchstgrenze 32 km, wobei London, wie übrigens auch Paris und Madrid gar keine Geschwindigkeitsbegrenzung kennen, da der dortige Riesenverkehr das Tempo automatisch reguliert, wobei allerdings, entgegen der Annahme des Einsenders, die 18km-Grenze entschieden überschritten wird. Es fehlt übrigenss keineswegs an Beispielen, wo die Behörden sich zur Aenderung der bisherigen Verkehrsbestimmungen veranlasst sahen. So hat das englische Verkehrsministerium letzten Monat die Geschwindigkeitsgrenze für luftbereifte Persohenomnlbusse und Lastwagen auf 32 km hinaufgesetzt. Die neue deutsche Reichsverordnung setzt das Maximaltempo für Personenautos in geschlossenen Ortschaften auf 40 km hinauf, das Projekt des neuen Österreichischen und auch des englischen Verkehrsgesetzes sehen erhöhte Tempi vor. Im eng!., Parlament wird sogar allen Ernstes die Eventuallösüng, überhaupt keine Fahrgeschwindigkeiten vorzuschreiben, diskutiert. Diese Exempel Hessen sich noch vermehren und dürften dem Korrespondenten darlegen, dass es sich hier um ernste Projekte und Tatsachen, aber nicht um «unerhörte Anmassung« handelt. Der an die Adresse der Polizei gerichtete i Vorwurf, man kümmere sich überhaupt nicht darum, wenn «Tausende von Motorfahrzeugen im 35—50-Kilometertempo durch die belebten Strassen rasen», ist ebenfalls unangebracht. Vor allem ist es der zahlenmässig noch viel zu schwachen Verkehrspolizei gar nicht möglich und ist auch nicht ihre erste Aufgabe, Fahrgeschwindigkeiten zu kontrök Heren. Sie hat alfe Hände voll zu tun, um n# von ihren Standplätzen aus den Verkehr an Plätzen und Kreuzungen in Fluss zu halten. Dass dabei das der Strassenbahn noch eingeräumte Vorrecht, nicht nach den Weisungen der Verkehrspolizei, sondern nach eigenem Gutdünken zu fahren, deren Aufgabe nicht erleichtert sei nur beiläufig erwähnt. Im übrigen gibt gerade die Strassenbahn in vielen Strassen das Tempo an, indem der Motorfahrzeugführer wohl oder übel die nämliche Geschwindigkeit einhalten muss, will er nicht ständig von nachfolgenden Tramways überholt werden, oder deren Lauf verlangsamen, weil zufolge knapper Fahrbahnen gar nicht nach rechts Platz gegeben werden kann! Die städt, Polizei verfügt trotz ihrer numerischen Schwäche bereits über eine fliegende Kontrolle, deren Tätigkeit zu einem grossen Teil in Geschwindigkeitskontrollen besteht. Wenn sie dabei wirkliche Schnelligkeitsprotze ertappt, dann hat auch das Gros der Automobilisten gar nichts dagegen einzuwenden. Eine Vermehrung dieser Patrouillen wäre nur zu begrüssen, wobei deren Aufgabe viel mehr noch als bisher darin bestehen sollte, bei allen Fahrzeugen auf Beachtung der allgemeinen Verkehrsregeln, sei es beim Kreuzen, Vorfahren und bezüglich Einhalten der korrekten Strassenseite usw. zu dringen. Die Respektierung der diesbezüglichen Vorschriften ist bei den vielfach knapp bemessenen Fahrbahnen für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit mindestens so wichtig, wenn nicht von grösserer Bedeutung, als die Ahndung geringer Geschwindigkeitsübertretungen, die sich übrigens in wirklich belebten Strassen zufolge des ständigen, in entgegengesetzter Richtung flutenden* Verkehrsstromes zwangsläufig innerhalb bestimmter Grenzen halten müssen Z. A. C.S. SEKTION AARGAU. Die Sportkommission der Sektion Aargau erlässt an die Mitglieder eine Einladung zur herbstlichen Glubfahrt nach Spiez—Sumiswald, auf Samstag/Sonntag den 22. und 23. September. Nach reiflicher Prüfung hat die Kommission dieses Ziel getreu dem Grundsatz gewählt: «Was willst Du in die Ferne schweifen, Sieh', das Gute liegt so nahU. Nie zeigt sich das Schweizerland schöner als im Schmucke der Herbstfarben. Und wenn sich hierzu noch die heimelige Gastlichkeit des Bernerlandes im Besonderen gesellt, kann man wahrhaliig nichts.. Besseres wünschen. Es ist daher sipher. tut oia$ rege Beteiligung zu zahlen. SEKTION WALDSTÄTTE DES T. C. S. Stammtischabendausfahrt nach Eschenbach. Der Stammtisch von Donnerstag, den 20. September 1928 wird nicht wie üblich, im Klublokal Hotel Engel, abgehal-* ten, sondern an diesem Abend ausnahmsweise nach. Eschenbach zu unserem Mitglied H. Erni, Gasthaus zum Löwen, verlegt. Daselbst gemütliche, zwangslose Unterhaltung. Hin- und Rückfahrt nach Belieben. Die «Scintilla A.-G.> in Solothurn war so freundlich, uns durch Vermittlung ihrer Vertreter in Luzern, der Herren Ferrier, Güdel & Cie., zu einem Besuch ihrer Fabrikanlagen in Solothurn einzuladen. Die Fahrt nach Solothurn ist auf Dienstag, den 2. Oktober 1928 (St. Leodegarstag) festgelegt worden. Hinfahrt nach Belieben. Wer in Solothurn zu Mittag isst, trifft sich im Hotel Krone. Nachmittigs von 12—14 Uhr Besichtigung der Fabrikanlagen: Lager, Werkzeugmachern, Fabrikation und Montage der Scintülafäbrikate: Magneto-Dynamo, Anlasser, Schaltapparate und Zubehörden, Wicklarei und Prüfraum. Die Führung unter der Leitung fachkundiger Ingenieure garantiert für einen sehr lehrreichen und interessanten Nachmittag. SPORT UM GAGALY. Roman von Kasimir Eischmid, Paul Zsolnay Verlag, Berlin, Wien, Leipzig. ^ , Literarisches Neuland — der Roman ist ein Meisterwerk. Edschmid offenbart sich als berufener Deuter des allumfassenden Sportes und sieht in ihm die Lebensauffassung einer Generation, die nicht gedankenlos und mechanisiert, sondern voll Lebensbewusstheit und Leidenschaft heranwächst- Sport um Gagaly ist ein mutiges Bekenntnis zu unserer Zeit. Der Verfasser führt eine ungemein, ätzende, überlegen kritisierende Feder. Die Dreieinheit in der Liebe zwischen dem italienischen. Auto-Rennfahrer Gesare Passari, der ungarischen Tennismeisterin Ma-dosdy — der Schönheit in Marmor — und der kleinen ungehemmt begehrenden Pista ist von hinreissendem Raffinement. V. DAS SILBERNE AUTO, Kriminalroman von Annie Hruschka, Verlagsanstalt Benziger & Co., A.-G., Einsiedeln. Es ist immer so eine Sache, wenn eine Frau einen Kriminalroman schreibt. Auch in dem vorliegenden Roman liegen sich Logik und Gefühlsüberschwang von der ersten bis zur letzten Seite des etwas allzu umfäiigreichen Buches hartnäckig in den Haaren. Der Stil ist zu breit ausgetragen, die Handlung in allen Selbst- und Nebenselbstverständlichkeiten hingemait — dem Leaer bleibt nur zu verdauen. Ein Buch zur Unterhaltung, zur Erholung des Denkapparates nach der täglichen Hetze, wird man sagen. Vielleicht. Auf alle Fälle Kriminalroman soweit es auf den literarischer) Wert ankommt. - ; -. -. V. Course de cote de Saconnex LES PUR SANG Büdier«»di «BBBBBflflBBBflflBBBBBfiBBBflBBBflBBBBBfl FRIHCE RALLYE du TOUQUET du Qassement G&i&ral BIG NAN sur FIAT totalisant 2543 km, confirmant ainsi sa victoire du RALLYE DE MONACO gagn^s tous denx sur se COUVRENT de GLOIRE Classe D. Sport i«p PRIX Amateur (record battu) Classe D. Sport I er PRIX Expert Classe E. Sport 4 er PRIX Amateur (record battu) Classe Course !